Birgit Homburger (FDP)
Abgeordnete Bundestag 2005-2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich. Besuchen Sie das aktuelle Profil.

Grunddaten
Birgit Homburger
Jahrgang
1965
Berufliche Qualifikation
Diplom-Verwaltungswissenschaftlerin
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Konstanz
Landeslistenplatz
1, über Liste eingezogen, Baden-Württemberg
weitere Profile
(...) Darüber hinaus halte ich es für unerläßlich, daß Abgeordnete sich immer wieder vor Ort in den Betrieben einen Einblick verschaffen. Bei einer Vielzahl von Besuchen in Betrieben und Organisationen, auch beispielsweise im Gesundheitswesen wie etwa bei Pflegeeinrichtungen, erfahre ich immer wieder, welchen Unmut das Übermaß an Bürokratie bei den Beschäftigten auslöst. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
03.07.2009
Bundestagswahlrecht
NEIN
02.07.2009
AWACS-Einsatz in Afghanistan
JA
18.06.2009
Internetsperren
NEIN
18.06.2009
Patientenverfügung (Stünker-Antrag)
JA
29.05.2009
Schuldenbremse
enthalten
28.05.2009
Abgabe von künstlichem Heroin an Schwerstabhängige
JA
28.05.2009
Verlängerung Kosovo-Einsatz
JA
13.05.2009
Anbauverbot von Genmais
NEIN
13.05.2009
Beratungspflicht bei Spätabtreibungen
JA
20.03.2009
Enteignung von Banken
NEIN
22.01.2009
Mindestarbeitsbedingungen
NEIN
22.01.2009
Mindestlohn für sechs weitere Branchen
NEIN
19.12.2008
Kampf gegen Piraten
JA
04.12.2008
Familienleistungsgesetz
enthalten
28.11.2008
Haushalt 2009
NEIN
26.11.2008
Erbschaftssteuerreform
NEIN
13.11.2008
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes (OEF)
JA
12.11.2008
BKA-Gesetz
NEIN
17.10.2008
Banken-Rettungspaket
JA
16.10.2008
Verlängerung Afghanistan-Einsatz (ISAF)
JA
25.09.2008
Rückkehr zur alten Pendlerpauschale
JA
17.09.2008
Fortsetzung des Darfur-Einsatzes
JA
17.09.2008
Verlängerung Libanon-Einsatz
NEIN
05.06.2008
Verlängerung Kosovo-Einsatz
JA
30.05.2008
Bahnprivatisierung
NEIN
24.04.2008
EU-Vertrag von Lissabon
JA
06.02.2008
Änderung des Stammzellgesetzes
JA
14.12.2007
Postmindestlohn
NEIN
16.11.2007
Diätenerhöhung
nicht beteiligt
15.11.2007
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes (OEF)
JA
09.11.2007
Vorratsdatenspeicherung
NEIN
12.10.2007
Verlängerung Afghanistan-Einsatz (ISAF, Tornado)
JA
12.09.2007
Verlängerung Libanon-Einsatz
NEIN
22.06.2007
Emissionshandel
NEIN
21.06.2007
Verlängerung Kosovo-Einsatz
JA
14.06.2007
Aufenthalts- und Asylrecht
NEIN
14.06.2007
Fortsetzung des Bundeswehreinsatzes in Darfur
JA
14.06.2007
Mindestlöhne (Antrag Die Linke.)
nicht beteiligt
25.05.2007
Unternehmenssteuerreform
NEIN
09.03.2007
Rente mit 67
NEIN
09.03.2007
Tornado-Einsatz
JA
02.02.2007
Gesundheitsreform
NEIN
10.11.2006
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes (OEF)
JA
26.10.2006
EU-Beitritt Bulgariens und Rumäniens
JA
28.09.2006
Verlängerung des Afghanistan-Einsatzes (ISAF)
JA
30.06.2006
Föderalismusreform
NEIN
29.06.2006
Antidiskriminierungsgesetz
NEIN
01.06.2006
Anpassung u. Veränderung von Hartz IV
NEIN
01.06.2006
Bundeswehreinsatz im Kongo
NEIN
19.05.2006
Erhöhung der Mehrwertsteuer
NEIN
Fragen an Birgit Homburger
Auswahl der Fragen und Antworten
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Wirtschaft
15.05.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Homburger,
als Bewohner des grenznahen Raumes zur Schweiz, fahre auch ich gelegentlich zum Einkaufen dorthin.
Damit mir die schweizer Warenumsatzsteuer v. z.Z. 7,6% bei der Ausfuhr der Waren in die EU ( Deutschland) erstattet wird, muss ich für mindestens 500,-- sfr (Einzelposten) einkaufen.
Im umgekehrten Fall, können sich die Bewohner der Schweiz, beim Einkauf in Deutschland schon für kleinste Beträge die deutsche Umsatzsteuer von derzeit 19%, erstatten lassen.
Wie stehen Sie zu dieser Ungleichbehandlung?

Wäre es für unsere Staatsfinanzen nicht besser, wenn wir mit der eingenommenen USt weniger großzügig umgehen würden und bei Einkäufen von im Drittausland wohnenden auch erst ab einem Betrag von ca. 400,--€ /Einzelposten die Ust erstatten würden?
über 90% der Einkäfe beläuft sich unter dieser Grenze und wäre somit auch eine sichere Haushaltseinnahme.
Um Einwänden der IHK und des Einzelhandelsverbands vorzubeugen: Die Ch-Kunden würden auch bei nichterstattung der USt im grenzanhen deutschen Raum einkaufen, weil de für in der Ch lebende erheblich billiger ist.

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Birgit Homburger
bisher keineEmpfehlungen
26.05.2009
Birgit Homburger
Sehr geehrter Herr ,

Ihre Frage auf Abgeordnetenwatch zur unterschiedlichen Umsatzsteuerbefreiung in Deutschland und in der Schweiz habe ich erhalten.

Das deutsche und europäische Umsatzsteuerrecht schreibt für Ausfuhrlieferungen die Steuerbefreiung vor. Aus diesem Grund werden auch noch so kleine Umsatzsteuerbeträge erstattet, wenn die gekaufte Ware in ein Land außerhalb der Europäischen Union mitgenommen wird. Eine Gleichbehandlung der Deutschen, welche ihre Einkäufe in der Schweiz getätigt haben, mit den Schweizern, die in Deutschland einkaufen, wäre wünschenswert. Jedoch könnte diese Steuerbefreiung innerhalb der Europäischen Union nur mit Zustimmung aller EU-Mitgliedstaaten geändert werden.

Mit freundlichen Grüßen
Birgit Homburger
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Tourismus
15.06.2009
Von:

Liebe Frau Homburger
Mein Lebensgefährte ist Biologe und bekommt in seinem
Fachgebiet keine Arbeit.Er wird dieses Jahr 60Jahre.Seit fast 8Jahren trägt er den Südkurier aus.Nebenbei versucht er sich im Torismus als Reiseveranstalter,Einmal musste er schon Insolvenz beantragen.Jetzt ein neuer versuch seit 2 Jahren nur ohne Kapital läuft da nichts.Frage:Gibt es Fördermittel vom Staat wenn ja wo und wie sieht das aus.
Ich bedanke mich schon mal bei Ihnen und wünsche Ihnen einen netten Tag und einen guten Start in die neue Woche.
U.H
Antwort von Birgit Homburger
bisher keineEmpfehlungen
25.09.2009
Birgit Homburger
Sehr geehrte Frau ,

Ihre Email über Abgeordnetenwatch.de habe ich erhalten. Versehentlich haben wir die Antwort nicht eingestellt. Daher kommt die Antwort erst jetzt.

Es gibt für Existenzgründer ein vielfältiges Beratungsangebot und Förderprogramme von Seiten der Kommunen, des Landes Baden-Württemberg, aber auch des Bundes. Einen direkten Ansprechpartner kann ich Ihnen aufgrund der mir vorliegenden Angaben nicht nennen. Generell würde ich Ihnen aber raten, sich zuerst bei der Wirtschaftsförderung der Stadt Konstanz zu informieren ( www.konstanz.de ). Dort können Ihnen die Details der Förderprogramme, Ansprechpartner und Adressen vermittelt werden.

Weiterhin zu nennen wäre das Informationsangebot des Bundeswirtschaftsministeriums für Existenzgründer. Unter www.existenzgruender.de finden Sie vielfältige Informationen und Ansprechpartner in Baden-Württemberg für Unternehmensgründer.

Ihnen und Ihrem Mann wünsche ich für die Gründung Ihres Unternehmens viel Erfolg.

Mit freundlichen Grüßen

Birgit Homburger
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
19.06.2009
Von:
Ute

Guten Tag Frau Homburger,

ich freue mich ja sehr über jede Gegenstimme zum Zensurgesetz, welches Artikel 5 des Grundgesetzes aushebelt.

Etwas verwundert bin ich über die absolute Einigkeit in der FDP. Sind Sie persönlich tatsächlich gegen dieses Gesetz oder gab es innerhalb der Partei schlicht die Vorgabe wie abzustimmen sei?

Im Voraus vielen Dank für Ihre Antwort.

Mit freundlichem Gruß

Ute
Antwort von Birgit Homburger
bisher keineEmpfehlungen
25.09.2009
Birgit Homburger
Sehr geehrte Frau ,

Ihre Email über Abgeordnetenwatch.de habe ich erhalten.

Die FDP-Bundestagsfraktion hat geschlossen gegen das Gesetz zur Bekämpfung der Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen gestimmt. Meine Kollegen und ich hielten den vorliegenden Gesetzentwurf nicht für geeignet, Kinderpornographie erfolgreich zu bekämpfen. Es muss zwar alles daran gesetzt werden, dass die Produktion kinderpornographischen Materials verhindert wird, aber Zugangssperrungen stellen keinen effektiven Schutz gegen die Bereitstellung dar. Daher hat die FDP-Bundestagsfraktion den Gesetzentwurf der Bundesregierung abgelehnt.

Weitere Informationen hierzu können Sie dem beiliegenden Entschließungsantrag der FDP-Bundestagsfraktion entnehmen.

Mit freundlichen Grüßen

Birgit Homburger
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Schulen
02.10.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Homburger,

anscheinend habe ich mich unbewusst mit dem Schulgesetz angelegt.
Mein Stiefsohn, ich lebe mit seiner Mutter in einer Lebensgemeinschaft, ist in der 5. Klasse der Hauptschule Mühlhausen/Ehingen, vor kurzem hatten wir den ersten Elternabend und man hat mich zum Elternvertreter gewählt.
Diese Elternentscheidung hat der Schuldirektor Herr Duffner widerrufen, mit der Begründung daß lt. dem Schulgesetz nur Erziehungsberechtigte diesen Posten einnehmen dürften. Tatsächlich ist im Schulgesetz unter §55 und §57 lediglich die Rede von Eltern oder Elternhaus.
Die Definition Eltern stützt sich in Deutschland allerdings auf:
biologische Elternschaft
gesetzliche Elternschaft
soziale Elternschaft
Daraufhin habe ich mich an das Schulamt in Konstanz gewannt und lt. dem Schulrat Herr Schellinger, versteht das Schulamt den Begriff Eltern ausschließlich als den gesetzlichen Vormund des Kindes.
Nach meinem Argument, daß die Interessenvertretung der Kinder/Eltern ja nicht zwangsläufig mit der gesetzlichen Vormundschaft was zu tun haben muss, rat mir der Herr Schellinger mich an meinen Bundestagsabgeordneten zu wenden.
Aus meiner Sicht muss zum einen der Begriff Eltern im Schulgesetz klarer definiert sein und zum anderen sollte es doch möglich sein auch ohne unangenehme Rechtsmittel sich für die Sorgen ;Probleme und Nöte der Kinder/Eltern einsetzen zu können, auch wenn man nur ein Stiefvater ist.

Welche Möglichkeiten sehen Sie da für mich und unserer Klasse?

Hochachtungsvoll

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen. Um eine Nachricht zu erhalten, sobald eine Antwort eintrifft, tragen Sie sich bitte über die untenstehende Benachrichtigen-Funktion ein.
X
Beim Eintreffen einer Antwort benachrichtigen
Lesezeichen
Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
18.10.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Homburger!

Nach einer heute verbreiteten dpa Meldung sollen alle Mitglieder der Bundesregierung und Beamte in Ministerien mit einem Schweinegrippe-impfstoff ohne Wirkverstärker geimpft werden.

Mehrere Fragen drängen sich auf.

Warum bekommen die Mitglieder der Bundesregierung einen speziellen Impfstoff gegen die Schweinegrippe?

Gibt es Bürgerinnen und Bürger zweiter Klasse?

Das "normale" Fußvolk kann schon mal mit dem Impfstoff mit Wirkverstärkern durchgeimpft werden.

Ich habe den Eindruck, in einer Bananenrepublik zu leben.

Falls Sie auf meine Fragen schlüssige und überzeugende Antworten finden, die nicht von der Pharmaindustrie in den Notizblock diktiert wurden, wäre ich daran sehr interessiert.

Besorgte Grüße

Bisher ist noch keine Antwort eingetroffen. Um eine Nachricht zu erhalten, sobald eine Antwort eintrifft, tragen Sie sich bitte über die untenstehende Benachrichtigen-Funktion ein.
X
Beim Eintreffen einer Antwort benachrichtigen
Lesezeichen
Ihre Frage an Birgit Homburger
Die Fragefunktion wurde inzwischen geschlossen.