Dr. med. Thomas Spies (SPD)
Abgeordneter Hessen 2009-2014
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Angaben zur Person
Dr. med. Thomas Spies
Geburtstag
27.06.1962
Berufliche Qualifikation
Arzt
Ausgeübte Tätigkeit
MdL, stellv. Vorsitzender der SPD-Fraktion
Wohnort
-
Wahlkreis
Marburg-Biedenkopf II über Wahlkreis eingezogen
Ergebnis
38,0%
Landeslistenplatz
-
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(...) Unzweifelhaft wird Propylenglykol auch als Frostschutzmittel eingesetzt. Unzweifelhaft ist Nikotin eine medizinisch wirksame Substanz und in bestimmten Dosierungen nicht ungefährlich. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Arbeit
26.08.2013
Von:

Sehr geehrter Abgeordneter,

ich unterrichte an einer beruflichen Frankfurter Schule. Fachlehrkräfte für arbeitstechnische Fächer (FLatF) haben gemeinsam (in gleichen Veranstaltungen - gleiches Examen) mit Studienreferendaren für das Lehramt an beruflichen Schulen ihr Referendariat erfolgreich abgeschlossen, werden jedoch bezüglich Besoldung und Aufstiegsmöglichkeiten ungleich behandelt. So endet die besoldungstechnische Karriere in der Besoldungsstufe A 11 im Gegensatz zu den Berufsschullehrkräften mit Lehramt berufliche Schulen, deren Einstiegsgehalt bei A 13 beginnt. Fachlehrkräfte und Berufsschullehrkräfte unterrichten gemeinsam in den gleichen Lernfeldern und leisten die gleiche Arbeit.
Wie stehen Sie zu der Forderung "Gleiche Arbeit – gleiches Geld"?

Unterstützen Sie unsere Forderung für gerechte Besoldung und die Schaffung der Möglichkeit für Fachlehrkräfte zu einem Besoldungsaufstieg, sowie Laufbahn-Verordnung!

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Dr. med. Thomas Spies
bisher keineEmpfehlungen
26.08.2013
Dr. med. Thomas Spies
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihre Email. Der Unterschied in der Bezahlung liegt nicht am Referendariat, sondern an der unterschiedlichen Grundqualifikation: Berufsschullehrkräften mit Lehramt berufliche Schulen haben eine akademische Ausbildung, Fachlehrkräfte für arbeitstechnische Fächer (FLatF) eine berufsbildende Qualifikation. Darauf gründet die Unterscheidung. Ob sie noch so zeitgemäß ist, darüber kann man allerdings streiten.

Allerdings spielt die formale Qualifikation im Besoldungsgefüge des öffentlichen Dienstes immer noch eine zentrale Rolle. Ob man das für einen einzelnen Bereich aufbrechen kann, muss man ebenfalls genau prüfen.

Gerne werde ich im nächsten Landtag Bestrebungen, die eine solche Prüfung herbeiführen, unterstützen.



Mit freundlichen Grüßen


Dr. Thomas Spies, MdL
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Frage zum Thema Gesundheit
31.08.2013
Von:
Ute

Sehr geehrter Herr Dr. Spies,

Sie erinnern sich sicher an unser Gespräch über Lyme-Borreliose in Hessen.
Ist das Thema Meldeplficht für Borreliose jemals in einem Ausschuss oder einer Debatte behandelt worden? Wir haben Rheinland-Pfalz, das Saarland und Bayern dazu gebracht, eine Meldepflicht einzuführen. selbst Herr Dr. Bartelt (CDU) war vor zwei Jahren im persönlichen Gespräch bereit, darüber zu diskutieren und hat danach nie wieder von sich hören lassen oder einen Brief beantwortet. Von Ihnen hatten wir einen engagierteren Eindruck. Was ist aus Lyme-Borreliose in Hessen geworden?

Wenn die SPD jetzt an die Macht kommt, was würde sich für uns ändern?
Antwort von Dr. med. Thomas Spies
bisher keineEmpfehlungen
05.09.2013
Dr. med. Thomas Spies
Hallo, Frau ,

vielen Dank für Ihre Email. Wir werden nach einem Regierungswechsel das Gespräch mit Ihnen suchen und gemeinsam prüfen, mit welchen Schritten die Bekämpfung der Borreliose verbessert werden kann. In dem Zusammenhang werden wir auch die Einführung einer Meldepflicht und die Erfahrungen aus anderen Bundesländern damit prüfen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Thomas Spies, MdL
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
07.11.2013
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Spies,

im Kommentar zu einem DSM-V- kritischen SPIEGEL- Beitrag von Klaus BLECH ("Wahnsinn wird normal") merkte Götz EISENBERG von den "Nachdenkseiten" am 21.01.2013 an: "Vernünftig und im Sinne einer Ökonomie des ganzen Hauses letztlich auch rentabler wäre es, das aberwitzige Tempo des Alltagslebens zu drosseln, allen Menschen anständige, menschenförmige Arbeitsbedingungen zu bieten und ihnen nicht länger zuzumuten, ihr Leben in einem Universum permanenter Verteidigung und Aggression fristen zu müssen. Dann bräuchte es diesen psychologisch-medizinischen Reparatur- und Kompensationsaufwand nicht." (Link 1).
Der Psychiater Prof. Frances, der vor einem "Diagnosewahnsinn" warnt, hat im Frühjahr offenbar auch in Marburg vorgetragen (2).

Wissen Sie denn , wer sich in Ihrer Partei konkret mit den Problemen der profitablen Medikalisierung des Psychosozialen befaßt?

Vor dem Hintergrund der Skandale um die hessischen Steuerfahnder, den Nürnberger Gustl Mollath und den Gießener LINKE- Stadtrat Dennis Stephan (3) möchte ich Sie darüber hinaus fragen, was aus Ihrer Sicht noch dagegen spricht, die psychiatrischen bzw. psychologischen Untersuchungsgespräche (inklusive Aufklärung, Expoloration, Anamnese) per Gesetz videografisch dokumentieren zu lassen, um Manipulationen bei der Datenerhebung erschweren und die Folgen gravierender Untersuchungsfehler bzw. krimineller Handlungen minimieren zu können.
Wollen Sie hierzu vielleicht einmal meine Transparenz- Initiative von 2005 (4) mit Verantwortlichen Ihrer Partei diskutieren?

Mit frdl. Gruß
Dipl. med. W.
FA für Amatomie,Psychiatrie,Psychotherapie
Dt. Institut für Totalitarismusabwehr
1) www.nachdenkseiten.de
2) www.uni-marburg.de
3) www.hr-online.de
4) www.wilfriedmeissner.de /
Antwort von Dr. med. Thomas Spies
bisher keineEmpfehlungen
07.11.2013
Dr. med. Thomas Spies
Sehr geehrter Herr Meissner,

Vielen Dank für Ihre Email. Die Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen befasst sich intensiv mit den genannten Fragestellungen und hat eine sehr kritische Haltung zur Ökonomisierung im Gesundheitswesen (vergl. Antrag G 9 zum Bundesparteitag auf www.spd.de ). Dort wird auch der Bereich Psychiatrie intensiv diskutiert.

Die Stärkung der Patientenrechte hat für uns eine hohe Bedeutung. Dazu gehört auch der Patientenschutz in der Psychiatrie im Spannungsfeld zwischen Nachweismöglichkeit und Patientengeheimnisschutz - jedes aufgezeichnete Gespräch könnte auch von den Falschen angesehen werden. Auch diese Diskussion widmen wir uns offensiv.


Mit freundlichen Grüßen

Dr. Thomas Spies, MdL
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Frage zum Thema Inneres und Justiz
09.11.2013
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Spies,

Sie schrieben: "...Patientenschutz in der Psychiatrie im Spannungsfeld
zwischen Nachweismöglichkeit und Patientengeheimnisschutz - jedes
aufgezeichnete Gespräch könnte auch von den Falschen angesehen werden."(1)

Mit der Anregung, die Videografie gesetzlich zu regeln, hatte ich
allerdings nicht etwa Veränderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen für Patienten, sondern Veränderungen in StPO bzw. ZPO usw. mit dem Ziel,
Personen gerecht zu werden, welche primär keine Patientenbehandlung suchen,
sondern von der Verwaltung oder einem Richter zur Begutachtung aufgefordert
werden. Also Personen wie die - auch in ihren öffentlichen Auftritten doch sehr
klar denkenden/ sprechenden und urteilenden - R. Schmenger, G. Mollath und
Rechtsanwalt F. Schmidt (2).
Ich möchte Sie daher bitten, Ihre Antwort zu überarbeiten und nun konkret auf BEGUTACHTUNGS- Situationen einzugehen. (Daß in einem solchen Rahmen aufgezeichnete Gespräche "von den Falschen angesehen werden", ist nicht zu besorgen. Im Gegenteil: Der Betroffene könnte den Kreis der Verfügungsberechtigten bei der Behörde, dem Gericht
bzw. dem Untersucher bestimmen und z.B. auch erlauben, daß die
Aufzeichnungen zur Fortbildung bzw. zur kollegialen Supervision /
Intervision genutzt werden.)

Ich habe darüber hinaus eine weitere Bitte, nachdem ich auf Ihrer Netzseite las, Sie würden "das Volk gegen die Obrigkeit" verteidigen (3).

Darf ich Sie da beim Wort nehmen und bitten, mich in einem mich betreffenden (nach meiner Überzeugung polit. Willkür-Berufsverbots-) Fall über die Landesgrenze hinweg gegen die Thüringer Obrigkeit zu unterstützen?

Mit frdl. Grüßen
Dipl. med. W.
Facharzt für Anatomie, Psychiatrie und Psychotherapie a.D.
Deutsches Institut für Totalitarismusabwehr

1 www.abgeordnetenwatch.de
2) www.zeit.de
3) www.thomas-spies.de
Antwort von Dr. med. Thomas Spies
bisher keineEmpfehlungen
10.11.2013
Dr. med. Thomas Spies
Sehr geehrter Herr ,

selbstverständlich schaue ich mir gerne Unterlagen zu einem Sie persönlich betreffenden Fall an, wenn Sie mir diese zukommen lassen. Allerdings wäre es sicher sinnvoller, dazu Kontakt mit einem oder einer thüringischen Abgeordneten aufzunehmen, da diese das dortige Regierungshandeln unmittelbar hinterfragen können - ich würde andernfalls ebenfalls einen oder eine thüringische Kollegen oder Kollegin einschalten. Vermutlich wäre eine Petition an den thüringischen Landtag das beste Mittel für Sie. Erlauben Sie aber zugleich den Hinweis, dass Handeln der Gerichte (soweit es in Ihrem Fall auch um Gerichtsentscheidungen geht) aufgrund der verfassungsrechtlich zwingenden Gewaltenteilung und der Unabhängigkeit der Justiz nicht durch Parlamente oder Regierungen unmittelbar überprüft werden kann.

Ich verstehe diese Internetplattform als einen Ort, an dem grundsätzliche politische Fragen diskutiert werden. Es erscheint mir daher klüger, sich über Vorgänge, die einen persönlichen Einzelfall betreffen, im direkten Kontakt auszutauschen.



Mit freundlichen Grüßen

Dr. Thomas Spies, MdL
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Ihre Frage an Dr. med. Thomas Spies
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