Editha Lorberg (CDU)
Abgeordnete Niedersachsen 2008-2013
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Angaben zur Person
Editha Lorberg
Jahrgang
1963
Berufliche Qualifikation
Sparkassenangestellte
Ausgeübte Tätigkeit
MdL
Wohnort
-
Wahlkreis
Garbsen / Wedemark
Ergebnis
44,2%
Landeslistenplatz
15
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(...) Für den Herbst dieses Jahres ist ein sog. Rentendialog zwischen dem Bundesarbeitsministerium und der Rentenversicherung sowie weiteren Sozialverbänden geplant, um Einzelheiten einer Lockerung von Hinzuverdienstgrenzen zu erörtern. (...)
Parlamentarische Arbeit
Fragen an Editha Lorberg
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Frage zum Thema Senioren
10.05.2011
Von:

Hallo, ich habe gelesen, daß es für Rentner , die mit 60 in Rente gegangen sind, natürlich mit 18 % Abschlag " Ihre Partei " die Hinzuverdienstgrenze von 400 € nicht lockern will.
Warum nicht??

mfG
Antwort von Editha Lorberg
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12.05.2011
Editha Lorberg
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage.
Da Sie ein bundespolitisches Thema angesprochen haben, möchte ich Sie bitten, sich mit unserer Bundestagsabgeordneten, Frau Dr. Maria Flachsbarth MdB, zwecks Klärung in Verbindung zu setzen ( maria.flachsbarth@wk.bundestag.de ).

Mit freundlichen Grüßen,

Editha Lorberg
Ergänzung vom 23.05.2011
Sehr geehrter Herr ,

haben Sie vielen Dank für Ihr Schreiben vom 10. Mai 2011 auf "abgeordnetenwatch" mit einer Frage zur Lockerung der Hinzuverdienstgrenzen von Rentnern, die Frau Editha Lorberg, MdL an mich als Ihre zuständige Bundestagsabgeordnete weitergeleitet hat.

Nach Auskunft des Bundesarbeitsministeriums ist die von Ihnen geschilderte Problematik sehr wohl bekannt; an einer Lösung wird intensiv gearbeitet. Für den Herbst dieses Jahres ist ein sog. Rentendialog zwischen dem Bundesarbeitsministerium und der Rentenversicherung sowie weiteren Sozialverbänden geplant, um Einzelheiten einer Lockerung von Hinzuverdienstgrenzen zu erörtern. Konkrete Einzelheiten stehen allerdings noch nicht fest.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Maria Flachsbarth, MdB
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
14.10.2011
Von:

Wie ist es möglich, dass eine Gruppierung wie die Piratenpartei bei Wahlen offene Türen einrennt?

Seit einigen Jahren regiert die jetzige Bundesregierung gegen das Volk.Der Kampf in Afghanistan scheint ihr heilig zu sein, während das Volk einen schnellen Abzug wünscht. Die pfuschige Atommüllendlagerung zieht sich seit vielen Jahrzehnten hin, ohne dass ein zukunftsweisender Beschluss gefasst wurde. Die Verschleppung ist unseriös. Das gilt für Gorleben so wie für die Asse. Die Steuergerechtigkeit bleibt seit 30 Jahren auf der Strecke. Auch hier nur Klientelentscheidungen (Hotelsteuer). Die Banken wurden mit Steuergeldern aus dem Sumpf gezogen, an den Bonuszahlungen wurde im Grunde nicht gerüttelt. Das Volk ist nervös, Jetzt wurde der Ausbau des Eurorettungsschirms ESFS beschlossen, obwohl jeder weiß dass wir es hier mit einem Fass ohne Boden zu tun haben. Das Volk ist besorgt bis wütend. Die Abgeordneten haben keine Ahnung, was daraus wird. Sie kennen nicht einmal die Problematik und stimmen dennoch ab (Fernsehsendung Panorama).

Wie stellt sich unsere Regierung das Resultat ihres gewagten Entscheidungen in Zukunft vor, zumal auch Italien traditionell nach astronomisch hohen Geldzahlen strebt? Irgendwann werden "liefern" müssen aus Streuermitteln, weil wir bürgen. Auch ich empfinde den Rettungsschirm als Lotteriespiel mit wenig Erfolgschancen.

54 % des Volkes lehnen den Ausbau des ESFS ab. 66 % würden einen Schuldenerlass bevorzugen. Gelb-Schwarz ist sich dieser Situation nicht bewusst. Das Volk würde zur Zeit mehrheitlich eine rot-schwarze Koalition bevorzugen. Noch mehr Menschen wollen bei entscheidenden Fragen gefragt werden. 80 % sehnen sich in solchen Fällen nach Volksabstimmungen.

Ist unser demokratisches System unter dem jetzigen Grundgesetz überhaupt noch zukunftsfähig? Auch ich möchte nicht nur am Wahltag über mein demokratisches Recht verfügen und danach verbissen zuschauen, wie die Regierung die Volksmeinung ignoriert.

M.f.G.
Antwort von Editha Lorberg
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15.10.2011
Editha Lorberg
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage vom 14.10.2011.
Sie sprechen zahlreiche politische Sachverhalte an, die für den Bürger kaum noch nachvollziehbar erscheinen. Hier ist sicher dringend Aufklärungsarbeit durch die Bundesebene zu leisten.

Ich kann Ihre Sorge hinsichtlich aller von Ihnen aufgeführten Punkte sehr gut verstehen. Daher halte ich es für wichtig, dass die Antworten auf Ihre Fragen, die ausschließlich auf bundespolitische Belange und Entscheidungen abzielen, durch eine/einen Abgeordnete/n des Deutschen Bundestages beantwortet werden sollten. Ich empfehle Ihnen aus diesem Grunde mit Frau Dr. Maria Flachsbarth, MdB, als zuständige Wahlkreisabgeordete der CDU, Kontakt aufzunehmen.

Für Anfragen hinsichtlich der Landespolitik stehe ich Ihnen natürlich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,
Editha Lorberg
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Frage zum Thema Wirtschaft
09.01.2012
Von:

Sehr geehrte Frau Lorberg,

als Mitarbeiter eines der führenden Unternehmen in Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Unterhaltungstechnologie in Deutschland mit Sitz in Berlin und insgesamt 12 Niederlassungsstandorten in Deutschland, davon jeweils einem in Hamburg und in Hannover möchte ich mich heute mal direkt an Sie wenden.

Das Unternehmen, 1950 gegründet, bietet über 200 Mitarbeitern einen Arbeitsplatz.

Ich mache mir große Sorgen, meinen Arbeitsplatz in diesem Unternehmen zu verlieren. Ähnlich wie mir geht es vielen Mitarbeitern dieses Unternehmens. Für den Standort Hannover, spreche ich sicherlich auch für insgesamt ca 10 Mitarbeiter, die dem Vertriebsbüro Hannover angegliedert sind.

Wie Sie sicher wissen, ist das gewerbliche Geld-Gewinnspiel in die Kritik von Medien und Politik geraten. In dieser Branche weiss man, dass man als Branche in der Expansion etwas über das Ziel hinaus geschossen ist. Wo aber sind in einer Marktwirtschaft Expansions-Grenzen, wer formuliert sie und wer legt sie fest? Normalerweise regelt das der Markt.

Die Branche hat auch schon lange verstanden, dass das Spiel um Geld gesellschaftlich ein sensibles Thema ist. Die Branche stellt sich dieser Verantwortung.

Wussten Sie, dass in allen Spielstätten ein striktes Alkoholverbot besteht? Weil man eben nur mit klarem Kopf spielen soll.
Wussten Sie, dass Spielstätten so gut wie nie auffallen, wenn es um Verstöße gegen den Jugendschutz geht?
Wussten Sie, dass das gewerbliche Spiel von staatlicher Seite sehr streng kontrolliert wird?

Wenn Sie sich etwas Zeit für uns Mitarbeiter dieser Branche und dieses Thema nehmen, dann bin ich Ihnen dankbar. Vielleicht finden wir dann abseits aller Vorurteile auch zu einem konstruktiven Dialog und zu neuen Erkenntnissen auf beiden Seiten.

Meine Kolleginnen und Kollegen freuen uns, wenn dies passieren sollte und verbleiben mit freundlichen Grüßen

, Garbsen
Antwort von Editha Lorberg
1Empfehlung
10.01.2012
Editha Lorberg
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage.
Ich darf Ihnen versichern, dass ich die Problematik ohne Vorurteile betrachte und Ihr Anliegen gut verstehen kann. Daher möchte ich Sie gerne zu einem persönlichen Gespräch einladen. Bitte vereinbaren Sie einen Termin mit meinem Büro. Sie finden meine Erreichbarkeit auf meiner Homepage unter _www.editha-lorberg.de_ ( www.editha-lorberg.de ) . Ich würde mich sehr freuen, wieder von Ihnen zu hören.

Mit freundlichen Grüßen
Editha Lorberg
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Frage zum Thema Integration
11.06.2012
Von:
Kai

Sehr geehrte Frau Lorberg,

auf einer von Integrationsministerin Özkan aufgetragenen Integrationstagung führte der über alle Parteigrenzen hinweg anerkannte Migrationsforscher Prof. Dr. Klaus Bade am 7.6.2012 u.a. aus:

"… Das SVR-Migrationsbarometer 2011, das sich auf eine Befragung vom November / Dezember 2010 stützt, zeigt u.a.: Ein überraschend hoher Prozentsatz der Befragten votiert für eine erleichterte Aufnahme von Flüchtlingen und Asylsuchenden. ... Das sollte auch dem niedersächsischen Innenministerium zu denken geben, das in humanitären Konfliktfällen mitunter eine auffallende Härte zeigt. Das gilt z.B. für die seit sieben Jahren durch Teilabschiebung der schwangeren Frau mit einem Kleinkind zerrissenen Familie Siala / Salame, die in den 1980er Jahren aus der Bombenhölle von Beirut geflohen war und deren Schicksal inzwischen bundesweit Aufsehen erregt hat.
In zahllosen Eingaben haben sich dazu international anerkannte humanitäre Organisationen zu Wort gemeldet wie Amnesty International, Pro Asyl, terre des hommes, die Internationale Liga für Menschenrechte, die Deutsche Korczak-Gesellschaft, der Interkulturelle Rat, die Remarque-Gesellschaft, Aktion Courage, die AWO, das DRK, der Deutsche Kinderschutzbund u.a.
Andere Eingaben tragen große Namen wie Rita Süssmuth, Herta Däubler-Gmelin, Bundesinnenminister a.D. Rudolf Seiters, der Vorsitzende des Menschenrechtsausschusses des Dt. Bundestages Tom Koenigs, DGB-Bundesvorstand Annelie Buntenbach, aber auch viele kleinere Namen wie z.B. Klaus J. Bade, der nie eine Antwort bekommen hat und sich deshalb hier öffentlich zu Wort meldet.
Wenn alle diese Anfrager und Bittsteller hier alle gleicher Ansicht sind, dann sollte das doch Anlass sein, diesen Fall noch einmal zu prüfen ..."

Der Fall der Familie Siala/Salame muss auch Sie als Vorsitzende der Integrationskommission beschäftigen. Setzen Sie sich dafür ein, dass das Leiden der durch Abschiebung auseinander gerissenen Familie endlich ein Ende findet?
Antwort von Editha Lorberg
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21.06.2012
Editha Lorberg
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Leider wurde von Ihnen in Ihrer Anfrage nicht der gesamte Sachverhalt im Fall Siala/Salame dargestellt. Ich verweise daher auf die Landtagsdebatte vom 20.06.2012. Unter Tagesordnungspunkt 2-d ist Herr Minister Schünemann sehr detailliert auf den o.g. Fall eingegangen. Herr Minister hat ausführlich dargestellt, wie eine Familienzusammenführung gelingen könnte. Ich begrüße sehr, dass die Landesregierung bereits mehrfach gemeinsam mit dem Landkreis Lösungsmöglichkeiten angeboten hat. Ich bedauere hingegen, dass Herr Siala bisher kaum dazu beigetragen hat, dass diese Lösungsansätze umgesetzt werden konnten. Ich schließe mich den Ausführungen der Landesregierung vom 20.06.2012 an und hoffe, dass die Familie die Ihnen aufgezeigten Wege beschreitet, um wieder zusammengeführt zu werden.

Mit freundlichen Grüßen
Editha Lorberg
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Frage zum Thema Integration
23.06.2012
Von:
Kai

Sehr geehrte Frau Lorberg,

die Stellungnahme des Innenministers vom 20.06. im Landtag ist uns natürlich bekannt. Sie entspricht dem Textbaustein, den das Innenministerium den vielen anderen Kritikerinnen und Kritikern und jetzt offenbar auch allen Abgeordneten der CDU zugeschickt hat. Ich will an dieser Stelle nicht auf die vielen Halbwahrheiten und Verdrehungen in dieser Darstellung des Innenministers eingehen, sondern auf die Konsequenzen zu sprechen kommen: Im Kern läuft der Vorschlag des Innenministers darauf hinaus, dass Gazale noch vier weitere Jahre von ihrer Familie in Deutschland getrennt bleiben und frühestens 2016 eine Chance auf Rückkehr nach Deutschland erhalten soll. Die durch die Abschiebung ihrer Mutter 2005 traumatisierten, damals 8- und 6-jährigen, heute 15 und 13 Jahre alten Töchter Amina und Nura sollen ohne ihre Mutter in Deutschland erwachsen werden. Sie können bis heute keine drei Sätze über ihre Mutter sprechen, ohne in Tränen auszubrechen. Halten Sie die Aussicht auf eine Rückkehrperspektive für Gazale und die Kinder Schams und Gazi in vier Jahren für ein humanes und faires Angebot?

Was hält den Innenminister davon ab, wie im Fall der Familie Nguyen unter Bezugnahme auf humanitäre Härten eine Aufnahmeerklärung nach § 22 AufenthG abzugeben und so die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass über die deutsche Botschaft ein Visum erteilt werden kann? Gazale und die Kinder könnten in zwei Wochen in Deutschland sein, wenn der Innenminister dies zuließe, ganz rechtmäßig und legal. Was hat Gazale verbrochen, dass man sie mit Verbannung bestraft? Reichen sieben Jahre Trennung von ihrer Familie immer noch nicht aus? Was ist der CDU die Familie wert?

Freundliche Grüße
Kai

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