Aydan Özoğuz (SPD)
Abgeordnete Bundestag 2009-2013
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Angaben zur Person
Aydan Özoğuz
Geburtstag
31.05.1967
Berufliche Qualifikation
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
Hamburg
Wahlkreis
Hamburg Wandsbek
Landeslistenplatz
2, Hamburg
(...) Nach der Diskussionsveranstaltung bei der Volkshochschule am Sonntag hatte ich die Möglichkeit mit Ihren anwesenden Kolleginnen und Kollegen über die Situation der Lehrerinnen und Lehrer zu sprechen und wir sind übereingekommen, dass wir uns zukünftig gemeinsam um Ihre missliche Beschäftigungssituation kümmern wollen. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
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Frage zum Thema Internationales
23.06.2013
Von:

Sehr geehrte Frau Özoguz,

ich habe gelesen, dass sie sich im Rahmen der "anti Erdogan-Demos" in Köln, deutlich von Äußerungen, er sei ein Diktator, distanziert haben, da ihn ja schließlich rund 50% der Bevölkerung gewählt hätten.
1.ist ein Politiker deshalb kein besserer Mensch und ist seine Politik deshalb nicht besser nur weil ihn viele Menschen gewählt haben!! Hitler wurde auch von vielen Menschen gewählt. 2.Ein Fanatiker wird dann gefährlich, wenn er die Macht hat nicht nur selbst bekloppt zu sein, sondern es auch von allen anderen verlangt und dies durch Repressalien durchsetzen kann.
Nun meine Frage: Was halten sie persönlich von Herrn Erdogan und seiner Politik?
(Bitte kein Parteigeschwafel, das regt mich bei Frau Merkel immer so auf, wenn ich sie im TV sehe.)

Mit freundlichen Grüßen
H.
Antwort von Aydan Özoğuz
bisher keineEmpfehlungen
17.07.2013
Aydan Özoğuz
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage.

Mein Interview im Deutschlandradio, aus dem einzelne Zitate in der weiteren Berichterstattung aufgegriffen wurden, möchte ich Ihnen gerne vollständig zur Einsicht geben. Ebenso meine Presseerklärung vom 24. Juni 2013, damit kein verkürztes Zerrbild entsteht:
www.dradio.de
www.spd.de

Für mich ist klar, dass Ministerpräsident Erdogan mit seiner Politik die in den letzten Jahren weiter stattgefundene Demokratisierung, Modernisierung und gesellschaftliche Öffnung des Landes nicht zurückdrehen darf. Ich bin entsetzt über die aktuellen Geschehnisse in der Türkei und die unverhältnismäßige Gewalt gegenüber meist friedlichen Demonstranten. Es ist in der türkischen Gesellschaft ja seit längerer Zeit ein großes Unbehagen darüber zu spüren, was Erdogan an Projekten anstrebt. Dass das Militär sich heute nicht mehr in Tagespolitik einmischen kann, wie es früher der Fall war, und auch nicht einfach aufmarschiert, ist hingegen ohne Zweifel sein Verdienst. Erdogan kann als Ministerpräsident nach türkischem Recht nach seinen drei Amtszeiten nicht als Ministerpräsident wiedergewählt werden, weshalb viele vermuten, dass er sich um das Präsidentenamt bewerben wird. Klar ist, dass es das türkische Volk ist, das darüber entscheidet, ob Erdogan und die AKP Erfolg an der Wahlurne haben oder nicht. Und die Wahlen stehen ja schon bevor.

Ich glaube, dass die Menschen auf dem Taksim-Platz und in der gesamten Türkei sich erhoffen, dass wir die Geschehnisse beobachten, dass wir sie kommentieren und dass wir unsere Solidarität ausdrücken.

Ein Vergleich zum Ende der Weimarer Republik 1933 ist nun wirklich nicht angebracht.

Mit freundlichen Grüßen

Aydan Özoguz, MdB
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Frage zum Thema Internationales
15.07.2013
Von:

Hallo Frau Özoguz,

ist Ihnen meine letzte Frage zu unangenehm, als dass Sie sie beantworten möchten?

MfG

H.
Antwort von Aydan Özoğuz
bisher keineEmpfehlungen
17.07.2013
Aydan Özoğuz
Sehr geehrter Herr ,

selbstverständlich beantworte ich alle Fragen bei abgeordnetenwatch, wie Sie auch der Übersicht meines Profils entnehmen können. Sie können sich sicherlich vorstellen, dass ich als Bundestagsabgeordnete und stellv. SPD-Vorsitzende viele Zuschriften per Mail oder Post bekomme, deswegen kann es manchmal ein wenig dauern, bis alles beantwortet ist. Wie Sie sehen, ist Ihre Frage von mir mittlerweile beantwortet worden.

Mit freundlichen Grüßen

Aydan Özoguz, MdB
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Frage zum Thema Soziales
28.08.2013
Von:

Sehr geehrte Frau Özoguz,
wir waren vor einigen Jahren zusammen mit dem Bus in Berlin, bei Ortwin Runde.
Nachdem per Gesetz die anrechenbaren Studienzeiten für die Rente gestrichen worden sind, der Euro als künstlicher Inflateur meinen Verdienst und meine Rente sozusagen halbiert hat und sie jetzt auch noch versteuert wird, nachdem ich nach 30 Jahren immer mehr selbständiger Tätigkeit um auszukommen, schwer krank wurde, bin ich jetzt Frührentnerin mit Aufstockung.

Nun meine Frage(n):
1. Warum werden Gaskosten doch und Stromkosten nicht übernommen? Wo ist da die Logik? Bei der Preissteigerung? Kochen und waschen ist ein Grundbedürfnis für mich, ich nutze Gas zum heizen u. für Wasser. Im Winter sitze ich oft NUR bei Kerzenschein in der Wohnung.
2. Meine letzte Gasabrechnung ergab, dass ich 300 khw!(so wenig)mehr verbraucht habe, als im Vorjahr. Die Gaspreise sind gestiegen, der Winter war sehr lang und ich habe außer im Zimmer wo ich mich aufhalte, max. 12 Grad in der Wohnung. Mein Winteralltag besteht darin, in der Wohnung stets einen Skianzug zu tragen und nachts die Heizung ganz abzuschalten.
Trotzdem hat das Soz.amt es abgelehnt, mir die 58,- Mehrkosten für Gas (Heizung) zu erstatten. Wieso?
Meine Information war bisher, dass Gaskosten komplett übernommen werden?
Wie stehen sie zu dem Regelsatz für Hartz 4 und Aufstockung? Sie befanden ja schon 2011, dass der Satz viel zu niedrig ist.
Die Lebensmittelpreise sind um 23 % gestiegen.
3. Meine großartige Rentenerhöhung von 1,- ,wurde sofort wieder von der Aufstockung abgezogen. Welche Chance habe ich - auch später als reguläre Rentnerin diese Situation zu verbessern, wenn jeder Cent einem wieder weggenommen wird? Jeder Rentner profitiert, nur ich nicht.
4. 400,- im Monat kann ich gesundheitlich nicht mehr dazu verdienen. Bei weniger,(z.B. 100,-),streicht das Soz.amt sofort wieder ab.
Wie stehen Sie zum kleinen Dazuverdienst im geringen Maße ohne Streichung?
Für ein menschenwürdiges Dasein?
Liebe Grüße
Antwort von Aydan Özoğuz
bisher keineEmpfehlungen
30.08.2013
Aydan Özoğuz
Sehr geehrte Frau ,

meine Mitarbeiter hatten ja in der Vergangenheit bereits den Versuch unternommen Sie zu kontaktieren. Gerne greife ich das Angebot noch einmal auf, Ihre Unterlagen in meinem Büro gemeinsam zu sichten und nach einer Lösung zu suchen. Ohne weitere Informationen kann ich leider nicht beurteilen, wieso Ihre Gasabrechnung nicht übernommen wurde.

Melden Sie sich gerne in meinem Büro unter 040/68944545 oder unter aydan.oezoguz@wk.bundestag.de.

Mit besten Grüßen
Aydan Özoguz, MdB
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