Bernd Stahlberg (AfD)

Bernd Stahlberg
Geburtstag
-
Berufliche Qualifikation
Diplomingenieur
Ausgeübte Tätigkeit
-
Wohnort
Berlin-Köpenick
Wahlkreis
Berlin-Treptow-Köpenick
Ergebnis
4,0%
Landeslistenplatz
8, Berlin
(...) Die Konzentration von Menschen mit rechtsextremem Gedankengut in einer bestimmten Straße in Schöneweide ist mir sehr wohl bekannt. (...) Genau in diesem Sinne setzt sich unsere Partei für eine Stärkung der inneren Sicherheit ein, der unbescholtene Bürger soll ruhig leben dürfen. (...)
 

Transparenz-Check

Selbstverpflichtung von Bernd Stahlberg: Im Fall meiner Wahl ins Parlament werde ich mich einsetzen für*:

  • Gesetz gegen Abgeordnetenbestechung
  • komplette Veröffentlichung von Nebeneinkünften
  • unverzügliche Veröffentlichung aller Parteispenden über 10.000 €

* abgeordnetenwatch.de hat den Kandidierenden die Möglichkeit gegeben, die Selbstverpflichtung für Transparenz und gegen Korruption zu unterschreiben sowie ihre Steuererklärung zu veröffentlichen. Weitere Informationen zum Transparenz-Check

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Frage zum Thema Städtebau und Stadtentwicklung
24.07.2013
Von:

1.Treten Sie und Ihre Partei für Lärmschutz und damit auch für Gesundheitsschutz ein?
Sind Sie und Ihre Partei für ein Nachtflugverbot von 22:00 bis 06:00 an den Berliner
Flughäfen?

2.Treten Sie und Ihre Partei für eine Rekommunalisierung der Strom und Wasserversorgung in der Stadt Berlin ein?

3.Wie wollen Sie das Chaos bei der S-Bahn (Bahn insgesamt) beenden?
Antwort von Bernd Stahlberg
1Empfehlung
29.07.2013
Bernd Stahlberg
Sehr geehrter Herr ,

zu1.
Gesundheitsschutz in allen ihren Facetten ist selbstverständlich unser Thema. Das alles muss natürlich kommunizieren mit divergierenden Interessen unseres Volkes. Wir sind für den wissenschaftlich-technischen Fortschritt! Nur, da treffen wir uns womöglich, wir sind ebenfalls für die Realisierung des Volkswillens, sind also für die Durchsetzung desselben, so steht das in unserem Parteiprogramm. Volksbegehren/Volksentscheide haben bindend zu sein! Dieses Desaster um "BER" muss lückenlos aufgekärt werden, die Verantwortlichen auch monetär zur Rechenschaft gezogen werden.

zu2.
Wir als AfD haben uns das Prinzip der Subsidiarität auf die Fahnen geschrieben, das heisst, "Probleme" sollen dort gelöst werden, wo sie womöglich entstehen, schon gar nicht brauchen wir einen "Superstaat" aus Brüssel. Aufgaben der kommunalen Daseinsvorsorge haben bitte auch vor Ort zu erfolgen. "Share-Holder-Value" von ausländischen Konzernen brauchen wir nicht. Nur beim gegenwärtigen Volksbegehren, das ich auch unterschrieben hatte, habe ich noch so meine Zweifel. Diese Ansage, also "nur alternative Energien", macht mich misstrauisch. Ich fürchte ideologische Gefärbtheit. Siehe unser Papier unseres Bundesfachausschusses "Energie", vorgetragen bei der letzten Bundespressekonferenz von Prof. Lucke. Helfen Sie mir weiter, sehr geehrter Herr ?

zu3.
Ja nun, da haben wir also einen solchen "Share-Holder-Value"-Vertreter der allerbesten Güte, die ehemaligen Reichsbahnausbesserungswerke der ehemaligen DDR wurden ersatzlos aufgelöst, jeder Autofahrer braucht einen TüV, sehr gut, aber die S-Bahn braucht das nicht mehr? Nun gut, dieser besagte Herr hat ein neues Betätigungsfeld, siehe Punkt 1. Noch Fragen?

Mit freundlichen Grüßen
Bernd Stahlberg
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
28.07.2013
Von:

Sehr geehrter Herr Stahlberg,

was sind Ihre fünf wichtigsten Ziele, wenn Sie in den Bundestag gewählt werden?

Was ist Ihre Ansicht zum
1.) bedingungslosen Grundeinkommen und zur
2.) Grundrente?

Welche Lösungsvorschläge haben Sie für die
1.) Finanz-,
2.) Euro- und
3.) Staatschuldenkrise?

Mit freundlichen Grüssen

Antwort von Bernd Stahlberg
2Empfehlungen
29.07.2013
Bernd Stahlberg
Sehr geehrter Herr ,

1+2... BGW:
wir als AfD verfolgen unbedingt soziale Ziele. Dieses "BGW", also bedingungslose Grundeinkommen, hat als Idee sehr viel Charme, diese Idee ist nicht neu, stammt aus liberalen Kreisen, also weder "links" noch "rechts", ich weiss, es gibt minutiös durchgerechnete Szenarien dazu, in der Schweiz sogar eine Volksabstimmung. Wir alle möchten in einem sozial ausgewogenem Gemeinwesen uns zu Hause fühlen dürfen. Die "Grundrente" ist eine Ableitung aus dieser Erkenntnis. Der Schlüssel zu allem ist aber: Wir als Deutsche im deutschen Staat brauchen Innovation, aus uns selbst, Fortschritt, wie auch immer verstanden, etwas Egoismus sei erlaubt, die ganze Welt retten können wir nicht, Zuwanderung, na klar, aber nur Leute, die willens und/oder in der Lage sind, sich einzuordnen.

Finanzkrise, 1 bis 3:
Eigentlich ist Ihr vorheriger Fragenkomplex hiermit schon beantwortet. Wir wenden uns mit aller Schärfe dagegen, neue Schulden aufzunehmen, um andere Schulden zu decken, ohne Aussicht auf Tilgung. Wenn "wir" soviel "Schulden" haben, wissen Sie überhaupt, wer die Gläubiger dieser Schulden sind?

Gespannt warte ich auf Ihre Antwort.

Mit freundlichen Grüßen
Bernd Stahlberg
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
02.08.2013
Von:

Sehr geehrter Herr Stahlberg,

wie werden Sie sich im Bundestag gegen die Verbreitung von rechtsextremen Gedankengut (insbesondere in Schöneweide) einsetzen? Werden Sie Projekte gegen Rechtsextremismus unterstützen?

Mit freundlichen Grüßen,
Antwort von Bernd Stahlberg
2Empfehlungen
03.08.2013
Bernd Stahlberg
Sehr geehrte Frau ,

wir als Alternative für Deutschland (AfD) wenden uns entschieden gegen jede Form des politischen Extremismus, ob er nun von "links", von "rechts", oder sonstwoher kommt.
Wir urteilen und handeln auf dem Boden unseres Grundgesetzes. Gemäß Art. 146 GG wird das deutsche Volk in freier Selbstbestimmung sich eine "Verfassung" geben, das ist noch Zukunftsmusik, gleichwohl in unserem Fokus.
Die Konzentration von Menschen mit rechtsextremem Gedankengut in einer bestimmten Straße in Schöneweide ist mir sehr wohl bekannt.
Allein crude Gedanken sind nicht justiziabel.
Entscheidend ist, ob von dort oder wo auch immer gesetzeswidrige oder gar gewaltverherrlichende Aktionen ausgehen.
Genau in diesem Sinne setzt sich unsere Partei für eine Stärkung der inneren Sicherheit ein, der unbescholtene Bürger soll ruhig leben dürfen.
Ein Bundesfachausschuss bei uns beschäftigt sich gerade damit.
Auf keinen Fall zu tolerieren ist, dass aufgrund von staatlichen Sparmassnahmen die Handlungsfähigkeit von zum Beispiel Polizei und Feuerwehr akut gefährdet wird, im Interesse der Sanierung von maroden Banken und/oder Ländern.
Staatliches Engagement hat beim Bürger anzukommen, in welchem Land Europas auch immer.
Um die von Ihnen gestellte Entscheidungsfrage zu beantworten:
Im Kontext des eben gesagten, ein eindeutiges *JA*.

Mit freundlichen Grüßen

Bernd Stahlberg
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Frage zum Thema Verwaltung und Föderalismus
26.08.2013
Von:

Sehr geehrter Herr Stahlberg,

könnten Sie sich vorstellen, perspektivisch für eine Verwaltung der Bundeshauptstadt Berlin mit ihren vielfältigen repräsentativen und Zusatzaufgaben unter Bundesverwaltung zu stimmen (= Abschaffung des Stadtstaates Berlin mit seiner sich gegenseitig behindernden Senats- und Bezirksverwaltung)?
Antwort von Bernd Stahlberg
1Empfehlung
28.08.2013
Bernd Stahlberg
Sehr geehrte Frau ,

Vielen Dank für Ihre Frage.

Das Prinzip des Föderalismus bringt mitunter überbordende Verwaltungsstrukturen mit sich. Das Land Berlin scheint da besondere Probleme zu bereiten. Im Sinne einer effizienten Verwaltung darf es keine Denkverbote geben. So gesehen ist Ihr Vorschlag sicher sehr bedenkenswert.

Mit freundlichen Grüßen
Bernd Stahlberg
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
17.09.2013
Von:
-

Sehr geehrter Herr Dr. Stahlberg,

Ihre Antwort auf die Frage von Frau Scheel hat mich sehr erschreckt:

"Das Prinzip des Föderalismus bringt mitunter überbordende Verwaltungsstrukturen mit sich. Das Land Berlin scheint da besondere Probleme zu bereiten. Im Sinne einer effizienten Verwaltung darf es keine Denkverbote geben. So gesehen ist Ihr Vorschlag sicher sehr bedenkenswert."

Sie möchten die eigenständige Verwaltung des Landes Berlin aufgeben?! Und Bayern darf sich also selber weiter verwalten?? Man muss kein besonderer Freund des Berliner Senats sein - aber diesen gleich abschaffen zu wollen, ist ein bedenkliches Vorhaben. Welcher Berliner Wählerschicht wollen Sie mit einer solchen Forderung eigentlich ansprechen? Vorübergehend Zugezogene?
Antwort von Bernd Stahlberg
1Empfehlung
17.09.2013
Bernd Stahlberg
Sehr geehrte Frau -,

nichts in dieser Frage hatte ich gefordert, nichts abgewiesen. Ich meinte lediglich, es darf keine Denkverbote geben. Als im besten Sinne konserativ eingestellter Mensch und auch von meinem Studium her weiß ich, die Forderung nach einer Veränderung darf nur auf gründlicher Analyse des Ist-Zustands fußen. Leider bin ich nur Ingenieur und kein Verwaltungsrechtler. Aber ich weiß, daß wir auch solche Leute unter uns Parteifreunden haben.

Bitte bedenken Sie:
Wir sind eine sehr junge Partei und haben uns in einer Rekordzeit von lediglich etwa 4 Monaten bundesweit organisiert. Das war ein logistischer Kraftakt. Niemand von uns erhält Geld für seine Tätigkeit, uns eint jedoch der Gedanke, dass Veränderungen dringend anstehen, erst einmal bundesweit, als da zum Beispiel wären:
1.
Reformation der Euro-Rettungspolitik, es geht nicht an, dass unsere Steuergelder zur Rettung maroder Banken herhalten sollen, beim "Volk" kommt nämlich nichts an.
2.
Stärkung der direkten Demokratie, Volksbegehren und Volksentscheide haben bindenden Charakter zu bekommen (Beispiel Schweiz).
3.
Reformierung des EEG, es geht nicht an, dass die Krankenschwester oder der HARTZ-IV-Empfänger über überhöhte Strompreise die Rendite einiger Investoren sichern soll.

usw... usw...

Bitte sehen Sie uns es nach, die mögliche Reformation von Verwaltungsstrukturen in Berlin und/oder Brandenburg war einfach noch nicht in unserem Focus. Gleichwohl, wie gesagt, es darf keine Denkverbote geben.

Mit freundlichen Grüßen
Bernd Stahlberg
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