Die Aufgaben des neu strukturierten Ausschusses für Bauen und Verkehr werden von der neu ins Amt gekommenen Landesregierung grundsätzlich vorgegeben und am 8. September 2005 vom neuen Minister für Bauen und Verkehr vorgestellt.
In der von Ausschussvorsitzendem Wolfgang Röken SPD geleiteten Aussprache zum Einführungsbericht am 22. September 2005 kam es zu einer lebhaften Grundsatzdebatte, die im Ausschussprotokoll 14/44 nachzulesen ist. SPD-Sprecher Dieter Hilser kritisierte die neo-liberale Ausrichtung der künftigen Bau- und Verkehrspolitik und kommentierte das wie folgt: "Chance vertan!" Demgegenüber sah Heinz Sahnen als CDU-Sprecher ein abgerundetes Konzept und hoffnungsvolle Zeichen in Wittkes "Kleiner Regierungserklärung". Oliver Keymis und Horst Becker von den GRÜNEN bedauerten, dass aus der von Schwarz-Gelb im Sommerloch propagierten Aufbruchstimmung nix umgesetzt worden sei. Sie warnten davor, gegenüber der Deutschen Bahn AG nun einen Schmusekurs einzuschlagen. Alles in allem habe man es entgegen mannigfacher Beteuerungen mit ideologiebehafteter Bau- und Verkehrspolitik zu tun. Dies bestritt FDP-Sprecher Christof Rasche. Weder sei nun Ideologie im Spiel noch habe man die CDU über den Tisch gezogen. Im Gegenteil: "Wir gehen gemeinsam vor - im Gegensatz zu Rot-Grün in den vergangenen zehn Jahren."