Dr. Karl Lauterbach (SPD)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
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Angaben zur Person
Dr. Karl Lauterbach
Jahrgang
1963
Berufliche Qualifikation
Gesundheitsökonom / Hochschulprofessor (Universität Köln)
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Leverkusen - Köln IV
Landeslistenplatz
78, Nordrhein-Westfalen
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Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
03.07.2009
Bundestagswahlrecht
NEIN
02.07.2009
AWACS-Einsatz in Afghanistan
JA
18.06.2009
Internetsperren
nicht beteiligt
18.06.2009
Patientenverfügung (Stünker-Antrag)
nicht beteiligt
29.05.2009
Schuldenbremse
JA
28.05.2009
Abgabe von künstlichem Heroin an Schwerstabhängige
nicht beteiligt
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Frage zum Thema Arbeit
21.10.2009
Von:

Sehr geegrter Herr Professor,

bei Angaben zu Ihrer Person: Berufliche Qualifikation: fehlt Ihr ursprünglicher Arzt. Sind sie noch Arzt? Seit wann ruht Ihre ärztliche Tätigkeit?

MfG


Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen.
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Frage zum Thema Bildung und Forschung
25.10.2009
Von:
Per

Lieber Herr Prof. Lauterbach,

bei meiner Frage geht es um die von der Regierungskoalition geplante
Vermehrung der Stipendien für "besonders Begabte" von 2% auf 10% aller Schüler/Studierenden.

Interessanterweise gibt es ja eine statistisch gut dokumentierte – und angesichts der bekannten Normalverteilung von Intelligenz vielsagende – Korrelation zwischen der Zuschreibung angeblicher Hochbegabung und dem soziokulturellen Hintergrund der jungen Menschen, der faktisch dazu führt, dass eine finanzielle Förderung kaum einmal denjenigen zugute kommt, bei denen eine ökonomische Bedürfnislage vorliegt, sondern in aller Regel denjenigen, die ohnehin schon Privilegierte unseres Bildungssystem waren, sind und bleiben (womit überdies nach Abschluss der Ausbildung oft noch eine deutlich bessere Einkommenslage einhergeht).

Für mich ist es ohnehin nicht einfach, eine nachvollziehbare, überzeugende Begründung für eine FINANZIELLE Förderung "leistungsstarker", "begabter" Menschen zu denken. (Dass diese – wie ALLE anderen auch – eine auf ihre speziellen Bedürfnisse zugeschnittene ideelle Förderung benötigen, stelle ich nicht in Abrede, wenngleich auch hier eine ungerechte Vereinseitigung zugunsten der "Spitzenforschung", "Elitebildung" usw. zu konstatieren ist.)

Nun meine Fragen:

(1) Sollte Ihrer Ansicht nach das Stipendiensystem in Deutschland umstrukturiert, i.e. sozial (gerechter) gestaltet werden, werden? Wenn ja: wie?

(2) Welche Kriterien sollten nach Ihrer Ansicht für die Vergabe einer FINANZIELLEN Förderung maßgeblich sein?

Ich bedanke mich herzlich für die Antwort und verbleibe mfG,

Per , Berlin-Treptow

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