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Sehr geehrter Herr Dr. Gilles,
ich wende mich an Sie als den Fraktionsvorsitzenden der CDU. Meine Frage betrifft die Pläne zur Neugestaltung der "Bundesallee" B9 am sog. Trajektknoten südlich der Museumsmeile.
Warum stimmt Ihre Fraktion den vorliegenden Plänen zu, obgleich darin die Mindeststandards für die Breite der kombinierten Zweirichtungsrad- und Fußwege an beiden Straßenseiten und beim Übergang über die B9 nicht eingehalten werden? Platz wäre reichlich vorhanden. Viel Fläche wird für überdimensionierte Kfz-Fahrspuren verwendet, während die heutige Fläche für den Fuß- und Radverkehr drastisch reduziert werden soll.
Werden Sie sich dafür einsetzen, dass die Breite der Fuß- und Radwege auf mindestens 4m + Sicherheitsstreifen festgelegt wird (entsprechend den für verbindlich erklärten Mindeststandards der Empfehlungen für Radverkehrsanlagen ERA von 2010)? Der Bedarf ist gegeben und wird in Zukunft noch zunehmen (Teilnahme Bonns am Projekt "Fahrradfreundliche Städte in NRW", Fahrradhauptstadt! Fußläufige Erreichbarkeit der neuen DB-Haltestelle "Regierungsviertel", Arbeitsplatzschwerpunkt an der B9).
Mit freundlichen Grüßen
Ihre


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