Dr. Bernhard Braun (GRÜNE)
Kandidat Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2006
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Dr. Bernhard Braun
Jahrgang
1958
Berufliche Qualifikation
Politikwissenschaftler
Ausgeübte Tätigkeit
MdL
Wohnort
-
Wahlkreis
Ludwigshafen am Rhein I
Ergebnis
6,8%
Landeslistenplatz
2
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www.bernhard-braun-mdl.de
Fragen an Dr. Bernhard Braun
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Frage zum Thema Umwelt
14.02.2006
Von:

Rheinland-Pfalz bietet große Möglichkeiten für den sogenannten "sanften Tourismuns" (z.B. Naherholung) sowie Bilandwirtschaft und den Einsatz von Biomasse als zukünftigen Energieträger.

Welche Ideen und Konzepte haben die Grünen, um diese Bereiche in den nächsten Jahren zu fördern?

Vielen Dank für Ihre Antwort.

Antwort von Dr. Bernhard Braun
1Empfehlung
14.02.2006
Dr. Bernhard Braun
Hallo Frau ,

vielen Dank für Ihre Frage.

Auch wir Grüne sind der Meinung, dass Rheinland-Pfalz in den von Ihnen genannten Bereichen große Entwicklungschancen hat. Gerade bei Biolandwirtschaft und Biomasssenutzung sind wir noch lange nicht Spitze. Wir haben deswegen im Landtag auch entsprechende Anträge eingebracht, um der Regierung ein wenig Dampf in diesen Bereichen zu machen.

Wir fordern eine verstärkte Unterstützung und Beratung von potenziellen Investoren im Bereich der Biomasse und eine Vorreiterrolle des Landes bei den landeseigenen Gebäuden.

Dass wir als einzige konsequent den biologischen Anbau der Nahrungsmittel als Priorität in der Landwirtschaftspolitik sehen, dürfte bekannt sein.

Zum Programm gelangen Sie auf der Seite www.gruene-rlp.de , die Anträge sind auf den Seiten der Landtagsfraktion www.gruene-rlp.de/ltf zu finden.


Mit freundlichen Grüßen

Dr. Bernhard Braun, MdL
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Frage zum Thema Integration
14.03.2006
Von:

1. Wie stehen Sie zum Dialog der Religionen? Teilen Sie die Auffassung etwa auch von Papst Benedikt XVI., dass der interreligiöse Dialog für unsere gemeinsame Zukunft eine vitale Notwendigkeit ist, um das friedliche Zusammenleben zu gestalten, die Religionsfreiheit zu sichern und jede Form von Hass und Intoleranz zu überwinden?

2. Warum findet Ihres Erachtens bisher so wenig Dialog zwischen Muslimen und der Politik statt? Werden Sie nach erfolgreichem Einzug in den Landtag Kontakt zu Muslimen aus Ihrem Wahlkreis aufnehmen? Wann haben Sie selbst das letzte Mal eine Moschee in Ihrem Wahlkreis besucht und mit den Menschen - Ihren Bürgern und Wählern - gesprochen? Wenn noch nie – warum nicht?

3. Sehr viele Muslime haben inzwischen das Gefühl, von der deutschen Politik unter Generalverdacht gestellt und teilweise offen diskriminiert zu werden. Können Sie diese Empfindung nachvollziehen - und wie stehen Sie dazu?
Antwort von Dr. Bernhard Braun
2Empfehlungen
16.03.2006
Dr. Bernhard Braun
zu Frage 1

Für B 90 DIE GRÜNEN gelingt ein friedliches Zusammenleben zwischen Menschen, die aus unterschiedlichen Kulturen kommen, die einen unterschiedlichen religiösen Hintergrund haben nur unter der Voraussetzung wechselseitiger Anerkennung. Anerkennung gleicher rechte und gleicher Freiheiten und zwar auf der Grundlage dessen, was das Grundgesetz in allgemeiner Form regelt. Anerkennung heißt für uns auch Toleranz und Dialogfähigkeit, die das Andere aushält und anderen Kulturen und Religionen gegenüber weder gleichgültig ist, noch sie mit einer Leitkultur hierarchisieren will. Für die Integration von Muslimen - der größten zugewanderten Religionsgemeinschaft in Deutschland - unterstützen wir eine Politik, die den Islam als gleichberechtigte Religion akzeptiert und Muslime rechtlich und politisch auf der Basis unseres Grundgesetzes integriert. Konkret unterstützen wir politische Initiativen, um die Ausbildung von Imamen und muslimischen Religionslehrern an staatlichen Universitäten in deutscher Sprache aufzubauen, damit der islamische Religionsunterricht in deutscher Sprache zu einem Regel-Angebot für alle muslimischen Schülerinnen und Schüler werden kann.


Zu Frage 2

Die Gründe des mangelnden Kontaktes können an beiden Seiten liegen. Unsere Partei ist für Menschen aller Religionsgemeinschaften und auch für Menschen ohne Religion offen.
Unter anderem beim Tag der Offenen Moschee in Ludwigshafen habe ich eine Moschee besucht und an den Veranstaltungen teilgenommen. Der Kontakt zwischen Menschen verschiedener Herkunftsländer oder verschiedenen Glaubens muss findet ja nicht nur in Kirchen, Moscheen und Tempeln statt.


Zu Frage 3

Wir halten gesetzliche Anti-Diskriminierungsmaßnahmen für wichtige Instrumente einer modernen Integrationspolitik auch deshalb weil es strukturelle Diskriminierung in unserem Land gibt. Dies betrifft insbesondere den Bildungs- und Ausbildungsbereich. Es darf nicht sein, dass junge Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder ihrer Religion schlechtere Chancen haben. Außer für Maßnahmen im Bildungsbereich, die die bestehenden Ungleichheiten beseitigen sollen, treten wir für ein umfassendes Anti-Diskriminierungsgesetz ein.

Die Fragenbogenaktionen lehnen wir ab. Sie grenzen ja entweder ans Lächerliche oder an Beleidigung.


Mit freundlichen Grüßen


Dr. Bernhard Braun, MdL
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Frage zum Thema Bildung und Forschung
23.03.2006
Von:

Hallo Herr Braun,
Besitzen sie ein Fahrrad ?
Besteht dieses Fahrrad aus Stahl ?
Ist dieser Stahl lackiert ?
Befinden sich an diesem Fahrrad Aluminium- und Gummiteile ?
Fuhren sie zu Zeiten Ihres Studiums mit dem Fahrrad ?
Wie wurde Ihr Studium finanziert ?
Beschreiben sie Ihren Weg vom häuslichen Bereich zum Stadtrat !
Im Vorraus schon mal vielen Dank für Ihre Antworten.
MfG
Antwort von Dr. Bernhard Braun
2Empfehlungen
23.03.2006
Dr. Bernhard Braun
Sehr geehrter Herr ,

ja, ich besitze ein Fahrrad und selbstverständlich mit allen Teilen dran (wenn es nicht zu lange am Bahnhof steht, da fehlen dann manche Teile).

Zu Zeiten meines Studium fuhr ich ein anderes Farrad (nicht nur dieses wurde mir gestohlen).

Mein Studium habe ich über ein BaFöG-Darlehen finanziert (selbstverständlich voll zurückgezahlt). Weil ich also die Chancen des BAFöG kennegelernt habe, bin ich auch für die Ausweiteung der Studienfinanzierung. Das schafft mehr Chancengleichheit.

Was für ein Fahrrad haben Sie?


mit freundlichen Grüßen


Bernhard Braun
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Ihre Frage an Dr. Bernhard Braun
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