Angelica Dullinger (SPD)

Angelica Dullinger
Jahrgang
1960
Berufliche Qualifikation
Finanzwirtin
Ausgeübte Tätigkeit
stell. Personalratsvorsitzende Finanzamt München
Wohnort
82431 Kochel am See
Wahlkreis
Weilheim
Ergebnis
14,3%
Landeslistenplatz
-, Bayern
Ich würde die Wehrpflicht beibehalten. Eine Berufsarmee lehne ich ab. (...)
 
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Kandidaten-Check
Beim Kandidaten-Check können Sie Ihre eigenen politischen
Überzeugungen mit denen Ihrer Kandidaten vergleichen.
Angelica Dullinger hat sich am Kandidaten-Check beteiligt und zu allen von 32 Thesen Position bezogen.
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Frage zum Thema Gesundheit
19.07.2009
Von:

Die Zukunft des Penzberger Krankenhauses steht auf dem Spiel.
Die Pläne der landkreiseigenen Krankenhaus GmbH sehen vor das Penzberger Krankenhaus an einen privaten Investor zu verkaufen.
Erstes und wichtigstes Ziel muss sein, dass Krankenhaus in kommunaler Hand zu behalten.
Welche Vorschläge hat die Kandidatin Angelica Dullinger zur Rettung des Penzberger Krankenhauses anzubieten?
Antwort von Angelica Dullinger
8Empfehlungen
18.08.2009
Angelica Dullinger
Sehr geehrter Herr ,

für Ihre Frage habe ich großes Verständnis. Es sollte alles versucht werden, das Penzberger Krankenhaus in kommunaler Hand zu erhalten.

Dafür müssen Betroffene (Belegschaft, Ärzte, Betriebsräte, Aufsichträte, politische Entscheidungsträger) ein Konzept erarbeiten, dass Defizite beseitigen hilft und möglichst gute Ärzte in Penzberg verankert. Im Allgäu ist es bereits gelungen, eine tragfähige Lösung für ein kommunales Krankenhaus erfolgreich umzusetzen.

Das ist mein Ziel auch für Penzberg!

Mit freundlichen Grüßen
Angelica Dullinger
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Frage zum Thema Umweltpolitik
14.08.2009
Von:

Sehr geehrter Frau Dullinger,

Derzeit verspüren die Nutztierhalter von Kühen, Rindern, Schafen und Ziegen einen großen Druck ausgeübt von der EU, sowie Bund und Länder:
Es geht um die "Blauzungenkrankheit"-Zwangsimpfung
Wärend die EU, sowie die Veterinärämter als Exekutive, diese Impfung als "zwingend" notwendig sieht und diese daher zur Pflicht macht, sehen Landwirte mit betroffenen Zuchttieren keinen Handlungsbedarf. Der Grund: Durch Metalle im Impfstoff werden die Nutztiere vergiftet und sterben anhand dieses Impfstoffes. So die Berichte der Landwirte. Seitens des Bundesministeriums, sowie Landesministeriums (Bayern) für Landwirtschaft, werden jedoch sog. "Impfschäden" nicht beobachtet.

Jetzt haben sich gerade im Landkreis Weilheim-Schongau, viele mutige Landwirte zusammengetan. Zum Teil sind sie der Interessensgemeinschaft "Gesunde Tiere" (IggT) beigetreten und haben Klage gegen diese Zwangsimpfung erhoben, nachdem Beschwerden gegenüber dem Ministerium unbeantwortet und unberührt bleiben.
Auch ein Treffen der Landwirte, einiger Verbraucher, sowie der Öffentlichkeit vertreten durch die Presse mit dem Landrat Dr. Zeller (SPD) und dem zuständigen Veterinär Dr. Renner wurde ignoriert. Wobei "ignoriert" nicht ganz richtig ist: Ein Schreiben des Landratamtes (kaum eine Woche danach) forderte nochmalig auf die Impfung umgehend nachholen zu lassen. Jedoch war in diesem Schreiben weder eine offiziele Mahnung, noch irgendeine Fristsetzung.

Wie sehen Sie, als Bundestagskandidatin, diese Sache?
Wird hier richtig gehandelt, wenn ein gefährlicher Impfstoff verwendet wird?
Werden Sie sich hier dafür einsetzen, dass diese Zwangsimpfung gestoppt wird?

Im übrigen hatte sich Österreich bereits vor Beginn der Impfung komplett verweigert diese Impfung durchzuführen. Und auch Frankreich, welches zuvor federführend war, hatte die Impfung in diesem Jahr abgebrochen.

Ich bedanke mich im Voraus für eine Antwort und
verbleibe mit freundlichen Grüßen

Antwort von Angelica Dullinger
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18.08.2009
Angelica Dullinger
Sehr geehrter Herr ,

das aktive Engagement gegen die Impfung wegen der Blauzungenkrankheit begrüße ich und bin ebenfalls der Ansicht, dass die Zwangsimpfung sofort gestoppt werden muss.

Die fehlende Frist im Schreiben des Landratsamtes werte ich positiv. Damit weist die Behörde zwar auf die bestehende Rechtslage hin, setzt die Betroffenen aber nicht zusätzlich unter Druck.

Es muss möglich sein, eine Einzelfallentscheidung zu ermöglichen.

Mit freundlichen Grüßen
Angelica Dullinger
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Frage zum Thema Bürgerrechte, Daten und Verbraucherschutz
02.09.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Dullinger,

da ich Kriegsdienstverweigerer bin, interessiert mich, wie Sie sich zur Frage der Wehrpflicht stellen:
  • Abschaffung,
  • Aussetzung,
  • Beibehalt?

Vielen Dank schon im Vorab für ihre Antwort.

Antwort von Angelica Dullinger
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27.09.2009
Angelica Dullinger
Sehr geehrter Herr ,

ich würde die Wehrpflicht beibehalten. Eine Berufsarmee lehne ich ab.

Falls ich Abgeordnete werde, möchte ich erreichen, dass das Personal bei der Bundeswehr mehr unterstützt wird (Bezahlung, Ausrüstung), aber insbesondere für präventive Maßnahmen in Krisengebieten.

Die Bundesrepublik Deutschland steht nicht im Mittelpunkt eines feindlichen Angriffes durch irgendeinen Staat auf der Welt. Daher muss die militärische Ausstattung meiner Meinung nach drastisch gekürzt werden.

Vor Wochen habe ich an Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier geschrieben und ihn aufgefordert sich dafür einzusetzen, die Bundeswehr so schnell wir möglich aus Afghanistan zurück zu holen.

Mit freundlichen Grüßen
Angelica Dullinger
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Frage zum Thema Bürgerrechte, Daten und Verbraucherschutz
18.09.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Dullinger,

zuerst einmal finde ich es schön, dass Sie auf Abgeordnetenwatch die meisten Fragen des "Kandidaten-Checks" ausgefüllt haben. Dazu bitte ich Sie aber bei einer Frage etwas mehr ins Detail zu gehen:

Frage: "Die Filterung von Inhalten im Internet oder die Einführung von Zugangssperren für bestimmte Internetseiten sind grundsätzlich abzulehnen."

Sie stimmten dem nicht zu und sind also demnach für Filterungen und Zugangssperren.
Ihre Antwort: "In Bezug auf Kriminalität, Missbrauch von Kindern und Erwachsenen sowie Gewaltverherrlichung halte ich Einschränkungen für geboten."

Viele Experten fordern, dass diese Inhalte direkt und sofort entfernt werden und nicht nur der Zugang erschwert werden soll. Auch Inhalte aus dem Ausland können derzeit problemlos und schnell, wie der AK-Zensur zeigt, entfert werden. (siehe Quellen)

Die jetzigen geplanten Zugangssperren sind nicht ausreichend wirksam. Aus einem Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages (siehe Quellen) geht außerdem hervor, dass Zugangssperren nur dann sinnvoll sind, wenn Sie dem Vorbild China folgen.

Daher drei Fragen:
1. Wie können Sie Ihre Antwort mit dem Grundgesetz, Artikel 5: »Eine Zensur findet nicht statt.« vereinbaren?
2. Aus welchem Grund kämpfen Sie nicht direkt dafür, dass diese Inhalte gelöscht statt gesperrt werden sondern fordern nur eine (technisch unzureichende) Einschränkung?
3. Wie kompetent sehen Sie sich selbst in technischen Fragen bzgl. des Internets und woher beziehen Sie fachkundigen Rat, wenn nötig?

Quellen:
www.internet-law.de
netzpolitik.org
www.pretzlaff.info

Mit freundlichen Grüßen
Antwort von Angelica Dullinger
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27.09.2009
Angelica Dullinger
Sehr geehrter Herr ,

spät, aber doch, hier meine Antwort:

Viele Experten fordern, dass diese Inhalte direkt und sofort entfernt werden und nicht nur der Zugang erschwert werden soll. Auch Inhalte aus dem Ausland können derzeit problemlos und schnell, wie der AK-Zensur zeigt, entfert werden.

Das ist in der Tat der beste Ansatz. Filterung und Zugangssperren können nur eine Übergangslösung darstellen, bis wir einen Konsens zur Entfernung strafbarer Inhalte auch im Ausland haben.

Mit der Löschung von Inhalten bekommt man dann aber auch gleich die nächste Diskussion über Zensur.
Wer bestimmt was strafbewehrt ist, was gelöscht werden muss? Wer löscht?

Die jetzigen geplanten Zugangssperren sind nicht ausreichend wirksam.
Aus einem Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages geht außerdem hervor, dass Zugangssperren nur dann sinnvoll sind, wenn Sie dem Vorbild China folgen.

Die SPD lehnt die Zensur ablehnen und will eben keinen Überwachungsstaat wie in China. Daher können Zugangssperren nie vollkommen implementiert werden. Die jetzt geplanten Maßnahmen sollen vor allem den zufälligen Besucherinnen und Besucher abhalten.

Mit genügend Computerkenntnissen kann man selbst das chinesische System aushebeln. Das angestrebte Ziel ist es, strafbare Inhalte aus dem Netz zu entfernen und die Täter vor Gericht zu bringen.

Zu Ihren Fragen:
1. Eine Zensur findet weiterhin nicht statt. Hier geht es um Verfolgung strafbewehrter Handlungen wie die Verbreitung von Kinderpornographie, die Holocaustleugnung, usw., die auch außerhalb des Internets nicht unter das Recht der freien Meinungsäußerung fallen.

Der Zugang zu diesen Inhalten soll erschwert werden. Es soll eben keine absolute Zugangssperre installiert werden.

2- Wir kämpfen dafür, dass die Inhalte gelöscht werden. Die internationale rechtliche Handhabe ist aber derzeit noch nicht gegeben. Was bei uns strafbar ist, z.B. die Holocaustleugnung oder die Verbreitung von "Mein Kampf". Was bei uns legal ist, z.B. Informationen und Beratung zu Abtreibung, ist andernorts verboten.

Dass eine Löschung von Inhalten technisch leicht zu realisieren ist, heißt noch lange nicht dass es international auch rechtlich durchsetzbar wäre.

3. Rat und Hilfe in Netz-Angelegenheiten erhalte ich über Mitglieder aus Ortsvereinen der SPD oder ich frage meinen "Webmaster", der meine webside ebenso ehrenamtlich betreut, wie ich den Wahlkampf neben dem Beruf "manage".

Als gewählter Abgeordneten würden mir auch andere Informations und Beratungsgremien zur Verfügung stehen, Expertengremien des Bundestages etc. Ich kann nicht alles selbst wissen. Meine inhaltlichen Schwerpunkte sind Wirtschaft und Finanzen.

Mit guten Grüßen
Angelica Dullinger
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Frage zum Thema Gesundheit
24.09.2009
Von:

Sehr geehrte Frau Dullinger,

industriell zugesetzte Geschmacksverstärker sind keine Gewürze, sondern chemische Substanzen, die unabhängig vom Aroma eines Nahrungsmittels ein künstliches Hungergefühl im Gehirn simulieren.

Glutamat stellt eine Gefahr dar, denn es greift in das körpereigene System der Botenstoffe ein. Dort kann es die Körperfunktionen durcheinander bringen. Das Gefährlichste aber ist: Eine Überschwemmung der Nervensynapsen mit Glutamat hat eine zerstörerische Wirkungen auf die Hirnzellen, weil es die Neuronen tötet. Darum betont der renommierte Heidelberger Neurowissenschaftler und Alzheimer-Spez. Konrad Beyreuther, Prof. am Zentrum f. Molekulare Biologie der Ruprecht-Karls-Univ ersität Heidelberg sowie Staatsrat für Lebens- und Gesundheitsschutz u.damit Mitglied des Baden-Württembergischen Kabinetts: "Glutamat ist ein Nervenzellgift," und er findet das "Besorgniserregend": Der Stoff werde "heute bei allen neurogenerativen Erkrankungen als kritischer Punkt angesehen", weil er die Entstehung von Krankheiten fördern könne, bei denen das Hirn langsam abstirbt: Alzheimer vor allem, aber auch Parkinson und Multiple Sklerose.

Ein Nervenzellgift hat auch in kleinen Mengen nichts in Nahrungsmitteln verloren. Davon abgesehen summiert sich die Menge der Einnahme, da es inzwischen in Lebensmitteln fast überall zu finden ist.

Angemerkt sei auch, das Aspartam sehr bedenklich ist und selbst in Kinderprodukten häufig vorkommt.

Wie stehen Sie zu ungesunden/giftigen Zusatzstoffen (Glutamate/Aspartam usw.) und kommende, neuentwickelte, ungesunde Zusatzstoffe in Lebensmitteln?

Würden Sie sich dafür einsetzen, dass es zukünftig neue, entsprechende, Regeln bezüglich Deklarationen geben wird, die keine Tarnkappen (z.B. Hefe/Würze = Glutamate) mehr enthalten und es so der Industrie nicht mehr möglich gemacht wird und zu verschaukeln bezüglich Inhaltsangaben?

Vielen Dank im voraus für Ihre Antwort.

Mit freundlichen Grüssen

J.
Antwort von Angelica Dullinger
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27.09.2009
Angelica Dullinger
Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihre gut nachvollziehbare Frage und begründete Sorge.

Die SPD hat sich bereits in der Großen Koalition für eine klare, lesbare und nachvollziehbare Kennzeichnungspflicht für Nahrungsmittel eingesetzt und ist bislang an der CDU/CSU gescheitert.

Vor Jahren habe ich schon Veranstaltungen in der Region zum Thema "Inhaltsstoffe bei Kleidung" durchgeführt. Für die Lebensmittel teile ich eine kritische Sicht - angesichts der Zunahme von Hautkrankheiten bei Kindern und Erwachsenen - ebenso.

Weitere Informationen erhalten Sie auf meiner homepage unter "Besser für Bayern" ( www.angelica-dullinger.de ).

Mit guten Grüßen
Angelica Dullinger
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Ihre Frage an Angelica Dullinger
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