Editha Lorberg (CDU)
Kandidatin Landtagswahl Niedersachsen 2013
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich. Besuchen Sie das aktuelle Profil.

Angaben zur Person
Editha Lorberg
Geburtstag
-
Berufliche Qualifikation
-
Ausgeübte Tätigkeit
-
Wohnort
-
Wahlkreis
Garbsen / Wedemark
Ergebnis
41,6%
Landeslistenplatz
-
weitere Profile
(...) 1. Ich lehne Bestechung in jeder Form ab. (...)
Kandidaten-Check
Beim Kandidaten-Check können Sie Ihre eigenen politischen
Überzeugungen mit denen Ihrer Kandidaten vergleichen.
Editha Lorberg hat sich am Kandidaten-Check beteiligt und zu allen von 24 Thesen Position bezogen.
Kandidaten-Check starten
Fragen an Editha Lorberg
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Die Datenschutzbestimmungen zur Behandlung meiner Daten habe ich gelesen.
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Inneres und Justiz
16.12.2012
Von:

Sehr geehrte Frau Lohrberg,

werden Sie sich dafür einsetzen die Möglichkeit abzuschaffen, dass in Niedersachsen eine Zweitwohnungsteuer erhoben wird?

Alternativ ggf. die abgeschwächte bayerische Variante?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Editha Lorberg
bisher keineEmpfehlungen
19.12.2012
Editha Lorberg
Sehr geehrter Herr ,

ich persönlich lehne eine Zweitwohnungssteuer ab. § 3 des Niedersächsischen Kommunalabgabengesetzes erlaubt den Gemeinden und Landkreisen eigene Steuern zu erheben. Dazu bedarf es jeweils einer entsprechenden Satzung. Davon haben in Niedersachsen mehrere Städte und insbesondere Großstädte wie Hannover in Bezug auf die Besteuerung von Zweitwohnungen Gebrauch gemacht. Grundsätzlich könnte das Land diese Möglichkeit einschränken, wie es beispielsweise der Freistaat Bayern getan hat. Die Entscheidung, was und wie hoch bestimmte Sachverhalte besteuert werden sollen, treffen die gewählten Gemeinde-, Stadt- und Kreisräte. Mit diesen Entscheidungen müssen wir Landespolitiker nicht immer einverstanden sein. Dennoch sollten wir meines Erachtens nach, diese Entscheidungen respektieren und nicht von "oben" den Kommunen hineinregieren. Die betroffenen Gemeinden finanzieren sich durch diese Steuern auch teilweise. Für den Fall der Übertragung zusätzlicher Aufgaben hat sich das Land inzwischen dazu verpflichtet, die Gemeinden und Kreise zu entschädigen.
Für den Fall, dass bestimmte Einnahmen den Gemeinden verboten würden, könnten diese mit gewissen Recht ebenfalls Ersatzzahlungen verlangen. Dadurch würden aber die Städte und Gemeinden benachteiligt, die keine Zweitwohnungssteuer erhoben haben.

Mit freundlichen Grüßen
Editha Lorberg
X
Antwort empfehlen
Frage zum Thema Bürokratie und Verwaltung
20.12.2012
Von:

Sehr geehrte Frau Lorberg,

in letzter Zeit ist viel von Vertrauen in die Politik die Rede, mir scheint das die Politiker keinerlei Vertrauen bei der Bevölkerung haben. Sagen Sie mir bitte wie Ihre Einstellung bzw. Abstimmungsverhalten in folgenden Fragen ist:

1. Abgeordnetenbestechung ist nicht strafbar, Resolution der UN wird in Deutschland nicht ratifiziert. Die Politiker vertreten also die gleichen Grundsätze wie z.B. Nordkorea. Wie stehen Sie zur Abgeordnetenbestechnung die ja tausendfach praktiziert wird?

2. Fraktionszwang bei Abstimmungen widersprechen dem Grundgesetz und sollten schnellstmöglich abgeschafft werden. Warum Zwang in der Politik? Wer diesen Zwang akzeptiert, hat unmittelbar einen Amtsmeineid geschworen.

3. Einfluss von Lobbyisten. Man hat den Eindruck, dass die Parlamente total von Lobbyisten unterwandert werden. Können Sie sich vorstellen aus der bestehenden Lobbykratie wieder eine funktionierende Demokratie zu machen?

4. Umgang mit Steuergeldern: Die Politiker reden ständig vom Sparen. Mir ist nicht klar, wo diese Sparbeträge landen. Gibt es in Gemeinden, Bundesländern und im Bund heimliche Sparkonten und wie sind diese Gelder angelegt?

Vielen Dank für Antwort, diese wird bei meiner Wahlentscheidung eine entscheidende Rolle spielen

Mit freundlichem Gruß und frohen Festtagen

Antwort von Editha Lorberg
bisher keineEmpfehlungen
20.12.2012
Editha Lorberg
Sehr geehrter Herr ,

gerne beantworte ich Ihnen Ihre Fragen wie folgt:

1. Ich lehne Bestechung in jeder Form ab.
2. Ich habe im Landtag bisher nicht gegen meine Überzeugung abstimmen müssen.
3. Nach meiner Überzeugung funktioniert unsere Demokratie. Ich sehe keine "Lobbykratie".
4. Einsparungen bedeuten nicht zwingend, dass Vermögen angesammelt wird. Wir müssen die Nettoneuverschuldung zurückführen, um eines Tages die angefallenen Schulden abbauen zu können.

Mit freundlichen Grüßen
Editha Lorberg
X
Antwort empfehlen
Ihre Frage an Editha Lorberg
Sie befinden sich auf einer Archivseite. Die Fragefunktion wurde inzwischen geschlossen.