Christoph Matschie (SPD)

Christoph Matschie
© Foto: Urban / SPD Thüringen
Zur Person Christoph Matschie
Als Sohn einer Krankenschwester und eines Pfarrers wurde ich am 15. Juli 1961 in Mühlhausen im Nordwesten Thüringens geboren. Mit fünf Geschwistern war es selten langweilig. Nach dem Umzug der Familie nach Südthüringen besuchte ich die Schule in Schwarza und machte in Zella-Mehlis eine Berufsausbildung zum Mechaniker mit Abitur. Eigentlich wollte ich Arzt werden und ging nach Erfurt, um zunächst als Krankenpfleger zu arbeiten. Allerdings blieb mir das Medizinstudium zur DDR-Zeit versagt. Ich entschied mich dann für ein Theologiestudium in Rostock und Jena, das ich 1989 mit Diplom abschloss.



In Jena habe ich mich von Anfang an wohl gefühlt. Jena ist eine offene Stadt. Hier begann auch mein neuer Weg. Politisch interessiert war ich schon immer. Im Herbst 1989 wollte ich mich auch offen engagieren. So führte mein Weg in die Politik. Ich habe beim Aufbau der ostdeutschen SPD mitgewirkt und saß für sie am Zentralen Runden Tisch in Berlin. 1990 wurde ich in den ersten gesamtdeutschen Bundestag, damals noch in Bonn, gewählt.



1995 lernte ich bei einem Vortrag Mitslal Kifleyesus kennen. Nicht nur vom Namen her keine waschechte Thüringerin. Mitslal ist in Äthopien geboren, lebte aber damals bereits viele Jahre in Brüssel. Zwei Jahre später haben wir geheiratet. Heute haben wir zwei fröhliche Kinder. Felix und Josephine haben eine Halbschwester, Frederike. Sie ist mein erstes Kind und studiert heute in Jena.



Mein politischer Weg führte 2001 in den SPD-Bundesvorstand. 2002 wurde ich Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung. 2004 entschied ich mich, diese Erfahrungen in Thüringen voll einzubringen. Hier arbeite ich seitdem als Fraktionsvorsitzender der SPD im Landtag. Mit Herz, Verstand, Engagement, Können, Wissen und dem Willen, auch immer auf jene zu achten, die nicht so schnell laufen können, arbeite ich für die Menschen im Land. Seit Juni 2009 bin ich auch im Jenaer Stadtrat.



Als Spitzenkandidat der SPD für die Landtagswahl am 30. August möchte ich die Wahl gewinnen, um dann als Ministerpräsident eine bessere Politik für Thüringen machen zu können.



Vita



* Geboren am 15.07.1961 in Mühlhausen/Thüringen.

* Fünf Geschwister. Verheiratet mit Mitslal Kifleyesus, 3 Kinder.

* Berufsausbildung als Mechaniker mit Abitur in Zella-Mehlis.

* Krankenpflegehelfer an der Medizinischen Akademie Erfurt.

* Theologiestudium in Rostock und Jena; Diplom 1989.

* Freizeit: Free Climbing, Motorrad, Bergsteigen.



Politische Laufbahn




* Oktober 1989 Mitglied der SDP, später SPD.

* 1989/90 Vertreter der SDP/SPD am zentralen Runden Tisch.

* Mitglied des Präsidiums der SPD in der DDR.

* 1990 - 2004 Mitglied des Deutschen Bundestages.

* Seit 1994 Mitglied des Vorstands der SPD-Bundestagsfraktion.

* 1998 - 2002 Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

* Seit Nov. 1999 Landesvorsitzender der SPD Thüringen.

* Seit Nov. 2001 Mitglied im SPD-Bundesvorstand.

* 2002 - 2004 Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung.

* Seit 2004 Mitglied des Thüringer Landtages, Vorsitzender der SPD-Fraktion.

* Seit 2005 Mitglied im Präsidium der SPD.
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Frage zum Thema Arbeit
29.08.2009
Von:

Warum wollen Sie, falls DIE LINKE stärkste Partei in Thüringen wird, Ministerpräsident werden, obwohl dies doch eigentlich Herrn Bodo Ramelow zustünde?

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