Dauerhafter Euro-Rettungsschirm ESM
Dauerhafter Euro-Rettungsschirm ESM
Mit großer Mehrheit hat der Bundestag für den dauerhaften Euro-Rettungsschirm ESM gestimmt. Als einzige Fraktion stimmte die Linke geschlossen mit Nein. Abgelehnt wurde der ESM auch von vereinzelten Abgeordneten der anderen Fraktionen.
Hintergrundinformationen
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Abstimmungsverhalten: GRÜNE
Kerstin Andreae
Kerstin Andreae
GRÜNE
Freiburg
Stimmverhalten: zugestimmt
Marieluise Beck
Marieluise Beck
GRÜNE
Bremen I
Stimmverhalten: zugestimmt
Volker Beck
Volker Beck
GRÜNE
Köln II
Stimmverhalten: zugestimmt, 3 Fragen zur Abstimmung bekommen
Cornelia Behm
Cornelia Behm
GRÜNE
Potsdam - Potsdam-Mittelmark II - Teltow-Fläming II
Stimmverhalten: zugestimmt, 1 Frage zur Abstimmung bekommen
Birgitt Bender
Birgitt Bender
GRÜNE
Stuttgart II
Stimmverhalten: zugestimmt
Agnieszka Brugger
Agnieszka Brugger
GRÜNE
Ravensburg
Stimmverhalten: zugestimmt
Viola von Cramon-Taubadel
Viola von Cramon-Taubadel
GRÜNE
Goslar - Northeim - Osterode
Stimmverhalten: zugestimmt, 3 Fragen zur Abstimmung bekommen
Ekin Deligöz
Ekin Deligöz
GRÜNE
Neu-Ulm
Stimmverhalten: zugestimmt, 1 Frage zur Abstimmung bekommen
Katja Dörner
Katja Dörner
GRÜNE
Bonn
Stimmverhalten: zugestimmt, 2 Fragen zur Abstimmung bekommen
Harald Ebner
Harald Ebner
GRÜNE
Schwäbisch Hall - Hohenlohe
Stimmverhalten: zugestimmt, 1 Frage zur Abstimmung bekommen
Hans-Josef Fell
Hans-Josef Fell
GRÜNE
Bad Kissingen
Stimmverhalten: zugestimmt
Dr. Thomas Gambke
Dr. Thomas Gambke
GRÜNE
Landshut
Stimmverhalten: zugestimmt, 1 Frage zur Abstimmung bekommen
Kai Boris Gehring
Kai Boris Gehring
GRÜNE
Essen III
Stimmverhalten: zugestimmt
Katrin Göring-Eckardt
Katrin Göring-Eckardt
GRÜNE
Gotha/ Ilm-Kreis
Stimmverhalten: zugestimmt, 2 Fragen zur Abstimmung bekommen
Britta Haßelmann
Britta Haßelmann
GRÜNE
Bielefeld
Stimmverhalten: zugestimmt
Bettina Herlitzius
Bettina Herlitzius
GRÜNE
Kreis Aachen
Stimmverhalten: zugestimmt
Priska Hinz
Priska Hinz
GRÜNE
Lahn-Dill
Stimmverhalten: zugestimmt, 1 Frage zur Abstimmung bekommen
Dr. Anton Hofreiter
Dr. Anton Hofreiter
GRÜNE
München-Land
Stimmverhalten: zugestimmt, 4 Fragen zur Abstimmung bekommen
Bärbel Höhn
Bärbel Höhn
GRÜNE
Oberhausen - Wesel III
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Ingrid Hönlinger
Ingrid Hönlinger
GRÜNE
Ludwigsburg
Stimmverhalten: zugestimmt, 1 Frage zur Abstimmung bekommen
Thilo Hoppe
Thilo Hoppe
GRÜNE
Aurich - Emden
Stimmverhalten: zugestimmt
Uwe Kekeritz
Uwe Kekeritz
GRÜNE
Fürth
Stimmverhalten: zugestimmt, 1 Frage zur Abstimmung bekommen
Katja Keul
Katja Keul
GRÜNE
Nienburg II - Schaumburg
Stimmverhalten: zugestimmt, 1 Frage zur Abstimmung bekommen
Memet Kilic
Memet Kilic
GRÜNE
Pforzheim
Stimmverhalten: zugestimmt
Sven-Christian Kindler
Sven-Christian Kindler
GRÜNE
Rotenburg I - Soltau - Fallingbostel
Stimmverhalten: zugestimmt
Maria Anna Klein-Schmeink
Maria Anna Klein-Schmeink
GRÜNE
Münster
Stimmverhalten: zugestimmt
Ute Koczy
Ute Koczy
GRÜNE
Lippe I
Stimmverhalten: zugestimmt
Tom Koenigs
Tom Koenigs
GRÜNE
Gießen
Stimmverhalten: zugestimmt, 3 Fragen zur Abstimmung bekommen
Sylvia Kotting-Uhl
Sylvia Kotting-Uhl
GRÜNE
Karlsruhe-Stadt
Stimmverhalten: zugestimmt, 1 Frage zur Abstimmung bekommen
Oliver Krischer
Oliver Krischer
GRÜNE
Düren
Stimmverhalten: zugestimmt, 1 Frage zur Abstimmung bekommen
Agnes Krumwiede
Agnes Krumwiede
GRÜNE
Ingolstadt
Stimmverhalten: zugestimmt, 2 Fragen zur Abstimmung bekommen
Fritz Kuhn
Fritz Kuhn
GRÜNE
Heidelberg
Stimmverhalten: zugestimmt
Stephan Kühn
Stephan Kühn
GRÜNE
Dresden II - Bautzen II
Stimmverhalten: zugestimmt
Renate Künast
Renate Künast
GRÜNE
Berlin-Tempelhof - Schöneberg
Stimmverhalten: zugestimmt, 2 Fragen zur Abstimmung bekommen
Markus Kurth
Markus Kurth
GRÜNE
Dortmund I
Stimmverhalten: zugestimmt
Undine Kurth
Undine Kurth
GRÜNE
Harz
Stimmverhalten: zugestimmt, 1 Frage zur Abstimmung bekommen
Monika Lazar
Monika Lazar
GRÜNE
Leipzig II
Stimmverhalten: zugestimmt, 1 Frage zur Abstimmung bekommen
Dr. Tobias Lindner
Dr. Tobias Lindner
GRÜNE
Südpfalz
Stimmverhalten: zugestimmt
Nicole Maisch
Nicole Maisch
GRÜNE
Kassel
Stimmverhalten: zugestimmt, 4 Fragen zur Abstimmung bekommen
Jerzy Montag
Jerzy Montag
GRÜNE
München-Süd
Stimmverhalten: zugestimmt, 1 Frage zur Abstimmung bekommen
Kerstin Müller
Kerstin Müller
GRÜNE
Köln III
Stimmverhalten: zugestimmt
Beate Müller-Gemmeke
Beate Müller-Gemmeke
GRÜNE
Reutlingen
Stimmverhalten: zugestimmt, 1 Frage zur Abstimmung bekommen
Dr. Konstantin v. Notz
Dr. Konstantin v. Notz
GRÜNE
Herzogtum Lauenburg - Stormarn-Süd
Stimmverhalten: zugestimmt
Omid Nouripour
Omid Nouripour
GRÜNE
Frankfurt am Main II
Stimmverhalten: zugestimmt, 3 Fragen zur Abstimmung bekommen
Friedrich Ostendorff
Friedrich Ostendorff
GRÜNE
Unna I
Stimmverhalten: zugestimmt
Dr. Hermann Ott
Dr. Hermann Ott
GRÜNE
Wuppertal I
Stimmverhalten: zugestimmt
Lisa Paus
Lisa Paus
GRÜNE
Berlin-Charlottenburg - Wilmersdorf
Stimmverhalten: zugestimmt
Brigitte Pothmer
Brigitte Pothmer
GRÜNE
Hildesheim
Stimmverhalten: zugestimmt
Claudia Roth
Claudia Roth
GRÜNE
Augsburg-Stadt
Stimmverhalten: zugestimmt, 1 Frage zur Abstimmung bekommen
Tabea Rößner
Tabea Rößner
GRÜNE
Mainz
Stimmverhalten: zugestimmt
Krista Sager
Krista Sager
GRÜNE
Hamburg Eimsbüttel
Stimmverhalten: zugestimmt
Manuel Sarrazin
Manuel Sarrazin
GRÜNE
Hamburg Harburg-Bergedorf
Stimmverhalten: zugestimmt
Elisabeth Scharfenberg
Elisabeth Scharfenberg
GRÜNE
Hof
Stimmverhalten: zugestimmt, 1 Frage zur Abstimmung bekommen
Dr. Gerhard Schick
Dr. Gerhard Schick
GRÜNE
Mannheim
Stimmverhalten: zugestimmt, 2 Fragen zur Abstimmung bekommen
Dr. Frithjof Schmidt
Dr. Frithjof Schmidt
GRÜNE
Bochum I
Stimmverhalten: zugestimmt
Ulrich Schneider
Ulrich Schneider
GRÜNE
Heilbronn
Stimmverhalten: zugestimmt
Dorothea Steiner
Dorothea Steiner
GRÜNE
Stadt Osnabrück
Stimmverhalten: zugestimmt
Wolfgang Strengmann-Kuhn
Wolfgang Strengmann-Kuhn
GRÜNE
Main-Taunus
Stimmverhalten: zugestimmt
Hans-Christian Ströbele
Hans-Christian Ströbele
GRÜNE
Berlin-Friedrichshain - Kreuzberg - Prenzlauer Berg Ost
Stimmverhalten: dagegen gestimmt, 5 Fragen zur Abstimmung bekommen
Dr. Harald Terpe
Dr. Harald Terpe
GRÜNE
Rostock
Stimmverhalten: zugestimmt
Markus Tressel
Markus Tressel
GRÜNE
Saarbrücken
Stimmverhalten: zugestimmt
Jürgen Trittin
Jürgen Trittin
GRÜNE
Göttingen
Stimmverhalten: zugestimmt, 8 Fragen zur Abstimmung bekommen
Arfst Wagner
Arfst Wagner
GRÜNE
Landesliste
Stimmverhalten: zugestimmt
Daniela Wagner
Daniela Wagner
GRÜNE
Darmstadt
Stimmverhalten: zugestimmt, 1 Frage zur Abstimmung bekommen
Beate Walter-Rosenheimer
Beate Walter-Rosenheimer
GRÜNE
Fürstenfeldbruck
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Wolfgang Wieland
Wolfgang Wieland
GRÜNE
Berlin-Mitte
Stimmverhalten: zugestimmt
Dr. Valerie Wilms
Dr. Valerie Wilms
GRÜNE
Pinneberg
Stimmverhalten: zugestimmt
Josef Philip Winkler
Josef Philip Winkler
GRÜNE
Koblenz
Stimmverhalten: zugestimmt
Kommentare von Besuchern zur Abstimmung
Kommentar #187
Der Wert der Währung eines Landes bemisst sich an landesspezifischen Faktoren wie Produktivität, Stabilität, usw. Mit dem Euro wurden unterschiedlichste Länder unter eine Gemeinschaftswährung und damit Fiskalpolitik gestellt. Der ESM ist ein weiterer Schritt. Allerdings hinkt die strukturelle und politische Integration (u.a. Steuerrecht, Haushaltspolitik, Regierungsstrukturen) der europäischen Länder weit hinterher.

Es ist ein Fehler zu denken, der ESM sei der notwendige Schritt für die Stablisierung Europas. Stattdessen birgt er die große Gefahr sich in der europäischen Fiskalpolitik von kurzfristigen Notwendigkeiten abhängig zu machen (z.B. neue Rettungspakete um Länder zu "stützen"). Vor Allem aber birgt der ESM die Gefahr die europäische Fiskalpolitik in die Hände weniger "Entscheider" zu legen. Auch erinnert der ESM Vertrag stark an eine europäische Fiskaldiktatur: Erhöhung der Länderhaftungen im Ermessen des ESM, Immunität des ESM und seiner Mitarbeiter, er kann jedoch selbst gegen Länder klagen, es ist schwer für Folgeregierungen aus dem ESM Vertrag auszusteigen, usw. Ist dies wirklich noch im Interesse der europäischen Völker?

Richtig wäre es in Europa zu demonstrieren, dass Länder die sich strukturell nicht integrieren zwar im Europäischen Verbund aber nicht in der Gemeinschaftswährung bleiben können. Damit erhalten sie die Luft, die sie benötigen um strukturelle Entwicklungen zu vollziehen, und später stabli in die Gemeinschaftswährung einzutreten. Die deutsche Regierung sollte sich auf die demokratischen Grundrechte besinnen und zu solch schwerwiegenden Fragen die Volksstimme reflektieren. Die Meinung der Wähler wird meiner Ansicht nach nicht durch die Abstimmung der Parteien representiert! Ich frage mich, welche Interessen hier im Vordergrund stehen ...
von: Der wirtschaftlich interessierte Demokrat
am: 19.12.2012 04:18
Kommentar #186
Sehr geehrter Herr Thomae, sehr geehrte Frau Krienelke,
vielen Dank für Ihre ausführliche und kompetente Antwort, die sich fachlich sehr deutlich von der Ihrer beiden Esslinger Wahlkreisabgeordnetenkollegen, Herrn Grübel und Frau Roth, sowie von Herrn Bindig unterscheidet, die ich alle mit einer individuellen Anfrage angeschrieben hatte. Trotzdem erlaube ich mir anzumerken, daß nach wie vor keine fundierte Kenntnis über die derzeitigen gesamten Schulden Griechenlands als unumgängliche Voraussetzung für eine seriöse Kreditgewährung besteht. Auch werden in Ihrer Antwort leider die sogenannten Target II-Salden auch von Ihnen nicht erwähnt. Es ist für mich deshalb weiterhin mehr als zweifelhaft, ob Griechenland die von Ihnen genannten Vertragsbestimmungen einhalten (können?) wird und nicht - wie schon so oft - doch noch Wege und Mittel findet wird, sie raffiniert umgehen.
Falls Sie in die Erarbeitung von weiteren Sparmaßnahmen für Griechenland einbezogen werden sollten, empfehle ich, die Zahl der derzeit 300 (!!!) Parlamentsabgeordneten für die 12-Millionen Griechen um wenigstens die Hälfte zu verringern. (Daß sich die Zahl der MdB des Deutschen Bundestages nach der Wahl 2013 auf etwa 780 MdB erhöhen kann, werte ich als mahnendes Zeichen!)
Mit freundlichen Grüßen!
Ihr überaus besorgter Wähler Bernhard Schroeter
von: Schroeter
am: 07.12.2012 16:55
Kommentar #185
"Herr vergib ihnen, denn sie wissen nicht,was sie tun.....!"
(inzwischen getan haben).
Die Interessen der "Finanzindustrie" zu bedienen, ist so ziemlich das Dümmste
was unsere Zustimmer tun konnten.
Den betreffenden Völkern wird das wenig nützen...
Vermutlich kleben auch viel zu viele unserer Abgeordneten an ihren einträglichen Sesseln im Parlament...
Und Parteidisziplin ersetzte fundiertes Wissen und die Prüfung der umfangreichen Dokumente..
- in 3 Tagen wohl auch kaum zuschaffen...

Aber jene, die gewußt haben, was sie tun - und aus Eigennutz trotzdem zugestimmt haben, soll der Teufel holen...
von: hsg-ol@online.de
am: 04.12.2012 00:31
Kommentar #184
Mit diesem Gesetz erteilt der Bundestag dem Bundesfinanzministerium die Erlaubnis Darlehen an Spanien in Höhe von bis zu 100 Mrd. € zu erteilen. Diese sollen dabei über die EFSF erfolgen und einen Beitrag zur Rekapitalisierung der Finanzinstitutionen in Spanien darstellen.

Als Begründung des Vorhabens wird der Antrag Spaniens vom 24. Juni 2012 an den Präsidenten der Euro-Gruppe, Jean-Claude Junker, aufgeführt. In diesem bittet die spanische Regierung um Finanzhilfe zur Rekapitalisierung der spanischen Finanzinstitute.

Folgende Auswirkungen der Finanzhilfe werden dabei konkret erwartet:

1. die Stabilität, Widerstandsfähigkeit und langfristige Wettbewerbsfähigkeit des spanischen Finanzsektors.

2. den Marktzugang für das Königreich Spanien zu günstigen Finanzierungskonditionen zu sichern.

Der deutsche Anteil beträgt nach dem EFSF-Beitragsschlüssel 29,07 % der Gesamtsumme. Nach dem Inkrafttreten des ESM-Vertrages sollen die Finanzhilfen aus der EFSF in den ESM übernommen werden.
Kommentare von Besuchern zur Abstimmung
Kommentar #41
Na das wird ja immer besser. Und ich dachte, bisher gibt es solche Geldgeschäfte nur an Dritte Weltländer oder zweite Weltländer nur im Rahmen der ach so gutherzigen Weltbank unter dem Vorsitz unserer geliebten Goldy-"Lagarde".

Kredite, zu welchen Zinsen auch immer sorgen auf lange Frist immer dafür, dass die breite Bevölkerung in einem Staat mehr Steuern zu zahlen hat und weniger für innerstaatliche Investitionen (öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Bildung, Forschung, Infrastruktur...) zu Verfügung hat.

Das liegt ja in der Sache des bestehenden Finanzsystems in dem wir und unsere Vorfahren bisher immer gelebt habe. (Siehe hierzu auch das überaus interessante Buch: Schulden: Die ersten 5000 Jahre - David Graeber (Autor)

Dieses Geldsystem erzeugt mit jeder positiven Einzahlung auf meinem Konto (also zum Beispiel ein Darlehen [wobei neben dem erhaltenen Betrag auch weiteres Geld {Zinsen} an die Bank zurück zahlen muss) auch ein negatives Guthabenkonto (Schulden). In BWL hat dies unser Prof. immer Aktiva und Passiva genannt. Und mit jedem Euro der bei irgendjemandem auf der "hohen Kante" liegt gibt es irgenwo im System einen Schuldnerdazu der das zurückzahlen muss.

Da dies im Grunde aber nicht machbar ist, müssen immer neue Kredite vergeben werden, damit sich das System erhält und nicht gleich zusammenstürzt. Daher heisst ja auch das Credo der meisten Politiker:
wachsen, wachsen, wachsen. Denn dann werdne immer neue Kredite vergeben und "frisches Geld kommt in den Umlauf". Nachhaltig ist dies aber inkeinster weise.

Denn (das habe auf der Uni ebenfalls mal aufgeschnappt) es gibt für jedes Produkt einen Lebenszyklus. Am Anfang wollen das Produkt alle, dann wird viel davon benötigt und man kann gutes Geld verdienes. Wenn aber die Nachfrage etwas sinkt und viele Anbieter dieses herstellen bzw vertreiben, sinkt automatisch der Preis und man macht weniger Gewinn bis irgenwann kein Gewinn mehr möglich ist, Spätestens jetzt kann man nur was neus erfinden oder durch sparen den Prozess wieder hinauszögern. Das führt aber auf Dauer nicht zu langfristigen technischen Lösungen, sondern zu Wegwerfartikeln und günstigen Konstruktionen, welche inkeinster weise langfristig optimiert ausgelegt sind.

Und dies ist auf Dauer nicht gesund. Es steigt die positive Geldmenge ebensowie die negative Geldmenge. Und zwar nicht linear, spricht pro vergangenes Zeitintervall die gleiche Geldmenge, sonder exponential, sprich wie Zellteilung in den Anfangsstadien. Erst langsam und dann immer schneller. Da dies dann aber ebenfalls viel pos. Kaptial schafft, welches arbeiten muss (sprich neues Geld via Anlage verdienes soll), kommt dieses nicht mehr in den regulären Umlauf des kleinen Mannes (spricht Bäcker Blumenladen und ähnliches).
Damit wird auf der einen Seite das öffentliche Leben weniger sozial gerecht (weniger Bildung etc.) und auf der anderen Seite kommt es immer und immer wieder zu Krisen, da der (trotzdem) vorhanden Geldüberschuss in immer neue Blasen (sprich vermeintlich sichere Anlagen) fließt (wie z. B. Edelmetalle oder Zertifikate oder Immobilien). Aber dies ist nur solange sicher, solange es alle glauben. Sobald dies nichtmehr der Fall ist, kollabiert das System und vernichtet Geld und Banken.

Wenn diese Banken (z.B. Hypo Real Estate) dann aber nicht Pleite gehen gelassen werden, zahlt der kleine Mann über neu aufzunehmende Staatsschulden (bei Banken!) die Zeche. (wie ja erst geschehen)

Somit verdienen daran nur die ganz großen der Geschäftbanken wie Goldman Sachs oder große Kapitalinvestoren welche mit Ihrem vielen Geld nur noch mehr Geld machen/drucken/erschaffen wollen ... Sozial gerecht ist dies nicht. Im Gegenteil, es vergrößert im zunehmendem Maße die Schere zwischen arm und reich und soziale Kriterien (wie. Kranken oder Altenpflegen Bildung, Freizeitfür Hobbies und Familie) bleiben immer
mehr auf der Strecke.

Schön das wir jetzt auch neben den Griechen, die Italiener als auch den Spanier einen Kredit gewähren wollen. Das bringt zwar kurzfristig Geld für den EFSF oder denjenigen welche ihn unterstützen (neben den Staaten sicher auch diverse Banken) aber langfristig binden wir (Steuerzahler) uns ein Klotz ans Bein. Nämlich wenn die Zinsen nicht zurück gezahlt werden können.
Dann muss nämlich der Steuerzahler für die ausfallenen Zinszahlungen an die Banken einstehen. (eigentlich kann man dann auch Versklavung sagen)

Oder die Zinsen können halt nie beglichen werden und müssen im Zuge neuer Schulden umgeschichtet, aber das ist meiner Meinungnach Bullshit, da wir so langfristig nix in Bildung oder Kita oder Lehrer investieren können, bzw von den Banken vorgesagt oder via den Politikern geflüstert bekommen wieviel dies zu sein hat.
Iin der Regel ist das meist sowenig, dass eben nicht Bürger die Bildung bzw Zeit erhalten, welche benötigt wird um das alles zu verstehen. Denn dann würde man ja an dem Ast sägen auf dem die Großbanken so komfortabel sitzen.

Da wir aber ohne den Euro krachen gehen zu lassen keine andere Wahl haben, als Zinsen zu zahlen, sollten wir etwas etspannter an die Sache herangehen und Sozialausgaben und Bildungsausgaben trotz der Schulden tätigen. Die Grundverschuldung von 2 Bill. bleibt jatrotzdem und kann ned und nimmer bezahlt werden.

Ebenso wäre eher mal an der Zeit das Geldsystem an sich unter die Lupe zunehmen und Alternativen zuzulassen. Ohne dies wird es immer wieder zu Blasenund damit Krisen kommen. (siehe 30ger Jahre, Ölkrise ... Immobilienkries) Denn ein steht fest, wenn ich an meine Kinder und später Enkelkinder und der Kinder denke ist dieses System in keinster weise langfristig krisensicher und völkerverbindend.

Also wenn ihr schon die Kredite vergeben müsst handelt doch mal Zugeständnisse heraus, welche Alternativwährungen mehr Spielraum geben.. Das Automobil konnte auch nicht in zwei Jahren entwickelt werden!!
von: Ihr Name
am: 24.11.2012 23:21
Kommentar #183
@
Fritz Laudien

neben der Tatsache, dass die weder die CDU christlich sozial noch die SPD sozialdemokratisch ist (ergo keine "sozialen Wohltaten"), würde ich mich interessieren, warum Sie möchten, dass am Sozialwesen gespart wird und was Sie sich davon erhofffen.
mfG
von: Florence Freyr
am: 12.09.2012 16:37
Ihr Kommentar zur Abstimmung
Abstimmungsergebnis