Carsten Schneider (SPD)
Abgeordneter Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Carsten Schneider
Jahrgang
1976
Berufliche Qualifikation
Bankkaufmann
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Erfurt - Weimar - Weimarer Land II
Landeslistenplatz
2, Thüringen
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(...) Aufgrund der weltweiten Turbulenzen auf den Finanzmärkten sieht die SPD vorerst jedoch keine Chance für die Teilprivatisierung durch einen Börsengang der Bahn bis 2013. Stattdessen plant Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee, die für Investitionen benötigten Mittel anderweitig aufzubringen, etwa durch eine Eigenkapitalstärkung. Außerdem sollen kleine und mittlere Bahnhöfe mit Geld aus den Konjunkturpaketen des Bundes saniert und der Lärmschutz verbessert werden. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Gesundheit
09.12.2006
Von:
Dr.

Sehr geehrter Herr Schneider,

Werden Sie als Sozialdemokrat für die Gesundheitsreform stimmen, die die gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung verschlechtern und tausende Arbeitsplätze in Arztpraxen und Krankenhäusern vernichten wird?

Mit freundlichen Grüssen

Dr. P.
Antwort von Carsten Schneider
bisher keineEmpfehlungen
18.12.2006
Carsten Schneider
Sehr geehrter Herr Dr. ,

mein Abstimmungsverhältnis bezüglich der Gesundheitsreform wird vom Endergebnis der Reformverhandlungen abhängen. Ich bin überzeugt, dass die gesundheitliche Versorgung in Deutschland hervorragend ist und auch in Zukunft auf diesem hohen Niveau bleiben wird.

Die angestrebten Reformen sind notwendig und überfällig. Daher stehe ich den Querschüssen der unionsgeführten Länder gegen die Reformpläne mit großem Unverständnis gegenüber. Derartige Rangeleien führen zu einer extremen Verunsicherung der Bürger und verhindern eine schnelle Umsetzung der Modernisierung unseres Gesundheitssystems. Darüber hinaus erscheinen mir die von den Ärzten prophezeiten Horrorszenarien geheuchelt: wer sich Demonstranten mietet, um seinen Protest auszudrücken, der scheint die Lage im Grunde nicht als besonders bedrohlich einzuschätzen. Solche PR-Aktionen helfen nicht dabei, die reale Situation zu vermitteln und über sie zu verhandeln.

Mit freundlichem Gruß,.

Ihr Carsten Schneider
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
19.12.2006
Von:

Sehr geehrter Herr Schneider, stimmen sie einer Pkw-Maut zu und wofür würden sie die Einnahmen verwenden?
Antwort von Carsten Schneider
1Empfehlung
29.12.2006
Carsten Schneider
Sehr geehrter Herr ,

ich lehne eine PKW-Maut – die im Übrigen nicht Gegenstand des aktuellen Regierungshandelns ist – ab; aus meiner Sicht sind die Autofahrer bereits hoch belastet. Zudem könnten sie dazu neigen, von den Autobahnen auf die benachbarten Landstraßen auszuweichen oder unter Umständen sogar durch die Städte zu fahren. Dies würde eine Belastung für die jeweiligen Anwohner darstellen.

Auch würde eine solche Entwicklung den Investitionen der Bundesregierung zuwiderlaufen. Erst Mitte Dezember konnte ich die Eröffnung eines ca. 15 Kilometer langen Teilstücks der A 71 mitfeiern, die eine weiträumige Ortsumfahrung um die Landeshauptstadt Erfurt ermöglicht und für die betreffenden Autofahrer mit einer enormen Zeitersparnis verbunden ist.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Carsten Schneider
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Frage zum Thema Gesundheit
18.01.2007
Von:

Ich, selbständig, 59 J. mehrere Jahre nicht krankenversichert , durch nicht bekommener Provision gekündigt ( kein selbstverschulden ), kann ich wieder in meine ehemalige Krankenversicherung ( Schwenninger BKK ) als - freiwillig Versicherter -
eintreten nach Einführung der neuen Gesundheitsreform ?

Mit freundlichem Gruß

Antwort von Carsten Schneider
bisher keineEmpfehlungen
06.02.2007
Carsten Schneider
Sehr geehrter Herr ,

zukünftig soll für alle eine sogenannte Versicherungspflicht bestehen. Im Umkehrschluss bedeutet dies natürlich, dass Sie grundsätzlich die Möglichkeit haben müssen und haben werden, versicherungsrechtlich adäquat für einen möglichen Krankheitsfall vorzusorgen.

Ihnen als Selbständiger und momentan nicht Versicherter wird es ab dem 1. Juli 2007 möglich sein, sich im bisherigen Standardtarif der PKV zu versichern.

Voraussetzung dafür in bundesgesetzgeberischer Hinsicht ist, dass der Bundesrat dem am 2. Februar 2007 im Bundestag beschlossenen Gesetz zur Stärkung des Wettbewerbs in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-WSG) zustimmt und dieses anschließend wie geplant am 1. April 2007 in Kraft treten kann.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Carsten Schneider
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Frage zum Thema Bildung und Forschung
08.02.2007
Von:

Sehr geehrter Herr Schneider,

gerade in letzter Zeit wird immer häufiger um bessere Ausbildung unserer Kinder gerungen. Ein Teilbereich davon ist die Informationstechnologie.

Leider ist es selbst im Jahr 2007, gut 10 Jahre nach Einführung der "dsl-Technik" nicht möglich, an meinem Wohnort in Erfurt-Möbisburg einen Breitbandanschluss fürs Internet zu bekommen.
Die meisten Internetlernangebote und Wissensdatenbanken sind mit einem Modemzugang nicht in vernünftiger Weise erreichbar.

Was tun Sie und Ihre Partei dafür, dass nicht große Bevölkerungsteile von dieser Technologie ausgeschlossen bleiben?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Carsten Schneider
bisher keineEmpfehlungen
13.02.2007
Carsten Schneider
Sehr geehrter Herr ,

im November 2006 habe ich persönlich mit Vertretern der Deutschen Telekom AG das von Ihnen angesprochene Problem der mangelnden Versorgung einzelner Regionen mit Breitbandanschlüssen thematisiert.

Im Hinblick auf Erfurt-Möbisburg wurde mir versichert, dass voraussichtlich im 1. Quartal 2007 eine ausreichende Versorgung zur Verfügung stehen wird.

Unterschiedliche technische Gegebenheiten vor Ort können zu - teilweise längeren - zeitlichen Verzögerungen führen. Diesbezüglich bitte ich um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Carsten Schneider
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Frage zum Thema Anpassung u. Veränderung von Hartz IV
09.02.2007
Von:

Sehr geehrter Herr Schneider,

aus einer eigenen Erfahrung heraus möchte ich gern wissen:

Werden Geschenke (zu Weihnachten, Geburtstagen) von den Eltern an ihre leider ALG II beziehenden Kinder als Einkünfte der Kinder und damit über Umwegen als Geschenke an den Staat betrachtet ?

Wenn das so ist, kann man seinem Kind nichts mehr schenken ?

mit freundlichen Grüßen
Antwort von Carsten Schneider
1Empfehlung
16.02.2007
Carsten Schneider
Sehr geehrter Herr ,

Geschenke - bspw. zu Weihnachten oder Geburtstagen - werden grundsätzlich nicht als Einkommen im Sinne der Vorschriften zum Arbeitslosengeld II behandelt.

Eine Ausnahme ist nur dann gegeben, wenn sie dem gleichen Zweck wie die Leistungen nach dem SGB II dienen und sie die Lage des Empfängers - also Ihres Kindes - so günstig beeinflussen, dass zusätzliche Leistungen zur Grundsicherung für Arbeitssuchende nicht gerechtfertigt wären. Ein monatlich geschenkter Geldbetrag, der nachweislich zur Sicherung des Lebensunterhaltes wie bspw. der Ernährung dienen soll, wäre etwa eine solche Ausnahme.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Carsten Schneider
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