Angelika Beer (GRÜNE)
Abgeordnete EU-Parlament 2004-2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Grunddaten
Angelika Beer
Jahrgang
1957
Berufliche Qualifikation
Rechtsanwalts- und Notargehilfin, Arzthelferin
Ausgeübte Tätigkeit
MdEP
Wohnort
-
Bundesland
Schleswig-Holstein
Bundeslistenplatz
5, über Liste eingezogen
Ich wiederhole mich: Verschwörungstheorien, die die Realität auf den Kopf stellen, werden keinen Beitrag für mehr Frieden und Sicherheit in der Welt leisten können. Ich werde sie sicher nicht überzeugen, sie überzeugen mich nicht. (...)
Parlamentarische Arbeit
Fragen an Angelika Beer
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
18.04.2008
Von:

Sehr geehrte Frau Beer,

ich unterstütze die "Sports for Human Rights" Bewegung in der Tibet Frage - bin aber aus 2 Gründen gegen einen Olympiaboykott:
1) es ist Aufgabe der Politiker, nicht der Sportler, zu zeigen, daß wir gegen die gewaltsamen Menschenrechtsverletzung in Tibet sind - trotz aller wirtschaftlichen Interessen in China
2) der IOC sollte in die Verantwortung gezogen werden....wie kann man einem Land das Meinungs- und Religionsfreiheit blutig unterdrück und die Presse manipuliert die Gastgeberschaft für die Olympischen Spiele geben?...

Meine Frage an Sie - was kann ich zusätzlich tun um auch auf politischem Wege meinem Widerstand in dieser Angelegenheit Gehör zu verschaffen?

Vielen Dank im voraus,
Antwort von Angelika Beer
8Empfehlungen
14.05.2008
Angelika Beer
Sehr geehrte Frau Spenger,

vielen Dank für Ihre Anfrage vom 18.04.08. Ich bin der Ansicht, dass nicht ausschließlich Politiker in der Verantwortung stehen, Stellung zu Menschenrechtsverletzungen in China zu beziehen. Ein jeder sollte seiner Haltung gegenüber der gegenwärtigen Situation deutlich machen.

Ich stimme Ihrer Kritik an der Entscheidung des IOC absolut zu. Als am 13. Juli 2001 Peking den Zuschlag erhielt war das, vor dem Hintergrund der anhaltenden Menschenrechtsverachtungen Chinas, eine für mich nicht nachvollziehbare Entscheidung.

Ein Olympiaboykott, der auf dem Rücken der Sportlerinnen und Sportler ausgetragen wird, ist grundsätzlich nicht erstrebenswert. Angesichts der Menschenrechtssituation in China und um in dieser Frage Druck auf die Regierung in Peking auszuüben sollte diese Option jetzt jedoch nicht ausgeschlossen werden.

Sie haben eine Vielzahl verschiedener Möglichkeiten, Ihrer Stimme in dieser Angelegenheit Gehör zu verschaffen. Wenn Sie Organisationen finanziell unterstützen wollen, dann sollten Sie auf das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen www.dzi.de achten.

Mit freundlichen Grüßen

Angelika Beer
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
05.05.2008
Von:

Sehr geehrte Frau Beer,

Unter einer Dokumentation verstehe ich in etwa das, was "!Unter falscher Flagge" ist - eine Anreihung gut recherchierter Fakten, welche im richtigen Zusammenhang ein völlig anderes Bild der Realität liefern. Was haben Sie an der Machart auszusetzen? Etwa dass man dem Film ansieht, dass er nicht mit aufwenigen Produktionsmitteln und viel Geld produziert wurde?

Es kommen in dem Film sehr glaubwürdige Menschen zu Wort.

So zB. Oberstleutnant Jochen Scholz oder Andreas von Bülow.

Wie Sie ja selbst sagen investieren Sie keine Zeit in diese Thematik. Stattdessen unterstellen Sie mir die Leugnung des internationalen Terrorismus. Überlegen Sie sich bitte wie paradox Ihre Antwort ist.

Dass der Internationale Terrorismus existiert ist keine Frage! Anschläge finden ja tatsächlich statt. Die Frage ist nur WER verübt diese?

Solange Sie nicht bereit sind nach den Ursachen für die Anschläge zu suchen, machen Sie sich äußerst unglaubwürdig, wenn Sie ihre Politik nach der Lösung des Problems richten wollen.

Auch betreibe ich hier keine kommerzielle Werbung sondern kostenintensive Aufklärungsarbeit, dessen Aufgabe eigentlich die unsere Medien wäre. Doch dort herrschen die Interessen der Lobbys und somit ist es völlig klar, dass wir im Falle einer Verschwörung durch die Geheimdienste auch durch die Medien belogen werden, welche ja bekanntlich durch die Geheimdienste infiltitriert sind.

Stichpunkte dazu sind zB "Operation Mockingbird"

Wuußten Sie eigentlich, dass im japanischen und italienischen Parlament bereits mehrere öffentliche Deabtten über den 11. September geführt wurden? Am 26.Feb2008 wurde die Tatsache, dass der 911 ein "Indisejob" war auch Thema im EU-Parlament. Ich habe die komplette Debatte auf Video und sende Ihnen diese bei Interesse gerne zu, damit Sie diese Ihre unsägliche Bildungslücke schließen können um ENDLICH DIE Politik machen zu können, die wir in Deutschland dringend brauchen
Antwort von Angelika Beer
18Empfehlungen
08.05.2008
Angelika Beer
Sehr geehrter Herr ,

ich wiederhole mich: Verschwörungstheorien, die die Realität auf den Kopf stellen, werden keinen Beitrag für mehr Frieden und Sicherheit in der Welt leisten können. Ich werde sie sicher nicht überzeugen, sie überzeugen mich nicht. In dieser Angelegenheit bitte ich, keine weiteren Fragen an mich zu richten.

Mit freundlichen Grüßen

Angelika Beer
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Frage zum Thema Internationales
20.05.2008
Von:

Sehr geehrte Frau Beer,
ich beziehe mich auf den "Bericht über Umwelt, Sicherheit und Außenpolitik"(Seite 11, 21, 22) des EU-Parlaments vom 14. Januar 1999.
Wurden mittlerweile weitere Untersuchungen über die rechtlichen und ökologischen Auswirkungen, HAARP betreffend, von einem unabhängigen internationalen Organ durchgeführt? Wenn ja, könnten Sie mir vielleicht die entsprechenden Ergebnisse bzw. einen weiterführenden Link mitteilen?
Gibt es neue Erkenntnisse über das Gefahrenpotenzial für die lokale und globale Umwelt, sowie gesundheitliche Gefahren für den Menschen?
Da es sich laut dem Bericht um ein "klimabeeinträchtigendes Waffensystem" handelt, würde mich interessieren inwiefern dieses System bisher als Waffensystem eingesetzt wurde/wird, und vor allem gegen welchen "Feind" es gerichtet wurde/wird.
Wie im obigen Bericht aufgeführt, lässt sich durch HAARP ein fest umrissenes Gebiet millionenfach stärker mit Energie aufladen als mit irgendeiner anderen herkömmlichen Energiequelle. Wie kann ich mir das vorstellen, wenn es sich um ein klimabeeinträchtigendes Waffensystem handelt? Entlädt sich diese erzeugte Energie, klimatechnisch gesehen, in Form eines Hurrikans bzw. Zyklons oder auch anderen Klimakatastrophen, bei denen gewaltige Energien wirken?
Frau Beer, sind Sie der Meinung, dass die deutsche Bevölkerung über dieses Projekt ausreichend durch die Medien in Kenntnis gesetzt wurde, wie im oben genannten Bericht gefordert? Meiner Meinung nach ist dies nicht der Fall, vor allem wenn man bedenkt, dass dieses Projekt evtl. eine Verletzung des Völkerrechts darstellt (siehe Antarktis-Vertrag), denn sonst wäre wohl ein Aufschrei durch die Medien und Bevölkerung gegangen. Ich bitte Sie daher, sich mit diesem doch wichtigen und nicht nur auf eine Nation beschränkten Thema zu befassen, und mir vielleicht meine Fragen zu beantworten, falls Ihr zeitlicher Rahmen es zulässt. Ansonsten bitte meine Anfrage an eine entsprechende Stelle der EU weiterleiten. Danke!
MfG
Antwort von Angelika Beer
7Empfehlungen
21.05.2008
Angelika Beer
Sehr geehrter Herr ,

herzlichen Dank für Ihre Anfrage zu HAARP. Gerne schicke ich Ihnen einen Link zu HAARP auf Wikipedia. Der Absatz Verschwörungstheorien nimmt direkten Bezug auf den von Ihnen erwähnten Bericht des Europäischen Parlaments aus dem Jahr 1999. Offensichtlich ist auch das Europäische Parlament nicht immer davor gefeit, Pseudo-Experten auf den Leim zu gehen, die ganz andere, materielle Interessen verfolgen. de.wikipedia.org

Ich selbst bin erst seit 2004 Mitglied des Europäischen Parlaments und dort Mitglied des Auswärtigen Ausschusses sowie des Unterausschusses für Sicherheit und Verteidigung. Ich kann Ihnen daher keine Informationen aus erster Hand über das Zustandekommen dieses Berichtes geben.

Grundsätzlich bleibt die Forderung nach möglichst hoher Transparenz und politischer Kontrolle über Forschungsanlagen, die auch militärische Forschung betreiben, ein wichtiges Ziel Grüner Abrüstungspolitik. Durch mehr Transparenz könnte nicht zuletzt Verschwörungstheorien der Boden entzogen werden.

Wo aus meiner Sicht die Herausforderungen in der aktuellen Abrüstungspolitik liegen, habe ich in dem Faltblatt "Abrüstung jetzt! Konkrete Abrüstungsschritte für die Friedensmacht Europa" zusammengefasst, dass Sie sich auf der folgenden Seite anschauen können bzw. in meinem Berliner Büro bestellen können.

www.angelika-beer.de

Mit freundlichen Grüßen

Angelika Beer
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Frage zum Thema Finanzen
18.06.2008
Von:

Guten Tag, Frau Beer,

mich bewegt seit geraumer Zeit eine Frage:

Bekommen die EU-Abgeordeneten der östlichen Beitrittsländer ( z.B. Litauen, Polen, Estland, Lettland, Rumänien,Bulgarien und die ganzen anderen unterentwickelten Staaten) die gleichen EU-Abgeordnetenbezüge wie die Abegordneten der sog. Gründungsmiglieder?
Oder wird hier - zumindest zum Teil- ein Ausgleich wegen der Währungsunterschiede gemacht ?

Ich wäre Ihnen als Wähler und EU-Bürger im Hinblick auf die 2009 anstehenden Wahlen zum Europäischen Parlament für eine ausführliche Antwort sehr verbunden.

Mit freundlichen Grüssen
Antwort von Angelika Beer
8Empfehlungen
02.07.2008
Angelika Beer
Sehr geehrter Herr ,

herzlichen Dank für Ihre Anfrage vom 18.06.2008 bezüglich der finanziellen Entschädigungen von Europaparlamentariern in den einzelnen Mitgliedsstaaten.

Die Bezahlung der Abgeordneten war lange nicht durch eine einheitliche europäische Regelung erfasst, sondern die Abgeordneten wurden in Anlehnung an die Bezüge der nationalen Angeordneten in ihrem Heimatland und aus deren nationalen Haushalten bezahlt. Diese Praxis führte zu großen Unterschieden in der Höhe der Grundbezüge. Deutsche Europaabgeordnete bekommen aktuell wie ihre Bundestagskolleginnen und -kollegen monatlich rund 7.300 EUR. Italienische Abgeordnete erhalten rund 12.000 EUR und in vielen der neuen EU-Mitgliedsstaaten müssen sich Abgeordnete mit rund 1.000 EUR begnügen.

Ab der nächsten Legislaturperiode gilt das 2005 beschlossene Abgeordnetenstatut, nach dem alle EU-Abgeordneten eine einheitliche Entschädigung erhalten, die sich auf jeweils 38,5 % der Grundbezüge eines Richters am Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften beläuft. Dies sind derzeit 7.000 Euro monatlich.

Nach der nächsten Europawahl im Juni 2009 gelten also für alle Abgeordneten - egal, aus welchem Mitgliedsstaat sie kommen - gleiche und transparente Regeln.

Mit freundlichen Grüßen

Angelika Beer
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Frage zum Thema Finanzen
02.07.2008
Von:

Guten Tag, Frau Beer,

leider haben Sie meine Frage vom 18.06.2008 bei abgeordnetenwatch nicht beantwortet.

Es interessiert mich, welchen Stellenwert Angeordenetenwatch bei Ihnen hat und warum Sie nicht in der Lage sind, innerhalb von 2 Wochen auf die Frage eines langsam EU-müden Bürgers zu antworten?

Mit freundlichen Grüssen

Antwort von Angelika Beer
5Empfehlungen
03.07.2008
Angelika Beer
Sehr geehrter Herr ,

Abgeordnetenwatch genießt bei mir einen hohen Stellenwert. Als Abgeordnete freue ich mich über das Interesse von Bürgerinnen und Bürgern an meiner Arbeit. Das können Sie auch daran sehen, dass ich bisher alle Anfragen beantwortet habe - und zwar immer so schnell wie möglich. Auch Ihre Frage vom 18. 6. war gestern, als Ihre Mail um 18:34 Uhr bei mir eingegangen ist, beantwortet.

Mit freundlichen Grüßen

Angelika Beer
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Ihre Frage an Angelika Beer
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