Eduard Nöth (CSU)
Kandidat Landtagswahl Bayern 2008
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Grunddaten
Eduard Nöth
Jahrgang
1949
Berufliche Qualifikation
Studium der Wirtschaftswissenschaft und der Geographie (Lehramt)
Ausgeübte Tätigkeit
Kreisrat ; Mitglied des Bayerischen Landtags seit 1998
Wohnort
-
Stimmkreis
Forchheim
Landeslistenplatz
12, Oberfranken
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(...) Die Angelegenheit Ansiedlung Plusmarkt ist keine landespolitische Entscheidung. Hier ist allein die Stadt Forchheim im Rahmen ihrer Planungshoheit zuständig. Aufgabe des Stadtrates ist es die Einwändungen gegen die vorgesehene Planung sorgfältig abzuwägen. (...)
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Frage zum Thema Bildung
24.09.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Nöth,

die Bildungspolitik wird im Wahlkampf sehr hoch gehandelt, auch von Ihrer Partei und auf Ihren Flugblättern.

Ein Negativbeispiel Bayerischer Bildungspolitik müssen wir derzeit um Poxdorf herum erleben. Heute wurde das endgültige Aus für die Hauptschule in Poxdorf bekannt gegeben. Das bedeutet dass künftig die Hauptschüler aus Langensendelbach, Effeltrich und Poxdorf nach Baiersdorf gekarrt werden. Wohnort nahe Schule ade!

Die Gemeinde - und da geht es nicht nur Poxdorf so - bleibt auf den Schulräumen sitzen. Der Staat hatte vor Jahren gefordert, dass zur Erhaltung des Schulsprengels die Räumlichkeiten renoviert und höheren Erfordernissen angepasst werden. Aber Grundschüler brauchen keine Computer-, Physik- und Chemieräume. Werken und Kochen wird in diesen Jahrgangsstufen auch nicht praktiziert.

Man könnte ja vielleicht sagen, wenn man die Räume nicht mehr braucht, na gut dann lassen wir sie halt leer stehen. Das Dumme ist nur, dass die Poxdorfer Bürger noch über viele Jahre die Schulden abzahlen müssen, die der Ausbau der Grund- und Hauptschule mit sich gebracht hat. Ist das die Fürsorge der Staatsregierung für Ihre Kommunen und Bürger?

Sie setzen sich in Ihrem Flugblätter für die bessere Bildung ein. Schlagworte sind:
  • Gründung Bildungsregion Forchheim
  • Absenkung der Klassenstärken
  • Stärkung der Hauptschule.

Vor wenigen Tagen haben Sie in Poxdorf noch gesagt, dass bei unserer Hauptschule noch nichts entschieden sei und erst mal alles beim Alten bleibt.

Hatten Sie von der aktuellen Entscheidung noch keine Ahnung oder wollten Sie sich vor der traurigen Wahrheit drücken?

Nun meine konkreten Fragen:

Was wollen Sie tun, um den Schulstandort Poxdorf zu sichern und künftig wieder aufzuwerten?

Was wollen Sie unternehmen, um die finanziellen Lasten der Poxdorfer für Infrastruktur Massnahmen abzufedern, die die Landesregierung nach "Soda" (die Schule steht halt so da) verbannt?

Mit freundlichen Grüßen


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Frage zum Thema Wirtschaft
25.09.2008
Von:

Hallo Herr Nöth,

in einem aktuellen Focus-Artikel heißt es zum Thema "Erbschaftsteuer - Unternehmernachfolge", dass die CSU ihr Veto gegenüber des jetzigen Entwurfs nach der Wahl schnell aufgeben wird und es zu einen "faulen Komprmiss" kommen wird. Dadurch wird die Existenz kleiner Handwerksfirmen zunehmends gefährdet.
Bleibt die CSU bei ihrer Aussage auch nach der Wahl?

Beste Grüße
Antwort von Eduard Nöth
4Empfehlungen
26.09.2008
Sehr geehrter Herr , vielen Dank für Ihre Anfrage.
Sie können versichert sein, dass es mit der CSU kein neues Erbschaftssteuergesetz geben wird, das den Mittelstand schwächt und die Betriebsübergabe erschwert. Das jetzt vorliegende Konzept ist mit der CSU nicht zu verabschieden. Die Kanzlerin selbst hat ja angekündigt, auf die CSU - Linie einzuschwenken und Verbesserungen im Sinne des Mittelstandes, der Landwirte und der Mittelschicht einzubringen.
Beste Grüße
E. Nöth, MdL
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Frage zum Thema Bildung
26.09.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Nöth!

Wie sehen Sie die immer frühere Einschulung der Kinder ?

Mit freundlichen Grüßen,
M.
Antwort von Eduard Nöth
bisher keineEmpfehlungen
26.09.2008
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Frühere Einschulungen sind aufgrund der unterschiedlichen Entwicklungsstände unserer Kinder durchaus berechtigt. Wissenschaftler haben dem Landtag in Gutachten nachgewiesen, dass man frühere Einschulungen zulassen sollte, jedoch auch das Recht auf Zurückstellungen verankern sollte. Die Bandbreite 5 - 6 - jähriger Kinder ist heute derart gravierend, dass Kinder mit 5 Jahren durchaus in der Lage und auch neugierig genug sind, den Ansprüchen der 1. Klasse mit Bravour zu begegnen, andere hingegen durchaus noch ein Jahr gerade im Kindergarten noch besser gefördert werden können Es gibt also auch entwicklungsverzögerte Kinder, die einfach mehr Zeit brauchen, um sprachliche und verhaltensmäßige Defizite aufarbeiten zu können. Deshalb spreche ich mich für eine stärkere Mitsprache der Eltern, der aufnehmenden Schule und der Erzieherinnen aus, wenn es darum geht, den richtigen Zeitpunkt der Einschulung zu bestimmen.

Mit frdl. Grüßen
Ihr E. Nöth, MdL
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Frage zum Thema Innere Sicherheit und Justiz
26.09.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Nöth,
wie Sie vielleicht wissen, wurde diese Woche bei uns im Ort ein Flugblatt der NPD verteilt, in dem sich die NPD auf Äußerung von Ihnen, Michael Hofmann und Dieter Körzendörfer beruft. Warum distanziert sich Ihre Partei nicht von den Umtrieben der NPD? Warum verzichtet die CSU trotz Anfrage als einzige demokratische Partei heute Abend auf Präsenz in Weißenohe?
Freundliche Grüße
Antwort von Eduard Nöth
1Empfehlung
26.09.2008
Sehr geehrte Frau ,

ich darf Ihnen mitteilen, dass ich mich bei mehreren Ansprachen und auch Versammlungen entsprechend der generellen Haltung unserer Partei klar und deutlich von allen rechtsradikalen Umtrieben distanziert habe. Ich habe zudem dem Bürgerforum und allen Mitstreitern aus der Bevölkerung für deren Mut und Zivilcourage im Kampf gegen rechts gedankt. Zudem habe ich nach der Ansprache von Frau Simone Richter aus Bad Alexandersbad deutlich gemacht, dass ich ihre Ausführungen voll inhaltlich unterstütze. Ich lasse mich daher in meiner Radikalablehnung gegen den braunen Mob von niemand übertreffen. Im Übrigen arbeitet die CSU Gräfenberg im Bürgerforum mit und nimmt auch an den Veranstaltungen teil. Wenn ich angefragt wurde, habe ich auch an den Veranstaltungen teilgenommen. Sie müssen jedoch auch wissen, dass ich einen vollen Terminkalender habe und mein Stimmkreis von Poppendorf bis nach Obertrubach reicht, so dass es nicht jedes Mal klappt. Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass die CSU mit allen friedlichen und auf dem Boden des Grundgesetzes stehenden Parteien und Gruppierungen gegen jegliche Art von Extremismus, Fanatismus und Terrorismus kämpft. Hier sollten wir uns als Demokraten auch nicht auseinander dividieren lassen.

Beste Grüße E. Nöth, MdL
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Frage zum Thema Finanzen
26.09.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Nöth,

vor wenigen Tagen war Ihre Antwort auf eine hier gestellte Frage: "Die CSU ist die Partei, die als erste die Wiedereinführung der Pendlerpauschale und die Entlastung der Menschen gefordert hat, die täglich hart arbeiten und die Mittel für den Staat erarbeiten. Gott sei Dank sind jetzt auch alle anderen Parteien auf diesen Zug aufgesprungen. Die CSU will "Mehr netto für alle". Dafür wird sie kämpfen und ich bin mir sicher, dass sie sich damit durchsetzt."

1. Warum hat die CSU-Fraktion dann im Bundestag gestern gegen die Wiedereinführung der "alten Pendlerpauschale" gestimmt? (Gleich vorweg: Den gültigen Koalitionsvertrag als Anwort kann ich - und andere sicher auch - nicht gelten lassen.)

2. Nachdem die CSU dies doch ursprünglich wollte, kann ich mir nur vorstellen, Sie und die CSU haben noch etwas viel besseres parat. Was ist das - welche Lösung haben Sie und die CSU hier?

Für Ihre Anwort danke ich Ihnen vorab.

Mit freundlichem Gruß
Antwort von Eduard Nöth
bisher keineEmpfehlungen
26.09.2008
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre anfragen, die ich wie folgt beantworte.
Mit dem Antrag, den die Fraktion DIE LINKE gestern zur Abstimmung stellte, ging es ihr nicht um die Sache, sondern um ein durchsichtiges taktisches Manöver. Als CDU, CSU und SPD nach der letzten Bundestagswahl ihren Koalitionsvertrag geschlossen und Dr. Angela Merkel zur neuen Bundeskanzlerin gewählt haben, klaffte im Bundeshaushalt eine strukturelle Lücke von 60 Mrd. € jährlich. Diese Lücke hat die große Koalition, die ich nicht besonders liebe, deutlich zurückführen können. Der Wegfall der steuerlichen Absetzbarkeit für die ersten 20 Entfernungskilometer des Weges zur Arbeit war 2006 ein unvermeidbarer Beitrag zur Konsolidierung des Haushalts. Die Entspannung der Lage der öffentlichen Haushalte, die 2007 erstmals wieder schwarze Zahlen schrieben, macht aus unserer Sicht eine Rückkehr zur alten Pendlerpauschale möglich - auch ohne den Vorrang der Sanierung der Haushalte des Bundes und der Länder, der Kommunen und Sozialversicherungen aufzugeben. Angesichts der konjunkturellen Lage und der seit der damaligen Entscheidung deutlich gestiegenen Treibstoffpreise halten wir eine Rückkehr zur alten Pendlerpauschale für geboten und gerecht. Diese Auffassung wollen wir in der Koalition mit Nachdruck durchsetzen. Die Bayerische Staatsregierung hat hierzu eine Gesetzesinitiative beschlossen, die im Bundesrat beraten wird. Auch wenn wir die Koalition für unsere Auffassung noch nicht gewonnen haben - den Koalitionsvertrag halten wir ein, der verpflichtet, einheitlich abzustimmen. Das Politikspektakel, das die LINKEN mit ihrem Antrag bezwecken, lehnen wir jedoch entschieden ab. Die programmatischen Eckpunkte der LINKEN fordern eine Politik, die Deutschland international isoliert, die Fundamente des Rechtsstaats und der sozialen Marktwirtschaft gefährdet und eine gute Zukunft für die Bürgerinnen und Bürger Deutschlands massiv bedroht. Wir grenzen uns eindeutig von dieser Partei ab.

Mit besten Grüßen
Ihr E. Nöth, MdL
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Ihre Frage an Eduard Nöth
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