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Der Stadtrat hat das Ansiedlungsvorhaben IKEAs in Wuppertal
begrüßt. Ausdrücklich wurde sich für den Standort der Hausausstellung
ausgesprochen. leben wuppertal-nord e.V. fragt:
• Die Ausstellung als langjähriger, verlässlicher und über die
Grenzen W-tals hinaus bekannter Geschäftspartner; bekennt sich
deutlich zu ihrem Standort und lehnt ein Alternativgrundstück ab.
Warum wollen Sie zulassen, dass IKEA einen alteingesessenen Partner
verdrängt?
• Standortalternativen
Welche der zahlreichen Brachen hat die Stadt IKEA angeboten?
Nach welchen Kriterien wurden Alternativen geprüft und warum/von wem
wurden sie abgelehnt?
• §24a LEPro
Wie wollen Sie die Ansiedlung eines IKEA mit § 24a LEPro in Einklang
bringen? Wie soll IKEA am Standort der Ausstellung Kaufkraft in die Innenstädte
bringen?
• Warum soll die gewachsene Siedlungsstruktur mit einem IKEA-Homepark
zerstört werden?
Welche langfristige Stadtentwicklung soll den Anwohnern noch zugemutet
werden?
• Wie sollen zu der bereits heute extrem angespannten Verkehrssituation in
W-Nord mit Kreisverkehr und anliegender Straßen noch weitere ca.
16.000 Fahrzeugbewegungen täglich verkraftet werden?
• Ein Argument für einen IKEA-Homepark am Standort der Ausstellung sind
neue Arbeitsplätze.
- Wie wird der Weggang der Ausstellung und damit verbundene Verlust
zahlreicher Primär- und Sekundärarbeitsplätze berücksichtigt?
- Wie wird die Verlagerung von Arbeitsplätzen bei einem Umzug z.B. eines
Elektromarktes vom Tal in einen mögl. IKEA-Homepark berücksichtigt?
- Was passiert mit Leerständen großer Verkaufsflächen im
Innenstadtbereich?
Die Ausstellung steht für 50 mittelständische Unternehmen und für
innovative Technologien der Wirtschaft (s. Lokalzeit Berg. Land, 12.08.09).
Inwieweit wird wirtschaftliches Potential, das sich in Kooperation mit
Instituten, Fakultäten und ansässigen Unternehmen potenzieren lässt,
ausgebaut, um die Bauwirtschaft in W-tal nachhaltig zu etablieren.