Dr. Ingeborg Gräßle (CDU)
Abgeordnete EU-Parlament 2004-2009
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Grunddaten
Dr. Ingeborg Gräßle
Jahrgang
1961
Berufliche Qualifikation
Journalistin
Ausgeübte Tätigkeit
MdEP
Wohnort
-
Bundesland
Baden-Württemberg
Bundeslistenplatz
5, über Liste eingezogen
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(...) Das Votum im Plenum selbst ist eines der wenigen geheimen Voten im EP aus Respekt vor der besonderen Bedeutung des Hofes; eine namentliche Abstimmung ist deshalb nicht möglich.
Das EP hat in der Auseinandersetzung zwischen EU-Kommission und Rechnungshof im vergangenen Jahr über Wiedereinziehung von EU-Mitteln und das Management von EU-Programmen gezeigt, dass es die Methoden und Vorgehensweisen des Hofes verteidigt und hat ihn in seiner Unabhängigkeit gestärkt. Wir werden diesen Weg weiter gehen. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Finanzen
22.12.2008
Von:

Sehr geehrte Frau Dr. Gräßle,

vielen Dank für die rasche Antwort.

Die Frage war wirklich nicht prolemisch gemeint. Ganz ehrlich. Ich selber habe mir die Frage einfach gestellt. Ich bin selber Christ, politisch nicht aktiv und dachte einfach, da Sie ja in der Christlich Demokratischen Union und selber dann wohl Christin sind, dass Sie mir die Frage beantworten könnten.

Aber vielleicht können Sie mir ja dies auch beantworten:

Wieso ändert die kath. Kirche, sprich der Vatikan die Heilige Schrift,
( z.B. Esther Kapitel 4 Vers 17,
in Englisch fehlt er ganz
www.vatican.va
in Spanisch ist er so
www.vatican.va
und in Latainisch ist er sehr umfangreich
www.vatican.va )
obwoh doch in der Bibel in Offenbarung Kapitel 22 Vers 18 und 19 steht, man soll nichts ändern, weglassen oder dazufügen, ausser man will die Plagen haben.

Für mich als Christ ist das schon sehr komisch und ich weiss auch nicht, wie ich das meinen Kindern erklären soll.

Wie sehen Sie als Mensch und Christ diese Sache und wie würden Sie das erklären?

Mit freundlichen Grüßen

Baumgartner Wolfgang
(Christ, Ehemann und Vater)
Antwort von Dr. Ingeborg Gräßle
3Empfehlungen
27.12.2008
Dr. Ingeborg Gräßle
Sehr geehrter Herr Baumgartner,

für die Beantwortung Ihrer Frage bin ich als Europapolitikerin nicht kompetent. Ich schlage vor, dass Sie sich direkt an den Vatikan wenden. Mailadressen finden Sie unter dem Link

www.vaticanhistory.de

Ich hoffe, Ihnen damit weiter geholfen zu haben und bin

mit freundlichem Gruß

Dr. Inge Gräßle
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Frage zum Thema Sicherheit
10.03.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Dr. Gräßle,

Was halten Sie von folgenden Aussagen der vier deutschen Staatsmänner, inklusive Altbundespräsident von Weizsäcker vom 9. Januar 2009 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung?

"Deutschland, das auf atomare, biologische und chemische Waffen verzichtet hat, muss jedenfalls darauf dringen, dass die Nuklearstaaten sich verpflichten, keine Atomwaffen gegen Länder einzusetzen, die über solche Waffen nicht verfügen. Wir vertreten auch die Auffassung, dass die restlichen amerikanischen Atomsprengköpfe aus der Bundesrepublik Deutschland abgezogen werden sollten."

Mit freundlichen Grüssen

, Stuttgart
Antwort von Dr. Ingeborg Gräßle
2Empfehlungen
30.03.2009
Dr. Ingeborg Gräßle
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Fragen. Ich darf darauf hinweisen, dass die Wirklichkeit komplexer ist als dass sie mit ja oder nein zu beantworten wäre. Zum ersten Punkt: Atomwaffen waren immer politische Waffen, die zur Abschreckung dienten und dienen. Abschreckung meint Nicht-Einsatz und zwar nirgendwo. Es hilft in der Sache doch überhaupt nicht, den Einsatz solcher Waffen von ihrem Besitz abhängig zu machen. Denn die nicht besitzenden Länder wären bei jedem Einsatz auf jeden Fall schwerstens mit betroffen. Frankreich und Großbritannien verfügen über solche Waffen, in deren Wirkungskreis Deutschland liegt.

Zum zweiten Punkt: Deutschland hat sich bislang als Teil der NATO auf den nuklearen "Schutzschirm" der USA verlassen. Ein Abzug der Atomwaffen bedeutet ja nicht, dass Deutschland von anderen Atomwaffen nicht mehr bedroht wäre, es wäre nur leichter erpreßbar durch diese anderen Atomwaffen da ohne Möglichkeit der Abschreckung. Die interessantere Frage ist, ob ein Einsatz ohne unsere Stimme verfügt werden könnte. Deutschland hat mit Tornados auf dem Fliegerhorst Büchel echte Atomwaffenträger. Sie werden gegen 2020 verschrottet. Ab diesem Zeitpunkt hat Deutschland dann keine nukleare Teilhabe mehr bei der NATO und damit auch nur noch ein geringes Mitspracherecht.

Im übrigen bereitet das Europäische Parlament derzeit einen Bericht über nukleare Abrüstung vor. Die Linie meiner Fraktion ist es dabei, die Priorität darauf zu legen, dass der Atomwaffensperrvertrag wiederbelebt und weiterentwickelt wird. Der Vertrag verpflichtet die bestehenden Atommächte zur Abrüstung, während die Nicht-Atommächte sich dazu verpflichten, keine Atomwaffen anzustreben.

Derzeit besteht durch die Gespräche, die der neue amerikanische Präsident Barack Obama mit Russland begonnen hat, die Chance, dass die bestehenden Atommächte ihre Bemühungen um Abrüstung ihrer Atomwaffen wieder verstärken. Dies wird auch den Druck auf die anderen Atommächte erhöhen, ihre Arsenale ebenfalls abzurüsten. Ernsthafte Abrüstungsbemühungen der Atommächte werden andere Staaten ermutigen, ebenfalls auf Atomwaffen zu verzichten. So kann dem Atomwaffensperrvertrag eine neue Dynamik verliehen werden.

Das Ziel meiner Fraktion ist es, diese Dynamik nach besten Kräften voranzutreiben. Wir tun dies in der Hoffnung, dass die Entwicklung in Richtung einer allseitigen Nulllösung geht. Dieser Prozess wird Zeit kosten. Wir halten es derzeit für Erfolg versprechender, diesen Prozess zu unterstützen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Inge Gräßle
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