Dr. Klaus Schüle (CDU)
Kandidat Landtagswahl Baden-Württemberg 2006
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Grunddaten
Dr. Klaus Schüle
Jahrgang
1963
Berufliche Qualifikation
Studium der Rechtswissenschaft
Ausgeübte Tätigkeit
Jurist, Mitglied des Landtags
Wohnort
-
Wahlkreis
Freiburg I
Ergebnis
40,0%
Landeslistenplatz
-
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Frage zum Thema Bildung und Forschung
24.02.2006
Von:

Sehr geehrter Herr Dr.Schüle,

in welcher Form würden Sie sich für die Förderung von hochbegabten Kindern einsetzen wollen, z.B. für die Einrichtung einer der neuen Hochbegabtenklassen im Raum Freiburg?
Antwort von Dr. Klaus Schüle
bisher keineEmpfehlungen
08.03.2006
Sehr geehrte Frau ,

der CDU ist die Förderung besonders begabter Kinder und Jugendlicher sehr wichtig. Zu Beginn des letzten Schuljahres wurde deshalb in Schwäbisch-Gmünd ein Gymnasium eröffnet, das sich speziell dieser Gruppe widmet. Die CDU will dieses System der Begabtenförderung in Zukunft Schritt für Schritt weiter ausbauen und setzt sich dafür ein, dass auch in anderen Landesteilen ähnliche Förderangebote geschaffen werden.

Der Ministerrat der Landesregierung hat am 13. Dezember 2005 beschlossen vom Schuljahr 2006/2007 stufenweise Hochbegabtenzüge flächendeckend im Land Baden-Württemberg einzuführen. In einem ersten Schritt werden an vier Standorten zum kommenden Schuljahr solche Hochbegabtenzüge eingerichtet. Für den Regierungsbezirk Freiburg wurde dabei das Scheffelgymnasium in Lahr als Standort ausgewählt. Ein wichtiges Argument bei der Standortentscheidung bei der Einrichtung der ersten Hochbegabtenzüge war die gute verkehrliche Erreichbarkeit.

In den folgenden Ausbaustufen zur flächendeckenden Einrichtung von Hochbegabtenzügen an Gymnasien, welche die Landesregierung plant, werde ich mich selbstverständlich auch dafür einsetzen, dass eine Hochbegabtenförderung im Raum Freiburg angesiedelt wird.


Herzliche Grüße,
Ihr Klaus Schüle!
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Frage zum Thema Gesundheit
11.03.2006
Von:
Eva

Mit dem Freiburger Appell ( www.igumed.de ) warnen Ärzte vor den Folgen des Mobilfunks.
Wie schätzen Sie die Gefahren ein, die von gepulsten Mikrowellen ausgehen?
Antwort von Dr. Klaus Schüle
1Empfehlung
16.03.2006
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihre Frage zum Thema Mobilfunkstrahlung. Sie sprechen einen sehr wichtigen Aspekt im Bereich der Gesundheit an. Diese Hinweise nehme ich sehr ernst. Meiner Ansicht nach muss in den zuständigen Gremien sehr genau geprüft werden, in welcher Hinsicht Handlungsbedarf besteht.

Wahr ist aber auch, dass in unserer modernen Gesellschaft viele Menschen auf einen verlässlichen Mobilfunkempfang angewiesen sind. Auch darauf muss im Interesse dieser Menschen Rücksicht genommen werden. Es geht hier um eine Gratwanderung, die sorgfältig abgewägt werden muss.

Darüber hinaus begrüße ich auch im Hinblick auf unsere Kommunikationskultur, dass bestimmte öffentliche Orte, z. B. Zugwaggons, aber gerade auch Bibliotheken, von der Nutzung von Mobilfunkgeräten ausgeschlossen sind.

Vielen Dank für Ihr Interesse,
Ihr Klaus Schüle!
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Frage zum Thema Verkehr
14.03.2006
Von:

Sehr geehrter Kandidat!

Im Zuge der Haushaltssanierung wurde das ÖPNV im ländlichen Raum stark zusammengestrichen (ich erinnere an den ziemlich peinlichen Wahlkampfauftritt vom damaligen Minister Mappus). Für Pendler mit Gleitzeit, die oft ja nicht gerade wenig Steuern zahlen, wird es abends zunehmend schwieriger noch nach Hause (z.B. in den Hochschwarzwald) zu kommen. Trotz allem ist Baden-W. ein reiches Land, die Infrastruktur wird aber in vielen Gebieten immer schlechter (in Freiburg Stadt und in Gebieten mit Breisgau S-Bahn immer besser).

Warum setzen sich die Vertreter unseres Wahlkreises kaum für unsere Belange ein? Bei der letzten Zug-/Busstreichrunde hat sich kein Vertreter einer Landtagsfraktion gerührt und Einspruch erhoben. Das finde ich bedenklich, da für uns Schwarzwald-Pendler (v.a im Winter) das Auto keine Alternative ist.

Bitte weniger Prestigeobjekte a la Skischanzen, Funbäder oder "Neue Messen", mehr bürgernahe Projekte!

Danke!

Ein unentschiedener Wähler
Antwort von Dr. Klaus Schüle
bisher keineEmpfehlungen
16.03.2006
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre kritische Nachfrage zum Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) in unserer Region. Ihr Eindruck ist meines Erachtens nicht ganz zutreffend. Seit Jahren habe ich mich immer wieder für unseren ÖPNV eingesetzt. Die Einsparmaßnahmen im Jahr 2004 haben das ganze Land gleichermaßen betroffen. Im Vorfeld der Entscheidung habe ich einige Kürzungsmaßnahmen noch abwenden können. Nur ein Teil der Arbeit eines Landtagsabgeordneten erscheint in der Presse. Die Sacharbeit ist für mich entscheidend.

Auch jetzt hat uns der Bund wieder Kürzungen aufs Auge gedrückt. Das Land hat sich dagegen gewehrt, auch und gerade deshalb, weil Baden-Württemberg den besten ÖPNV in Deutschland hat. Aber der Bund hat im Jahr 2006 40 Milliarden neue Schulden aufgenommen. Soll das so weiter gehen? Oder müssen wir nicht vielmehr alle mithelfen, die Situation in Ordnung zu bringen? Ich meine, dem kann man sich nicht ganz verschließen. Dennoch werde ich mich auch weiter für eine gerechte Versorgung unserer Region mit ÖPNV einsetzen, weil die Menschen hier besonders darauf angewiesen sind.

Sportbauten in der Region helfen dem Tourismus und damit den Menschen, die von ihm leben. Ich bin dagegen, diese Einrichtungen in Gegensatz zum ÖPNV-Angebot zu bringen. Wir benötigen beides, damit wir auch Arbeitsplätze für die Menschen in unserer Region halten können.

Ihr Klaus Schüle!
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Frage zum Thema Integration
17.03.2006
Von:

Sehr geehrter Herr Dr. Klaus Schüle,

der Fragekatalog, den speziell muslimische Einbürgerungswillige heftig kritisieren, hat für einige Aufregung gesorgt.
Wie stehen sie zu den teils doch recht drastisch formulierten Fragen?
Halten sie den Fragenkatalog für eine sinnvolle Anschaffung?

Gruß
Antwort von Dr. Klaus Schüle
bisher keineEmpfehlungen
22.03.2006
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage zum Einbürgerungsleitfaden. Ich halte den Gesprächsleitfaden zur Einbürgerung für ein gutes Mittel, um Integration zu fördern und den Zusammenhalt in unserer wertbewussten und offenen Gesellschaft zu stärken.

Wichtig ist, dass der Gesprächsleitfaden nicht bei einer speziellen ethnischen Gruppe zur Anwendung kommen soll, sondern immer dann, wenn Zweifel an der Bejahung der Werteordnung unserer Verfassung bestehen. Er ist keine "Gesinnungsschnüffelei".

Vielmehr zielen die Fragen darauf ab, das Bekenntnis der Einbürgerungswilligen zu unseren Werten und den damit verbundenen Rechten und Pflichten zu erkennen. Denn das Ziel des gesamten Einbürgerungsprozesses muss letztlich die Integration der Menschen in unsere Gesellschaft sein. Um diesen Prozess zu unterstützen, wendet das Land Baden-Württemberg jedes Jahr über 40 Mio. Euro für Sprachenunterricht auf.

Mit dem Gesprächsleitfaden befindet sich Baden-Württemberg übrigens international in guter Gesellschaft, bei Einbürgerungen sind solche Wertbekenntnisse in sehr vielen Ländern üblich. Unsere Gesellschaft braucht ein festes Fundament, der Einbürgerungsleitfaden hilft, dieses zu stärken.

Vielen Dank für Ihr Interesse,

Ihr Klaus Schüle
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Frage zum Thema Inneres und Justiz
23.03.2006
Von:

"SCHÜTZT DIE HEIMAT - WÄHLT CDU"
Sehr geehrter Herr Dr. Schüle,
Vor wem soll die Heimat geschützt werden?
Vor Ausländern? Vor dem Islam? Der SPD?
Den Grünen? Vor imaginären Angsthysterien?
Oder vor Atomkraft , Genmanipulation und Massenverdummung nicht nur im Fernsehen?
Oder gar vor demagogischer Stimmungsmache Ihrer Partei?
Wie stehen Sie zu dieser fossilen Parole aus längst vergangen geglaubten Zeiten?
Antwort von Dr. Klaus Schüle
bisher keineEmpfehlungen
24.03.2006
Sehr geehrter Herr ,

herzlichen Dank für Ihr Interesse. Ich glaube, dass Sie den Slogan etwas missverstehen. Heimatverbundenheit ist für uns ein wichtiges Grundgefühl. Es geht hierbei um die Grundwerte, insbesondere auch um die christlichen Werte unseres Landes Baden-Württemberg, und um die daraus resultierende gewachsene Kultur in unserem Land.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Schüle
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Ihre Frage an Dr. Klaus Schüle
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