Von:


Sehr geehrte Frau Ministerin,
Ihr Ministerium hat neuerdings eine Veröffentlichung eines Fraunhoferinstitutes lanciert, nach der Frauen durch einen ´Gender Pension Gap´ benachteiligt sind.
www.bmfsfj.de
Der Gender Pension Gap ergibt sich daraus, dass Männer und Frauen, die
eine Rente beziehen, die sich an der Arbeitszeit und der Höhe des
Arbeitsentgelts orientiert, in völlig irreführender Weise miteinander verglichen werden.
Es ist deshalb erforderlich, der Wahrheit Genüge zu tun und die tatsächlichen Verhältnisse zu benennen:
manndat.de Demnach (auf die maßgeblichen Quellen ist verlinkt) und nach Angaben von Destatis (aufgrund der vielen Detail- Fundstellen ist eine multiple Verlinkung wenig zweckdienlich) besteht eine eklatanter Gender Pension gap zulasten der Männer, also das Gegenteil. Dies erscheint schon deshalb plausibel, weil Frauen relativ wesentlich häufiger in frühe Erwerbsunfähigkeitsrente gehen als Männer nach den Zahlen der DRV und zudem erheblich länger Rente beziehen und selbst als Witwen oder Mütter noch von den Einzahlungen der Männer profitieren.
Dies wird untermauert von der Untersuchung hier:
wikimannia.org Diese basiert auf der offiziellen Sozialtransferuntersuchung in der Schweiz, die von den Frauen der Sozialdemokratischen Partei initiiert wurde und zu einem unerwarteten Ergebnis führte. Aufgrund der Kongruenz der Sozialsysteme ist dies annähernd übertragbar und führt zu einem Transfer von Männern zu Frauen von ca. 200 Mrd pro Jahr in der BRD. Leider hat Ihr Ministerium eine derartige Untersuchung bislang nicht betrieben.
Nehmen Sie bitte dazu Stellung und erklären Sie bitte, weshalb sie dieses Institut mit einer völlig irreführenden und wissenschaftsfälschenden Untersuchung beauftragt haben.
MfG
