Dr. Wolfgang Schäuble (CDU)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Dr. Wolfgang Schäuble
Jahrgang
1942
Berufliche Qualifikation
Rechtsanwalt
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages, Bundesminister des Innern
Wahlkreis
Offenburg
Landeslistenplatz
1, Baden-Württemberg
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(...) Der elektronische Aufenthaltstitel soll als Ausweisersatz dienen und damit ebenfalls die Pass- und Ausweispflicht innerhalb der Bundesrepublik erfüllen; er wird auch die Angaben zur Wohnanschrift enthalten. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
03.07.2009
Bundestagswahlrecht
nicht beteiligt
02.07.2009
AWACS-Einsatz in Afghanistan
JA
18.06.2009
Internetsperren
nicht beteiligt
18.06.2009
Patientenverfügung (Stünker-Antrag)
NEIN
29.05.2009
Schuldenbremse
JA
28.05.2009
Abgabe von künstlichem Heroin an Schwerstabhängige
nicht beteiligt
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
29.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Schäuble,

sind Sie über das Forschungsprojekt Indect informiert ?

"Zeit online": www.zeit.de

cordis.europa.eu

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Dr. Wolfgang Schäuble
bisher keineEmpfehlungen
21.10.2009
Dr. Wolfgang Schäuble
Sehr geehrter Herr ,

auf Ihre Anfrage hin habe ich mich kurz über das Projekt INDECT ("intelligent information system supporting observation, searching and detection for security of citizens in urban environments") informieren lassen.

Das Projekt INDECT wird von einem Konsortium verschiedener europäischer, zumeist universitärer Einrichtungen unter Führung eines Instituts aus Krakau betrieben und im Rahmen des 7. Europäischen Forschungsrahmenprogramm von der Europäischen Union gefördert. Forschungsgegenstand ist die Entwicklung eines intelligenten Multisensor-Überwachungssystems, das Daten aus verschiedenen Quellen in einem überwachten Areal aufnimmt, verarbeitet und analysiert. Die Entscheidung über die Förderung hat - wie üblich bei den Europäischen Forschungsrahmenprogrammen - die Europäische Kommission auf der Grundlage einer unabhängigen Begutachtung getroffen.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Schäuble
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
18.10.2009
Von:

Sehr geehrtef Herr Innenminister Rd. Schäuble!

Nach einer heute verbreiteten dpa Meldung sollen alle Mitglieder der Bundesregierung und Beamte in Ministerien mit einem Schweinegrippe-impfstoff ohne Wirkverstärker geimpft werden.

Mehrere Fragen drängen sich auf.

Warum bekommen die Mitglieder der Bundesregierung einen speziellen Impfstoff gegen die Schweinegrippe?

Gibt es Bürgerinnen und Bürger zweiter Klasse?

Das "normale" Fußvolk kann schon mal mit dem Impfstoff mit Wirkverstärkern durchgeimpft werden.

Ich habe den Eindruck, in einer Bananenrepublik zu leben.

Falls Sie auf meine Fragen schlüssige und überzeugende Antworten finden, die nicht von der Pharmaindustrie in den Notizblock diktiert wurden, wäre ich daran sehr interessiert.

Besorgte Grüße

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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
19.10.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Dr . Schäuble !

meine Frage an Sie:

Was halten Sie davon das Grundgesetzt zu ändern und die Todesstrafe hier in BRD als verbrechensbekämpfende Abschreckung wiedereinzuführen, deren Durchführung allerdings - sollte es eindeutig durch DNA-Vergleich feststehen, dass einer eine Tat begangen hat, nicht in Notwehr - zur Anwendungen kommen würde?

Mit freundlichen Grpßen
Antwort von Dr. Wolfgang Schäuble
4Empfehlungen
23.10.2009
Dr. Wolfgang Schäuble
Sehr geehrter Herr ,

Artikel 102 des Grundgesetzes erklärt die Todesstrafe für abgeschafft. Diese Vorschrift stellt zum einen eine Reaktion auf den Missbrauch der Todesstrafe durch das nationalsozialistische Regime dar, betont daneben aber auch den besonderen Wert des Lebens eines Menschen.

Deshalb kommt es nicht darauf an, dass eine Abschaffung der Todesstrafe nicht deshalb erfolgt ist, weil ihre Verhängung und Vollstreckung möglicherweise aufgrund eines unzutreffenden Urteils vorgenommen werden könnte. Insofern spielt es auch keine Rolle, ob man die Todesstrafe etwa nur, wie von Ihnen vorgeschlagen, auf durch die DNA-Analyse "gesicherte" Urteile beschränken würde.

Das Verbot der Todesstrafe halte ich daher nach wie vor für zwingend und richtig.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Wolfgang Schäuble
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
20.10.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Minister Schäuble,

von heise online ( www.heise.de ) werden Sie wie folgt indirekt zitiert: "Das Gesetz zum Schutz vor Kinderpornografie sei im Endspurt des Wahlkampfes auch deshalb entstanden, um die CDU gegenüber anderen Parteien abzusetzen."
Können Sie dies bestätigen? Falls ja, bin ich zutiefst enttäuscht. Das "Internetsperren-Gesetz" war ein in der Öffentlichkeit stark umstrittener Vorstoß. Über 130.000 Menschen haben eine - wenn auch wenig beachtete - Petition dagegen mitgezeichnet. Tausende haben - unter anderem - gegen diesen Gesetzesvorschlag demonstriert. Verfassungsklagen sind in Vorbereitung. Was sagen Sie diesen Bürgern? Dass ein Thema, das ganz offensichtlich für viele Menschen höchste Bedeutung hat, nur Wahlkampftaktik sein sollte, finde ich skandalös. Dass die Union in den Koalitionsgesprächen offensichtlich schnell davon abgerückt ist, bestärkt nur, dass die Initiative "Internetsperren" nichts mehr als Wahlkampf war. Dass Ihr Statement nicht breiter in der Öffentlichkeit diskutiert wird, kann nur daran liegen, dass viele bereits resigniert haben. Aber wieso sollte ein junger Wähler angesichts solcher Aussagen nicht politikverdrossen werden?

Vielen Dank für Ihre Antwort.


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