Dr. Max Stadler (FDP)
Abgeordneter Bundestag

Grunddaten
Dr. Max Stadler
© FDP-Bundestagsfraktion
Geburtstag
23.03.1949
Berufliche Qualifikation
Richter am Oberlandesgericht a. D.
Ausgeübte Tätigkeit
MdB; Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin der Justiz
Wohnort
Passau
Wahlkreis
Passau
Ergebnis
18,9%
Landeslistenplatz
2, Bayern
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(...) Im Koalitionsvertrag ist klar festgelegt, dass der Grundsatz "Löschen statt sperren" gilt. Die "Internetsperren" kommen daher nicht zur Anwendung. Nach einem Jahr werden die Erfahrungen ausgewertet. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
24.05.2012
Verbesserter Rechtsschutz in Wahlsachen (Art. 93 GG)
JA
10.05.2012
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes gegen Piraterie (Atalanta)
nicht beteiligt
29.03.2012
Abbau der kalten Progression
JA
29.03.2012
Kürzungen der Solarförderungen
JA
29.03.2012
Pläne für ein Betreuungsgeld aufgeben
NEIN
27.02.2012
Zweites Rettungspaket für Griechenland
JA
26.01.2012
Verlängerung Afghanistan Einsatz (ISAF)
JA
01.12.2011
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes im Mittelmeer (OAE)
JA
01.12.2011
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes gegen Piraterie (Atalanta)
JA
26.10.2011
Ausweitung des Euro-Rettungsschirms (EFSF)
JA
29.09.2011
Euro-Stabilisierungsfonds EFSF
JA
29.09.2011
Reform des Bundestagswahlrechts
JA
29.09.2011
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Südsudan (UNMISS)
JA
08.07.2011
Deutsche Beteiligung an UN-Aufbaumission in Südsudan
JA
08.07.2011
Keine Panzer an Saudi-Arabien verkaufen
NEIN
08.07.2011
Verlängerung des Darfur-Einsatzes
JA
07.07.2011
Abschiebestopp für syrische Flüchtlinge
NEIN
07.07.2011
Eingeschränkte Zulassung der Präimplantationsdiagnostik
JA
07.07.2011
Unterirdische Speicherung von CO2
JA
30.06.2011
Atomausstieg bis 2022
JA
09.06.2011
Verlängerung des Libanon-Einsatzes (UNIFIL)
nicht beteiligt
09.06.2011
Verlängerung Kosovo-Einsatz (KFOR)
nicht beteiligt
26.05.2011
Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetz
JA
25.03.2011
AWACS-Einsatz in Afghanistan
JA
17.03.2011
Sofortige Abschaltung von Alt-AKW
NEIN
17.03.2011
Unverzügliche Abschaltung aller deutschen AKW
NEIN
17.03.2011
Vorübergehende Aussetzung von AKW-Laufzeiten (Moratorium)
JA
28.01.2011
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
JA
03.12.2010
Anpassung und Veränderung von Hartz IV
JA
03.12.2010
Vorläufiger Bau- und Vergabestopp bei Stuttgart 21
NEIN
02.12.2010
Kampf gegen Piraten (ATALANTA)
JA
02.12.2010
Verlängerung Bosnien-Einsatz (ALTHEA)
JA
02.12.2010
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes im Mittelmeer (OAE)
JA
26.11.2010
Haushalt 2011
JA
12.11.2010
Einführung bundesweiter Volksentscheide
NEIN
12.11.2010
Gesundheitsreform
JA
11.11.2010
Neuordnung am Arzneimittelmarkt
JA
28.10.2010
Abschöpfung von Zusatzgewinnen aus AKW-Laufzeitverlängerung
JA
28.10.2010
Brennelementesteuer
JA
28.10.2010
Sparpaket (Haushaltsbegleitgesetz)
JA
28.10.2010
Verlängerung von AKW-Laufzeiten
JA
18.06.2010
Reduzierung der Wehrpflicht
nicht beteiligt
17.06.2010
Bundeswehr ohne Wehrpflicht
nicht beteiligt
17.06.2010
Reform der Jobcenter
nicht beteiligt
17.06.2010
Verlängerung des Darfur-Einsatzes (UNAMID)
nicht beteiligt
17.06.2010
Verlängerung des Libanon-Einsatzes (UNFIL)
nicht beteiligt
17.06.2010
Verlängerung des Sudan-Einsatzes (UNMIS)
nicht beteiligt
10.06.2010
Austritt aus der Kernfusion (ITER)
NEIN
10.06.2010
Verlängerung Kosovo-Einsatz (KFOR)
JA
21.05.2010
Euro-Rettungsschirm
JA
07.05.2010
Notkredit für Griechenland
JA
06.05.2010
Mindestsicherung statt Hartz IV
NEIN
06.05.2010
Schnellere Absenkung der Einspeisevergütung im EEG
JA
22.04.2010
Beibehaltung der Steuerfreiheit bei Feiertags- und Nachtarbeit
NEIN
25.03.2010
Abschaffung der reduzierten Mehrwertsteuer für Hotels
NEIN
19.03.2010
Bundeshaushalt 2010
nicht beteiligt
26.02.2010
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
JA
18.12.2009
Bundeswehreinsatz in Bosnien Herzegowina
JA
18.12.2009
Kampf gegen Piraten (ATALANTA)
JA
04.12.2009
Verzicht auf Mehrwertsteuersenkung für das Hotelgewerbe
NEIN
04.12.2009
Wachstumsbeschleunigungsgesetz
JA
03.12.2009
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
JA
03.12.2009
Verlängerung des Anti-Terror-Kampfes (OEF)
JA
03.12.2009
Verlängerung Libanon-Einsatz (UNFIL)
JA
Fragen an Dr. Max Stadler
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
23.11.2011
Von:
Jay

Sehr geehrter Herr Stadler,

wie beurteilen Sie das neue Passagierabkommen, dass Frau Malmström mit der USA verhandelte? Sehen Sie Nachbesserungsbedarf bezüglich des Umfangs und der langen Speicherungszeit?
www.focus.de

Vielen Dank im Voraus

Mit freundlichen Grüßen


Antwort von Dr. Max Stadler
bisher keineEmpfehlungen
01.12.2011
Dr. Max Stadler
Sehr geehrter Herr ,

Insbesondere hinsichtlich des Umfangs der Daten und hinsichtlich der Speicherdauer sehe ich das Abkommen mit Skepsis. Eine endgültige Bewertung behalte ich mir daher vor.


Mit freundlichen Grüßen

Max Stadler
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
24.01.2012
Von:

Betreff: Informationsfreiheit, Korruption

Sehr geehrter Herr Stadler,

Herr Rainer Brüderle empfahl mir folgendes:

"Ich rege an, dass Sie sich damit an den Kollegen Dr. Max Stadler wenden. Dieser ist als Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin der Justiz in der Sache und als Mitglied der FDP-Bundestagsfraktion aus Niederbayern aus regionaler Sicht ein geeigneter Ansprechpartner für Ihre Anliegen."

Deshalb richte ich folgende Frage an Sie:

Das Menschenrecht des Zugangs zu Dokumenten der öffentlichen Verwaltung (Zivilpakt, EMRK) wird international als Voraussatzung für die Demokratie angesehen und ist wichtig im Kampf gegen Kurruption.

  • 84 Staaten mit ca. 4,5 Milliarden Bürger auf der Welt haben ein besseres Informationsfreiheitsgesetz als deutsche Bürger ( rti-rating.org ).

  • Mehr als 115 Staaten ( right2info.org ) mit mehr als 5,5 Milliarden Einwohnern haben entweder Informationsfreiheitsgesetze oder entsprechende Verfassungsbestimmungen. In 5 CDU/CSU regierten Bundesländern d. h. der Hälfte der Bevölkerung in Deutschland fehlen generelle Informationsfreheitsgesetze.

  • Die UN Konvention gegen Korruption ist zwar in mehr als 158 Staaten mit mehr als 6,5 Milliarden Einwohnern ratifiziert, nicht aber von Deutschland.

  • der Vorschlag der Staatengruppe gegen Korruption GRECO des Europarates das Strafrechtsübereinkommen über Korruption SEV-Nr. : 173 zu ratifizieren und die Transparenz der Parteienfinanzierung in Deutschland mit Hinweis auf Recommendation Rec(2003)4 zu verbessern ist bisher nicht umgesetzt ( www.lobbypedia.de ).

Wann wird Deutschland die Konvention des Europarats über den Zugang zu amtlichen Dokumenten unterschreiben, das Informationsgesetz im Bund verbessern, die Antikorruptionsvereinbarungen ratifizieren und die Transparenz der Parteinenfinazierung verbessern, um zu Europa und dem Rest der Welt aufzuschliessen?

Mit freundlichen Grüßen

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Frage zum Thema Familie
10.02.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Stadler,

Der Petitionsausschuss des Europaparlaments ist der Auffassung, dass die Bundesrepublik Deutschland die Menschenrechte missachtet hat, indem die Organe des Staates zugelassen haben, dass einige von ihren Kindern getrennt lebende Väter und Mütter keinen Umgang mehr mit ihren Kindern haben. "Wir haben den Eindruck, dass es sich hier um ein wiederkehrendes und strukturelles Problem handelt, dem niemand wirklich zu Leibe rücken möchte. Man steckt lieber den Kopf in den Sand. Das finden wir unmöglich und schockierend", sagt Philippe Boulland, Leiter einer Arbeitsgruppe im Petitionsausschuss, die sich mit dem Thema Jugendämter befasst, und Abgeordneter der konservativen Europäischen Volkspartei (EVP).
( www.faz.net )

Der Leiter der Arbeitsgruppe hat Sie in Berlin besucht.

Der Menschenrechtsbaauftragte des Europarates hat Deutschland besucht und einen Bericht geschrieben mit vielen konstruktiven Vorschlägen. Es wird empfohlen aussergerichtliche Ombudsmänner zu schaffen und Verwaltung und Richter in Menschenrechten zu schulen. ( wcd.coe.int )

Bisher werden Richter von der Exekutive angestellt, befördet und unterliegen ihrer Dienstaufsicht. Dies ist im Gegensatz zu anderen Ländern in Europa ( www.gewaltenteilung.de ).

Wann wird eine Fachaufsicht für das Jugendamt eingeführt? Wann wird auch in Deutschland ein Ombudsmann gemäss RECOMMENDATION No. R (85) 13 die Verwaltung bezüglich Menschenrechtsverletzungen beobachten? Wann wird die Unabhängigkeit der Richter gemäss Art. 97 GG in der Praxis verwirklicht?

Mit freundlichen Grüßen.

Antwort von Dr. Max Stadler
bisher keineEmpfehlungen
07.03.2012
Dr. Max Stadler
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Fragen auf Abgeordneten-Watch, die ich gern beantworte.

1. Wann wird die Fachaufsicht für das Jugendamt eingeführt?

Hierzu kann ich leider nichts sagen, da dies der Zustänigkeitsbereich des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist.

2. Wann wird auch in Deutschland ein Ombudsmann gem. RECOMMENDATION No. R (85) 13 die Verwaltung bezüglich Menschenrechtsverletrzungen beoabchten?

Die von Ihnen erwähnte Recommendation ist eine Recommendation des Europarates von 1985. Sie enthielt eine Empfehlung an die damaligen Mitgliedstaaten, sich die Einrichtung eines Ombudsmanns zu überlegen.

Deutschland ist der Empfehlung nicht gefolgt, da die Kontrolle der Verwaltung richtigerweise über die Verwaltungsgerichte erfolgt.

3. Wann wird die Unabhängigkeit der Richter gem. 97 GG in der Praxis verwirklicht?
Richter in Deutschland sind in der Ausübung ihres richtlichen Amtes weisungsfrei und damit unabhängig.


Mit freundlichen Grüßen

Dr. Max Stadler, MdB
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
14.04.2012
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Stadler,

würden Sie bitte Ihre Haltung zur aktuell geplanten Bescheidung des Rederechtes für Abgeordnete im Parlament und zum Fraktionszwang darlegen?

Herzlichen Gruß

Antwort von Dr. Max Stadler
bisher keineEmpfehlungen
22.04.2012
Dr. Max Stadler
Sehr geehrte Frau ,

die aktuelle Diskussion, die Anlass für Ihre Frage war, ist mittlerweile beendet. Eine Änderung der Geschäftsordnung ist nicht geplant. In der Passauer Neuen Presse vom 18.4.2012 habe ich mich dafür ausgesprochen, dass selbstverständlich auch die "Abweichler" zu Wort kommen müssen.

Mit freundlichen Grüßen

Max Stadler
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