Bernd M. Schöppe (Pro NRW)
Kandidat Landtagswahl NRW 2010
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Bernd M. Schöppe
Geburtstag
16.3.1972
Berufliche Qualifikation
Schriftsetzer
Ausgeübte Tätigkeit
Selbständiger Mediendienstleister
Wohnort
Köln
Wahlkreis
Düsseldorf IV
Ergebnis
1,5%
Landeslistenplatz
8
Kandidaten-Check
Beim Kandidaten-Check können Sie Ihre eigenen politischen
Überzeugungen mit denen Ihrer Kandidaten vergleichen.
Bernd M. Schöppe hat sich am Kandidaten-Check beteiligt und zu allen von 31 Thesen Position bezogen.
Fragen an Bernd M. Schöppe
Auswahl der Fragen und Antworten
Nachricht an folgende Adresse schicken, sobald eine Antwort eintrifft:


An diese Adresse den abgeordnetenwatch.de-Newsletter bestellen
Bitte loggen Sie sich hier ein.
Frage zum Thema Schulen
18.04.2010
Von:

Sehr geehrter Herr Schöppe,

ich bin ein wenig verwundert über ihre Antwort zur Frage von Herrn Weber hinsichtlich türkischer Gymnasien in Deutschland.
Sie lehnen türkische Gymnasien in Deutschland - IMHO völlig zurecht - entschieden ab. Dies untermauern Sie u.a. auch mit einem Verweis auf die Apartheid.
Ist es aber nicht auch Ihre Partei, die getrennte Klassen für ´integrationsunwillige Schüler´ einführen möchte? Wie soll dieser Unterricht aussehen? Wird es weiterführende, fördernde Maßnahmen in diesen Klassen geben?

Über eine Antwort würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen,

Antwort von Bernd M. Schöppe
3Empfehlungen
19.04.2010
Bernd M. Schöppe
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage und vor allem Ihr Interesse an meinen Antworten!

In der von Ihnen angegebenen Antwort bzw. Frage geht es um türkische Gymnasien, die von einem Herrn gefordert werden, der sich klar gegen die Integration stellt und von seinen Landsleuten fordert, daß sie nicht vergessen, daß sie solche sind.

In den von uns geforderten getrennten Klassen jedoch geht es generell um ´integrationsunwillige Schüler´, egal woher sie kommen.
Integrationswillige Türken z.B. wären davon also nicht betroffen.

Natürlich soll es weiterführende fördernde Maßnahmen in solchen Klassen geben. Diese Maßnahmen ergeben sich schon daraus, daß der Lehrer nicht mehr auf die integrationswilligen bzw. die einheimischen Schüler Rücksicht nehmen muß.

Mit freundlichen Grüßen
Bernd M. Schöppe, MdR
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Integration
20.04.2010
Von:

Sehr geehrter Herr Schöppe,

Sie schreiben in einer Antwort zum Thema Integration:
"Es sind schon die kleinen Dinge, mit denen man einiges erreichen kann: Sei es die Abschaffung von mehrsprachigen Prospekten, Formularen und Beschilderungen oder sei es z.B. die Abschaffung von fremdsprachigen Führerscheinprüfungen. Es gilt einfach den Zuwanderern zu vermitteln, daß sie nur etwas erreichen können, wenn sie unsere Sprache beherrschen."

Gleichzeitig wirbt pro-nrw mehrsprachig um die Stimmen bestimmter Zuwanderer:
"Tausende russlanddeutsche Familien aus Nordrhein-Westfalen wurden gezielt mit extra für sie konzipierten Wahlaufrufen angeschrieben. Der entsprechende Wahlaufruf in russischer Sprache wurde auch in der Aprilausgabe der russlanddeutschen Zeitschrift Ost-West-Panorama abgedruckt." (Quelle pro-nrw.org)

Bitte erklären Sie mir diese Inkonsequenz, vor allem vor dem Hintergrund der Integrationsprobleme russlanddeutscher Jugendlicher.

Antwort von Bernd M. Schöppe
3Empfehlungen
29.04.2010
Bernd M. Schöppe
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihren Hinweis! Es freut mich, daß Sie unseren Wahlkampf so gut verfolgen.

Ich persönlich bin auch immer gern dabei, wenn es darum geht, auf Konsequenz zu achten.

Bitte nehmen Sie jedoch meine Worte nicht zu wörtlich, wenn ich von den "kleinen Dingen" schreibe!

Es macht gewiß einen Unterschied, ob man mit Zuwanderern regelmäßig in ihrer Sprache kommuniziert z.B. durch mehrsprachige Beschriftung von Müllcantainern oder ob man sie einmal zur Wahl in der Sprache, die sie noch besser beherrschen, anschreibt, auf daß auch sie die Möglichkeit bekommen im Sinne ihrer Meinung am 9. Mai ihre Stimme abzugeben.

Unser "Wahlaufruf in russischer Sprache" schadet gewiß nicht der Integration rußlanddeutscher Jugendlicher. Das Gegenteil ist eher der Fall: Durch diesen bekomme auch die Rußlanddeutschen eine Chance am 9. Mai ihre Stimme für eine bessere Integrationspolitik abzugeben.

Mit freundlichen Grüßen
Bernd M. Schöppe
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
21.04.2010
Von:

Herr Schöppe, warum äußern Sie sich nicht zu den Fragen bezüglich Ihrer früheren Mitgliedschaft in der Deutschen Liga für Volk und Heimat? Gerade Sie prangern doch immer die Meinungsfreiheit an. Warum greifen Sie dann Menschen an, die berechtigterweise Fragen an Sie stellen? Ist das Ihr Demokratieverständnis?

Antwort von Bernd M. Schöppe
1Empfehlung
29.04.2010
Bernd M. Schöppe
Sehr geehrter Herr ,

bitte lesen Sie sich die Fragen, deren Beantwortung sie vermissen, noch einmal durch, dann kommen Sie vielleicht selber drauf, weshalb ich so reagiert habe!

Das waren keine "berechtigten" Fragen sondern Beleidigungen und Unterstellungen! Auf solche "Fragen" nicht einzugehen, widerspricht in keinster Weise dem Einsatz für Meinungsfreiheit!
Ganz im Gegenteil: Die "Frage"steller waren keine "Menschen, die berechtigterweise Fragen an mich stellen" sondern Menschen, die jede Gelegenheit nutzen Meinungsfreiheit und Pluralismus zu unterdrücken.

Da ich niemanden angegriffen habe, hat sich wohl Ihre Frage nach meinem Demokratieverständnis erledigt.

Wenn ich wüßte, daß Sie mein Demokratieverständnis ernsthaft interessieren würde, würde ich es Ihnen gerne erklären, leider habe ich jedoch den Verdacht, daß dem nicht so ist.

Mit freundlichen Grüßen
Bernd M. Schöppe, MdR
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Frage zum Thema Schulen
21.04.2010
Von:

Herr Schöppe,

was soll denn ihr Konzept, "integrationsunwillige Kinder" in separate Klassen zu versetzen, genau bezwecken, wenn doch wissenschaftliche Studien genau das Gegenteil empfehlen, um
das Bildungsniveau und die Chancen abgehängter Gesellschaftsgruppen zu verbessern?

Ich verweise hierzu mal auf diese Meldung im Kölner Stadtanzeiger:
www.ksta.de
Zitat:
"Klar ist jedoch, dass schwache Schüler immer besser lernen, wenn sie mit guten Schülern zusammen lernen."
Antwort von Bernd M. Schöppe
5Empfehlungen
29.04.2010
Bernd M. Schöppe
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich Ihnen gerne beantworte!

Zunächst jedoch eine Gegenfrage: Glauben Sie wirklich alles, was in der Zeitung steht?

Wissenschaftliche Studien und Empfehlungen gibt es viele und vor allem in die verschiedenstens Richtungen.
Es gab auch mal Wissenschaftler, die der festen Überzeugung waren, die Erde wäre eine Scheibe oder die Sonne würde sich um die Erde drehen.

Ich muß jedoch kein Wissenschaftler sein, um zu sehen, daß man Schüler am besten gemäß ihres Könnens fördern kann. Da reicht es vollkommen, aufmerksamer Schüler und Nachhilfelehrer gewesen und Eltern zu sein. Es geht hier einfach um die Frage des gesunden Menschenverstandes. Was meinen Sie denn, weshalb immer mehr Schüler Nachhilfe bekommen? Und da ist es egal, ob es sich um gute oder um schwache Schüler handelt.

Es ist doch einfach nur logisch, daß der Lehrer den guten Schülern mehr vermitteln kann, wenn er nicht auf die schwachen Rücksicht nehmen muß, und umgekehrt.

Hinzu kommt die Sprachbarriere: Fragen Sie doch mal einen Lehrer, wie es sich unterrichtet, wenn ein Teil der Klasse, die deutsche Sprache nicht versteht!

Sie fragen, was unser Konzept bezwecken soll: Unser Konzept soll das Bildungsniveau der integrationswilligen und einheimischen Schüler verbessern. Integration muß sich lohnen!

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort weitergeholfen zu haben, auch wenn ich nicht auf Ihre "abgehängter Gesellschaftsgruppen" eingegangen bin. Da ich nicht weiß, wen oder was Sie damit meinen, und vor allem den Zusammenhang vermisse: Abgehängt wird man, integrationsunwillig ist man von sich aus!

Mit freundlichen Grüßen
Bernd M. Schöppe, MdR
X
Antwort empfehlen
Lesezeichen
Ihre Frage an Bernd M. Schöppe
Die Fragefunktion wurde inzwischen geschlossen.