Dr. Joachim Pfeiffer (CDU)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Dr. Joachim Pfeiffer
Jahrgang
1967
Berufliche Qualifikation
Diplomkaufmann
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages, Freiberufliche beratende Tätigkeit (Dr. Joachim Pfeiffer Consulting)
Wahlkreis
Waiblingen
Landeslistenplatz
keinen, Baden-Württemberg
weitere Profile
(...) In der Sitzung des Koalitionsausschusses am 11. Juni 2008 kam man überein, nach Vorlage des Existenzminimumsberichts ab 2009 den Kinderfreibetrag anzuheben und auch beim Kindergeld mehr für die Familien zu tun. Konkrete Zahlen können erst dann festgelegt werden, wenn der Bericht, der für Ende September 2008 erwartet wird, vorliegt. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten

Veröffentlichungspflichtige Angaben

Entgeltliche Tätigkeiten neben dem Mandat

Dr. Joachim Pfeiffer Consulting, Urbach, Beratung, Kunde 1, 2006, mehr als 7.000 Euro; 2007, bis 7.000 Euro

Kunde 2, August 2006, bis 7.000 Euro; August 2007, bis 7.000 Euro

Kunde 3, Juli 2006, mehr als 7.000 Euro

Kunde 4, November 2006, 1.000 bis 3.500 Euro

Kunde 5, Dezember 2006, 1.000 bis 3.500 Euro; November 2007, 1.000 bis 3.500 Euro

Kunde 6, Dezember 2006, 1.000 bis 3.500 Euro; 2007, Stufe 3

Kunde 7, 2007, bis 7.000 Euro

Funktionen in Unternehmen

Hitachi Power Europe GmbH, Oberhausen, Mitglied des Advisory Board

INITIUM AG Consulting und Management, Plüderhausen, Mitglied des Aufsichtsrates

Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart GmbH, Stuttgart, Mitglied des Aufsichtsrates

Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH, Stuttgart, Mitglied des Aufsichtsrates

Funktionen in Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts

Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen, Bonn, Mitglied des Beirates

Hochschule für Technik, Stuttgart, Mitglied des Beirates der Fakultät Architektur und Gestaltung

Verband Region Stuttgart, Stuttgart, Mitglied der Regionalversammlung

Funktionen in Vereinen, Verbänden und Stiftungen

Bundesverband BioEnergie e.V. (BBE), Bonn, Mitglied des politisch/wissenschaftlichen Beirates

Deutsch-Jordanische Gesellschaft e.V., Berlin, Mitglied des Parlamentarisch Politischen Beirates

Forum Region Stuttgart e.V., Stuttgart, Mitglied des Kuratoriums

Gesellschaft zum Studium strukturpolitischer Fragen e.V., Berlin, Vorsitzender des Beirates für Energie

Global Panel Foundation e.V., Prag, Mitglied des Advisory Board

Institut der deutschen Immobilienwirtschaft e.V. (iddiw), Berlin, Mitglied des Beirates

International School of Stuttgart e.V., Stuttgart, Mitglied des Beirates

Landesverband Württembergischer Karnevalvereine e.V. 1958, Stuttgart, Beisitzer im Rechtsausschuss

Max-Planck-Institut für Festkörperforschung, Stuttgart, Mitglied des Kuratoriums (bis 31.12.2008)

Packaging Excellence Region Stuttgart e.V., Waiblingen, Kompetenzzentrum für Verpackungs- und Automatisierungstechnik

Mitglied des Beirates

Stiftung Energie & Klimaschutz Baden-Württemberg, Stuttgart, Mitglied des Kuratoriums

Stiftung Theaterhaus Stuttgart, Stuttgart, Mitglied des Kuratoriums

Erläuterungen
  • Grundlage für die Angabe der oben aufgeführten Nebentätigkeiten und Einkünften bilden die "Verhaltensregeln für Mitglieder des Deutschen Bundestags"
  • Einkünfte sind nur anzugeben, wenn diese im Monat den Betrag von 1000€ oder im Jahr den Betrag von 10.000€ für eine einzelne Tätigkeit übersteigen
  • Die Höhe der Einkünfte werden lediglich in Stufen angegeben: Stufe 1: 1000 - 3500€, Stufe 2: 3500 - 7000€ und Stufe 3: über 7000€
  • Quelle der Daten: www.bundestag.de
Fragen an Dr. Joachim Pfeiffer
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Frage zum Thema Verbraucherschutz
17.10.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Doktor Pfeiffer,

www.tagesschau.de

In diesem Artikel geht es um die sog. Lebensmittelampel, wovon Sie sicher schon gehört haben, denn die Union lehnt dieses System der Information auf Lebensmitteln über deren Inhaltsstoffe und Dosierung ab.

Aus dem Wortlaut des Artikels geht hervor, dass die Union das System für "verwirrend" erachtet. Angeblich seien sogar "Experten" schon dagegen. Der wahre Grund liegt wohl eher darin, dass sie (Ihre Partei) der Lobby etwas zu nahe stehen.

Meine Frage an Sie lautet: Warum ist dieses System der Ampel verwirrend? (Begründung) Und warum hat die Ampel auf EU-Ebene angeblich keine Chance?

Zu zweitens sage ich Ihnen gleich, die Ampel gibt es bereits auf EU-Ebene, z.B. in Großbritannien. Die werden wegen der EU ganz bestimmt keine Neuregelung zulassen. Jedes andere Argument hierzu ist Quatsch!!!

Zu erstens, dieses System ist hervorragend geeignet, um Inhaltsstoffe wie Zucker und Fett im Hinblick auf die Dosierung transparent zu machen. Zucker macht krank, wenn man zuviel davon isst, Herzinfarkt, etc. Ich bin sicher, Sie kennen das alles. Es ist nachweislich bekannt, dass nirgendwo so sehr Lebensmittel gepanscht werden, wie in Deutschland. Es ist nachweislich bekannt, dass die Unternehmer mit ihren Tabellen auf den Verpackungen gezielte Täuschung betreiben.

Seien Sie doch endlich mal die Partei der kleinen Leute, die Partei des Volkes und kehren Sie sich ab von denen, die in Deutschland wirklich das Problem sind!!! Das sind nämlich die Unternehmer und nur die Unternehmer. Täuschen, Betrügen, Korruption, Heuschrecken, Managerboni etc.

Es wird für das Volk immer schwieriger Ihre Partei zu mögen. Sie laufen Gefahr eine Politik zu machen, die vollkommen am Bürger vorbei geht. Ich erwarte, dass Sie Ihrer Verantwortung gerecht werden. Das aktuelle Thema Lebensmittel-Ampel ist der Anlaß hierzu.
Antwort von Dr. Joachim Pfeiffer
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20.10.2009
Dr. Joachim Pfeiffer
Sehr geehrter Herr ,

eine klare Lebensmittelkennzeichnung ist uns wichtig. Deshalb setzt sich die CDU für übersichtliche Informationen auf den Verpackungen über Nährwerte, Inhaltsstoffe und Tagesbedarf auf der Grundlage einheitlicher Bezugsgrößen ein. Wir begrüßen, dass die Wirtschaft auf den meisten verpackten Lebensmitteln bereits angibt, wie viel Kalorien, Zucker, Fett, gesättigte Fettsäuren und Salz des durchschnittlichen Tagesbedarfs eines Menschen in einer Portion enthalten sind (1+4-System). Diese genaueren Angaben sind sinnvoller als nur Ampelpunkte. Hersteller können allerdings zusätzlich eine Farbcodierung vornehmen. Menschen, die sich gesund ernähren und z.B. Diabetes mellitus vorbeugen wollen, müssen aber ihren Kalorien- und Zuckerverbrauch exakter bestimmen können. Wir setzen uns deshalb in der EU für eine obligatorische Nährwertinformation und ihre praktikable und übersichtliche Ausgestaltung ein. Nach europäischem Recht sind in den Mitgliedstaaten derzeit nur freiwillige Lösungen möglich.

Graphische Darstellungen sind grundsätzlich hilfreich. Grobe Vereinfachungen wie das Ampelsystem entmündigen dagegen den Verbraucher. Wir wollen durch detailliertere Angaben mehr Klarheit. Gute und schlechte Lebensmittel gibt es übrigens nicht, sondern nur gute und schlechte Ernährung. Nur ein Beispiel für eine Bewertung anhand der Ampel: Olivenöl gilt als sehr gesund. Anhand der Ampel würde es aber eine rote Farbe bekommen, weil es nur aus Fett besteht. Auch Schokolade ist z.B. keinesfalls schlecht - in Maßen genossen.

Es geht darum, dass jeder, der sich gesundheitsbewusst ernähren möchte, alle wichtigen Informationen für seine Kaufentscheidung für eine ausgewogene Ernährung erhält. Davon hat er mehr als von roten, gelben und grünen Punkten. Wenn ein Hersteller allerdings eine Farbcodierung vornehmen will, kann er dies tun.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Joachim Pfeiffer MdB
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Frage zum Thema Finanzen
20.10.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Pfeiffer,

in den derzeit laufenden Koalitionsverhandlungen besteht zwischen den Partnern eine Diskrepanz über den Umfang von Steuerleichterungen für den Bürger und die notwendige Gegenfinanzierung. Je nach Lesart könnte eine Summe von etwa 10 bis 14 Milliarden Euro freigesetzt werden, wenn die Bundesregierung endlich die steuerlichen Privilegierung unserer Amtskirchen zur Disposition stellen würde. Ist diese Summe Gegenstand der Koalitionsverhandlungen?

Den auf mich anfallenden Anteil der Steuererleichterung würde ich nicht mal einfordern, sondern stelle ich für den Schuldendienst der öffentlichen Hand zur Verfügung. Ähnlich, wie ich, würde etwa ein Drittel der bundesdeutschen Bevölkerung denken.

Mit freundlichen Grüßen
M.
Antwort von Dr. Joachim Pfeiffer
bisher keineEmpfehlungen
21.10.2009
Dr. Joachim Pfeiffer
Sehr geehrter Herr ,

das Recht der Kirchen und Religionsgemeinschaften, ihre eigenen Angelegenheiten autonom zu ordnen, muss ebenso gewahrt bleiben wie ihre Freiheit, ihrem Verkündigungsauftrag in der Gesellschaft nachzukommen. Um diese Selbständigkeit und die Erfüllung ihrer Aufgaben - die auch weit über den Kernbereich der Glaubensvermittlung in den sozialen Bereich hineinreichen - zu ermöglichen, tritt die Union dafür ein, das System der Kirchensteuer beizubehalten. Wir unterstützen nachdrücklich den Beitrag der Kirchen, ihre Mitverantwortung und ihre Mitgestaltung für das Gemeinwohl. Wir sehen in der Bewahrung der christlichen Wertgrundlagen unserer freiheitlichen Demokratie, insbesondere in der Unantastbarkeit der Würde der Person, das gemeinsame Anliegen von CDU, CSU und den christlichen Kirchen.

Den Konsolidierungsbedarf nehmen wir sehr ernst, er ist auch ganz klar verabredet. Aber klar ist auch: wir wollen ein Wachstumspaket auf den Weg bringen. Dazu gehört als Antreiber für Wachstum auch die steuerliche Entlastung. Das haben wir vor der Wahl versprochen, das werden wir einhalten. Über die konkrete Gegenfinanzierung laufen die Verhandlungen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Joachim Pfeiffer MdB
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