Angelika Krüger-Leißner (SPD)
Abgeordnete Bundestag 2005-2009
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Grunddaten
Angelika Krüger-Leißner
Jahrgang
1951
Berufliche Qualifikation
Eisenbahnfacharbeiterin, Diplomlehrerin für Kunsterziehung und Geschichte, Studium für Jugendhilfe mit Abschluß
Ausgeübte Tätigkeit
Mitglied des Deutschen Bundestages
Wahlkreis
Oberhavel - Havelland II
Landeslistenplatz
8, Brandenburg
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(...) Ihre Frage, ob sie die gleiche Hilfe erwarten können, ist natürlich berechtigt. Eine staatliche Förderung für Unternehmen ist jedoch ein zweischneidiges Schwert und muss unbedingt eine Ausnahme bleiben. Es ist ein Eingriff in den freien Markt und kommt einer Bevorteilung gleich. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
03.07.2009
Bundestagswahlrecht
NEIN
02.07.2009
AWACS-Einsatz in Afghanistan
JA
18.06.2009
Internetsperren
JA
18.06.2009
Patientenverfügung (Stünker-Antrag)
JA
29.05.2009
Schuldenbremse
JA
28.05.2009
Abgabe von künstlichem Heroin an Schwerstabhängige
JA
28.05.2009
Verlängerung Kosovo-Einsatz
JA
13.05.2009
Anbauverbot von Genmais
NEIN
13.05.2009
Beratungspflicht bei Spätabtreibungen
JA
20.03.2009
Enteignung von Banken
JA
22.01.2009
Mindestarbeitsbedingungen
JA
22.01.2009
Mindestlohn für sechs weitere Branchen
JA
19.12.2008
Kampf gegen Piraten
JA
04.12.2008
Familienleistungsgesetz
NEIN
28.11.2008
Haushalt 2009
nicht beteiligt
26.11.2008
Erbschaftssteuerreform
JA
13.11.2008
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes (OEF)
JA
12.11.2008
BKA-Gesetz
JA
17.10.2008
Banken-Rettungspaket
JA
16.10.2008
Verlängerung Afghanistan-Einsatz (ISAF)
JA
25.09.2008
Rückkehr zur alten Pendlerpauschale
NEIN
17.09.2008
Fortsetzung des Darfur-Einsatzes
JA
17.09.2008
Verlängerung Libanon-Einsatz
JA
05.06.2008
Verlängerung Kosovo-Einsatz
JA
30.05.2008
Bahnprivatisierung
JA
24.04.2008
EU-Vertrag von Lissabon
JA
06.02.2008
Änderung des Stammzellgesetzes
JA
14.12.2007
Postmindestlohn
JA
16.11.2007
Diätenerhöhung
JA
15.11.2007
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes (OEF)
JA
09.11.2007
Vorratsdatenspeicherung
JA
12.10.2007
Verlängerung Afghanistan-Einsatz (ISAF, Tornado)
JA
12.09.2007
Verlängerung Libanon-Einsatz
JA
22.06.2007
Emissionshandel
JA
21.06.2007
Verlängerung Kosovo-Einsatz
JA
14.06.2007
Aufenthalts- und Asylrecht
JA
14.06.2007
Fortsetzung des Bundeswehreinsatzes in Darfur
JA
14.06.2007
Mindestlöhne (Antrag Die Linke.)
NEIN
25.05.2007
Unternehmenssteuerreform
JA
09.03.2007
Rente mit 67
JA
09.03.2007
Tornado-Einsatz
NEIN
02.02.2007
Gesundheitsreform
JA
10.11.2006
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes (OEF)
JA
26.10.2006
EU-Beitritt Bulgariens und Rumäniens
JA
28.09.2006
Verlängerung des Afghanistan-Einsatzes (ISAF)
JA
30.06.2006
Föderalismusreform
JA
29.06.2006
Antidiskriminierungsgesetz
JA
01.06.2006
Anpassung u. Veränderung von Hartz IV
JA
01.06.2006
Bundeswehreinsatz im Kongo
JA
19.05.2006
Erhöhung der Mehrwertsteuer
JA
Fragen an Angelika Krüger-Leißner
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
07.08.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Bundestagsabgeordnete,

ich habe von einem Zeitungsartikel gehört, in dem Sie Stellung zu dem französischen so genannte "Anti-Pirateriegesetz" genommen haben sollen.

Sind Sie bereit das Grundgesetz zu ändern, beziehungsweise Grundrechte einzuschränken um Besitz- oder Verwertungsrechte von Firmen an z.B. Filmen zu sichern oder insgesamt gegen die so genannte Piraterie vorzugehen?

Hat die Filmindustrie oder Musikindustrie in Ihren Augen eine höhere Schutzbedürftigkeit als andere Firmen oder der normale Bürger?

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von Angelika Krüger-Leißner
bisher keineEmpfehlungen
13.08.2009
Angelika Krüger-Leißner
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Nachfrage zu meiner Äußerung zum französischen sogenannten Three-Strikes-Modell. Wie so häufig bei isolierten Zitaten geht der gesamte Interview-Kontext dabei verloren, insbesondere diejenigen Passagen, in denen ich auf die verfassungsrechtlichen Problematik hingewiesen habe.

Ihre Frage gibt mir die Möglichkeit, meine Position noch einmal unmissverständlich klarzustellen.

Ich bitte Sie, meine Ausführungen in meiner Antwort auf die Frage von Herrn Fabian Grießler vom 06.08.2009 nachzulesen, der sich mit dem gleichen Anliegen an mich gewandt hatte.

Mit freundlichen Grüßen

Angelika Krüger-Leißner
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
08.08.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Krüger Leißner,

Sie werden auf heise.de mit dem Satz zitiert:

\"Wir haben starke Grundrechte in unserem Grundgesetz verankert, aber die hindern uns manchmal, einfache, klare Lösungen zu finden.\"

Haben SIe diese Grundrechte wirklich verstanden und verinnerlicht? Es handelt sich dabei um Abwehrrechte des Bürgers gegen unverhältnismässige Eingriffe seitens des Staates.

Was ist Ihre persönliche Position zu den Grundrechten? Würden Sie es begrüßen, wenn Politikerinnen und Politiker diese einfacher ändern könnten bzw. Gesetze erlassen könnten, ohne zu befürchten, dass diese aufgrund mangelnder Konformität mit den Grundrechten dann wiederum vom BVerfG kassiert werden?

Würden Sie lieber in einem Land leben, welches seine Bürger nicht durch eine starke Verfassung schützt, welche den Gesetzgeber zur stetigen Achtung der in den Artikeln 1 - 17 GG verfassten Menschen- und Bürgerrechte anhält und dies durch die Systeme der Verfassungsgerichtsbarkeit schützt?
Antwort von Angelika Krüger-Leißner
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13.08.2009
Angelika Krüger-Leißner
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Nachfrage zu meiner Äußerung zum französischen sogenannten Three-Strikes-Modell. Wie so häufig bei isolierten Zitaten geht der gesamte Interview-Kontext dabei verloren, insbesondere diejenigen Passagen, in denen ich auf die verfassungsrechtlichen Problematik hingewiesen habe.

Ihre Frage gibt mir die Möglichkeit, meine Position noch einmal unmissverständlich klarzustellen.

Ich bitte Sie, meine Ausführungen in meiner Antwort auf die Frage von Herrn Fabian Grießler vom 06.08.2009 nachzulesen, der sich mit dem gleichen Anliegen an mich gewandt hatte.

Mit freundlichen Grüßen

Angelika Krüger-Leißner
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
08.08.2009
Von:
Dr.

Sehr geehrte Frau Krüger-Leißner,

es mehren sich die Stimmen von Politikern, die im sachlichen Zusammenhang mit dem Kommunikationsmedium Internet die Grundlage unserer freiheitlich-demokratischen Gesellschaftsordnung, das Grundgesetz, in Teilen in Frage (zu) stellen (scheinen). Ihr Parteikollege Thomas Jurk ist mit einer Äußerung zur Bekämpfung der Verbreitung von kinderpornographischen Material aufgefallen - und Sie werden mit folgender Aussage zitiert:

"In Deutschland ist manches schwieriger als in anderen Ländern. Wir haben starke Grundrechte in unserem Grundgesetz verankert, aber die hindern uns manchmal einfache, klare Lösungen zu finden. Als ich gehört habe, wie die Franzosen das Problem der Piraterie lösen wollen, habe ich mich gefragt, warum wir das nicht hinbekommen. [...] man [muss] die Rechteinhaber schützen, und zwar so, dass jeder, der das Internet nutzt, es auch versteht. Der Schutz muss wirksam und konsequent sein. Wir neigen immer dazu, komplizierte Lösungen zu finden, während die französische eine simple Lösung ist, die auf den ersten Blick einleuchtet."

Meinen Sie, daß Rechtssicherheit und Schutz z. B. im Internet dadurch erreicht werden kann, daß die Sicherheit, die die Rechtsgrundlage des Grundgesetzes allen Bürgern bietet, in Gesetzgebungsverfahren mißachtet oder situationsbedingt und fallweise verändert bzw. außer Kraft gesetzt wird?

Welchen Wert und Geltungsraum messen Sie den im Grundgesetz gegebenen Grundrechten und Normen bei, vorausgesetzt, die von ihnen gewünschten "simplen" sowie "klaren" (und wirksamen) Lösungen zum Schutz von kommerziellen Partikularinteressen sind - wie die französische Lösung - nicht konform mit unserer Verfassung?

Vielen Dank und freundliche Grüße,
Antwort von Angelika Krüger-Leißner
bisher keineEmpfehlungen
13.08.2009
Angelika Krüger-Leißner
Sehr geehrter Herr Dr. ,

vielen Dank für Ihre Nachfrage zu meiner Äußerung zum französischen sogenannten Three-Strikes-Modell. Wie so häufig bei isolierten Zitaten geht der gesamte Interview-Kontext dabei verloren, insbesondere diejenigen Passagen, in denen ich auf die verfassungsrechtlichen Problematik hingewiesen habe.

Ihre Frage gibt mir die Möglichkeit, meine Position noch einmal unmissverständlich klarzustellen.

Ich bitte Sie, meine Ausführungen in meiner Antwort auf die Frage von Herrn Fabian Grießler vom 06.08.2009 nachzulesen, der sich mit dem gleichen Anliegen an mich gewandt hatte.

Mit freundlichen Grüßen

Angelika Krüger-Leißner
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