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Sehr geehrte Frau Lorberg,
als Mitarbeiter eines der führenden Unternehmen in Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Unterhaltungstechnologie in Deutschland mit Sitz in Berlin und insgesamt 12 Niederlassungsstandorten in Deutschland, davon jeweils einem in Hamburg und in Hannover möchte ich mich heute mal direkt an Sie wenden.
Das Unternehmen, 1950 gegründet, bietet über 200 Mitarbeitern einen Arbeitsplatz.
Ich mache mir große Sorgen, meinen Arbeitsplatz in diesem Unternehmen zu verlieren. Ähnlich wie mir geht es vielen Mitarbeitern dieses Unternehmens. Für den Standort Hannover, spreche ich sicherlich auch für insgesamt ca 10 Mitarbeiter, die dem Vertriebsbüro Hannover angegliedert sind.
Wie Sie sicher wissen, ist das gewerbliche Geld-Gewinnspiel in die Kritik von Medien und Politik geraten. In dieser Branche weiss man, dass man als Branche in der Expansion etwas über das Ziel hinaus geschossen ist. Wo aber sind in einer Marktwirtschaft Expansions-Grenzen, wer formuliert sie und wer legt sie fest? Normalerweise regelt das der Markt.
Die Branche hat auch schon lange verstanden, dass das Spiel um Geld gesellschaftlich ein sensibles Thema ist. Die Branche stellt sich dieser Verantwortung.
Wussten Sie, dass in allen Spielstätten ein striktes Alkoholverbot besteht? Weil man eben nur mit klarem Kopf spielen soll.
Wussten Sie, dass Spielstätten so gut wie nie auffallen, wenn es um Verstöße gegen den Jugendschutz geht?
Wussten Sie, dass das gewerbliche Spiel von staatlicher Seite sehr streng kontrolliert wird?
Wenn Sie sich etwas Zeit für uns Mitarbeiter dieser Branche und dieses Thema nehmen, dann bin ich Ihnen dankbar. Vielleicht finden wir dann abseits aller Vorurteile auch zu einem konstruktiven Dialog und zu neuen Erkenntnissen auf beiden Seiten.
Meine Kolleginnen und Kollegen freuen uns, wenn dies passieren sollte und verbleiben mit freundlichen Grüßen


, Garbsen