Dorothee Martin (SPD)
Abgeordnete Landtag Hamburg

Grunddaten
Geburtstag
21.01.1978
Berufliche Qualifikation
Diplom-Politologin
Ausgeübte Tätigkeit
MdHB, ECE Projektmanagement
Wohnort
-
Wahlkreis
Fuhlsbüttel - Alsterdorf - Langenhorn , über Wahlkreis eingezogen
Landeslistenplatz
keinen
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(...) Von den 76 Ihre Anfrage betreffenden Wohneinheiten, stehen laut Auskunft der SAGA momentan 37 Einheiten leer.
In einer aktuellen Stellungnahme der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt hat diese angekündigt, dass noch in der zwieten Jahreshälfte 2012 eine umfassende Sanierung aller 76 Wohneinheiten beginnt. Die 37 momentan leerstehenden Einheiten sind ohne Sanierungsmaßnahmen nicht zu vermieten. (...)
Parlamentarische Arbeit
Ordentliches Mitglied
Verfassungs- und Bezirksausschuss
Ordentliches Mitglied
Verkehrsausschuss
Ordentliches Mitglied
Wirtschaft, Innovation und Medien
Fragen an Dorothee Martin
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Frage zum Thema Bildung und Forschung
09.01.2012
Von:

Ich möchte wissen, ob die SPD sich für eine Erhöhung der VHS-Honorare einsetzt und für die Möglichkeit als Freiberuflerin sich gesetzlich kranken zu versichern.

Ich arbeite seit 1998 an der VHS - seit damals für das gleiche Mono-Honorar.
Dabei bleibt kein Geld für die private -Rentenvorsorge übrig und ich komme auch nicht in die gesetzliche Krankenversicherung zurück (versuche ich seit sehr vielen Jahren).
Wir brauchen das gleiche Geld, was eine Handwerkerstunde kostet!

aus der Presse: " ... "Es ist keine Seltenheit, dass die Dozenten krank zur Arbeit gehen", sagt Kursleiter-Vertreterin Claudia Dorothee Otten. "Wir können auf das Honorar nicht verzichten." Volkshochschullehrer sind nicht fest angestellt. Deshalb werden ihnen weder krankheitsbedingtes Fehlen noch Urlaubstage bezahlt.
Außerdem werden die Kursleiter seit 16 Jahren mit 24,73 Euro pro Unterrichtsstunde bezahlt. Bereits im vergangenen Jahr gab es Gespräche mit der Volkshochschulleitung über eine Erhöhung auf mindestens 30 Euro. 10 bis 15 Prozent der etwa 1300 Kursleiter machen dies hauptberuflich. Ihnen bleibt bei einer Auslastung von 32 Unterrichtsstunden in der Woche ein Betrag von 1000 Euro im Monat zum Leben.
VHS-Geschäftsführerin Dr. Hannelore Bastian sagt: "Ich kann das Anliegen der Dozenten verstehen. Vor 16 Jahren war das Geld angemessen. Jedoch wird alles teurer, logischerweise wäre eine Honorarerhöhung fällig." Die Geschäftsführung könne dies aber nicht so einfach möglich machen. Zu 40 Prozent wird die VHS von der Stadt finanziert. "Ohne eine Erhöhung der Zuschüsse wird auch eine Honorarerhöhung schwierig." Kursleiter-Vertreterin Otten verteidigt den Vorstoß der Kursleiter: "Wenn keiner etwas tut, wird es auch in den nächsten zehn Jahren keine Honorarerhöhung geben."(hpkp)
Antwort von Dorothee Martin
bisher keineEmpfehlungen
16.01.2012
Dorothee Martin
Sehr geehrte Frau ,

die von ihnen dargestellte Problematik kann ich voll und ganz nachvollziehen, ich kann ihnen aber leider momentan keine Abhilfe in Aussicht stellen. In der Tat ist es schwer zu begründen, warum es seit 1998 keine Erhöhung der Honorare für Dozenten gab. Dies trifft vor allem den Teil der Dozentinnen und Dozenten, der hauptberuflich an der VHS unterrichtet und somit auf die Honorare zur Beschreitung des eigenen Lebensunterhaltes angewiesen ist. Das es sich hierbei nur um eine Minderheit der Dozenten handelt, hilft dann im Einzelfall natürlich auch nicht weiter.

Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass auf Grund der katastrophalen Haushaltslage in Hamburg und den dringend notwendigen Sparmaßnahmen der SPD-Regierung keine Erhöhung des staatlichen Zuschusses an die VHS vorgesehen ist und somit auch eine Erhöhung der Dozentenhonorare derzeit nicht möglich erscheint. Es finden momentan Gespräche zwischen Vertretern der VHS und der SPD-Fraktion statt, leider noch ohne greifbare Ergebnisse. Sollte ich zu dieser Thematik etwas neues hören, werde ich mich unmittelbar an Sie wenden.

Gerne können Sie sich zu dem Thema auch noch an den Fachsprecher für den Bereich Bildung der SPD-Fraktion wenden. Dies ist Herr Lars Holster, seine Kontaktdaten finden Sie unter: www.lars-holster.de
Ich bedauere, dass ich Ihnen keine positivere Antwort geben kann.

Mit freundlichen Grüßen
Dorothee Martin
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Frage zum Thema Städtebau und Stadtentwicklung
13.02.2012
Von:

Sehr geehrte Frau Martin,

am 11.11.2011 haben Sie an der Podiumsdiskussion im Gemeindehaus der Marienkirche zum Leerstand der Wärterhäuser und zum Bebauungspan Ohlsdorf 26 teilgenommen. Am Ende waren sich seinerzeit alle einig, dass hierzu insgesamt ein Informationsdefizit von Seiten des Eigentümers SAGA bestand und ein Weiterkommen nicht ohne diese möglich sei.

Am 15.12.2011 hat die Bezirksversammlung Hamburg-Nord einstimmig einen Antrag beschlossen, in dem die SAGA sowie die Stadtentwicklungssenatorin Jutta Blankau als deren Aufsichtsratsvorsitzende aufgefordert werden, dafür zu sorgen, dass der Wohnungsleerstand im Plangebiet Ohlsdorf 26 rund um das Gelände der Justizvollzugsanstalt Fuhlsbüttel beendet wird.

Inzwischen wurde zwar der Bebauungsplan-Entwurf Ohlsdorf 26 im Bezirksamt Hamburg-Nord ausgelegt (der ja auf der Podiumsdiskussion auch schon bekannt war), Informationen von seiten der SAGA hat es aber immer noch nicht gegeben.

Haben Sie (die SPD) keinerlei Möglichkeiten, wie angekündigt auf die SAGA einzuwirken, oder haben Sie seit dem überhaupt nichts zur Klärung und zur Information der Betroffenen unternommen?

Die Willi-Bredel-Gesellschaft wird auf jeden Fall spätestens im März eine weitere Veranstaltung zum Thema Leerstand Wärterhäuser durchführen, dann jedoch nur Diskussionsteilnehmer einladen, die nachweislich Einfluss auf die Situation haben (die SAGA hat eine Teilnahme zugesichert, ebenso das Denkmalschutzamt).

Nun meine Fragen:

Haben Sie in irgend einer Form Kontakt zur SAGA aufgenommen, auf das Informationsdefizit hingewiesen und versucht, die SAGA zu einer anderen Informationspolitik zu bewegen?

Gibt es Ihres Wissens nach konkrete Planungen der SAGA zur Beseitigung des Leerstandes?

Gibt es Ihres Wissens nach Termine, zu denen die SAGA a.) Informieren will, b.) Maßnahmen zur Sanierung der Häuser beginnen will.

Ich freue mich auf Ihre Antwort.

Mit freundlichen Grüßen




Vorstandsmitglied Willi-Bredel-Gesellschaft
Antwort von Dorothee Martin
bisher keineEmpfehlungen
21.02.2012
Dorothee Martin
Sehr geehrter Herr ,

gerne möchte ich Ihre Fragen beantworten:

Von den 76 Ihre Anfrage betreffenden Wohneinheiten, stehen laut Auskunft der SAGA momentan 37 Einheiten leer.
In einer aktuellen Stellungnahme der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt hat diese angekündigt, dass noch in der zwieten Jahreshälfte 2012 eine umfassende Sanierung aller 76 Wohneinheiten beginnt. Die 37 momentan leerstehenden Einheiten sind ohne Sanierungsmaßnahmen nicht zu vermieten. Auf Grund der in Kürze anstehenden Grundmodernisierung ist eine vorübergehende Sanierung der leerstehenden Wohnungseinheiten wirtschaftlich nicht machbar.

Ich werde mich auch weiterhin um dieses Thema kümmern und Sie umgehend informieren, sollte sich an den jetzigen Plänen etwas ändern. Die aktuelle Stellungnahme der Behörde übersende ich Ihnen per E-Mail.

Sollte Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich gerne jederzeit an mich oder mein Büro.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre
Dorothee Martin
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