Chris Kühn (DIE GRÜNEN)

Chris Kühn
Jahrgang
1979
Berufliche Qualifikation
Studium der Politikwissenschaft und der Soziologie
Ausgeübte Tätigkeit
-
Wohnort
Tübingen
Wahlkreis
Tübingen
Ergebnis
16,5%
Landeslistenplatz
6, über Liste eingezogen, Baden-Württemberg
(...) Die Überwachung durch PRISM und TEMPORA von deutschen Privatpersonen und Unternehmen durch die USA und Großbritannienverstößt eklatant gegen mein Verständnis von Datenschutz, gegen EU-Grundrechte und das Völkerrecht. (...) Ich will, dass das Datenschutzrecht modernisiert wird, die Vorratsdatenspeicherung verhindert wird und dass der Datenschutz ins Grundgesetz geschrieben wird. (...)
 
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Transparenz-Check

Selbstverpflichtung von Chris Kühn: Im Fall meiner Wahl ins Parlament werde ich mich einsetzen für*:

  • Gesetz gegen Abgeordnetenbestechung
  • komplette Veröffentlichung von Nebeneinkünften
  • unverzügliche Veröffentlichung aller Parteispenden über 10.000 €

* abgeordnetenwatch.de hat den Kandidierenden die Möglichkeit gegeben, die Selbstverpflichtung für Transparenz und gegen Korruption zu unterschreiben sowie ihre Steuererklärung zu veröffentlichen. Weitere Informationen zum Transparenz-Check

Fragen an Chris Kühn
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Frage zum Thema Gesundheit
03.09.2013
Von:

Sehr geehrter Herr Kühn,

was halten Sie von der von Ihrer Partei favorisierten Idee des sogenannten Veggie-Day? Dieser vegtarische Tag wird bereits in Tübingen an Mensen der Universität umgesetzt. Vorausgesetzt, dass Sie diesen befürworten: Wie soll dieser ausgestaltet werden?

Vielen Dank!
Antwort von Chris Kühn
bisher keineEmpfehlungen
16.09.2013
Chris Kühn
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage zum Veggieday.

Ich befürworte klar die Einführung von Veggiedays. Hierbei geht es meiner Meinung nicht um eine Bevormundung der Bürgerinnen und Bürger, sondern um eine Erweiterung des Speiseplans. Wir wollen niemandem verbieten, Fleisch zu essen - auch nicht am Donnerstag. Aber wir wollen, dass es Alternativen gibt.

Bei der Ausgestaltung setzen wir auf Freiwilligkeit und Überzeugung; wenn Restaurants und Kantinen mitmachen und einen Veggieday anbieten, begrüßen wir das. Wir wünschen uns, dass öffentliche Kantinen dabei eine Vorreiterrolle einnehmen und einen Veggieday einführen.

Klar ist, dass ein geringerer Fleischkonsum einen Beitrag zu mehr Tier-, Klima- und Umweltschutz leistet. Der Veggieday soll bewusst machen, dass mit der Fleischproduktion riesige Probleme einhergehen - für Mensch und Tier. Es gibt gute Gründe, über Alternativen zum Fleisch nicht nur nachzudenken. Beim Veggieday sollen die Menschen eingeladen werden, diese auch zu kosten und zu probieren. Die Fleischproduktion verstößt oft massiv gegen die Lebensbedürfnisse von Tieren und hat nichts mit einer natürlichen Nahrungskette zu tun. In der Massentierhaltung wird unter anderem Geflügel verstümmelt. Ihnen werden Schnäbel und Schwänze abgeschnitten, um sie an Haltungs- und Füttertechniken anzupassen.

Es ist an der Zeit, eine gesellschaftliche Debatte über nachhaltige Formen der Tierhaltung und der Landwirtschaft zu führen. Der Veggieday bietet dafür eine wöchentliche Gelegenheit. Schließlich ist auch die Küche politisch: Die Freiheit der Verbraucherinnen und Verbraucher sind uns wichtig. Die Rechte der Tiere und die Rufe nach ökologischer Gerechtigkeit sind es ebenso.

Mit freundlichen Grüßen

Chris Kühn
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Frage zum Thema Verbraucherschutz
16.09.2013
Von:

Sehr geehrter Herr Kühn,

vielen Dank für Ihre Antwort zum Veggie-Day, die Sie schön verpackt haben.

Wenn Sie schreiben, dass Sie es sich "wünschen, dass öffentliche Kantinen dabei eine Vorreiterrolle einnehmen und einen Veggieday einführen", meinen Sie damit, dass Sie - sollten Sie in Regierungsverantwortung kommen - öffentliche Kantinen hierzu anhalten werden, also auf gut deutsch: Werden Sie dann öffentliche Kantinen veranlassen, einen Veggie-Day einzuführen?

Wenn Sie schreiben, dass "beim Veggieday die Menschen eingeladen werden sollen, diese [Alternativen zum Fleisch] auch zu kosten und zu probieren", meinen Sie damit, dass die Menschen dadurch, dass es in der Kantine/dem Restaurant an bestimmten Tagen kein Fleisch gibt, gezwungen werden sollen (was sollen sie auch sonst machen, wenn sie sich von der Kantine ernähren wollen), vegetarisch zu essen? Wieso wollen Sie nicht die Ausweitung des Angebots an vegetarischen Gerichten fördern sondern vielmehr alle Menschen, zumindest all diejenigen, die in die Kantine gehen, zwingen, zumindest einen Tag vegetarisch zu essen?

Wenn Sie schreiben, dass "es an der Zeit ist, eine gesellschaftliche Debatte über nachhaltige Formen der Tierhaltung und der Landwirtschaft zu führen. Der Veggieday bietet dafür eine wöchentliche Gelegenheit.", meinen Sie damit, dass diese Debatte nur einmal die Woche geführt werden sollte? Und glauben Sie ernsthaft, dass durch eine Zwangsmaßnahme Debatten geführt werden?

vielen Dank für Ihre Antworten!

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen.
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Frage zum Thema Soziales
20.09.2013
Von:

Lieber Herr Kühn,

interessieren würde mich noch, ob Sie einer Religion oder Kirche zugehören und wie Sie zu den Kirchen stehen. Vielen Dank für eine Antwort!

Mit freundlichen Grüßen


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