Bernd Heynemann (CDU)
Kandidat Bundestagswahl 2009
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Grunddaten
Bernd Heynemann
Geburtstag
-
Berufliche Qualifikation
-
Ausgeübte Tätigkeit
-
Wohnort
-
Wahlkreis
Magdeburg
Ergebnis
31,0%
Landeslistenplatz
9, Sachsen-Anhalt
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(...) Wenn die Erbschaftssteuer überhaupt erhoben werden soll, dann muss sie so geregelt sein, dass sie keine Arbeitsplätze gefährdet und die Bürgerinnen und Bürgern – die ja in dieser Situation schon genug belastet sind – nicht in existenzielle Nöte bringt. (...)
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Bernd Heynemann hat sich am Kandidaten-Check beteiligt und zu allen von 32 Thesen Position bezogen.
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Frage zum Thema Innere Sicherheit und Justiz
13.08.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Heynemann,

ich lebe seit fast zwei Jahren wieder in Magdeburg und bin zu dem Schluß gekommen in den nächsten Jahren wieder wegzuziehen. Neben der Perspektivlosigkeit und einer der schlechtesten ARGEN Deutschlands (gegen die ich wegen jeder Kleinigkeit prozessiere) ist vor allem die Sicherheit mein Hauptproblem.

Ich frage mich wozu es an Orten wie dem Hasselbachplatz Videoüberwachung gibt, wenn dort trotzdem die Flaschen zerschmissen werden und die Polizei meistens nur Abseits steht (wenn überhaupt anwesend), selbst wenn man angepöbelt und beinahe in eine Schlägerei verwickelt wird.
Sehr präsent ist die Polizei dafür bei Bußgelderm und übertrieben (Steuerverschwendung) wenn der 1.FC spielt oder Demos statt finden, wo dann auf jeden Fan (oder Demonstrant) fast zwei Polizisten kommen.

Es kann auch nicht sein das die MVB am Damaschkeplatz erstmal großräumig zerbrochene Flaschen einsammeln muss wegen den Jugendlichen die aus dem Fun Park zurück kommen, bevor wieder ein Bus durchfahren kann.
Im Fun Park würde sich sicher auch eine Alkoholkontrolle lohnen, da die meisten Betrunkenen unter 18 sind. Aber das ist nur eine von vielen Dingen wo ich mir umsonst eine kontrollierende Wirkung der Stadt wünsche, bei den herschenden "Wild West" verhältnissen in MD.

Ich muss Ihnen jedenfalls sagen das die Meinungen der Mitbüger, egal ob sie nun sehr lange oder sehr kurz in MD leben, nicht gerade die beste ist was die Polizei und die Sicherheit in MD angeht.

Deshalb ist meine Frage was getan werden soll um die Sicherheit in Magdeburg zu verbessern?
Antwort von Bernd Heynemann
2Empfehlungen
20.08.2009
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage.

Sicherheit hängt in meinen Augen in hohem Maße von der Kontrolle vor Ort ab. Verbote entfalten nur dann ihre abschreckende Wirkung, wenn ihre Einhaltung auch kontrolliert wird. Überwachung kann helfen, Straftaten aufzuklären. Deshalb setze ich mich auch dafür ein, das mehr Polizisten auf den Straßen für die Durchsetzung von Recht und Ordnung sorgen. Allerdings haben wir in diesem Bereich auch noch viel zu tun. Freiheit muss geschützt werden, sie muss aber auch erhalten werden. Jedes Verbot und jede Überwachung muss daher auch danach betrachtet werden, ob nicht das zu schützende Gut der Freiheit zu sehr eingeschränkt wird.

Sicherheit ist aber auch wirtschaftliche und soziale Sicherheit. Mein Bestreben ist es daher, Magdeburg als Wirtschaftsstandort zu stärken und die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen in der Region zu ermöglichen.

Bezüglich der Verbesserung der Sicherheitslage in der Stadt müssen wir im Einzelfall über eine mögliche Ausweitung von Videoüberwachung und der Ausweitung des Alkoholverbotes auf weitere öffentliche Plätze sprechen. Die Bürgerinnen und Bürger engagieren sich nur für eine Stadt, wenn sie auch sicher in ihr leben können.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Bernd Heynemann
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Frage zum Thema Finanzpolitik
01.09.2009
Von:

Sehr geehrter Herr Heynemann !

Warum hat die CDU dieses katastrophale Erbschaftssteuergasetz von Herrn Steinbrück mitgetragen?Die Zeichen der Zeit wollen die Politiker wohl nicht erkennen.Immer mehr Paare leben unverheiratet zusammen.Die Partner stehen in guten wie in schlechten Zeiten füreinander ein haben allerdings wenn es ums Erben geht ganz schlechte Karten.Noch schlimmer ist die steuerliche Belastung in solchen Fällen.Wird zum Beispiel ein unverheirateter Partner als Alleinerbe notariell festgelegt,bekommt dieser dermaßen hohe Erbschaftssteuern auferlegt,daß er z.B.ein Haus nicht halten kann,auf Grund dieser enormen Steuerlast.Er muß eine Wahsinnshypothek aufnehmen oder sein Erbe sofort veräußern.Finden Sie diese Steuerregelung noch zeitgemäß?Der Trend geht nun mal in die von mir anfangs genannte Richtung.Wie kann es sein,daß Schwule und Lesben wesentlich besser in der Erbschaftssteuerregelung gestellt sind? Hier hat man anschei- nend den Geist der Zeit erkannt,in den anderen Fällen eher nicht.Werden Sie lieber Herr Heynemann,wenn es eine CDU/FDP-Regierung geben wird,sich für eine Änderung dieser Steuergesetze einsetzen? Es muß eine Gerechtigkeit hergestellt werden.

Mit freundlichen Grüßen

J.
Ottersleben
Antwort von Bernd Heynemann
1Empfehlung
08.09.2009
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage.

Es ist richtig, bei der Erbschaftssteuerregelung besteht großer Handlungsbedarf. Das ererbte Unternehmen oder Immobilien verkauft werden müssen, um die Erbschaftssteuer zu bezahlen halte ich für eine Fehlentwicklung. So werden, in Bezug auf Unternehmen, Arbeitsplätze gefährdet. Gerade in einer Wirtschaftskrise kann beispielsweise nicht die Lohnsumme auf dem gleichen Niveau gehalten werden. Aber auch Privatpersonen sollten nicht gezwungen sein, ihr Erbe zu verkaufen um ihre Steuerschuld zu begleichen.

Wenn die Erbschaftssteuer überhaupt erhoben werden soll, dann muss sie so geregelt sein, dass sie keine Arbeitsplätze gefährdet und die Bürgerinnen und Bürgern – die ja in dieser Situation schon genug belastet sind – nicht in existenzielle Nöte bringt.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Bernd Heynemann
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Frage zum Thema Arbeit
18.09.2009
Von:

Kein Mindestlohn bedeutet für mich staatliche Beteiligung an der Bezahlung von Arbeitnehmern in privaten Unternehmen.
Was halten Sie vom Mindestlohn, was halten Sie von der Alternative der Kanzlerin (Fernseh"duell") und glauben Sie, daß diese Alternative zum gleichen oder einem besseren Ergebnis führt ?

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Bernd Heynemann
bisher keineEmpfehlungen
24.09.2009
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage.

Auf dem Arbeitsmarkt führen hauptsächlich zwei Phänomene zu niedrigen Löhnen. Zum einen herrscht ein zu großes Angebot an Arbeitskraft, weil beispielsweise der Job nur wenige oder keine Qualifikationen erfordert (Stichwort: geringqualifizierte Arbeitskräfte) oder wie das Beispiel der Kassiererin zeigt, kann der Arbeitsplatz durch Automation eintfallen.

Beide Phänomene führen dazu, dass die ArbeitnehmerInnen in einer schlechten Verhandlungsposition sind. Diese Situation wird durch einen Mindestlohn noch weiter verschärft. Denn auch bei dem Faktor Arbeit bildet das Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage den Preis.

Setzt man nun künstlich, so zum Beispiel durch einen Mindestlohn, den Preis fest, wird sich die Nachfrage nach der Arbeitskraft entsprechend entwickeln. Ist der Mindestlohn zu niedrig, so hat er für den Arbeitnehmer keinen Effekt. Ist er zu hoch, dann vernichtet er Arbeitsplätze, denn die Arbeitskraft wird dementsprechend weniger nachgefragt. Liegt der Mindestlohn höher als der jetzt gezahlte Lohn, dann muss diese Erhöhung auch mit einem Produktivitätsgewinn verbunden sein. Sonst wird der Arbeitsplatz ins Ausland verlagert oder durch Maschinen ersetzt. Bei einem allgemeinen Mindestlohn besteht auch die Gefahr, das Personen die heute noch etwas mehr als den Mindestlohn verdienen, in Zukunft nur noch das Niveau des Mindestlohns bekommen.

Die Qualifikationen auf dem Arbeitsmarkt können sich nur an den momentanen Zuständen auf dem Arbeitsmarkt orientieren. Damit hängt das Angebot an Arbeitskraft immer der Nachfrage hinterher. Ziel muss es daher sein, auch gering qualifizierte Bürgerinnen und Bürger in einem Job zu halten und die Angebote zur Qualifizierung ausweiten. Damit Arbeitsplätze erhalten bleiben, setzen wir auf den Kombilohn. Hier zahlt der Staat einen Teil des Gehalts. Wir sind hier für klare Regelungen, mit denen die Gesellschaft nicht ausgenutzt wird. So bleiben die Arbeitsplätze auch für Geringqualifizierte erhalten.

Unser Ziel ist es, dass die Menschen von ihrer eigenen Arbeit leben können. Dazu müssen wir die Rahmenbedingungen für den Erhalt und Ausbau von Arbeitsplätzen schaffen. Eine künstliche und willkürliche Verteuerung von Arbeit durch einen allgemeinen Mindestlohn vernichtet Arbeitsplätze. Wir wollen starke Tarifparteien fördern, die einen fairen Lohn für die jeweilige Arbeit aushandeln können.

Mit freundlichen Grüßen

Bernd Heynemann
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Frage zum Thema Wirtschaft
22.09.2009
Von:

Werter Herr Heynemann,

die Kanzlerin wettert auf jeder Wahlveranstaltung gegen die Banken, weil sie die Wirtschaftskrise verschuldet haben.
Aber die CDU lässt sich von den Banken drei Millionen Euro als Spenden überweisen.
Bei mir, kommen da leichte Hintergedanken. Mein Eindruck wird bestätigt, weil in Wahlsendungen in den Medien, wenn die Rede darauf kommt, es sofort abgewürgt wird.
Nun meine Frage: Wie stehen sie zu den Zahlungen. Finden sie die in Ordnung?

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