Bundeswehreinsatz zur Luftüberwachung in der Türkei
Bundeswehreinsatz zur Luftüberwachung in der Türkei
Der Bundestag hat die Beteiligung der Bundeswehr an einer NATO-Operation zum Schutz der türkischen Bevölkerung gegen mögliche syrische Angriffe beschlossen.
Hintergrundinformationen
Trotz des gesunkenen Angriffsrisikos seitens Syriens gegenüber des NATO-Mitglieds Türkei aufgrund der Vernichtung von Chemiewaffen bestehe noch immer die Gefahr eines Angriffes mit syrischen ballistischen Kurzstreckenraketen, so die Bundesregierung in ihrem Antrag. Diese seien in der Lage, mobil eingesetzt zu werden und vor allem Ziele auf nahezu dem gesamten türkischen Staatsgebiet zu erreichen. Die Verstärkung der NATO-Luftverteidigung sei laut Bundesregierung eine rein defensive Maßnahme, die aufgrund der fehlenden Fähigkeiten zur Abwehr ballistischer Kurzstreckenraketen seitens der Türkei für notwendig befunden werde.

Aus dem Mandat ergeben sich folgende Aufgaben für die Bundeswehr:
  • Unterstützung der NATO-Luftverteidigung zum Schutz der türkischen Bevölkerung, sowie des türkischen Staatsgebiets
  • Beteiligung am luftgestützten Frühwarnungssystem der Luftraumüberwachung sowie Austausch von Lagebildinformationen

Dafür können bis zu 400 deutsche Soldatinnen und Soldaten eingesetzt werden. Die einsatzbedingten Zusatzausgaben werden für den Zeitraum vom 1. Februar bis zum Mandatsende am 31. Januar 2016 rund 20,5 Mio. Euro betragen.

© Bild: dirkvorderstrasse / flickr CC BY 2.0
Kommentare von Besuchern zur Abstimmung
Kommentar #12
kreisch.kurden schießen mit deutschen waffen auf türken
?
von: oi-boy
am: 28.08.2016 09:05
Kommentar #11
@Hans
Die Lösung gibt es nennt sich Volksentscheid auf Bundesebene. Es gibt auch Leute die sich darum bemühen aber im Moment ist die Bewegung noch zu klein
von: Johannes
am: 17.06.2015 12:37
Kommentar #10
Welche Gefahr soll denn von Syrien ausgehen? Dieses Land war vor dem Bürgerkrieg einigermaßen stabil und man sollte nicht die IS-Unterstützer Türkei fragen, sondern Syrer aus gemischt-religiösen Familien, in welchem Zustand ihr Land sich vor dem Krieg befunden hatte. Man opfert für einen unkalkulierbaren "Freund" und Kriegshetzer USA alle unsere mühsam seit dem 2. Weltkrieg erarbeiteten Demokratieentwicklungen,nur weil Frau Nulan oder Herr McCain nicht in Frieden mit ihren nichteinmal "Nachbarn" leben möchten. Könnten Sie uns eine Antwort geben, wohin die Reise mit dem Kriegstreiben des Westens in Nahost und der Ukraine sowie mit den dubiosen "Freihandelsabkommen" TTIP und CETA hingeht und warum Sie dabei so aktiv im Namen Ihrer Kanzlerin mitwirken? Ich habe Kinder und das wird ihre Zukunft entscheiden prägen, und so wie es zur Zeit aussieht zum unserem Nachteil.
von: Lorenzo
am: 06.04.2015 11:51
Kommentar #9
Die Schwarzen stimmen, wie nicht anders zuerwarten war, mit 100% zu
und Rot-Grün tat es ihnen bis auf die paar Alibigegenstimmmen fast gleich.
Die einzigen, sich als gewählte Demokraten bewußt dem Gegenwind der Rüstungsautokraten entgegen stellenden und damit der Mehrheit des Volkes entsprechenden Kräfte, waren - wie erwartet - die Abgeordneten der Linken.
von: Matthias
am: 08.02.2015 22:55
Kommentar #8
Wer hat eine Lösung für mehr Demokratie?? Es geht nur um den eigenen Macherhalt.
von: Hans
am: 08.02.2015 19:24
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