Daniela Raab (CSU)
Kandidatin Bundestagswahl 2005
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Grunddaten
Daniela Raab
Jahrgang
1975
Berufliche Qualifikation
Juristin
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wohnort
-
Wahlkreis
Rosenheim
Ergebnis
60,3%
Landeslistenplatz
keinen, Bayern
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Frage zum Thema Bürgerrechte
07.09.2005
Von:

Sehr geehrte Frau Raab,

die Zahl der Nichtwähler ist sehr hoch, die Begründung hierfür vielschichtig. Hauptgrund sicher die Politikverdrossenheit aufgrund der in den vergangenen Jahrzehnten immerfort geschaffene Bürokratiemonster. Es gibt keinen Bereich mehr, der nicht bis zur Unverständlichkeit reguliert und verkompliziert wurde.
Ein Segen der Vorschlag von Herrn Kirchhoff wenigstens für das Steuerrecht, der jedoch wahrscheinlich, wie seine "Vorreiter" Uldall und Bareis, in den Mühlen und Lobbygruppen scheitern wird.
Ich wünsche mir künftig für Wahlen auf allen Ebenen ein weiteres Feld zum Ankreuzen. Hier sollen sich alle verewigen können, die mit der Arbeit keiner Partei zufrieden waren und vor allem keine Partei am linken oder rechtem Spektrum wählen wollen. Natürlich gibt es für diese Stimmen keine Wahlerstattung aus dem Steuertopf.
Die Parlamentarier (Regierung) gerade der großen Volksparteien müssen reformieren weniger blockieren (Opposition) als bisher, was sehr zum Wohle des Volkes wäre.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Daniela Raab
bisher keineEmpfehlungen
16.09.2005
Daniela Raab
Sehr geehrter Herr ,
vielen Dank für Ihre Frage.

Ich muss mich wundern! Zum einen fordern Sie Bürokratieabbau in Deutschland, auf der anderen Seite, möchten Sie ein extra Feld auf den Wahlzettel und möglicherweise noch eine Aufnahme in die Statistiken? Welche Aussagekraft hat diese Nichtwählerstimme. Die „Nichtwählerstimme“ wird doch bereits erfasst, wenn Sie den Wahlzettel ungültig machen.

Dennoch hoffe ich, dass Sie wählen gehen, um nicht die Linken oder die rechten Parteien zu unterstützen!


Mit freundlichen Grüßen
Daniela Raab, MdB
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Frage zum Thema Familie
08.09.2005
Von:

Sehr geehrte Frau Raab!

Warum verhalten sich die meisten Spitzenpolitiker der CSU gegenüber dem Steuerkonzept von Herrn Prof. Kirchhoff distanziert?
Osteuropäische Länder scheinen mit einem derartigen System ja durchaus Erfolg zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Daniela Raab
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16.09.2005
Daniela Raab
Sehr geehrter Herr ,

gerne antworte ich Ihnen auf Ihre Frage:
Man muss bei Herrn Prof. Kirchhof zwei Punkte unterscheiden:

  • Herr Prof. Kirchhof hat in seiner Eigenschaft als Wissenschaftler und Professor ein Steuerkonzept entwickelt.

  • Herr Prof. Kirchhof wurde von Frau Dr. Merkel als Steuer- und Finanzexperte in ihr Kompetenzteam berufen.

Somit vertritt er in Mitglied des Kompetenzteams voll und ganz das Steuerkonzept der Union, so wie es in unserem Regierungsprogramm steht! Das hat er auch selbst mehrfach und immer wieder bestätigt.

Mit freundlichen Grüßen

Daniela Raab, MdB
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Frage zum Thema Gesundheit
10.09.2005
Von:

Wie stehen Sie/Ihre Partei zu der Forderung, psychotherapeutische Behandlungen aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen zu streichen?

Vielen Dank im Voraus
Antwort von Daniela Raab
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16.09.2005
Daniela Raab
Sehr geehrter Herr ,

gerne möchte ich auf Ihre Frage antworten:

Die Psychotherapie wird auch weiterhin in nötigen Fällen von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Stellt der Hausarzt einen psychotherapeutischen Behandlungsbedarf fest, hat er den Patienten an den entsprechenden Facharzt, also Psychotherapeuten zu überweisen.

Eine sehr bedeutende Rolle spielt aber auch der Gemeinsame Bundesausschuss. Er beschließt in Richtlinien z.B. die Verhältniszahlen für einen allgemeinen bedarfsgerechten Versorgungsgrad sowie Maßstäbe für eine ausgewogene hausärztliche und fachärztliche Versorgungsstruktur. Ferner beschließt er die Übernahme oder den Beibehalt von Maßnahmen in den Heilmittelkatalog.

Mit freundlichen Grüßen

Daniela Raab, MdB
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Frage zum Thema Verkehr
11.09.2005
Von:

Sehr geehrte Frau Raab!
Als Wohnmobilbesitzer (über 2,8 t) sehe ich mit Besorgnis der künftigen Besteuerung von Sonder-Kfz-Wohnmobil nach Pkw-Steuersätzen entgegen. Trotz der sehr geringen Fahrleistung von durchschnittlich rd. 8000 km/Jahr müssen rund 350.000 Reisemobilbesitzer mit einer z.T. um 400 % höheren Steuerlast rechnen. Im Namen aller Wohnmobilbesitzer bitte ich Sie, sich dafür stark zu machen, die bisherige Besteuerung nach Nutzlast (analog Lkw) beizubehalten.
Das entsprechende gesetz ist wohl schon verabschiedet, wird bislang aber noch nicht angewandt, weil es noch in den Finanzausschüssen hängt.
Danke für ihr Engagament für 350.000 potenzielle Wähler!

Mit freundlichen Grüßen
, Rosenheim-Kastenau
Antwort von Daniela Raab
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16.09.2005
Daniela Raab
Sehr geehrter Herr ,

gerne möchte ich Ihnen auf Ihre Fragen antworten:

So genannte Kombipersonenkraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 2,8 Tonnen konnten bislang als Nutzfahrzeuge angemeldet und damit spürbar günstiger als Personenkraftwagen besteuert werden. Rechtsgrundlage für diese Steuerbegünstigung war eine Vorschrift in der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung in Verbindung mit den Vorschriften des Kraftfahrzeugsteuergesetzes.

Auf Antrag der Bundestagsfraktionen von SPD und Grünen (Bundestagsdrucksache 15/3468 vom 30. Juni 2004) www.dip1.btg wurde diese Rechtsvorschrift von der Bundesregierung (Bundesverkehrs- und Bundesumweltministerium) mit Zustimmung des Bundesrates zum 1. Mai 2005 aufgehoben.

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat das Hauruckverfahren, mit dem diese Änderung im Bundestag beschlossen wurde und welches eine ordentliche Beratung im Finanzausschuss verhindert hat, massiv kritisiert. Obwohl wir in der Sache durchaus gesprächsbereit waren, haben wir deshalb den Antrag von Rot-Grün im Bundestag abgelehnt.

Die unbedachte "übereilte" Streichung des Art. 23 Abs. 6 a der StVZO hätte Anfang Mai 2005 zu einer drastischen Kfz-Steuererhöhung bei Wohnmobilen geführt.

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat dazu beigetragen, dass die drohende massive Höherbesteuerung von Wohnmobilen in dieser Form unterblieben ist. Die Wohnmobilverbände hatten zurecht auf die damit verbundenen hohen Mehrbelastungen für Wohnmobilbesitzer hingewiesen.

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion fordert auch in Zukunft eine moderate, angemessene Besteuerung der Wohnmobile (siehe Antrag "Wohnmobile angemessen besteuern", Bundestagsdrucksache 15/5248 vom 12. April 2005) www.dip1.btg .

Wie diese aussehen kann, müssen die Bundesländer im Einvernehmen mit der Bundesregierung regeln, zumal die Einnahmen aus der Kfz-Steuer vollständig den Bundesländern zufließen. Der Bundestag ist insoweit nicht beteiligt.


Mit freundlichen Grüßen
Daniela Raab, MdB
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Frage zum Thema Steuern
16.09.2005
Von:

Sehr geehrte Frau Raab.
Ich bin als Polizeibeamter im Schichtdienst . Die Zulagen für Nacht , Sonn. u. Feiertage sind von der Steuer noch befreit. Ihr Parteiprogramm will aber eine schrittweise Besteuerung der Zulagen vornehmen. Jüngere Beamte die am Anfang nicht viel Verdienen sind auf solche Zulagen angewiesen. Wie soll die Besteuerung aussehen?

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