Claus Peter Poppe (SPD)
Kandidat Landtagswahl Niedersachsen 2013
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich. Besuchen Sie das aktuelle Profil.

Angaben zur Person
Claus Peter Poppe
Geburtstag
-
Berufliche Qualifikation
-
Ausgeübte Tätigkeit
MdL
Wohnort
-
Wahlkreis
Bersenbrück
Ergebnis
28,5%
Landeslistenplatz
15
(...) Ihre Beobachtungen sind absolut zutreffend; die Befürchtungen werden von mir und der SPD-Fraktion geteilt. Wir sehen die angesprochene Problematik sogar noch umfassender, nämlich auch das untere Segment der "Normaleinkommen" betreffend. Darum wird sich die SPD für eine Reaktivierung des sozialen Wohnungsbaus und eine Neuorientierung der Wohnraumförderung des Landes einsetzen. (...)
Fragen an Claus Peter Poppe
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Die Datenschutzbestimmungen zur Behandlung meiner Daten habe ich gelesen.
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Soziales
14.01.2013
Von:

Sehr geehrter Herr Poppe,

hier erreicht Sie unser fünfter und letzter Wahlprüfstein verbunden mit einem herzlichen Dank für Ihre rege Beteiligung an unserem sozialpolitischen Kandidatencheck.

Diesmal geht es darum, welche Antworten Sie und Ihre Partei auf die Herausforderungen einer alternden Gesellschaft anzubieten haben. Angesichts der demographischen Entwicklung muss Pflege zu einem gesellschaftlich breit diskutierten Thema werden. Die Tatsache, dass etwa 67 % der Menschen Angst vor Pflegebedürftigkeit haben, kann auch als Ausdruck der Sorge um nicht geklärte Zukunftsfragen in diesem Zusammenhang gewertet werden.
Was wollen Sie bzw. Ihre Partei aktiv dazu beitragen, dass die Pflege zu einem
gesellschaftlich breit diskutierten Thema wird?

Die Tatsache, dass die Pflegesätze in Niedersachsen immer noch um bis zu 17% unter dem Bundesdurchschnitt liegen wird auf dem Rücken der Mitarbeitenden ausgetragen. Wir fordern, gesetzlich zu regeln, dass alle Vertragspartner nach dem SGB XI verpflichtet sind, ihre Mitarbeitenden "tariftreu" zu bezahlen.
Wie stehen Sie bzw. Ihre Partei zur Forderung des Caritasverbandes f.d. Diözese Osnabrück nach einer tarifgebundenen Entlohnung der Pflegenden?

Mit besten Grüßen

Ihr Caritasverband für die Diözese Osnabrück
Antwort von Claus Peter Poppe
bisher keineEmpfehlungen
15.01.2013
Claus Peter Poppe
Die SPD-Fraktion hat zur Pflegethematik präzise Vorstellungen entwickelt, damit den völlig richtig beschriebenen Problemen entgegengewirkt werden kann. Es werden Fachkräfte fehlen, also muss die Altenpflegeausbildung durch Umlagen zwischen ausbildenden und nicht ausbildenden Einrichtungen mitfinanziert werden. Die Grundausbildung in der Alten-,Kranken- und Gesundheitspflege wird zusammengeführt, die Schulgeldfreiheit für die Schüler der Altenpflege wird gesetzlich abgesichert. Die Dumpinglohnspirale in der Pflegebranche muss durch eine tarifliche Entlohnung beendet werden: Gute Pflege braucht gute Arbeit. Ferner müssen die Pflegesätze auf mindestens den durchschnittlichen Pflegesatz der westdeutschen Bundesländer angehoben werden. Aus der Antwort dürfte erkennbar sein, dass die Vorstellungen und Forderungen der SPD sich mit den Forderungen des Caritasverbandes sehr weitgehend decken.

Claus Peter Poppe
X
Antwort empfehlen
Ihre Frage an Claus Peter Poppe
Sie befinden sich auf einer Archivseite. Die Fragefunktion wurde inzwischen geschlossen.