Bundeswehreinsatz in Bosnien Herzegowina
Bundeswehreinsatz in Bosnien Herzegowina
Mit 140 Soldatinnen und Soldaten beteiligt sich Deutschland an einer EU-Mission zur Stabilisierung von Bosnien und Herzegowina. Der Bundestag hat das Mandat nun gegen die Stimmen der Linken um ein weiteres Jahr verlängert.
Hintergrundinformationen
Die Mission Althea hatte bereits am 2. Dezember 2004 begonnen und war mehrfach vom Deutschen Bundestag verlängert worden. Ziel der Mission war es, Bosnien und Herzegowina dauerhaft zu stabilisieren und eine demokratische Entwicklung des Landes zu garantieren. Ferner sollte das Dayton-Friedensabkommen endgültig umgesetzt werden. Langfristig wird ein unabhängiges und selbstständiges Bosnien und Herzegowina angestrebt, in dem die ethnischen Gruppen gleichberechtigt zusammenleben.

Die militärisch Lage ist momentan als stabil zu betrachten, aber die innenpolitische Lage Bosniens und Herzegowinas ist weiterhin fragil und erfordert daher die Präsenz europäischer Truppen, die die Sicherheit gewährleisten. Die EU-geführte Mission Althea stützt sich dabei auf die UN-Resolutionen 1845 und 1895.

Deutschland beteiligt sich zurzeit mit 140 Soldaten an der Mission. Die Obergrenze des deutschen Truppenkontingents wurde von maximal 2400 Soldaten auf 900 reduziert.

Die Kosten des einjährigen Einsatzes belaufen sich insgesamt auf 12,9 Mio. Euro.
Kommentare von Besuchern zur Abstimmung
Kommentar #11
Ja, hilfe ist etwas schönes aber warum erfolgt sie fast immer in form der bundeswehr? wäre es nicht 3x sinnvoller das gleiche geld in den zivilen aufbau zu stecken? würde das nicht die demokratie in den betroffenen staaten deutlich mehr und nachhaltig fördern?
von: Arne R.
am: 30.10.2011 18:42
Kommentar #10
Die Politik sollte nachdenken befor sie abstimmen! Und das Volk niemals im hintergrund halten.
von: Hans Maulwirf
am: 07.06.2010 10:19
Kommentar #9
Der Balkan ist uns allen näher als wir glauben. Während der militärischen
Auseinandersetzungen im auseinanderbrechenden Jugoslawien sind an
deutschen Zollstationen z.B. zu Österreich unter anderem auch Kriegs-waffen sichergestellt worden. Ich rede hier nicht von Hand- oder Faustfeuer-
waffen sondern von Mörsern und ähnlichem. Jedem muß klar sein, daß
jeder gefundenen Waffe auch Waffen gegenüberstehen, die unser Land
erreicht haben. Wem egal ist wieviele Waffen dieser Art in unserem Land
umhervagabundieren, der kann die Balkaneinsätze getrost beenden.
Wem diese Waffen in Händen serbischer und anderer Verbrecher suspekt
sind, der muß, ob er will oder nicht, die Bundeswehrmissionen auf dem Balkan erdulden.
von: Michael Müller ( Koblenz)
am: 04.05.2010 21:58
Kommentar #8
Also in Deutschland gibt es Tafelrunden und Suppenküchen, weil sich teile des Volkes nicht mehr richtig selbständig ernähren können. Aber Geld ist da für militärische Ausland Einsätze.
von: Tiubel
am: 21.03.2010 11:38
Kommentar #7
Kein Geld für das eigene Volk aber Kriege führen .
Wir sind vom Regen in die Jauche gekommen.
von: Pinte
am: 06.03.2010 19:44
Kommentar #6
Vielleicht sollte man auch nachdenken ob Deutschland nicht auch Hilfe bekommt wenn wir mal in die Not kommen. Hilfsbereitschaft ist doch nichts schlimmes.
von: Ich
am: 02.03.2010 08:43
Kommentar #5
Die deutsche Regierung sollte sich Oesterreich als Vorbild nehmen. Ewige Neutralität und nicht mitmischen an allen bewaffneten Konflikten. Gewaltfreiheit ist Trumpf. Schwerter zu Plugscharen war in der DDR die Losung der Christen. Wo sind diese Christen jetzt? Nur im miteinander kann man Probleme unserer Zeit lösen. Aber an Waffen verdient man.
von: LobFrank
am: 20.02.2010 18:52
Kommentar #4
Hier in unserem Land hängt der Staat finanziel am Tropf,Deutschland aber kämft aber weltweit gegen Windmühlen Bin Laden und Co,Merkel mach Schluss mit der Vergeudung,halbiert die politischen Westerwelles im Deutschen Parlament,weniger ist mehr,nicht der unterschiedliche Duktus ist erklärenswert sondern das handeln für unser Land.Wenn Leistung etwas bedeutet dann müssen auch Leistungen der Politiker bewertet werden auch finanziel,1000 neue Posten nach einem ersehnten Regierungswechsel sprechen Bände,wer von unserer Gesellschaft Leistungen für Pensionen und Alterssicherheit haben will muss als Vorbild in diesem System vorangehen und nicht Ansprüche stellen die man anderen abgaunern will.
von: stev
am: 19.02.2010 09:44
Kommentar #3
Ich bin wütend, daß meine Steuergelder für solcherart Sinnlosigkeiten im wahrsten Sinne des Wortes verballert werden. Mein herzlicher Dank dagegen diesen wirklichen Volksvertretern!
von: UWE J.
am: 10.02.2010 14:53
Kommentar #2
Eindeutig gegen die Interessen und Meinung des Volkes!
von: J.Müller
am: 09.02.2010 18:34
Kommentar #1
"Der Bundestag hat das Mandat nun gegen die Stimmen der Linken um ein weiteres Jahr verlängert."

Es hat auch ein Grüner und ein CSUler dagegen gestimmt. Respekt!
von: Richtigsteller
am: 04.02.2010 15:27
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