Dr. Till Steffen (DIE GRÜNEN)
Abgeordneter Hamburg

Angaben zur Person
Jahrgang
1973
Berufliche Qualifikation
Jurist
Ausgeübte Tätigkeit
MdHB, Rechtsanwalt
Wohnort
Hamburg
Wahlkreis
Rotherbaum - Harvestehude - Eimsbüttel-Ost über Wahlkreis eingezogen
Landeslistenplatz
4
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(...) Die Antwort ist traurig. Im Großen und Ganzen erkennt der Senat dieses Problem nicht an und kontrolliert wenig. Sie können sie auch hier tillsteffen.info selbst nachlesen. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
23.01.2013
Von:

Guten Tag Herr Dr. Steffen,

ich bedanke mich zur Ihren Wortbeiträgen heute 23.1.2013 in der Bürgerschaft zum Thema Wilhelmsburger Reichstr. B 4/75.

Ich glaube Sie sind auf dem richtigen Weg.

Sie haben erkannt, daß man die Str. schmaler bauen kann.

Das man mit 60 km entspannt und sicher ans Ziel kommt ( ohne Stau ).

Das man dann nicht so hohe Lärmschutzwände braucht, wenn der Querschnitt der Str. z.B.
18 Meter beträgt.

Das man nicht soviel Fläche versiegelt.

Das man vielleicht genügend Sicherheitsabstand zur Bahn hat.

Das die tatsächliche Zerschneidund von mehr als 130 Meter ( Bahn und Str. ) dann immer noch da ist. Es gibt dann mangels Querung der Trasse nur Ost und West.

Ein geringer Querschnitt wie Hr. Prof. Knoflacher festgestellt hat, auch wesentlich weniger Kosten
verursacht. Aber das interessiert die Planer nicht, das Geld kommt ja aus Berlin.

Jetzt zu meinen Fragen:

Wird sich Ihre Partei weiter für die Änderung der Pläne einsetzen ?

Werden Sie diese Steuermittelverschwendung anprangern ?

Wird Ihre Partei Bürgerbeteiligung in Zukunft ernst nehmen ?

Ich bedanke mich und wünsche Ihnen weitere Wortbeiträge in diese Sache, dann wird für die engagierten Wilhelmsburger die Politkverdrossenheit etwas erträglicher...

mit freundlichem Gruß


21109 Hamburg
Antwort von Dr. Till Steffen
2Empfehlungen
28.01.2013
Dr. Till Steffen
Sehr geehrter Herr ,

ich tue mein Bestes, um den Vorschlägen des Beratergremiums beim Senat und der Fachbehörde Gehör zu verschaffen.

So werden wir zur kommenden Bürgerschaftssitzung einen Antrag einbringen, der den Senat auffordert, die schnell umzusetzenden Punkte (sprich, die Sachen, die ohne lange Prüfung und Planänderung angeordnet werden können, wie Tempo 30 nachts auf der Bremer und Winsener Straße, Tempo 60 statt 80 auf der Wilhelmsburger Reichstraße und effektiver Lärmschutz in Georgswerder) auch anzugehen und die anderen Beschlüsse, die das Gremium einstimmig gefasst hat, zu prüfen.

Durch die Einstimmigkeit werden meines Erachtens die Beschlüsse so schwergewichtig. Hier ist es gelungen, KritikerInnen und BefürworterInnen der Straßenverlegung an einen Tisch zu bekommen und auch gemeinsam etwas zu verabschieden. Daher sollte der Senat sein Möglichstes tun, um die Situation vor Ort zu entschärfen und die Aktiven einbinden. Eine Prüfung der Vorschläge ist dabei das Mindeste. Daher bin ich auch nicht gegen eine Änderung am Planfeststellungsbeschluss. Allerdings halte ich es für nicht zielführend, dass Planfeststellungsverfahren neu beginnen zu lassen.

So darf meines Erachtens eine Querschnittsreduzierung nicht zu einem neuen Planfeststellungsverfahren führen, das wäre die total Verschwendung von Steuergeldern und würde uns weit zurückwerfen. Daher muss dieser Vorschlag ordentlich geprüft werden. Gleichzeitig bin ich für den maximalen Lärmschutz an der Straße und ich möchte nicht eine Reduzierung aufgrund der Temporeduzierung fordern.

Ich glaube, dass die Grünen in Sachen Bürgerbeteiligung in den vergangenen Jahren einiges gelernt haben, wir nehmen die Anliegen und Vorschläge von BürgerInnen ernst, hören zu, versuchen zu vermitteln und diese mit weiteren Planungen in Einklang zu bringen.

Mit freundlichem Gruß

Dr. Till Steffen
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
10.03.2013
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Steffen,

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN haben zur Familienfreundlichkeit der Stadt einen Beschluss gefasst. Das ist gut. Viele Maßnahmen beziehen sich richtiger Weise u.a. auf das Arbeitsleben und die Teilhabe an Bildung und Freizeit .
Der Aspekt der Familienfreundlichkeit sollte jedoch auch in der Verkehrspolitik beachtet werden. Für Jugendliche ist der ÖPNV oft die einzige Möglichkeit, sich ausgehend vom eigenen Stadtteil auch die anderen Stadteile und deren Freizeitmöglichkeiten zu erschließen. Bei der Nutzung des HVV werden die Jugendlichen mit einer bürokratischen Hürde konfrontiert, wenn sie nicht über eine Monatskarte verfügen, weil z.B. ihre Schule fußläufig oder mit dem Fahrrad gut erreichbar ist. Jugendliche Schülerinnen und Schüler über 15 Jahren können mit einem sog. "Freizeitpass" die günstigen Kinderfahrscheine benutzen. Dieser Freizeitpass gilt aber nicht ein Schuljahr, sondern er muss jeden Monat neu zum Preis von 7,20 Euro erworben werden. Immer wieder kommt es gerade am Monatsanfang zur Situation, dass bei den Kundenbüros des HVV lange Warteschlangen sind oder die Schalter am Wochenende nicht geöffnet haben.
Warum kann dieser Freizeitpass nicht wenigstens ein Schulhalbjahr oder auch ein ganzen Schuljahr gelten? Auch dann würde man doch einen möglichen Missbrauch weitgehend unterbinden. Auch sollten die Ausschlusszeiten (innerhalb der Schulzeit gilt der Pass erst ab 14 Uhr) abgeschafft werden, da gerade ältere Schülerinnen und Schüler an einigen Tagen sehr lange Schule und an anderen dafür sehr wenig Unterricht haben. Auch dann sollten sie den HVV günstig nutzen können. Der bürokratische Aufwand auch beim HVV wäre deutlich geringer, wenn der Pass nicht einen Monat gilt.
Sehen Sie eine Möglichkeit, dass sich die Grünen dafür stark, dass der HVV den Freizeitpass für ein halbes oder ein Schuljahr für den Preis von 7,20 Euro anbietet und die Grünen eine entsprechende Initiative z.B. über den Verkehrsausschuss beim HVV einbringt?
Antwort von Dr. Till Steffen
bisher keineEmpfehlungen
21.03.2013
Dr. Till Steffen
Sehr geehrter Herr ,

Sie sprechen einen Punkt an, der mich auf einer generellen Ebene beschäftigt: Ich finde, dass das Tarif-System allgemein zu kompliziert ist und zu viele ähnliche Möglichkeiten der Ticketauswahl beinhaltet, die kaum zu unterscheiden sind. Darunter fällt auch der "Freizeitpass", der ja in seinem Angebot ganz für sich alleine steht. Es gibt kein anderes Angebot des HVV, wo man eine Karte erwerben kann, um andere Karten günstiger zu bekommen (vielleicht noch die Ergänzungskarte zur Zeitkarte, aber so richtig passt das auch nicht).

Ich finde Ihre Anregung sehr spannend und würde dies gerne weiterverfolgen. Zunächst in Form einer Schriftlichen Kleinen Anfrage, damit ich ein Bild davon bekomme, wie sehr der Freizeitpass überhaupt nachgefragt wird. Auf der Grundlage könnten wir dann weiterüberlegen, inwiefern das Angebot geändert und (wenn nötig) gegenfinanziert werden kann.
Ich halte Sie auf dem Laufenden!

Mit freundlichem Gruß

Till Steffen
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
28.08.2013
Von:

Sehr geehrter Herr Steffen,

ihrer Kritik: "Der SPD-Senat stiehlt sich aus der Verantwortung, indem er den städtischen Zuschuss wie schon im vergangenen Jahr einfach einfriert. Auch die letzte Ticketpreiserhöhung mussten die Fahrgäste ganz allein tragen. Dieses Signal des Senats ist fatal, denn es wird den Fahrgastzuwachs bremsen." kann ich nur nachdrücklich zustimmen.
Mein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Gruppe der Rentnerinnen und Rentner, die ich in der Presseankündigung nicht erwähnt finde. Deshalb an sie die Frage: Kennen sie Pläne den Preis für das Seniorenticket zu erhöhen? Und wie sieht der Terminplan für die Behandlung der Anträge im Verkehrs-Ausschuss und der Hamb. Bürgerschaft aus? Möglicherweise steht der Terminplan ja noch nicht fest - daher bitte ich sie mich hier "nachlaufend" zu informieren.

Herzliche Grüße

Antwort von Dr. Till Steffen
bisher keineEmpfehlungen
12.03.2014
Dr. Till Steffen
Sehr geehrter Herr ,

bitte entschuldigen Sie, dass ich Ihre Frage nicht beantwortet habe.
Jetzt ist die Preiserhöhung natürlich schon durch und die Antwort obsolet.
Die Preise der CC-Karten und der Seniorenkarten wurden ab dem 1.1.14 überproportional um 4% erhöht, um die hohe Rabattierung dieser Karten abzubauen.

Generell wird uns das Thema aber wohl jährlich wieder begegnen, die HVV-Tarif werden jedes Jahr erhöht.
Wir Grünen streben dazu eine generelle Tarifreform an, die auch Einzelfahrten attraktiv macht, da zunehmend mehr Menschen den Öffentlichen Nahverkehr als ein Transportmittel von vielen sehen und daher oft gar kein Abo lösen möchten.

Mit freundlichen Grüßen

Till Steffen
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
21.10.2013
Von:

Guten Tag Herr Steffen,

gerne möchte ich wissen, ob ihnen dies Situation auf dem S-Bahnhof Berliner Tor bekannt ist.

Ich empfinde die Situation während der Stoßzeiten als unzumutbar: Vom Gleis der S21/S2 führt nur ein (!) schmaler Treppenabgang herunter, einen Fahrstuhl gibt es nicht. Vor der Treppe bildet sich regelmäßig eine Menschentraube. Vor der nächsten Treppe, die dann über die Gleise der S11/S1 führt gibt es Stauungen weil sich auf engem Raum verschiedene Fahrgastströme kreuzen. Auf der Überführung über die Gleise der S11/S1 verengen unglücklich platzierte Mülleimer, Werbereiter der Bäcker-Shops und unnötig herausgebaute Auslagen von "Disch" den Durchgang. Von der Bausubstanz und der optischen Anmutung her ist der komplette S-Bahn-Knoten ein Trauerspiel. Können sie meine Einschätzung teilen? Was werden sie tun, um möglichst zeitnah für eine befriedigende Lösung zu sorgen?

Ich freue mich, von ihnen zu hören.

MfG
R.
Antwort von Dr. Till Steffen
bisher keineEmpfehlungen
12.03.2014
Dr. Till Steffen
Sehr geehrter Herr ,
vielen Dank für Ihre Mail und die Problembeschreibung an der S-Bahn Haltestelle Berliner Tor.
Ich teile diese voll und ganz!

Mein Wirkungskreis eine Änderung der Situation herbeizuführen, ist jedoch sehr beschränkt, da die Gestaltung der S-Bahn-Anlage in den Händen der Bahn liegt. Was ich tun kann, ist beim Senat nachzufragen, inwiefern der Begegnungsverkehr an Haltestellen regelhaft geprüft wird und ob der Senat Kenntnis von engen Situation hat. Ich nehme das Thema gerne mit auf meine Liste.

Mit freundlichen Grüßen
Till Steffen
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Frage zum Thema Internationales
28.11.2013
Von:

Guten Tag, ich würde gerne Ihre Meinung zum heutigen Artikel in der Süddeutschen Zeitung erfahren. Wie stehen Sie zu diesem Thema??
Angriffe amerikanischer Drohnen in Afrika werden von Ramstein aus dirigiert und in Stuttgart verantwortet. Doch angeblich weiß Berlin davon nichts. Unschuldige Menschen sterben.
Drohnentod aus Deutschland und allen ist es egal.

mit besten Grüßen

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