Christian Weisbrich (CDU)
Abgeordneter Nordrhein-Westfalen 2010-2012
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Grunddaten
Christian Weisbrich
Geburtstag
01.04.1942
Berufliche Qualifikation
Dipl.-Kaufmann
Ausgeübte Tätigkeit
MdL
Wohnort
Nettetal
Wahlkreis
Viersen II , über Wahlkreis eingezogen
Ergebnis
45,3%
Landeslistenplatz
41
Ein Zahlungsausfall der USA hätte nicht unmittelbar den Ruin von NRW zur Folge, würde aber Finanzmärkte und Wirtschaft weltweit extrem belasten. Die Folge wäre ein noch stärkerer Konjunktureinbruch, als wir ihn von Ende 2008 bis Mitte 2010 erlebt haben. (...)
Parlamentarische Arbeit
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Frage zum Thema Finanzen
04.05.2011
Von:

Guten Tag,

wie stehen Sie zum künftigen dauerhaften Euro-Rettungsschirm ESM ?
Antwort von Christian Weisbrich
bisher keineEmpfehlungen
06.05.2011
Christian Weisbrich
Der Euro ist gut für Deutschland. Er ist stärker und stabiler als es die D-Mark je war. Vom weggefallenen Wechselkursrisiko und dem vereinfachten Zahlungsverkehr innerhalb des Euro-Raums profitiert Deutschland als Exportnation in besonderem Maße. Deshalb lohnt es sich, für den Euro zu kämpfen, und deshalb ist es richtig, den jetzigen, befristeten Rettungsschirm unter Einbeziehung privater Gläubiger in einen dauerhaften Europäischen Stabilisierungsmechanismus (ESM) zu überführen. Krisen hat es immer wieder gegeben und wird es immer wieder geben. Dafür rechtzeitig Vorsorge zu treffen, ist Zeichen einer klugen und nachhaltigen Politik. Zu einer solchen Vorsorge gehört auch die Abschirmung einzelner Volkswirtschaften gegen Währungsspekulanten.
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Frage zum Thema Finanzen
31.07.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Weisbrich,

als anerkannter Finanzexperte im Landtag NRW möchte ich von Ihnen eine Auskunft. Kann das amerikanische Desaster Nordrhein-Westfalen in den Ruin führen?
Antwort von Christian Weisbrich
bisher keineEmpfehlungen
01.08.2011
Christian Weisbrich
Sehr geehrter Herr ,

ein Zahlungsausfall der USA hätte nicht unmittelbar den Ruin von NRW zur Folge, würde aber Finanzmärkte und Wirtschaft weltweit extrem belasten. Die Folge wäre ein noch stärkerer Konjunktureinbruch, als wir ihn von Ende 2008 bis Mitte 2010 erlebt haben. Die Ursache für das "amerikanische Desaster", wie Sie es nennen, ist der ausgeprägte Hang der Politik ständig mehr auszugeben als der Staat einnimmt. Davor hat bereits Abraham Lincoln, amerikanischer Präsident von 1861 bis 1865 mit den Worten gewarnt:

"Ihr werdet die Schwachen nicht stärken, indem ihr die Starken schwächt. Ihr werdet denen, die ihren Lebensunterhalt verdienen, nicht helfen, indem ihr die ruiniert, die sie bezahlen. Ihr werdet den Armen nicht helfen, indem ihr die Reichen ausmerzt. Ihr werdet mit Sicherheit in Schwierigkeiten kommen, wenn ihr mehr ausgebt, als ihr verdient. Ihr könnt den Menschen nicht auf Dauer helfen, wenn ihr für sie tut, was sie selber für sich tun sollten und könnten."

Diese Mahnung sollten nicht nur die USA beherzigen sondern alle Staaten. Insbesondere die aktuelle Landesregierung von NRW hat Verschuldung jedoch ganz offenbar zur Staatsdoktrin erhoben und macht heute Versprechungen, die morgen niemand mehr bezahlen kann. Bereits heute entfallen rd. 50% des Landeshaushalts auf Personalkosten und Zinszahlungen. Mit rasch steigender Tendenz. Darin liegt die eigentliche Gefahr für NRW!

Mit freundlichen Grüßen,

Christian Weisbrich
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Frage zum Thema Soziales
09.08.2011
Von:

Guten Tag,

mein Name ist .

Sehr geehrter Herr Weisbrich,

Ich habe da ein paar Fragen an ihre Partei die ich gerne beantwortet haben möchte. Ich freue mich auf ihre Antwort und bedanke mich bei ihnen für ihre Mühe.

Mit freundlichen Grüßen



Was passiert mit den Menschen heute und in naher Zukunft ( Imigranten / Einheimische ) die jung, gesund, und arbeitsfähig sind, aber nicht arbeiten wollen oder diese Arbeit z.b. aus irgentwelchen Gründen ablehnen? Stattdessen lieber Sozialhilfe beziehen und durch Schwarzarbeit / krimminelle Handlungen versuchen ihr einkommen zu verbessern. Was passiert, wenn diese Menschen bei Schwarzarbeit / krimminellen Handlungen ertappt werden, oder wenn sie eine angebotene Arbeit z.B. aus religiösen Gründen ablehnen, mit ihrem Anspruch auf Sozialhilfe? Durch ein solches Verhalten kann es passieren das diese Menschen später einmal nur einen sehr kleinen Rentenanspruch haben, unterstüzt der Staat weiterhin diese Menschen, und stockt die Renten auf ? Woher nimmt der Staat das Geld für diese Unterstützung, wo heute schon abzusehen ist das durch den demographischen Wandel immer weniger Einzahler da sein werden, und durch die immer höher steigenden Beiträge für die Sozialversicherungen Deutschland für hochqualifizierte Zuwanderer auch nicht nicht mehr interessant ist? Besteht in Deutschland die Möglichkeit das jemand eine ihm angebotenen ( durch das Arbeitsamt ) Arbeit aus religiösen Gründen ablehnen kann ?

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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
06.12.2011
Von:

Sehr geehrter Herr Abgeordneter Weisbrich,

in Kürze werden Sie über die Umwandlung der bisherigen Rundfunkgebühr pro Gerät in einen Beitrag pro Haushalt abstimmen.

Das immer wieder angeführte Gutachten von Prof. Dr. Kirchhof ist
im Auftrag der ARD, des ZDF und D Radio erstellt worden, um den e i g e n e n Erhalt halbwegs plausibel erscheinen zu lassen.

Wieso bevormundet man die eigenen Bürger und redet denen das angebliche Angewiesensein und die Begünstigung genau durch den ö.-r. Rundfunk, nicht aber durch die freie Presse und das Internet?

Diese verquaste Argumentation könnte ebenso für die Eintreibung von Zwangsgebühren zu Gunsten von Blogbetreibern und Erstellern von Internetseiten herhalten, deren Beiträge allen zugute kommen. Immerhin zeugen die vielfältigen Angebote der Blogs von direkter Demokratie, von einfachen Möglichkeiten der Meinungsäußerung und -verbreitung sowie von der Mitbeteiligung der Bürger in Diskussionsprozessen. Die riesigen Apparate der Rundfunkanstalten hingegen sind hierarchisch strukturiert, ihre Räte von Parteifunktionären besetzt.
Ist der ö.-r. Rundfunk ein Element für das Funktionieren unserer Demokratie und muss deshalb bezahlt werden durch eine Zwangsgebühr? Da stellt sich die Frage, wie Demokratie vor dem medialen Zeitalter überhaupt funktionieren konnte und ob die DDR angesichts zweier Fernsehkanäle doch - und nicht nur dem Namen nach - ein demokratisches Regime war.

Durch die Zwangsfinanzierung der ÖRR fehlen den Bürgern die Geldmittel für Bücher, Zeitungen, Internetanbindung, Theater, Bildung. Dadurch werden die Bürger in ihrem Recht, sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten, behindert.

Verweigern Sie bitte den Bürgern nicht die Entscheidungsfreiheit. Schützen Sie die Demokratie!

Werden Sie als Vertreter der Rundfunkanstalten oder uns Bürger abstimmen?

Schöne Grüße

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Frage zum Thema Finanzen
17.04.2012
Von:

Sehr geehrter Her Weisbrich,

die CDUhat mit ihrem Abstimmverhalten die Neuwahlen herbeigeführt. Der CDU-Wahlkampf steht unter dem Motto: sparen. Leider hat Ihr Spitzenkdidat es versäumt uns Wählern mitzuteilen, wo er denn im Fall eines Wahlsieges sparen würde. Der einzige konkrete Vorschlag von Herrn Röttgen t sich auf die Sachkosten bei Landesbehörden. Das ist doch wohl ein Witz. Ich sehe schon die Beamten und Angestelten mit abgekauten Bleistiften vor ihren Vorgesetzten stehen um einen neuen zu bekommen. Gibt es den seriösere Vorschläge? Und mit wem wollen sie sie denn nach der Wahl durchsetzen?

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