Dr. Martina Bunge (DIE LINKE)
Abgeordnete Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Dr. Martina Bunge
Jahrgang
1951
Berufliche Qualifikation
Facharbeiterin (Eisenbahn), Diplom Lehrerin, Dr. oec., Dr. sc.
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Wismar - Nordwestmecklenburg - Parchim
Landeslistenplatz
2, Mecklenburg-Vorpommern
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(...) Meiner Ansicht nach verdeutlicht allein dieses Beispiel, dass auf diese Art und Weise eine allgemeine Versicherungspflicht nicht umgesetzt werden kann. Aus diesen Gründen favorisiert meine Fraktion DIE LINKE das Konzept einer solidarischen Bürgerinnen- und Bürgerversicherung, in der jede/r pflichtversichert ist und alle nach ihrer Leistungsfähigkeit einzahlen. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
28.07.2009
Von:

In welcher Weise wird sich Ihre Partei für den Ausbau der Infrastruktur hinsichtlich der TV-Ausstrahlung über DVB-T in den neuen Bundesländern, insbesondere MV (Raum Wismar), einsetzen ?
Besonders die einkommensschwachen Bevölkerungsschichten in den Genossenschaftswohnungssiedlungen sind dem Monopolisten "Kabel Deutschland" hinsichtlich der wettbewerbslosen Wucherpreise für die Antennenbenutzung hilflos ausgeliefert.
Die angebliche 90%ige Abdeckung mit DVB-T in MV ist irreführend, weil ein Empfang nur über Dachantennen(bzw. Außenantennen) möglich ist, deren Montage einem Mieter kaum gestattet wird.
Antwort von Dr. Martina Bunge
bisher keineEmpfehlungen
10.08.2009
Dr. Martina Bunge
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage.

DIE LINKE setzt sich dafür ein, das "Überall-Fernsehen" (DVB-T) tatsächlich auch für alle möglich zu machen. Insbesondere für Bedürftige muss der Empfang von DVB-T bezahlbar sein. Haushalten mit geringem Einkommen sollten dazu preiswerte Set-Top-Boxen – bzw. in senderfernen Gebieten Außenantennen - zur Verfügung gestellt werden, um sie an einem kostengünstigen Fernsehempfang teilhaben zu lassen. Rundfunkpolitik allerdings fällt nicht in die Zuständigkeit des Bundes, sondern in jene der Bundesländer. Gleichsam sind dort die Einflussmöglichkeiten gewählter medienpolitischer Akteure gering. Die entscheidenden Regelungen werden nicht in den Landesparlamenten bestimmt, sondern in Gremien, die an die Staatskanzleien der Ministerpräsidenten angeschlossen sind. In Ihrem konkreten Fall rate ich Ihnen daher, sich an die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern sowie - als ausführende Behörde - an die Landesrundfunkzentrale Mecklenburg-Vorpommern zu wenden.

Zudem werde ich Ihr Anliegen an den Medienpolitischen Sprecher der Linksfraktion im Landtag von Mecklenburg - Vorpommern mit der Bitte, sich dem Problem anzunehmen, weiterleiten.

Mit freundlichen Grüßen

Martina Bunge
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Frage zum Thema Gesundheit
26.10.2009
Von:

Zitat:

Berlin - Martina Bunge (Die Linke), Vorsitzende des Gesundheitsausschusses, wirft der schwarz-gelben Koalition vor, in der Gesundheitspolitik nicht die Interessen der Versicherten zu vertreten: "Niedrigere Beiträge für Besserverdienende, ein erleichterter Ausstieg aus der gesetzlichen Krankenversicherung und höhere Honorare für Ärzte und Apotheker zeigen, worum es Schwarz-Gelb wirklich geht: um unverhohlene Klientelpolitik."

Zitatende

Wo sind die höheren Honorare für Apotheke, welche die neue Bundesregierung beschlossen hat ? Bitte präzisieren Sie Ihre Aussage.

MfG

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