Christian Carstensen (SPD)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Grunddaten
Christian Carstensen
Jahrgang
1973
Berufliche Qualifikation
Bankkaufmann, Diplom Volkswirt
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Hamburg-Nord
Landeslistenplatz
6, Hamburg
weitere Profile
(...) Sexuell orientierte Gewalt gegen Kinder ist ein abscheuliches Verbrechen und wir dürfen der kommerziellen Verbreitung über das Internet nicht tatenlos zusehen. Die Verbreitung von Kinderpornographie im Internet hat in den vergangenen Jahren dramatisch zugenommen und deshalb müssen wir die Sperrung von entsprechenden Internetangeboten (auch aus dem Ausland) anstreben. Dafür brauchen wir eine gesetzliche Grundlage. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
Fragen an Christian Carstensen
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Frage zum Thema Gesundheit
19.12.2006
Von:

Sehr geehrter Herr Carstensen,
meine bislang mehrfach an das Gesundheitsministerium gestellten Anfragen wurden nicht beantwortet - eine überraschende Nichtreaktion einer von mir legitimierten Institution - daher meine Anfrage an Sie.
Eines der Kernprobleme der zukünftigen Gesellschaften in Deutschland ist die deutlich zu geringe durchschnittliche Geburtenrate. Mit zur Zeit 1,4 Kindern im Mittelwert pro Frau schrumpft die Bevölkerungszahl kontinuierlich. Die Auswirkungen auf Wirtschaftsleistung, Sozialsystem usw. brauche ich hier nicht weiter auszuführen und sind auch der Bundesregierung bekannt. Wie kann es denn nun sein, dass Paare, die sich für ein Kind (oder Kinder) entschieden haben, jedoch aus gesundheitlichen Gründen diesen Wunsch nicht realisieren können, keine finanzielle Unterstützung bei der Nutzung externer Hilfe erhalten. Hierzu zähle ich zum Beispiel die In-Vitro-Fertilisation oder die Mikro Injektion ((ICSI), die für viele Kinderwünschende eine zu hohe Kostenbelastung darstellen. Hier sind also Menschen, die den von allen erhofften Kindersegen in Deutschland unterstützen möchten, jedoch aus finanziellen Gründen keine Möglichkeit haben, die Hoffnung auf ein Kind in Deutschland tatsächlich zu realisieren. Wie stehen Sie zu dieser aus meiner Sicht krassen Fehlentwicklung?
Mit freundlichen Grüssen
A.
Antwort von Christian Carstensen
1Empfehlung
18.01.2007
Christian Carstensen
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage.
Zu Ihrer Frage hinsichtlich der finanziellen Unterstützung bei künstlicher Befruchtung:

Nach einem Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen vom 15. November 2005 werden für folgende Behandlungsmaßnahmen 50% der Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen:
  • Insemination im Spontanzyklus
  • Insemination nach hormoneller Stimulation
  • In-Vitro-Fertilisation mit Embryotransfer
  • Intratubarer-Gameten-Transfer
  • Intracytoplasmatische Spermieninjektion

Für weitere Informationen können Sie auch auf folgende Homepage schauen:
www.g-ba.de

Ihre Sorge, Paaren mit Kinderwunsch würde keinerlei finanzielle Unterstützung gewährt, trifft also nicht zu. Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit diesen Informationen ein wenig weiterhelfen und verbleibe

mit freundlichen Grüßen,

Christian Carstensen
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Frage zum Thema Städtebau und Stadtentwicklung
19.12.2006
Von:
von

Sehr geehrter Herr Carstensen, ich spreche für eine Gruppe von Grundstückseigentümern, die in HH-Niendorf grosse alte Grundstücke besitzt, die nach dem 40 Jahre alten Bebaungsplan nur mit einer vorderen Bebauung vorgesehen sind. Da die Änderung eines Bebauungsplanes eine politische Aktion ist, die, in diesem Fall keinem der 8 Punkte des §1 des Raumordnungsgesetz widerspricht, sondern die Bauwirtschaft unterstützt und der wachsenden Stadt Hamburg Rechnung trägt, nun die Frage, ob Sie, bzw. die Partei so einen Antrag unterstützen würden. Gern lasse ich Ihnen die Unterschriftenliste zukommen.
MIt freundlichen Grüssen, S.v.Allwörden
Antwort von Christian Carstensen
bisher keineEmpfehlungen
18.01.2007
Christian Carstensen
Sehr geehrte Frau von Allwörden,

herzlichen Dank für Ihre Anfrage. Ich Ihnen bei Ihrer Frage leider nicht weiterhelfen, da der von Ihnen angesprochene Bebauungsplan nicht in die bundespolitische Kompetenz, sondern in den kommunalen Aufgabenbereich der Bezirksversammlung fällt. Sie sollten sich mit Ihrem Anliegen daher an die SPD-Bezirksfraktion Eimsbüttel (Grindelberg 59, 20144 Hamburg, Tel.: (040) 423 287 20, Fax: (040) 423 287 21, Email: info@spd-fraktion-eimsbuettel.de, Internet: www.spd-fraktion-eimsbuettel.de) oder direkt an die Bezirksversammlung Eimsbüttel (Grindelberg 66 20144 Hamburg, Tel: 040 42801 0, Fax: 040 42801 3499, E-Mail: Bezirksamt@eimsbuettel.hamburg.de ) wenden.
Im Zweifelsfall ist Ihnen aber sicherlich auch Ihr Eimsbüttler Bundestagsabgeordneter Niels Annen gerne behilflich (Grindelberg 59, 20144 Hamburg, Tel: 040/4221090, Fax: 040/4221092, E-Mail: niels.annen@wk.bundestag.de ).

Mit freundlichen Grüßen,

Christian Carstensen
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
26.12.2006
Von:

Sehr geehrter Herr Carstensen,

so möchte ich gerne jetzt auf diesem Wege mit Ihnen korrespondieren. Könnten mehr Menschen lesen als bisher.

Meine Frage, aufgrund Ihrer letzten Antwort bezüglich der Bahnprivatisierung an mich: Was denken Sie über die starken Worte von Müntefering über "Heuschrecken", wenn diese "Plage" nun auch noch die Bahn "fressen" kann. Sind die schlechten Erfahrungen in der Energiewirtschaft nicht deutlich genug?

EON z.B. kassiert Hamburgs Gasverbraucher tüchtig ab, um in Spanien den Energiemarkt aufzukaufen. Selbst ein konservativer Herr Wulf denkt laut über Verstaatlichung des Strommarktes nach. Warum also Bahnprivatisierung. Wenn es um Entschuldung geht, mag das ja ein vordergründiges Argument sein, nur die Subventionen werden bleiben und die AG wird mit Arbeitsplatzabbau drohen, wenn diese heruntergefahren werden sollten. Der Kapitalmarkt ist nicht der Weihnachtsmann, der alle beschenkt, wie Politiker glauben möchten.

Ich jedenfalls freue mich über die gute Wasserversorgung in Hamburg und hoffe nicht, dass diese privatisiert wird!
Ihnen und Ihrer Familie wünsche ich jedoch einen "Weihnachtsmann", der Ihre Wünsche in Bezug auf Glück und Gesundheit erfüllt und ich wünsche mir von Ihnen weiterhin Standhaftigkeit, insbesondere in Fragen der Gentechnik und anderer Lobbyisten.

Mit freundlichen Grüßen,
Antwort von Christian Carstensen
bisher keineEmpfehlungen
18.01.2007
Christian Carstensen
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Wie ich Ihnen bereits in meinem letzten Brief mitgeteilt habe, teile ich Ihre Sorge bezüglich der Privatisierung der Bahn nicht. In einer Fraktionssondersitzung am 10. November 2006 hat die SPD-Bundestagsfraktion die Eckpunkte beschlossen, auf deren Grundlage das Bahn-Privatisierungsgesetz erarbeitet werden soll. Die Ziele dabei sind: Mehr Verkehr auf die Schiene, mehr Wettbewerb auf die Schiene, Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit der DB AG erreichen, Beschäftigung sichern und die Haushaltsbelastung begrenzen. Sie können aber ganz sicher sein, dass die Bahn nicht an eine "Heuschrecke" verkauft wird.

Mit freundlichen Grüßen,

Christian Carstensen
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
09.01.2007
Von:

Sehr geehrter Herr Carstensen,

durch das Bundesumweltamt wurde ein Tempolimit von 120 km/h auf Autobahnen vorgeschlagen. Die Begründungen dafür liegen im Umweltschutzbereich und der Vermeidung von Personen- und Sachschäden im Verkehr. In allen anderen europäische Ländern gelten Tempolimits (zumeist 130 km/h). Nur Deutschland hat bisher kein Tempolimit eingeführt.
Wie ist Ihr Standpunkt bzw. der der SPD zu diesem Thema?

Mit freundlichem Gruß

Antwort von Christian Carstensen
1Empfehlung
18.01.2007
Christian Carstensen
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen steht aus verkehrspolitischer Sicht derzeit nicht auf der politischen Agenda.

Auf fast 40 Prozent der deutschen Autobahnen gibt es bereits Beschränkungen. Statt ein generelles Tempolimit einzuführen, ist es meiner Ansicht nach wichtiger, die Innovationen bei Kraftstoffen, Motoren und Antreiben weiter voranzutreiben. Dies ist klimapolitisch sinnvoller, zumal der Verkehrs- und Haushaltsbereich seine Klimaschutzvorgaben schon heute erfüllt. Er hat mit einer Minderung von 15 Millionen Tonnen bereits einen höheren Beitrag übernommen als die Energiewirtschaft.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Carstensen
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
17.01.2007
Von:

Warum beantworten Sie v.g. fragen nicht ? So hat das Ganze doch keinen Sinn !!!
Antwort von Christian Carstensen
bisher keineEmpfehlungen
18.01.2007
Christian Carstensen
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre freundliche Erinnerung. Wie Sie sehen können, sind alle meine Fragen nun beantwortet. Es hat lediglich wegen der zurückliegenden Feiertage etwas gedauert.

Mit freundlichen Grüßen,

Christian Carstensen
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Ihre Frage an Christian Carstensen
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