Dr. Martin Müser (FREIE WÄHLER)
Kandidat Bürgermeisterwahlen Nordrhein-Westfalen 2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Dr. Martin Müser
Jahrgang
1962
Berufliche Qualifikation
Dr. rer. pol.
Ausgeübte Tätigkeit
Selbständiger Unternehmensberater
Wohnort
Köln
Stadt
Köln
Ergebnis
1,7%
(...) Wir fordern seit unserem Bestehen, also seit 2004, eine Haushaltskonsolidierung. Wäre diese seitdem umgesetzt worden, könnten wir jetzt reichlich gesparte Zinsen in den Kulturbereich stecken.
Jetzt steht die Stadt mit dem Rücken zur Wand und da kann es keine Tabus geben. (...)
 
Persönliche Website
www.garantiert.info
Fragen an Dr. Martin Müser
Auswahl der Fragen und Antworten
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Kultur
13.08.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Müser,

Sie schrieben:

"Darüber hinaus gibt es sicherlich noch viele andere Maßnahmen, wie z.B. die konsequente Videoüberwachung von problematischen städtischen Bereichen u.a., die weiterhelfen würden."

Halten Sie eine verstärkte Videoüberwachung für ein geeignetes Mittel der Kriminalitätsbekämpfung? Wie stark setzen Sie sich im Gegenzug für den Datenschutz ein?

Weiterhin würde ich gerne wissen -und mir ist bewusst das ich hier einen Gedankensprung mache- wie sie sich konkret Kulturpolitik besonders in Hinblick auf die (freie) Theaterszene in Köln vorstellen.

Mit freundlcihen Grüßen

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen. Um eine Nachricht zu erhalten, sobald eine Antwort eintrifft, tragen Sie sich bitte über die untenstehende Benachrichtigen-Funktion ein.

Auf diese Antwort warten bisher 3 Interessierte
X
Beim Eintreffen einer Antwort benachrichtigen
Lesezeichen
Frage zum Thema Soziales
15.08.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Müser,

wie stehen Sie zum Köln-Paß?
Was halten Sie von der Ausweitung des Berechtigtenkreises (wie in der letzten Ratssitzung beschlossen)?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Dr. Martin Müser
bisher keineEmpfehlungen
17.08.2009
Dr. Martin Müser
Sehr geehrter Herr ,

der Köln-Paß ist richtig und wichtig. Daran, dass ich der Ausweitung des Berechtigtenkreises zugestimmt habe können Sie entnehmen, dass ich sie für richtig halte.

Für mindestens genau so wichtig wie den Köln-Pass halte ich es jedoch , dass wir mehr dafür tun, um Bürger/Haushalte, die wir mit unseren Bildungs- und Kulturangeboten nicht erreichen, die Wichtigkeit bzw. den Nutzen dieser Angebote deutlicher machen und sie an diese Angebote heranführen. Der finanzielle Aspekt, der über den Köln-Pass teilweise verbessert wird, greift hier zu kurz.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Müser
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Kultur
24.08.2009
Von:

Herr Müser,

erneut muss ich fragen. Diesmal allerdings werde ich es sehr klar formulieren.
Es heißt, der Kulturetat, soll gekürzt werden. Die Schreckenszahl von 30% haben ihre Gegenkandidaten zurückgewiesen und reden von der Unantastbarkeit des Kulturetats.
Was ist Ihre Position?
Antwort von Dr. Martin Müser
bisher keineEmpfehlungen
25.08.2009
Dr. Martin Müser
Sehr geehrter Herr ,

diese Spielchen im Vorfeld der Kommunalwahl sollten wir nicht mitmachen.
Der Kämmerer wirft eine Zahl in den Raum und die OB-Kandidaten der Parteien übertrumpfen sich als Retter der kulturellen Interessen.

Zur Unantastbarkeit des Kulturetats: Mittlerweile ist bekannt geworden, dass zumindest mit einem dieser Retter, Herrn Roters, vorab dieser Vorstoß des Kämmerers abgestimmt wurde. Dieses gab er jedoch erst nach mehrmaligem Insistieren des Kulturratsvorsitzenden zu. Da kommt die Glaubwürdigkeit des Kandidaten doch erheblich ins Wanken.

Auch ist bekannt geworden, dass die Zahl von 30 % so nicht stimmt: mittlerweile sind wir bei 22 % angekommen.
Unsere Position ist hier eindeutig: Wir warten die kommende Finanzausschusssitzung ab, zu der uns der Kämmerer eine offizielle Vorlage bzgl. der Haushaltssituation geben wird und dann werden wir auf Grundlage dieser Vorlage uns eine Meinung bilden.
Aber um Ihrer Frage nicht auszuweichen: Wer in 2007 und 2008, also in Zeichen der Finanz- und Wirtschaftskrise, den Kulturschaffenden eine Etaterhöhung verspricht, so wie es die Parteien getan haben, der muss sich nicht wundern, wenn er für eine anschließende Kürzung Prügel einsteckt. Wir fordern seit unserem Bestehen, also seit 2004, eine Haushaltskonsolidierung. Wäre diese seitdem umgesetzt worden, könnten wir jetzt reichlich gesparte Zinsen in den Kulturbereich stecken.
Jetzt steht die Stadt mit dem Rücken zur Wand und da kann es keine Tabus geben. Wer was anderes behauptet, ist m.E. unseriös.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Müser
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Ihre Frage an Dr. Martin Müser
Die Fragefunktion wurde inzwischen geschlossen.