Anna von Treuenfels (FDP)
Kandidatin Bürgerschaftswahl Hamburg 2011
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Angaben zur Person
Anna von Treuenfels
Geburtstag
13.5.1962
Berufliche Qualifikation
Juristin
Ausgeübte Tätigkeit
Juristische Beratung
Wahlkreis
Blankenese , Listenplatz 2, Stimmen (Wahlkreis): 2.877, 1,2%
Landeslistenplatz
4, Stimmen (Liste): 2.672, über Liste eingezogen
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(...) 3. Die Selbstverantwortung der Schulen muss ausgebaut werden: Ich will gute Strukturen stärken und erhalten und nicht aus ideologischen Gründen zerschlagen. Gute Schulen wissen vor Ort am Besten, was die Kinder und Eltern wünschen. (...)
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Frage zum Thema Familie
13.02.2011
Von:

Als Vater von zwei Kindern, die die Grundschule Goosacker besuchen, frage ich Sie:
Was werden Sie tun, damit die Grundschule Goosacker in Osdorf als eigenständige Schule mit Schulleitung und Verwaltung und ausreichenden Räumen auf dem jetzigen Gelände bleibt?
Die Schule ist jetzt zweizügig und im neuen Schuljahr reichen die Anmeldungen für drei neue Klassen.
Es werden in nächster Zeit in Osdorf zwei Neubaugebiete entstehen.
Der Stadtteil ist im demografischen Wandel begriffen d.h. die von Älteren freigemachten Wohnungen werden von jungen Familien mit Kindern bezogen.
Antwort von Anna von Treuenfels
2Empfehlungen
13.02.2011
Anna von Treuenfels
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich gerne beantworten möchte. Ich stehe in diesem Zusammenhang für drei ganz klare Grundsätze:

1. Ein klares Bekenntnis zum Elternwahlrecht: Das Wahlrecht der Eltern darf nicht eingeschränkt werden. Wenn Eltern eine Schule für ihre Kinder ausgesucht haben, muss der Staat ausreichende Ressourcen bereitstellen, dass ein Kind auch an der Schule aufgenommen werden kann. Eine wachsende Schule zeigt, dass sie bei den Eltern akzeptiert wird. Das ist zu respektieren.

2. Kurze Beine - kurze Wege: Die FDP steht für eine familienfreundliche Stadt. Dazu gehört auch ein an der Nachfrage orientiertes wohnortnahes Grundschulangebot. Gerade der kommende demographische Wandel in vielen Stadtteilen muss daher zwingend berücksichtigt werden. Schulen müssen vom Schüler aus und für Schüler gedacht werden und dürfen nicht als staatliches Sparschwein missbraucht werden.

3. Die Selbstverantwortung der Schulen muss ausgebaut werden: Ich will gute Strukturen stärken und erhalten und nicht aus ideologischen Gründen zerschlagen. Gute Schulen wissen vor Ort am Besten, was die Kinder und Eltern wünschen. Wir müssen die Schulen "vor Ort" daher viel besser unterstützen, als das jetzt der Fall ist. Sonst können die Schule die ihnen übergebenen vielfältigen Aufgaben nicht erfolgreich erfüllen. In diesem Zusammenhang fordert die FDP eine professionelle Verwaltungsunterstützung für Schulen, damit sich die Lehrer auf ihre Kernaufgaben konzentrieren können. Und das ist "guter Unterricht".



Mit freundlichen Grüßen

Anna von Treuenfels
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