DIE LINKE: Kernelemente zu „Familie und Generationen“
  • Rente mit 67, die Privatisierung des Rentensystems und niedrigere Renten bei Frauen sind abzulehnen. (S. 22)
  • finanzielle Unterstützung der Kommunen für die Entwicklung von Programmen für Ältere, die aus dem Erwerbsleben ausgeschieden sind. (S. 22)
  • Bekämpfung der Altersarmut durch ein mit 50 Millionen Euro ausgestattetes Sonderprogramm. (S. 22)
  • Forderung nach der Bereitstellung barrierefreier Wohnungen mit Unterstützungsmöglichkeiten, nach der Förderung alternativer Wohnungsformen und nach der Überarbeitung des Heimgesetzes. (S. 23)
  • Sofortige Einlösung des Rechtsanspruchs auf einen Krippenplatz und Ausbau der Ganztagsbetreuung in Krippen und Kindergärten. (S. 36)
  • Beitragsfreiheit für alle Krippen und Kindergärten sowie ein gemeinsames, kostenfreies und gesundes Mittagsessen. (S. 36)
  • Beschränkung der KiTa-Gruppengröße auf maximal vier Kinder im Alter bis drei Jahre pro ErzieherIn oder auf maximal acht Kinder im Alter bis sechs Jahre pro ErzieherIn. (S. 37)
  • Mehr Verfügungsstunden für das KiTa-Personal, um Zeit für Vorbereitung/Nachbereitung und Elterngespräche zu haben. (S. 37)
  • Forderung nach einer den Anforderungen und Belastungen angemessene Bezahlung für das KiTa-Personal. (S. 37)
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Antworten zum Thema aus dem Wahlkampf
Kerstin Rudek
2 Fragen bekommen, 2 davon beantwortet
Antwort auf eine Frage vom 19.01.2013
(...) Vielen dank für ihre anfrage, die ich ihnen gern beantworte. ich bin mutter von 6 kindern. sie sind derzeit zwischen 11 und 27 jahre alt, zwei töchter gehen noch zur schule, eine tochter macht ein freiwilliges soziales jahr in einer einrichtung mit erwachsenen autistischen menschen im wendland, eine sohn arbeitet in der computerbranche in hamburg, ein sohn arbeitet in berlin im umzugsgewerbe, eine tochter macht im studium (kulturwissenschaftlerin mit bachelor-abschluss, vor masterstudiengang) ein praktikum bei terre des femmes in der geschäftsführung. mein bestreben ist es, die welt unseren, nicht nur meinen, kindern in einem bestmöglichen zustand zu übergeben. das motto der anti-atom- und umweltbewegung aus den 80-iger jahren "wir haben die erde nur von unseren kindern geliehen" habe ich früh verinnerlicht. auch wenn die lage manches mal schlimm erscheint, sind die kinder dieser welt und insbesondere meine eigenen kinder mir ein großer ansporn, die hoffnung nicht aufzugeben und weiter für eine ökologische zukunft und soziale verbesserungen zu streiten. uns bleibt keine wahl! wir müssen uns engagieren, damit die zustände sich bessern! die uns nachfolgenden generationen werden es uns danken! viele menschen werden durch den umgang mit kindern geduldigere menschen. das trifft auf mich nicht zu, was die gesellschaftlichen verhältnisse betrifft. dort ist ungeduld meine tugend. das leben mit kindern hat mich gelehrt, andere sichtweisen zu verstehen und zu respektieren. ich habe der guten erziehung durch meine kinder viel zu verdanken ;-) von kindern kann man viel lernen. bitte bedenken sie, dass jedem menschen freisteht, ob er oder sie kinder bekommen möchte, auch das ist ein gutes recht in der heutigen gesellschaft. manch einer und manch eine mag keine kinder in diese welt setzen, auch dafür sollten wir respekt aufbringen. außerdem ist eine tendenz der ungewollten kinderlosigkeit zunehmend. dafür sind umweltschädigungen verantwortlich. mein eigenes leben und meine persönliche entwicklung ist durch den alltag mit meinen kindern jedenfalls sehr bereichert und ich danke ihnen für ihr interesse. (...)
Dr. Manfred Sohn
8 Fragen bekommen, 8 davon beantwortet
Antwort auf eine Frage vom 28.12.2012
Die Schrumpfung der Bevölkerung wird sich nur vermeiden lassen, wenn das Leben für junge Menschen so stabil gestaltet wird, daß sie Kinder in ihren Mittelpunkt stellen können statt befürchten zu müssen, daß Kinder stören. (...)
Michèl Pauly
2 Fragen bekommen, 2 davon beantwortet
Antwort auf eine Frage vom 10.01.2013
(...) Niedersachsen könnte von der politischen Stimmung her ein Musterland für einen Politikwechsel sein. Die Zusammenarbeit zwischen SPD, Grünen und Linken war in der Opposition oft vertrauensvoll und vom gegenseitigen Respekt geprägt. (...)
Standpunkte der anderen Parteien