Björn Sänger (FDP)
Kandidat Bundestagswahl 2005
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Grunddaten
Björn Sänger
Jahrgang
1975
Berufliche Qualifikation
Diplom-Ökonom
Ausgeübte Tätigkeit
Geschäftsleitungsreferent / Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH), Frankfurt / Main, Beteiligungen: Goldschmiedewerkstatt Regina Schuchardt (Inhaber) / Sänger, Schwartz und Partner Unternehmensberater (Partner)
Wohnort
-
Wahlkreis
Waldeck
Ergebnis
4,7%
Landeslistenplatz
18, Hessen
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Frage zum Thema Steuern
09.08.2005
Von:

sehr geehrter herr sänger,

ich bin seit 11 jahren (seit 1994) selbständig mit einer handvoll angestellten. von anfang an wurden alle steuerangelegenheiten von meinem steuerberater ausgeführt, der außerdem informationen für kleinunternehmen zusammengestellt hat, was sich im steuerrecht ändert. in den ersten jahren meiner selbständigkeit war das ein beidseitig bedrucktes DinA4-blatt mit ca. 20 punkten, welches zum jahresende über die anstehenden änderungen informierte. seit bestehen der rot-grünen bundesregierung haben sich diese mitteilungen vervielfacht. inwischen erhalte ich diese mitteilungen nicht mehr einmal im jahr, sondern monatlich und es ist nicht mehr 1 DinA4-blatt sondern 3.

also ca. ver-36fachung !!! das schreit zum himmel und macht die kleinunternehmen kaputt.

wann (oder ob überhaupt) und wie wollen sie das ändern?

mfg m.
Antwort von Björn Sänger
2Empfehlungen
09.08.2005
Sehr geehrter Herr Schmidt,

herzlichen Dank für Ihre Frage.

Zunächst: ich kann sehr gut nachvollziehen, was Sie meinen. Ich habe erst vor gut zwei Jahren die Bearbeitung meiner Steuerunterlagen an eine Steuerberaterin gegeben und mache nur noch "kleinere" Dinge selbst. Die Zeit hat einfach nicht mehr gereicht und es ist mir auch zu kompliziert geworden! In der Tat stellen die Belastungen durch die Bürokratie (Steuer, Berufsgenossenschaft, Statistiken und Arbeisrecht) eine ganz erhebliche Größe dar, die nicht nur finanzielle Mittel bindet sondern Sie auch noch von Ihrer unternehmerischen Tätigkeit abhält.

Das will ich ändern, sobald ich die Gelegenheit habe. Sowohl die FDP, als auch der mögliche Koalitionspartner, die CDU, haben sich den Abbau bürokratischer Vorschriften und eine große Steuerreform auf die Fahnen geschrieben. Wir als FDP setzen dabei - im Gegensatz zur CDU - auf eine echte Entlastung gerade kleiner und mittlerer Unternehmen, um hier Investitionspotentiale freizulegen. Ein einfaches, niedriges und gerechtes Steuersystem mit drei einfachen Sätzen - 15, 25 und 35% - und einem Körperschaftssteuersatz von 25% bei Wegfall der vielen unübersichtlichen Ausnahmetatbestände macht das Ausfüllen der Steuererklärung einfach und transparent und sorgt so für Planungssicherheit.

Sämtliche Details rund um das Steuerkonzept der FDP können Sie sich hier holen: www3.fdp-bundesverband.de

Dabei gilt selbstverständlich: je stärker die FDP wird, desto mehr kann auch umgesetzt werden.

Ich hoffe, Ihre Frage zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben. Gern können Sie Nachfragen stellen. Mehr Informationen erhalten Sie unter: www.saenger2005.de

Mit freundlichen Grüßen

Björn Sänger
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