CDU: Kernelemente zu „Energie“
  • Erzielen einer Deckung des Endenergieverbrauchs in Niedersachsen zu mindestens 25% bis zum Jahr 2020 mit gleichzeitigem Erhalt einer bezahlbaren, versorgungssicheren sowie umwelt- und klimaverträglichen Energieversorgung. (S. 17)
  • zügiger Ausbau erneuerbarer Energien durch z.B. die Gründungen von Energiegenossenschaften als Finanzierungsmodell für erneuerbare Energien sowie gegebenenfalls das Ersetzen oder Modernisieren von konventionellen Kraftwerken. (S. 17, 21)
  • Einsetzen für einen Wegfall der Höhenbegrenzungen bei dem Bau von Windenergieanlagen und deren Errichtung auf vorbelasteten Waldflächen, sofern möglich, sowie für ein regionales Konzept für den raumverträglichen Ausbau der Windenergie. (S. 19)
  • raumverträglicher Ausbau der Windenergie durch regionale Konzepte. (S. 19)
  • Beschränkung des Haftungsrisikos für die seeseitige Netzanbindung der Offshore-Windparks sowie die Schaffung einer gerechten Risikoverteilung durch den Bund zur Lösung des Versicherungsproblems der Netze. (S. 19)
  • befristete Teilnahme des Bundes an der Netzanbindung, z. B. durch die KfW. (S. 19)
  • Initiierung zum Start eines Optimierungsprogramms zur Effizienzsteigerung älterer Biogasanlagen. (S. 20)
  • Unterstützung der Ersetzung von Mais als Futter- und Energiepflanze in der Landwirtschaft und im Bioenergie-Sektor. (S. 20)
  • Förderung der Nutzung von Fotovoltaikanlagen und Geo- sowie Solarthermie. (S. 20)
  • Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK), besonders Mikro-KWK-Anlagen bis 20 KV. (S. 20, 21)
  • Senkung des Energieverbrauchs und gleichzeitige Steigerung der Energieeffizienz: Reduzierung des Energiebedarfs für Heizung und Warmwasseraufbereitung bis zum Jahr 2020 um 20% und bis zum Jahr 2050 um 80%, Steigerung der Deckung des Wärme- und Kältebedarfs auf 14% sowie die Verringerung des Bruttostromverbrauchs bis zum Jahr 2020 um 10% gegenüber 2008. (S. 21)
  • Generelle Ablehnung der CCS-Technologie zur unterirdischen CO2-Speicherung in Niedersachsen. (S. 21)
  • Stärkung der Landesinitiative "Energiespeicher und -systeme". (S. 21)
  • Einführung einer obligatorischen Umweltverträglichkeitsprüfung für jedes Vorhaben der Erdgasförderungen nach der Fracking-Technologie und Verbot in Trinkwasserschutzgebieten. (S. 22)
  • Mitwirkung in der Energiewirtschaft zur Aktivierung der Netzinfrastruktur für intelligent gesteuerte Netze (Smart Grids) und bei den Einführungen intelligenter Stromzähler sowie last- und zeitabhängige Tarife. (S. 22)
  • Umverteilung der Investitionskosten in intelligente Netze durch die Anreizregulierung auf die Netzentgelte und gleichzeitige Befürwortung der bundesweiten Tragung der entstehenden Mehrkosten. (S. 22)
  • Sicherung klarer Abstandsregelungen zu Wohngebäuden im Zuge des Ausbaus der Höchstspannungsnetze mit partieller Erdverkabelung, Nachteilsausgleich für die betroffenen Kommunen oder Grundeigentümer. (S. 22)
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