Daniela Raab (CSU)
Abgeordnete Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Daniela Raab
Jahrgang
1975
Berufliche Qualifikation
Juristin
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Rosenheim
Landeslistenplatz
keinen, Bayern
weitere Profile
(...) Jedoch möchte ich zu Bedenken geben, dass das von Ihnen erwähnte britische System die Gefahr beinhaltet, dass man als Verbraucher unbewusst zwischen guten (grün gekennzeichneten) und schlechten (rot gekennzeichneten) Lebensmitteln zu unterscheiden beginnt. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
08.12.2006
Von:

Hallo Frau Raab,
koennen Sie sich dafuer einsetzen das der LKW Verkehr auf unseren Bundesstrassen B15 und B12 reduziert wird. Die Belastung ist unertraeglich. Die Regierung in Österreich hat ja auch eine Regelung gefunden die LKWs von den Landstrassen fernzuhalten.
Warum bekommt das die Deutsche Regierung nicht in den Griff?
Mit freundlichen Gruessen,
Antwort von Daniela Raab
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11.12.2006
Daniela Raab
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage, gerne nehme ich dazu Stellung:

Zu meinem großen Bedauern waren bereits getätigte Anträge durch die Stadt und den Landkreis Rosenheim auf eine Sperrung der B15 für den Schwerlastverkehr nicht erfolgreich, denn die Vorraussetzungen für eine Maßnahme gegen den Mautausweichverkehr waren nicht erfüllt.

Das bayerische Innenministerium, an das ich mich in dieser Angelegenheit schon im Frühjahr dieses Jahres gewandt hatte, gab zur Antwort, dass leider eine Reihe von Vorgaben in diesem Verfahren nicht erfüllt wurden. So wurden z.B. weder die benachbarten Landkreise noch die Wirtschaftsverbände in die Planungen einer Sperrung mit einbezogen, wie dies das Ministerium vorgibt. Auch haben sich die Anträge der Stadt und des Landkreises nicht mit den Verdrängungseffekten innerhalb des Landkreises und den daraus entstehenden Belastungen für die Anwohner entlang der weiteren Ausweichstrecken befasst.

Bislang werden nur die Bundesstraßen gesperrt, die in unmittelbarer Autobahnnähe liegen und somit als eindeutige Ausweisstrecken gelten. Bundesweit sind das zurzeit nur 5 Bundesstraßen.

Bei der B 12 gehe ich davon aus, dass es zu einer Entlastung kommen wird, wenn der Autobahnausbau vorankommt. Leider muss aber auch hier mir Verzögerungen gerechnet werden, denn der Bau wird durch Rechtstreitigkeiten gebremst.

Nichts desto trotz werde ich mich auch weiterhin für eine Reduzierung des LKW-Verkehrs auf unseren Bundesstraßen einsetzen, denn ich stimme mit Ihnen voll und ganz überein, dass diese Belastung für die Anwohner mittelfristig eine Lösung erfordert.

In der Hoffnung, Ihnen vorerst weitergeholfen zu haben verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen

Daniela Raab, MdB

PS: Sollten Sie noch weitere Fragen haben, so schauen Sie doch auch auf meiner Homepage www.daniela-raab.de vorbei.
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
06.02.2007
Von:

Hallo Frau Raab,

was gedenken Sie gegen die über 10.000 LKW, welche täglich durch das Inntal und mitten durch den Luftkurort Kiefersfelden donnern, zu tun? Wie möchten Sie die jährliche Zunahme der zum Teil unsinnigen LKW-Transitfahrten durch das Inntal von Rosenheim bis Verona von über 9 % eindämmen? Die Tiroler Landesregierung hat von Kufstein bis Zirl aufgrund der vorherrschenden Emssionen durch den Transitverkehr zum Schutz ihrer Bevölkerung ein Luftsanierungsbebiet entlang der Autobahn ausgerufen und neben einer Geschwindigkeitsbeschränkung für PKW auf 100 km/h ein LKW-Fahrverbot von 20.00 Uhr bis 05.00 Uhr eingerichtet. Kiefersfelden (Bayern) grenzt direkt an das Luftsanierungsgebiet an und ist ein Luftkurort. Irgendwas passt hier nicht. Die Gesundheit der Menschen muss wieder mehr wert sein als die freie Bewegung von Massengütern. Der Brennerbasistunnel ist hier nicht die Lösung. Aufgrund der Erfahrungen mit der Bauzeit des Gotthard-Tunnel ist mit einer Fertigstellung des Brennerbasitunnel vor 2030 bzw. 2040 nicht zu rechnen.
Forderungen:
  • Flüsterbelag auf der BAB zur Lärmreduzierung
  • Ausbau und Modernisierung der Lärmschutzvorrichtungen
  • Geschindigkeitsbeschränkung zur Feinstaubminderung
  • Überholverbot zur Aufrechterhaltung des fließenden Verkehrs
  • Geschwindigkeitsbegrenzung auf der BAB im Ortsgebiet von 22.00 Uhr bis 06.00 Uhr für LKW und PKW (60 km/h und 80 km/h)
  • Erhöhung der Maut um die Attraktivität der Verlagerung der Güter auf die Bahn zu erhöhen
  • endlich die Vorgaben der ratifizierten Alpenkonvention zu befolgen
  • sektorales Fahrverbot
  • restriktives Einhalten des Sonntag-Fahrverbot für LKW (Kühlauflieger halten die Ware auch über 24 Std. frisch oder gefroren)

Frau Raab, im Jahr 2006 wurden durch die Autobahnmaut über 3,1 Milliarden eingenommen. Es wird höchste Zeit, dass diese Einnahmen zum Schutz der Bevölkerung von dem wahnsinnigen Verkehr reinvestiert werden und nicht nur in neue und breitere Straßen..

Vielen Dank
Antwort von Daniela Raab
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14.02.2007
Daniela Raab
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre E-Mail und die guten Anregungen.

Den Brennerbasistunnel sehe ich durchaus als eine gute und notwendige Lösung an, mehr Transitverkehr auf die Schiene zu verlegen. Nach derzeitigem Stand ist von einer Fertigstellung im Jahr 2020 auszugehen.

Wir befinden uns außerdem in Verhandlung mit der bayerischen Staatsregierung und dem Bundesverkehrsministerium, was den Lärmschutz betrifft.

Wir - meine Kollegen im Landtag und ich - werden nicht akzeptieren, dass hier weiter verzögert wird mit dem Hinweis, man habe ja schon einiges getan.

Das Inntal liegt mir selbst am Herzen, deswegen werde ich am Thema immer dranbleiben. Die nächsten Gesprächstermine im Wirtschaftsministerium werden in Bälde stattfinden.

Mit freundlichen Grüßen

Daniela Raab, MdB
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
16.02.2007
Von:

Sehr geehrte Frau Raab,

vielen Dank für Ihre Antwort auf meine Frage nach Lösungsansätzen bezüglich der nicht mehr tragbaren Verkehrs- und Lärmbelastung im Inntal vom 14.02.2007.

Sie geben an, dass Sie sich bereits in Verhandlungen wegen dem Lärmschutz mit der bayerischen Staatsregierung und dem Bundesverkehrsministerium befinden.

Leider gehen Sie nicht näher darauf ein. Ich bitte Sie daher, auf die folgenden Punkte konkret einzugehen:

  • Über welche Teilabschnitte der Inntalautobahn sprechen Sie?
  • Welche Maßnahmen und technische Einrichtungen zum Lärmschutz werden bzw. wurden als Verhandlungsgrundlage von Ihnen vorgebracht?
  • Wie ist der Stand der bereits laufenden Verhandlungen?
  • Falls bereits Ablehnungen von Seiten der Ministerien vorliegen, was ist Ihr nächster Schritt, um dieses Ihnen am Herzen liegende Anliegen zum Schutz der Inntaler Bewohner zu verwirklichen?
  • Welches Gremium bzw. welcher Ausschuss hat sich bisher mit dem Verkehrsproblem Inntal auseinandergesetzt?
  • Wurde die Thematik bereits im Bayerischen Landtag erörtert?

Vielen Dank für Ihre Recherchen und Bemühungen.

Ich freue mich auf Ihre konkreten, aussagekräftigen Antworten und verbleibe mit freundlichen Grüßen


Antwort von Daniela Raab
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19.02.2007
Daniela Raab
Sehr geehrter Herr ,

über den Stand der Verhandlungen kann ich Ihnen derzeit nur soviel vorab sagen, das wir über den Abschnitt Rosenheim bis Kiefersfelden sprechen.

Das Problem wird derzeit nur im Bayerischen Landtag verhandelt, der für diese Maßnahme das zuständige Entscheidungsgremium ist.

Derzeit wartet man noch auf die Ergebnisse einer Verkehrsprognose, die sich mit dem Zeitraum ab Fertigstellung des Brennerbasistunnels befasst.

Ich selbst befinde mich im Austausch darüber mit dem zuständigen Kollegen Sepp Ranner, MdL und dem bayersichen Wirtschaftsministerium.

Mit freundlichen Grüßen

Wahlkreisbüro Daniela Raab, MdB
i.A. Mario Heimbuchner
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
26.04.2007
Von:

Hallo Frau Raab,
wie Sie sicherlich wissen, möchte der bayerische Wirtschaftminister Huber vom Ausbau der Bahn-Zulaufstrecke München-Lindau zum Gotthardtunnel abrücken. Siehe Artikel der SZ www.sueddeutsche.de . Wie nun bekannt wurde, rückt der Bau bzw. Baubeginn des hochgelobten Brennerbasistunnel auf den "St.Nimmerleinstag". Da Sie einen gesunden Menschenverstand haben, werden Sie bestimmt mittlerweile auch von dem unsinnigen Vorhaben Brennerbasistunnel Abstand gewonnen haben. Bitte bewegen Sie Ihre KollegInnen der CSU dazu, dass die Bahnstrecke nach Lindau zügig ausgebaut wird. Dies würde zu einer Entlastung des LKW-Verkehr im Inntal führen. Wir Inntaler, auch viele dieser Frauen und Männer haben Sie bei der letzten Wahl gewählt, lassen uns nicht mehr mit Versprechungen hinhalten. Am 14.02.07 erklärten Sie mir in diesem Forum, dass Ihnen das Inntal sehr am Herzen liegt. Lassen Sie das Herz endlich pochen. Bitte treten Sie jetzt endlich für die Entlastung des Inntals, Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene (RoLa) und endlich für effektiven Lärmschutz ein. Kennen Sie den Inhalt der Resolution der Gemeinde Kiefersfelden? Sie stehen nach Ihren Angaben im ständigen Austausch mit Ihrem zuständigen Kollegen Sepp Ranner, MdL, und dem bayersichen Wirtschaftsministerium. Sie dürfen gerne den Inhalt dieser Resolution im Namen aller Bayern vertreten und diese an MdL Ranner weitergeben. Wir Inntaler lassen uns nicht mehr länger mit Versprechungen und heißer Luft hinhalten. 10.000 lärmende und stinkende LKW täglich im Inntal sind kein Beitrag gegen die Klimaerwärmung und zum Schutz unserer Alpen. Wie heißt es so schön: CSU näher am Menschen. Ich freue mich nun auf ein wenig Nähe und sehe Ihrer Antwort mit Spannung entgegen. P.S: Bitte reden Sie sich nicht mit "Geduld haben" und "es wird schon alles gut werden" heraus. Ich möchte über konkrete Maßnahmen von "meiner" Bundestagsabeordneten für das Inntal erfahren.)
Antwort von Daniela Raab
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08.05.2007
Daniela Raab
Sehr geehrter Herr ,

herzlichen Dank für Ihre e-Mail, in der Sie Ihre Ansicht schildern, dass der Projektbeginn des Brennerbasistunnels auf den "St. Nimmerleinstag" verschoben wird.

Lassen Sie mich dazu in Form eines Zitates antworten, das kein geringerer als der deutsch-amerikanische Physiker und Nobelpreisträger Albert Einstein einst tätigte:

"Der Fortschritt geschieht heute so schnell, daß, während jemand eine Sache für gänzlich undurchführbar erklärt, er von einem anderen unterbrochen wird, der sie schon realisiert hat."

Es liegt in der Natur der Sache, dass Großprojekte nicht nur Befürworter sondern auch Gegner auf den Plan rufen - und das ist auch gut so. Erst das Zusammenspiel von Förderern und Kritikern gewährleistet eine ausgewogene Realisierung, die für alle Betroffenen verträglich gestaltet werden kann.

Im Falle des Brennerbasistunnels geht es jetzt in die so genannte "heiße Phase" der Finanzierungsrealisierung, d. h. die Konzepte zur Finanzierung werden bis ins Detail ausgearbeitet, geprüft, diskutiert und Änderungen fließen wieder mit ein. In dieser Phase versuchen natürlich alle beteiligten Interessengruppen noch ein letztes Mal Einfluss auf die Entscheidungen zu nehmen und dementsprechend laut wird deswegen in den Medien "getrommelt".

Aber all dies ändert nichts an den tatsächlichen Fakten und diese stellen sich immer noch wie folgt dar:

Der Verkehr auf der Straße nimmt in einem Ausmaße zu, dessen Folgen unter anderem auch den Bewohnern der betroffenen Gebiete in wenigen Jahren einfach nicht mehr zu zumuten sein werden. Der Lärmschutz an den betroffenen Bahnstrecken wird - laut Auskunft der Bahn - erst im Rahmen des Ausbaus der Zulaufstrecken in Angriff genommen.

Die Stärkung der Schiene auf der ganzen Strecke, also von Berlin via München, Verona bis hinunter nach Palermo zieht wesentlich mehr Synergieeffekte nach sich, als dies der bloße Blick auf den Brennerbasistunnel fürs Erste tun würde.

Auch die zukünftigen Bestrebungen zum Klimaschutz gilt es dabei zu beachten. Hier kann im Personenverkehr auch die Verlagerung weg vom "Billig-Flugangebot" und hin zu einer emmissionsärmeren Reisemöglichkeit, wie die Bahn sie nun mal darstellt, nicht außer Acht gelassen werden.

Dieses und noch einiges mehr hat auch den EU-Koordinator van Miert dazu bewogen, das TEN Projekt Berlin-Palermo, dessen Bestandteil der Brennerbasistunnel nun einmal ist, als oberste Priorität im Europäischen Verkehrswegenetz einzustufen.

Selbstverständlich ist mir bereits seit längerem die Resolution der Gemeinde Kiefersfelden bekannt und ich habe zum Thema Brennerbasistunnel einige Fragen an die Bundesregierung gestellt, die in den nächsten Wochen beantwortet werden.

Gerade weil mir eine vernünftige ,für die Bewohner und die Natur des Inntals verträgliche, Verkehrspolitik sehr am Herzen liegt, plädiere ich für einen Schienenausbau mit Lärmschutzmaßnahmen und somit für eine Verlagerung weg von der Straße hin zur Schiene.

Was den Ausbau bzw. die Elektrifizierung der Bahnstrecke München-Lindau betrifft, so hat der Bayerische Staatsminister für Verkehr, Erwin Huber (CSU!), bei seinem Treffen mit Bundesverkehrsminister Tiefensee erklärt, dass die Verhandlungen unmittelbar vor dem Durchbruch stünden und ein Baubeginn für das Jahr 2010 angestrebt wird. Sie sehen, es tut sich etwas und wir sind auf dem richtigen Weg.

Auf Grund unserer unterschiedlichen Betrachtungsweisen werden wir aber immer Gründe finden, warum die Ansicht des Anderen so nicht der Weisheit letzter Schluss sind. Allerdings bin ich der Auffassung, dass konstruktive Kritik nur dann ihre Berechtigung hat, wenn sie durch realisierbare Alternativen begleitet wird.

Letztendlich konnte mir bisher noch niemand eine solche plausibel darstellen. Deswegen erscheint mir persönlich das TEN Projekt der Europäischen Union noch immer als die beste aller zu Zeit verfügbaren Varianten.

Mit freundlichen Grüßen

Daniela Raab, MdB
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
09.08.2007
Von:

Hallo Frau Raab,

wie stehen Sie zur Absicht der Bundesregierung die Bundesbahn mit dem Schienennetz an die Börse zu bringen. Teilen Sie meine Ansicht, dass durch diese Vorhaben der Regionalverkehr unter die Räder kommt? Werden Sie deshalb den Gesetzesentwurf in seiner jetzigen Fassung ablehne und dafür sorgen, dass in dieser Hinsicht nachgebessert wird?

Gruss
Antwort von Daniela Raab
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11.09.2007
Daniela Raab
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage bei Abgeordnetenwatch, in der Sie die geplante Privatisierung der Bahn kritisieren. Ich kann Ihr Ansicht, der Regionalverkehr komme unter die Räder, so nicht teilen.

Ziel einer Privatisierung ist es stets, eine Effizienzsteigerung zugunsten von Steuerzahlern und Leistungsempfängern zu erreichen. Durch Wettbewerb sind Unternehmen zu Innovationen gezwungen, um am Markt zu bestehen. Aus diesem Grund sind wettbewerbshemmende Strukturen in einer globalisierten Welt ein Standortnachteil für Deutschland. Faire Wettbewerbsbedingungen und mehr Wettbewerb in Europa erreichen wir durch die Beseitigung von Wettbewerbsbarrieren und monopolartigen Strukturen sowie durch eine verstärkte Harmonisierung der Rahmenbedingungen. Hierfür sind auch eine bessere Abstimmung und Harmonisierung der Rahmenbedingungen auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene und eine effiziente Aufgabenteilung zwischen diesen Ebenen erforderlich.

Die Privatisierung der Bahn birgt Zukunftsmöglichkeiten für Investitionen und Wettbewerb. Für die Union war immer klar: Deutschland braucht eine starke Bahn und ein erfolgreiches Unternehmen DB AG. Die Privatisierung leistet dazu einen Beitrag. Sie darf aber nicht dazu führen, dass die steuerfinanzierte Eisenbahninfrastruktur zum Renditeobjekt des Kapitalmarkts wird. Die Infrastrukturverantwortung des Bundes für das Schienennetz und Bahnhöfe bleibt bestehen.

In der Hoffnung Ihnen einige positive Aspekte der Privatisierung näher gebracht zu haben verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen

Daniela Raab, MdB


Ps.: Sollten Sie noch weitere Frage haben, so wenden Sie sich doch direkt an mich. Die nötigen Kontaktdaten finden Sie auf meiner Homepage:
www.daniela-raab.de
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