Arnold Gossel (CDU)
Kandidat Landtagswahl Niedersachsen 2008
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Arnold Gossel
Jahrgang
1955
Berufliche Qualifikation
Vermessungstechniker
Ausgeübte Tätigkeit
Angestellter, Behörde für Geoinformation, Landentwicklung und Liegenschaften (GLL), Aurich
Wohnort
-
Wahlkreis
Aurich
Ergebnis
35,4%
Landeslistenplatz
55
Ich bin nicht der Meinung, dass Niedersachsen ein Armenhaus ist und schon gar nicht Ostfriesland. Auch bin ich nicht der Meinung, dass Ostfriesland in Hannover schlecht vertreten ist und nur Sie diesen Umstand ändern könnten. (...)
 
Persönliche Website
www.arnold-gossel.info
Fragen an Arnold Gossel
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Frage zum Thema Bildung
14.01.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Gossel,

glauben Sie tatsächlich, dass es ausreicht, eine gewisse Anzahl zusätzlicher Studienplätze zu schaffen? (11200 gegenüber rund 60 000 möglichen Absolventen in den beiden Jahrgängen nur am Gym!!) Wo, in welchen Fächern sollen diese geschaffen werden? Es sind eben nicht gerade die Fächer, die zur Zeit schon problematisch sind. Weiterhin gehört etwas mehr dazu, als nur eine Zahl in den Raum zu werfen, sondern es muss das Angebot und die Qualität des ganzen hinterfragt werden. Im Moment sehe ich als Elternvertreterin am Ulricianum dies mit großen Bauchschmerzen, da auch von MK und Wissenschaftsministerium recht wenig zu hören ist und im Gegensatz z.B. zu Bayern, welches auch 2011 einen doppelten Jahrgang hat, dieses Thema durchaus ausgessen wird.

Wie stehen Sie zu den Problemen, die sich durch die Einführung des G 8 ergeben haben? Der Druck in den Grundschulen nimmt zu, Schüler am Gym werden mit erheblich mehr Unterrichtsstunden schon in unteren Jahrgängen belastet, die Lehrpläne aber leider nicht entrümpelt und angepasst, Schüler und Lehrer in ein Kompetenzkorsett gesteckt. Setzen Sie sich bitte dafür ein, die Klassenfrequenzen deutlich zu senken und endlich einmal die politischen Ideologien aus der Bildung herauszuhalten.

Die Einführung der EiSchu bringt nicht nicht eine Stunde mehr Unterricht in die Klassen und verhilft nicht zur Förderung schwacher Schüler. Eigenverantwortlich den Mangel zu verwalten kann keine Lösung sein.

Mit freundlichen Grüßen

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Frage zum Thema Arbeit
14.01.2008
Von:
-

Sehr geehrter Herr Gossel,

könnten Sie sich vorstellen, gemeinsam mit der Friesenpartei für unsere Region zu arbeiten und sichtbare Verbesserungen zu erzielen?
Antwort von Arnold Gossel
1Empfehlung
15.01.2008
Arnold Gossel
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Anfrage.
Natürlich würde ich zum Vorteil von Ostfriesland mit Politikern der Friesenpartei zusammenarbeiten um Verbesserungen zu erzielen.

MfG
Arnold Gossel
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Frage zum Thema Bürokratie / Verwaltung
15.01.2008
Von:

Moin, moin Herr Gossel,

das mit dem Armenhaus war vielleicht etwas spitz formuliert, obwohl die Behauptung von der Tendenz her richtig ist.
Fakt ist, dass die Beschäftigungsqoute im ostfriesischen Raum ganz weit im unteren Bundesdurchschnitt liegt.

Leider ist meine Frage nicht vollständig beantwortet. Vielleicht würden Sie in Erwägung ziehen, nochmal etwas tiefer darauf einzugehen.


Ich habe auch nicht behauptet, dass Ostfriesland in Hannover schlecht vertreten ist, sondern das es noch viel anzupacken gibt in Sachen Wirtschaftsförderung ländlicher Raum, sowie Förderung der friesischen Kultur. Das lässt auf Versäumnisse in der Vergangenheit schließen.

Ich stelle meine Fragen von daher etwas präziser:

1. Wie stehen Sie zur Befreiung der Partei "Die Friesen" von der 5%-Klausel?

2. Wie sieht Ihr Konzept aus, um Ostfriesland, speziell den Wahlkreis 86, wirtschaftlich und kulturell nach vorne zu bringen?

Für Ihre Bemühungen bedanke ich mich schon jetzt.

mit freundlichem Gruß

Antwort von Arnold Gossel
3Empfehlungen
16.01.2008
Arnold Gossel
Sehr geehrter Herr ,

ob die Friesenpartei von der 5 % Klausel befreit wird, ist letztlich eine Rechtsfrage, die der Landeswahlleiter und die Partei zu klären haben. Voraussetzung ist dann auch noch, dass die Friesen landesweit mindestens 0,7 % erreichen. Also sollten wir die Wahl abwarten und dann schauen, wie es gelaufen ist.
Die wirtschaftliche Entwicklung des WK 86 ist zum größten Teil davon abhängig, wie die Verkehrsanbindung gestaltet werden kann. Wir brauchen die Anbindung des mittelostfriesischen Raumes an die Autobahn und die Bahnerschließung von Aurich in Richtung Wittmund / Wilhelmshaven. Dafür werde ich mich einsetzen.
Als Mitglied in vielen Vereine setze ich mich auch für die kulturelle Entwicklung ein. In der Geschichte von Ostfriesland ist der Name meiner Familie fest Verwurzelt, dass soll so bleiben.

MfG
Arnold Gossel
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Frage zum Thema Umwelt
23.01.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Gossel,

welche umweltpolitischen Ziele verfolgen Sie bzw. Ihre Partei um die Lebens- und Wohnqualität der Bürgerinnen und Bürger in Aurich zu verbessern? Die Wohn- und Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger wird maßgeblich von Faktoren wie Ruhe und Erholung sowie sauberer Luft geprägt. Bei der Beantwortung der Frage interessiert mich besonders Ihre Aussage bezüglich der Wohnbereiche in den Randlagen von Aurich. Wie wird sich hier die Situation bei Wahl Ihrer Partei bzw. Ihrer Person darstellen?
Besten Dank für Ihre zügige Antwort.
Antwort von Arnold Gossel
bisher keineEmpfehlungen
23.01.2008
Arnold Gossel
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für die Anfrage.

Niedersachsen ist in Deutschland Spitzenreiter bei den erneuerbaren Energien: 5.000 Megawatt Leistung bei der Windkraft und rund 300 Megawatt in über 600 Biogasanlagen sind in Niedersachsen installiert. Klimafreundlichen Antriebstechnologien gehört die Zukunft: Deshalb haben wir zusammen mit der niedersächsischen Wirtschaft die "Landesinitiative Brennstoffzellen" gestartet. Mit dem Innovationsförderprogramm fördern wir die Erforschung der erneuerbaren Energien und Technologien zur Energieeffizienz und Energieeinsparung. Unser Agrarinvestitionsprogramm unterstützt Landwirte bei der Umstellung auf erneuerbaren Energien. Nur wer Natur kennt, kann sie lieben und bewahren: Wir setzen auf mehr Umweltbildung an Schulen und auf Kooperation mit privaten Trägern, Kommunen und Vereinen. Die Frage bezüglich der Randlage der Wohngebiete der Stadt Aurich ist etwas ungenau, meinen Sie ein bestimmtes Gebiet? Grundsätzlich wird sich für die Randlagen im Bezug auf Umwelt nichts ändern.

MfG
A. Gossel
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Frage zum Thema Energie
25.01.2008
Von:

Sehr geehrter Herr Gossel,
was halten Sie von dem, von Herrn Wulff verkündeten, Kohlekraftwerk in unserer Region? Benötigen wir hier vor Ort die Energie?

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