Beratungspflicht bei Spätabtreibungen
Der Bundestag hat eine striktere Regelung bei Abtreibungen nach der zwölften Schwangerschaftswoche beschlossen. U.a. wurde die Bedenkzeit für Schwangere vor einer Spätabtreibung auf drei Tage festgelegt. Bei SPD, FDP, Grünen und CSU gab es sowohl Ja- als auch Nein-Stimmen.
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Abstimmungsverhalten: SPD / nicht beteiligt
Uwe Karl Beckmeyer
Uwe Karl Beckmeyer
SPD
Bremen II - Bremerhaven
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Kurt Bodewig
Kurt Bodewig
SPD
Neuss I
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin
Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin
SPD
Tübingen
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Sebastian Edathy
Sebastian Edathy
SPD
Nienburg II - Schaumburg
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Günter Gloser
Günter Gloser
SPD
Nürnberg-Nord
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Hubertus Heil
Hubertus Heil
SPD
Gifhorn - Peine
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Dr. Barbara Hendricks
Dr. Barbara Hendricks
SPD
Kleve
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Dr. Eva Högl
Dr. Eva Högl
SPD
Berlin-Neukölln
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Lothar Ibrügger
Lothar Ibrügger
SPD
Minden - Lübbecke I
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Brunhilde Irber
Brunhilde Irber
SPD
Deggendorf
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Karin Kortmann
Karin Kortmann
SPD
Düsseldorf II
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Volker Kröning
Volker Kröning
SPD
Bremen I
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Prof. Dr. Dr. Karl Lauterbach
Prof. Dr. Dr. Karl Lauterbach
SPD
Leverkusen - Köln IV
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Gabriele Lösekrug-Möller
Gabriele Lösekrug-Möller
SPD
Hameln-Pyrmont - Holzminden
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Johannes Andreas Pflug
Johannes Andreas Pflug
SPD
Duisburg II
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Maik Reichel
Maik Reichel
SPD
Burgenland
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Bernd Scheelen
Bernd Scheelen
SPD
Krefeld I - Neuss II
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Dr. Hermann Scheer
Dr. Hermann Scheer
SPD
Waiblingen
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Dr. Frank Schmidt
Dr. Frank Schmidt
SPD
Hochtaunus
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Olaf Scholz
Olaf Scholz
SPD
Hamburg-Altona
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Andreas Steppuhn
Andreas Steppuhn
SPD
Harz
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Ludwig Stiegler
Ludwig Stiegler
SPD
Weiden
Stimmverhalten: nicht beteiligt
Kommentare von Besuchern zur Abstimmung
Kommentar #7
Betr. Kommentar #6

die Politik soll diskutieren, "welches Leben diese Betroffenen (Mutter und Kind) erwartet und ob es überhaupt sinnvoll ist?" also für die Betroffenen entscheiden, ob ihr Leben überhaupt sinnvoll ist oder ob sie das Leben besser sein lassen sollten? ich glaube ich lese nicht recht
von: Florian K.
am: 08.10.2009 23:11
Kommentar #6
ich wünschte, jeder der hier dafür gestimmt hat, würde sich auch um das Leben dieser Kinder NACH jeder verhinderten Abtreibung in dem Masse kümmern, wie es immer vor der Abtreibung geschieht.

Hat man in der Politik schon jemals darüber dikutiert, welches Leben diese Betroffenen (Mutter und Kind) erwartet und ob es überhaupt sinnvoll ist?

Denn das alles macht doch nur einen Sinn, wenn den Betroffenen auch wirklich geholfen wird, und ist das denn der Fall?

Ich denke all das ist wohl nötig, weil die Menschheit vom Aussterben bedroht ist. Oder?
von: noinoi
am: 06.08.2009 12:34
Kommentar #5
Auch mal aus der Sicht einer Gynäkologin
www.spiegel.de
von: Monika Selbst
am: 30.06.2009 09:59
Kommentar #4
Was mich vor allem stört ist, daß es nach meiner Kenntnis keine statistischen Daten dazu gibt, wieviele der abgetriebenen Föten tatsächlich eine Behinderung aufwiesen. D.h. die Genauigkeit der Vorhersagen im Hinblick auf eine Behinderung wird scheinbar gar nicht kontrolliert. Es sind andererseits eine Menge Fälle bekannt, in denen sich gegen Abtreibung entschieden wurde und nach der Geburt herausstellte, daß doch keine Behinderung vorlag! - Gerade im Zusammenhang mit einer so schwierigen Thematik sollten aber doch zumindest sichere Ausgangsdaten und echte Fakten vorhanden sein, bevor eine Debatte über das weitere Vorgehen überhaupt Sinn macht!
von: uhei
am: 06.06.2009 02:48
Kommentar #3
Schon der Titel ist irreführend. Die schwangere Frau hat keine zusätzlichen Pflichten auferlegt bekommen. Einziges Manko bei streng feministischer Ansichtsweise mag sein, daß nun eine Mindestfrist von 3 Tagen für die Entscheidung der Frau vorgeschrieben wird. Wohlgemerkt nur bei den Spätabtreibungen, bei denen der Embryo z.T. schon lebensfähig ist. Für alle anderen Abtreibungen bleibt es bei der geltenden Rechtslage.

Die Beratungspflicht liegt beim Arzt/bei der Ärztin. Es muss jetzt durch den Arzt medizinisch beraten werden, vor allem aber endlich in die psychosoziale Beratung verpflichtend vermittelt werden.
Die betroffene Frau kann selbstverständlich die Beratung ablehnen - diese ist also freiwillig.

Der richtige Titel für diese Abtimmung müsste also lauten Vermittlungspflicht für Ärzte - Ablehnungsrecht für Frauen.

Josef Winkler, MdB
von: Josef Winkler
am: 01.06.2009 13:58
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Abstimmungsergebnis