Aydan Özoğuz (SPD)
Abgeordnete Bundestag

Grunddaten
Aydan Özoğuz
© spdfraktion.de
Geburtstag
31.05.1967
Berufliche Qualifikation
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
Hamburg
Wahlkreis
Hamburg Wandsbek
Landeslistenplatz
2, Hamburg
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(...) Das Thema, das Sie ansprechen, betrifft die Hamburger Landesebene. Ich habe deshalb Ihre konkrete Kritik am Zustand der Klassenräume und des Stundenausfalls an der Schule zum Anlass genommen, bei der zuständigen Behörde nachzufragen, wie es sich mit dem von Ihnen geschilderten Sachverhalt genau verhält und wie man dem Problem von Behördenseite begegnen will. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
10.05.2012
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes gegen Piraterie (Atalanta)
nicht beteiligt
29.03.2012
Abbau der kalten Progression
nicht beteiligt
29.03.2012
Kürzungen der Solarförderungen
nicht beteiligt
29.03.2012
Pläne für ein Betreuungsgeld aufgeben
nicht beteiligt
27.02.2012
Zweites Rettungspaket für Griechenland
JA
26.01.2012
Verlängerung Afghanistan Einsatz (ISAF)
JA
01.12.2011
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes im Mittelmeer (OAE)
NEIN
01.12.2011
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes gegen Piraterie (Atalanta)
JA
26.10.2011
Ausweitung des Euro-Rettungsschirms (EFSF)
JA
29.09.2011
Euro-Stabilisierungsfonds EFSF
JA
29.09.2011
Reform des Bundestagswahlrechts
NEIN
29.09.2011
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Südsudan (UNMISS)
JA
08.07.2011
Deutsche Beteiligung an UN-Aufbaumission in Südsudan
JA
08.07.2011
Keine Panzer an Saudi-Arabien verkaufen
enthalten
08.07.2011
Verlängerung des Darfur-Einsatzes
JA
07.07.2011
Abschiebestopp für syrische Flüchtlinge
JA
07.07.2011
Eingeschränkte Zulassung der Präimplantationsdiagnostik
NEIN
07.07.2011
Unterirdische Speicherung von CO2
NEIN
30.06.2011
Atomausstieg bis 2022
JA
09.06.2011
Verlängerung des Libanon-Einsatzes (UNIFIL)
nicht beteiligt
09.06.2011
Verlängerung Kosovo-Einsatz (KFOR)
nicht beteiligt
26.05.2011
Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetz
JA
25.03.2011
AWACS-Einsatz in Afghanistan
NEIN
17.03.2011
Sofortige Abschaltung von Alt-AKW
JA
17.03.2011
Unverzügliche Abschaltung aller deutschen AKW
enthalten
17.03.2011
Vorübergehende Aussetzung von AKW-Laufzeiten (Moratorium)
NEIN
28.01.2011
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
JA
03.12.2010
Anpassung und Veränderung von Hartz IV
NEIN
03.12.2010
Vorläufiger Bau- und Vergabestopp bei Stuttgart 21
JA
02.12.2010
Kampf gegen Piraten (ATALANTA)
nicht beteiligt
02.12.2010
Verlängerung Bosnien-Einsatz (ALTHEA)
nicht beteiligt
02.12.2010
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes im Mittelmeer (OAE)
nicht beteiligt
26.11.2010
Haushalt 2011
NEIN
12.11.2010
Einführung bundesweiter Volksentscheide
NEIN
12.11.2010
Gesundheitsreform
NEIN
11.11.2010
Neuordnung am Arzneimittelmarkt
NEIN
28.10.2010
Abschöpfung von Zusatzgewinnen aus AKW-Laufzeitverlängerung
NEIN
28.10.2010
Brennelementesteuer
NEIN
28.10.2010
Sparpaket (Haushaltsbegleitgesetz)
NEIN
28.10.2010
Verlängerung von AKW-Laufzeiten
NEIN
18.06.2010
Reduzierung der Wehrpflicht
NEIN
17.06.2010
Bundeswehr ohne Wehrpflicht
enthalten
17.06.2010
Reform der Jobcenter
JA
17.06.2010
Verlängerung des Darfur-Einsatzes (UNAMID)
JA
17.06.2010
Verlängerung des Libanon-Einsatzes (UNFIL)
JA
17.06.2010
Verlängerung des Sudan-Einsatzes (UNMIS)
JA
10.06.2010
Austritt aus der Kernfusion (ITER)
enthalten
10.06.2010
Verlängerung Kosovo-Einsatz (KFOR)
JA
21.05.2010
Euro-Rettungsschirm
enthalten
07.05.2010
Notkredit für Griechenland
enthalten
06.05.2010
Mindestsicherung statt Hartz IV
NEIN
06.05.2010
Schnellere Absenkung der Einspeisevergütung im EEG
NEIN
22.04.2010
Beibehaltung der Steuerfreiheit bei Feiertags- und Nachtarbeit
JA
25.03.2010
Abschaffung der reduzierten Mehrwertsteuer für Hotels
JA
19.03.2010
Bundeshaushalt 2010
NEIN
26.02.2010
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
JA
18.12.2009
Bundeswehreinsatz in Bosnien Herzegowina
JA
18.12.2009
Kampf gegen Piraten (ATALANTA)
JA
04.12.2009
Verzicht auf Mehrwertsteuersenkung für das Hotelgewerbe
JA
04.12.2009
Wachstumsbeschleunigungsgesetz
NEIN
03.12.2009
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
JA
03.12.2009
Verlängerung des Anti-Terror-Kampfes (OEF)
NEIN
03.12.2009
Verlängerung Libanon-Einsatz (UNFIL)
JA
Fragen an Aydan Özoğuz
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Frage zum Thema Frauen
09.03.2012
Von:

Sehr geehrte Frau Özoğuz,

aktuell im Gespräch ist wieder die Frauenquote, dazu kommen weitere Quoten wie die Migrantenquote etc..

Bei der Polizei werden beispielsweise schon jetzt Frauen und auch Migranten besonders anhand einer Quote bei der Einstellung bevorzugt. Ebenso zum Beispiel bei der Feuerwehr. Ich bin der Ansicht, es sollte vielmehr auf die Qualifikation und das Soziale geachtet werden, als auf festgelegte Quoten. Denn was würde es bringen, zwar eine Frau als Feuerwehrfrau im Rettungsdienst zu haben aufgrund der Quote, welche aber die immer schwerer werdenden Menschen nicht die Treppe runtertragen kann? Ebenso bin ich auch schon einem Polizisten begegnet, der schlecht Deutsch sprach und in dem Bericht jedes dritte Wort falsch geschrieben hat. Es sollte bei der Einstellung und Auswahl der Bewerber ausschließlich Art. 3 des GG angewandt werden, und der geeignetste Kandidat, egal ob Mann oder Frau, Migrant oder Einheimischer sollte gewinnen. Und sowohl Migranten haben wegen ihrer Zweisprachigkeit, als auch Frauen (z.B. im Kontakt zu anderen Frauen) Ihrer individuellen Stärken, welche berücksichtigt werden müssen. Natürlich müssen auch mehr Frauen in die Vorstände, die geringe Zahl hängt aber eher davon ab, dass sich die Frau gewandelt hat, von der Hausfrau zum Berufstätigen. Und Vorstände blicken meist auf eine langjährige Berufserfahrung zurück.

Es gibt beispielsweise auch keine Männerquote in Pflegeberufen (91,3% Frauen), bei Erziehern (92,8%), Lehrern (75,8%) oder Putzkräften (88,5%; Quelle: www.spiegel.de ).

Wie stehen Sie zur verpflichtenden Einführung von Quoten?
Falls Sie diese einführen möchten, wie stehen Sie zu Männerquoten in typischen Frauenberufen?

Viele Grüße

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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
24.03.2012
Von:

Sehr geehrte Frau Özoğuz,

ich richte diese Frage im besonderen auch an Sie in Ihrer Funktion eines aktiven Mitgliedes der Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft.

Nach über einem Jahrzehnt aktiv erworbener Erfahrungen im Rahmen online geführter Diskussionen begrüße ich ausdrücklich die Etablierung von Institutionen wie denen der E-Petition des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestages und des assoziierten Diskussions-Forums sowie von "Adhocracy".

Der politische Diskurs und die demokratische Teilhabe ist, damit beschäftigt sich die Kommission eingehend, einem grundlegenden Wandel unterworfen. Die sich durch das Internet und andere digitale Medien ergebenden Möglichkeiten verheißen mannigfaltige, neuartige Strukturen politischer Partizipation und Kommunikation. Die diesbezüglich grundlegenden Weichenstellungen haben einen eminent richtungsweisenden Charakter in bezug auf die Etablierung einer damit assoziierten demokratischen Wirklichkeit. Die demokratische Verantwortung der Enquete-Kommission ist somit in Hinblick auf ihre die Zukunft entscheidend mitgestaltende Einflußnahme kaum hoch genug einzuschätzen. Ich möchte, u.a. auch vor dem Hintergrund der jüngst gemachten und beobachteten Erfahrungen, diese Frage auf nur einen Teilaspekt fokussieren: Die Moderation des Forums des Petitionsausschusses setzt die Richtlinien des Forums um. Hierzu gehört z.B. die Löschung von Beiträgen, die "in keinem sachlichem Zusammenhang zum Anliegen der Petition" stehen. Hierbei zeigte sich, welch unruhestiftendes und diskussionsbeeinflussendes Potential diesem Vorgehen innewohnt. Entsprechend habe ich das Thema "Qualitätssicherung auf dem Gebiet der Moderation" gestartet. Ein analoger "thread" ist in Adhocracy unter "Netzwerkbefähigung der Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter" zu finden. Mich würde interessieren, welche Stellung Sie persönlich zu dieser Thematik beziehen.

Mit freundlichen Grüßen
C.
Antwort von Aydan Özoğuz
bisher keineEmpfehlungen
30.03.2012
Aydan Özoğuz
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die Sie auch meinem Fraktionskollegen Lars Klingbeil gestellt haben. Ich habe meine Antwort mit dem Kollegen Klingbeil abgestimmt, der die SPD-Bundestagsfraktion in der für Ihre Fragen federführenden Projektgruppe "Demokratie und Staat" der Enquete-Kommission vertritt. Wir teilen Ihre Einschätzung, dass sich mit den neuen Beteiligungsmöglichkeiten erhebliche Potenziale für die politische Partizipation, zugleich aber auch neue Fragestellungen und auch neue Gefährdungen ergeben. Dazu gehört auch die Frage der Moderation von politischen Informations-, Diskussions- und Beteiligungsplattformen.

Auch bei den Diskussionsangeboten der Medien wird ja immer wieder die Frage der Moderation und deren Grenzen in den Foren- und Kommentarfunktionen thematisiert: Gegen eine Moderation ist zunächst grundsätzlich nichts einzuwenden, solange sie inhaltlich nicht zu einer Entstellung des von anderen Personen gelieferten Materials oder deren geäußerte Meinung führt. Dabei sind selbstverständlich auch die Persönlichkeitsrechte anderer zu beachten. Moderationen können und sollen u.a. die Qualität und das Diskursniveau sicherstellen. Ziel der Moderation sollte es sein, einen sachlichen und fairen Diskussionsprozess zu ermöglichen.

Bei den Beteiligungsangeboten der Exekutive, aber auch der Legislative, stellt sich die Fragestellung noch einmal weitaus grundlegender. Hier stellt sich die Frage, welche Rolle und welche Spielräume der Staat als Kommunikator hat. So können beispielsweise gut gemeinte Formen der Interaktion etwa von staatlichen Organen in Online-Foren auch das Risiko bergen, die Willensbildung zu beeinflussen. Diese Fragestellungen werden derzeit in der Projektgruppe "Demokratie und Staat" debattiert, allerdings steht die Diskussion hierzu erst am Anfang.

Auch das von Ihnen angesprochene Beispiel, die Moderation des Forums des Petitionsausschusses, spielte in den Beratungen der Kommission, aber auch darüber hinaus, eine Rolle. Mit der Moderation sollen die Richtlinien des Forums umgesetzt und auch Rechte gewahrt werden. Dabei wird hier – wie vermutlich in jedem Forum – natürlich immer mal wieder der Vorwurf erhoben, dass Beiträge zu Unrecht gelöscht wurden, weil sie beispielsweise nicht im Zusammenhang mit der Petition stehen. Ich kann und möchte dies ohne Prüfung nicht im Einzelfall bewerten, aber Sie können sicher sein, dass wir derartigen Vorwürfen sehr sorgfältig nachgehen. Wir setzen uns als SPD-Bundestagsfraktion darüber hinaus dafür ein, dass die Anforderungen für öffentliche Petitionen nicht zu streng ausgelegt werden, um möglichst viele Petitionen als öffentliche Petition zuzulassen und damit auch eine begleitende öffentliche Diskussion ermöglichen zu können.

Von daher unterstütze auch ich Ihren Vorschlag, den Sie ja auch auf der Beteiligungsmöglichkeit enquetebeteiligung.de eingestellt haben, und dabei vor allem die Forderung, dass wir uns Gedanken über die Qualitätssicherung bei der Moderation von staatlichen Diskussions- und Beteiligungsmöglichkeiten machen müssen. Dies betrifft im Übrigen die Angebote der Exekutive wie auch der Legislative und ebenso die Angebote der Fraktionen, die inzwischen ja auch – wie beispielsweise der Zukunftsdialog der SPD-Bundestagsfraktion unter der Adresse zukunftsdialog.spdfraktion.de - eigene Beteiligungsmöglichkeiten anbieten.

Der Kollege Lars Klingbeil hat mir versichert, das Thema in der Projektgruppe "Demokratie und Staat" anzusprechen und vorzuschlagen, dass dies auch bei den noch zu erarbeitenden Handlungsempfehlungen aufgegriffen wird.

Mit freundlichen Grüßen

Aydan Özoguz
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Frage zum Thema Integration
12.04.2012
Von:
D.

Sehr geehrte Frau Özugüz,

z.Zt. werden 25 Millionen Exemplare des Koran im deutschsprahigen Raum unter der Regie des muslimischen Predigers Ibrahim Abu Nagie verteilt mit vermuteter missionarischer Zielsetzung
( siehe u.a. FAZ 12.4.2012 S. 4 und Welt online 11.04.2012 " Wut über Koran in der Fußgängerzone").

Sind Sie der Auffassung, daß diese Aktion der Integration von Musimen in Deutschland dient ?

Mit freundlichem Gruß

D.

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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
14.04.2012
Von:

Sehr geehrte Frau Oezoguz,

sorry fuer die nicht korrekte Schreibung Ihres Namens (engl. Programm).
Ich bitte Sie dringend, sich zu Folgendem zu aeussern: www.zeit.de
Wollen Sie und Ihre Genossen wirklich die Demokratie aushebeln? Ein Blick ins Grundgesetz koennte helfen.... Jeder Abgeordnete ist seinem Gewissen verpflichtet. Wie war das nochmal bei Willy Brandt? "mehr Demokratie wagen" Z.Zt. macht sich die SPD zum Gehilfen der Ex-Agitations- u. Propagandareferentin der FDJ.

Mit freundlichen Gruesen

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Frage zum Thema Integration
22.05.2012
Von:

Sehr geehrte Frau Özuguz

Ich beschäftige mich gerade mit der Repräsentation von Frauen im Bundestag. Dabei fiel mir auf, dass derzeit, nach meiner Recherche, nur drei weibliche Abgeordnete mit Migrationshintergrund im Bundestag sitzen. Daran knüpft sich die Frage, ob im deutschen Bundestag eine Quote für Frauen mit Migrationshintergrund eingeführt werden sollte. Wie stehen Sie zu dieser Frage? Kennen Sie Gründe, warum derzeit nur so wenige Frauen mit Migrationshintergrund im Bundestag sitzen?

Mit freundlichen Grüßen

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