Sehr geehrter Herr

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liebes Team von "Jamel rockt den Förster ",
ich kenne die Initiative der Eheleute Lohmeyer und vieler anderer engagierter Bürgerinnen und Bürger unseres Landes Mecklenburg-Vorpommern.
Wenn Sie einverstanden sind, würde ich gern Ihre Initiative durch einen Link von meiner privaten Homepage zum diesjährigen Festival "Jamel rockt den Förster – Musik für Toleranz und Demokratie" unterstützen. Dazu braucht es nur eines kurzen telefonische Kontakt mit meinem Büro im Deutschen Bundestag.
Gemeinsam mit meinem Fraktionskollegen Steffen Bockhahn, Hauptberichterstatter zum Einzelplan des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, zugleich Landesvorsitzender der LINKEN Mecklenburg-Vorpommerns, habe ich die Bundesministerin Frau Dr. Kristina Schröder gebeten, aus dem Haushaltstitel "Maßnahmen zur Stärkung von Vielfalt, Toleranz und Demokratie" weitere finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen.
Ob auf Landesebene in Mecklenburg-Vorpommern weitere Möglichkeiten zur Unterstützung des Projektes, zum Beispiel im Rahmen des Landesprogramms "Demokratie und Toleranz gemeinsam stärken" bestehen, sollten Sie durch direktes Ansprechen der dafür zuständigen Ministerien (bisher Ministerium für Soziales) prüfen.
Ich bin sicher, in der Landtagsfraktion der LINKEN MV finden Sie Ansprechpartner, die Ihnen bei der Kontaktaufnahme zu den Ministerien sehr gern behilflich sind.
Dem Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung (über Innenministerium) stehen nach einer Pressemitteilung in diesem Jahr 326.300 EUR zur Förderung der Präventionsarbeit in MV zur Verfügung. Nach einem festen Einwohnerschlüssel erhalten davon die Kommunalen Präventionsräte der sechs Landkreise und zwei kreisfreien Städte insgesamt 65.700 EUR zur Unterstützung ihrer eigenen Arbeit. Mit den verbleibenden 260.600 EUR werden im Ergebnis eines vorgeschriebenen Antragsverfahrens landesweit 58 Einzelprojekte gefördert.
Ich wünsche dem Projekt viel Erfolg und dass es gemeinsam mit zahlreichen anderen Initiativen und Aktionen im ganzen Land ein starkes Signal all der Menschen setzt, die sich nicht mit rechtsradikalen und neofaschistischen Tendenzen und Aktionen abfinden und aktiv dagegen eintreten.
Freundliche Grüße
Dr. Dietmar Bartsch