Christel Humme (SPD)
Abgeordnete Bundestag

Grunddaten
Christel Humme
© spdfraktion.de
Geburtstag
25.11.1949
Berufliche Qualifikation
Lehrerin, Diplom Ökonomin
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
Witten
Wahlkreis
Ennepe-Ruhr-Kreis II
Ergebnis
40,9%
Landeslistenplatz
25, Nordrhein-Westfalen
weitere Profile
(...) Vertreter einer "großen Lösung" forderten die gemeinsame Sorge von Vater und Mutter, egal ob miteinander verheiratet oder nicht, zum Regelfall zu machen. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
10.05.2012
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes gegen Piraterie (Atalanta)
NEIN
29.03.2012
Abbau der kalten Progression
nicht beteiligt
29.03.2012
Kürzungen der Solarförderungen
nicht beteiligt
29.03.2012
Pläne für ein Betreuungsgeld aufgeben
nicht beteiligt
27.02.2012
Zweites Rettungspaket für Griechenland
nicht beteiligt
26.01.2012
Verlängerung Afghanistan Einsatz (ISAF)
JA
01.12.2011
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes im Mittelmeer (OAE)
NEIN
01.12.2011
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes gegen Piraterie (Atalanta)
JA
26.10.2011
Ausweitung des Euro-Rettungsschirms (EFSF)
JA
29.09.2011
Euro-Stabilisierungsfonds EFSF
JA
29.09.2011
Reform des Bundestagswahlrechts
NEIN
29.09.2011
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Südsudan (UNMISS)
JA
08.07.2011
Deutsche Beteiligung an UN-Aufbaumission in Südsudan
JA
08.07.2011
Keine Panzer an Saudi-Arabien verkaufen
enthalten
08.07.2011
Verlängerung des Darfur-Einsatzes
JA
07.07.2011
Abschiebestopp für syrische Flüchtlinge
JA
07.07.2011
Eingeschränkte Zulassung der Präimplantationsdiagnostik
NEIN
07.07.2011
Unterirdische Speicherung von CO2
NEIN
30.06.2011
Atomausstieg bis 2022
JA
09.06.2011
Verlängerung des Libanon-Einsatzes (UNIFIL)
JA
09.06.2011
Verlängerung Kosovo-Einsatz (KFOR)
JA
26.05.2011
Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetz
JA
25.03.2011
AWACS-Einsatz in Afghanistan
enthalten
17.03.2011
Sofortige Abschaltung von Alt-AKW
JA
17.03.2011
Unverzügliche Abschaltung aller deutschen AKW
enthalten
17.03.2011
Vorübergehende Aussetzung von AKW-Laufzeiten (Moratorium)
NEIN
28.01.2011
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
JA
03.12.2010
Anpassung und Veränderung von Hartz IV
NEIN
03.12.2010
Vorläufiger Bau- und Vergabestopp bei Stuttgart 21
JA
02.12.2010
Kampf gegen Piraten (ATALANTA)
JA
02.12.2010
Verlängerung Bosnien-Einsatz (ALTHEA)
JA
02.12.2010
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes im Mittelmeer (OAE)
NEIN
26.11.2010
Haushalt 2011
NEIN
12.11.2010
Einführung bundesweiter Volksentscheide
NEIN
12.11.2010
Gesundheitsreform
NEIN
11.11.2010
Neuordnung am Arzneimittelmarkt
NEIN
28.10.2010
Abschöpfung von Zusatzgewinnen aus AKW-Laufzeitverlängerung
NEIN
28.10.2010
Brennelementesteuer
NEIN
28.10.2010
Sparpaket (Haushaltsbegleitgesetz)
NEIN
28.10.2010
Verlängerung von AKW-Laufzeiten
NEIN
18.06.2010
Reduzierung der Wehrpflicht
NEIN
17.06.2010
Bundeswehr ohne Wehrpflicht
enthalten
17.06.2010
Reform der Jobcenter
JA
17.06.2010
Verlängerung des Darfur-Einsatzes (UNAMID)
JA
17.06.2010
Verlängerung des Libanon-Einsatzes (UNFIL)
JA
17.06.2010
Verlängerung des Sudan-Einsatzes (UNMIS)
JA
10.06.2010
Austritt aus der Kernfusion (ITER)
enthalten
10.06.2010
Verlängerung Kosovo-Einsatz (KFOR)
JA
21.05.2010
Euro-Rettungsschirm
nicht beteiligt
07.05.2010
Notkredit für Griechenland
enthalten
06.05.2010
Mindestsicherung statt Hartz IV
NEIN
06.05.2010
Schnellere Absenkung der Einspeisevergütung im EEG
NEIN
22.04.2010
Beibehaltung der Steuerfreiheit bei Feiertags- und Nachtarbeit
JA
25.03.2010
Abschaffung der reduzierten Mehrwertsteuer für Hotels
JA
19.03.2010
Bundeshaushalt 2010
NEIN
26.02.2010
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
JA
18.12.2009
Bundeswehreinsatz in Bosnien Herzegowina
JA
18.12.2009
Kampf gegen Piraten (ATALANTA)
JA
04.12.2009
Verzicht auf Mehrwertsteuersenkung für das Hotelgewerbe
JA
04.12.2009
Wachstumsbeschleunigungsgesetz
NEIN
03.12.2009
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
JA
03.12.2009
Verlängerung des Anti-Terror-Kampfes (OEF)
NEIN
03.12.2009
Verlängerung Libanon-Einsatz (UNFIL)
JA
Fragen an Christel Humme
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
12.12.2011
Von:

Sehr geehrte Frau Humme,

wie bewerten Sie, angesichts der Wahlmanipulationen in Russland sowie der nachweislichen Menschenrechtsverletzungen und der Unterdrückung der Meinungsfreiheit, das Engagement von Gerhard Schröder bei Gazprom und seine immer wieder bekräftigte Aussage, Wladimir Putin sei ein Demokrat?

Beste Grüße
Antwort von Christel Humme
bisher keineEmpfehlungen
16.12.2011
Christel Humme
Sehr geehrter Herr ,
herzlichen Dank für Ihre Frage.

Als direkt gewählte Abgeordnete des nördlichen Ennepe-Ruhr-Kreises konzentriere ich mich neben meiner Arbeit als stellvertretende Ausschussvorsitzende und Mitglied im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie dem Vorsitz der AG Gleichstellungspolitik meiner Fraktion auf die zahlreichen Anliegen der Bürgerinnen und Bürger "meines" Wahlkreises, die mich per Post, Mail, Telefon oder auch über Abgeordnetenwatch erreichen.

Daher bitte ich um Ihr Verständnis, wenn ich Sie mit Ihrer Nachfrage an die für Ihren Wohnort Frankfurt/Main zuständigen hessischen Bundestagsabgeordneten verweise. Diese finden Sie in diesem Portal oder auf der Internetpräsenz des Bundestages www.bundestag.de
Ich persönlich teile die von Ihnen angesprochene Einschätzung Wladimir Putins durch Gerhard Schröder nicht.

Mit freundlichen Grüßen

Christel Humme
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Frage zum Thema Soziales
17.04.2012
Von:

Sehr geehrte Frau Humme,

seit Jahren belastet die regelmäßige Wiederkehr der Zeitumstellung zur Sommerzeit bzw. Winterzeit das Leben meiner Familie und Freunde.
Die Landwirtschaft (ein wichtiger Wirtschaftszweig in Deutschland) mit Tierhaltung braucht etliche Tage, bis sich die Tiere auf andere Fütterungszeiten umgestellt haben.
Die Leistungsfähigkeit der Schüler und Arbeitnehmer ist jeweils für etliche Tage durch die Zeitumstellung eiingeschränkt.
Einen wirtschaftlichen Nutzen konnte ich bisher weder im privaten noch im geschäftlichen Bereich ausmachen.
Was nützt es mir z.B. wenn es abends eine Stunde länger hell ist, meine Tochter aber trotzdem um 20:00 Uhr ins Bett soll? (Dies ist nur ein Beispiel. Sie kennen sicherlich noch mehr)
Was also können Sie als Vertreter der Wähler für uns tun, dass diese unselige Erfindung wieder abgestellt wird?

Mit besten Grüßen

Antwort von Christel Humme
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27.04.2012
Christel Humme
Sehr geehrte Frau ,

herzlichen Dank für Ihre Mail, in der Sie sich für eine Abschaffung der Sommerzeit aussprechen.

Prinzipiell gebe ich Ihnen Recht. Nicht nur viele Familien mit Kindern, sondern viele Menschen haben jedes Jahr mit den Folgen zu kämpfen, die die Umstellung von Winter- zu Sommerzeit und umgekehrt nach sich zieht, Denn der Biorhythmus stellt sich eben nicht so schnell um, wie der Zeiger einer Uhr.

Im Zuge der Ölkrise in den 70er Jahren wurde 1973 in den meisten Ländern der damaligen Europäischen Gemeinschaft der Entschluss gefasst, die Sommerzeit einzuführen.

Ab 1977 wurde mit der Umsetzung dieses Vorhabens begonnen, In der Bundesrepublik erfolgte die Einführung erst im Jahr 1980 und ist in § 5 des Gesetzes über die Einheiten im Messwesen und die Zeitbestimmung geregelt.

www.gesetze-im-internet.de

Für die EU finden sich die entsprechenden Bestimmungen in der Richtlinie 2000/84/EG
eurlex.europa.eu

Rückblickend haben sich Erwartungen einer merklichen Energieersparnis nicht erfüllt. Da eine gesetzliche Änderung dieser Regelung nur auf nationaler Ebene allein höchst unrealistisch ist, sehe ich als Bundespolitikerin leider keine Möglichkeit, Ihnen eine kurzfristige Änderung in Aussicht zu stellen.

Mit freundlichen Grüßen nach Sprockhövel
Ihre Christel Humme
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Frage zum Thema Familie
14.05.2012
Von:

Sehr geehrte Herr Frau Humme,

in Mörfelden-Walldorf wird so wie es aussieht am 15.05.2012 die SPD/Grüne mit Ihrer Mehrheit in der Stadtverordnetenvesammlung für höhere Kita Gebühren stimmen. Gleichzeitig wird das Mitspracherecht des Elernbeirats eingeschränkt. Die SPD begründet dies so:

1. Kommunen stehen im Wettbewerb um Erzieher/innen, deshalb muß mehr bezahlt werden

2. Neue Gebühren sind Gehaltsabhängig und deswegen sozial

3. Geht nicht anders, weil der Bund und das Land sich nicht wie vereinbart an den Kosten beteiligen

Meine Meinung zu den Punkten:
1. Es ist OK, daß die Erzieher/innen mehr Geld bekommen, aber warum werden Familen mit arbeitenden Eltern dadurch so stark belastet? Unsere Familie wird mit 84 Euro monatlich mehr belastet durch die Gebührenerhöhung. Wir zahlen dann 625 Euro im Monat für ein Krippen und ein Kita Platz. Meine Frau muß arbeiten, weil ein Gehalt nicht ausreicht. Dann bleibt auch noch von dem Gehalt kaum was übrig, weil fast alles für die Gebühren drauf geht.

2. Im Prinzip OK – ABER sozial ist diese Erhöhung nicht, weil allein die Gebühren für Geringverdiener um 10 % steigen sollen. Für Familen mit Monatlichen Einkommen (minus Werbungskosten) von 6000 Euro im Monat ist es eine Steigerung von 33%! Sozial wäre es meiner Meinung nach gewesen die Gebühren für Geringverdiener abzusenken. Im übrigen hätte man die Gehalterhöhung z.B. Durch eine kleine Erhöhung der Grundsteuer locker finanzieren können. Kleine Grundstücke mit Reihenhaus 1-2 Euro monatlich mehr. Aber nein, für die SPD in Mörfelden-Walldorf ist es besser, wenn Familien bis zu über 100 Euro mehr zahlen müssen!

3. Kann ich leider nicht beurteilen.

Ich habe bei der letzten Kommunalwahl die SPD gewählt und ärgere mich jetzt gewaltig. Ich werde hier im Ort nie wieder die SPD wählen und die betroffenen Eltern bestimmt auch nicht. Der ganze Frust könnte auch auf die anderen Wahlen abfärben.

Wie ist Ihre Meinung zu der Sache?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Christel Humme
bisher keineEmpfehlungen
16.05.2012
Christel Humme
Sehr geehrter Herr ,

herzlichen Dank für Ihre Mail.

Ich bitte um Verständnis, das ich als nordrhein-westfälische Bundespolitikerin keine kommunalen Entscheidungen der SPD Ihres hessischen Wohnortes kommentieren kann.

Ihre Rückmeldung sollten Sie daher bitte direkt an die SPD in Mörfelden-Walldorf richten. Die Namen und Kontaktdaten finden Sie unter diesem Link: spd-mw.kampagne24.de

Die SPD-Bundestagsfraktion setzt sich mit Nachdruck für ein bedarfsgerechtes Angebot an Kitaplätzen in ganz Deutschland ein. Mittelfristig streben wir eine komplette Beitragsfreiheit für Kitaplätze an, damit alle Kinder Zugang zu dieser wichtigen ergänzende Bildungeinrichtung haben und Familien die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter erleichtert wird.

Doch zunächst muss beim Ausbau dringend mehr Tempo gemacht werden, damit der Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz ab dem ersten Lebensjahr zum 1. August 2013 in allen Kommunen umgesetzt werden kann. Denn trotz großer Anstrengungen bisher erst für rund ein Viertel aller Kinder unter drei Jahren Kita-Plätze zur Verfügung. Vereinbart ist bis zum Jahr 2013 für 750.000 Kinder unter 3 Jahren (also für 35 %) ein Betreuungsangebot in einer Tageseinrichtung oder in Tagespflege bereitzustellen. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen noch ca. 233.000 Plätze für Kleinkinder geschaffen werden. Auch muss weiter in die Qualität der Betreuung und eine bessere Bezahlung der Erzieherinnen und Erzieher investiert werden. Die 2 Milliarden Euro, die das Betreuungsgeld kosten wird, müssen in den Betreuungsausbau investiert werden. Mit dieser Summe können 166.000 zusätzliche Kita-Plätze geschaffen werden.


Mit freundlichen Grüßen
Christel Humme
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Ihre Frage an Christel Humme
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