Andreas Blaschke (Einzelbewerber)
Kandidat Bürgermeisterwahl Dortmund 2010
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Angaben zur Person
Andreas Blaschke
Jahrgang
1971
Berufliche Qualifikation
Bankkaufmann, Lehrer
Ausgeübte Tätigkeit
Lehrer am kaufmännischen Berufskolleg
Wohnort
-
Stadt
Dortmund
Ergebnis
1,1%
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(...) An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass die Piraten mir beim Straßenwahlkampf durch Verteilung von Flyern, durch Plakatierhilfe und gute Tipps sehr hilfreich und unterstützend zur Seite gestanden haben und ich feststellen durfte, dass eine Zusammenarbeit mit den Mitgliedern sehr fruchtbar war (ist) und ich hoffe, auch in Zukunft mit den Mitgliedern der Piratenpartei im Austausch stehen zu können. (...)
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Frage zum Thema Finanzen
24.04.2010
Von:

Hallo Herr Blaschke,

wie wollen Sie die Finanzen der Stadt Dormund wieder auf Kurs bringen?

H.
Antwort von Andreas Blaschke
bisher keineEmpfehlungen
27.04.2010
Andreas Blaschke
Sehr geehrter Herr ,

Geld kann nur einmal ausgegeben werden.

Dortmund benötigt enorm viel Geld für den Schuldendienst und Transferleistungen. An diesen Ausgaben ist schwer zu rütteln. Es bleibt also die Frage, was mit dem Rest des Geldes geschieht.

An dieser Stelle bin ich der Ansicht, dass das wenige Geld, was auch nach Personalzahlungen übrig bleibt, in Kinder, Jugendliche und allen Dingen, die dazu gehören (Sozialarbeiter, Kitaausbau ect.) gesteckt werden muss. Politiker reden für Bildung, wollen aber keine!

Dortmund muss weg von diesem Wahnsinn der Großprojekte! Der Phoenix-See wird meines Erachtens nach mehr Geld über die Jahre verschlingen, als er einbringen wird. Ein Flughafenausbau ist schwachsinnig. Das Konzerthaus muss jedes Jahr mit einer Millionensumme gestützt werden (Wann verstehen wir uns endlich als Metropole Ruhrgebiet? Als Ruhrstadt und gehen manche Projekte gemeinsam an?).

Die Bürgerinnen und Bürger werden bald noch schmerzhafter merken, dass jahrzehntelang mißgewirtschaftet wurde. Es muss uns Dortmundern mitgeteilt und verständlich gemacht werden, wie das Geld durch den Haushalt fließt. Wo sind denn durch Medien unterstützte öffentliche Kampagnen, um uns zu erklären, was mit unserem Geld passiert? Wurden Sie gefragt, ob Sie den Phoenix-See wollen? Warum nicht? Das muss geändert werden.

Wir brauchen Geld. Dortmund ist an mehr als 85 Unternehmen beteiligt und hält über seine Töchter riesige Mengen RWE-Aktien. Wir müssen 2014 die gemeinsame DEW-Beteiligung mit der RWE auflösen. Das wird nicht billig.

Wir brauchen Geld? Dann müssen wir Beteiligungen verkaufen, mehr Aufsichtsratgehälter an die Stadt abführen, Großprojekte überprüfen und (das müssen wir tatsächlich) für eine bessere finanzielle Ausstattung der Kommunen kämpfen. Und: leider sparen und uns alle einschränken!

Herzlichen Dank für Ihre Anfrage!

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Blaschke
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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
02.05.2010
Von:

Hallo Herr Blaschke,

auf Ihren Plakaten findet auch die Piratenpartei Erwähnung.
Dazu drei Fragen:
  • Wie kam es zu der Kooperation?
  • Wie weit geht diese Zusammenarbeit?
  • In welchen Bereichen finden sich Gemeinsamkeiten und wo sehen sie Differenzen zur Piratenpartei?

Ich hoffe wir sehen uns - wie schon bei der letzten Wahl - am Sonntag im Rathaus.
Ansonsten viel Glück!

Mit freundlichen Grüßen
T.
Antwort von Andreas Blaschke
3Empfehlungen
03.05.2010
Andreas Blaschke
Sehr geehrter Herr ,

herzlichen Dank für Ihre Anfrage.

Die Piratenpartei hat am Kommunalwahlkampf 2009 nicht teilgenommen und ist so nicht in der Lage, einen eigenen OB-Kandidaten zu stellen. Aus diesem Grund haben mich Mitglieder der Piratenpartei angesprochen, ob ich mir eine Kooperation zwischen uns vorstellen könne.

Nachdem wir uns mehrfach ausgetauscht und die Piratenmitglieder einer Kooperation zugestimmt hatten, unterzeichneten wir einen gemeinsamen Kooperationsvertrag.

An dieser Stelle möchte ich noch einmal herausstellen, dass ich nicht Parteimitglied der Piraten bin.

Insbesondere in den Bereichen Bildung (Förderung von Kleinkindern ab 3 Jahren), Stärkung der direkten Demokratie (mehr direkter Einfluss der Bürgerinnen und Bürger) und Transparenz (Warum wissen Dortmunder Bürgerinnen und Bürger wenig über den Umgang mit ihren Mitteln?) sehe ich eine große Übereinstimmung mit den Forderungen der Piratenpartei.

Die Parteilinie im Zusammenhang mit Dortmunder Kommunalpolitik ist seitens der Piraten nicht in jeder Hinsicht geklärt, so dass es denkbar erscheint, dass meine Position zum Flughafenausbau (Kein Ausbau!) nicht auf ungeteilte Zustimmung trifft.

Landes- bzw. bundespolitisch bin ich in der Frage der Patentfreigabe unentschlossen. Auch würde ich bei der Aufnahme von Parteimitgliedern durchaus kritischer zu Werke gehen.

An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass die Piraten mir beim Straßenwahlkampf durch Verteilung von Flyern, durch Plakatierhilfe und gute Tipps sehr hilfreich und unterstützend zur Seite gestanden haben und ich feststellen durfte, dass eine Zusammenarbeit mit den Mitgliedern sehr fruchtbar war (ist) und ich hoffe, auch in Zukunft mit den Mitgliedern der Piratenpartei im Austausch stehen zu können.

Am Wahlsonntag werde ich aus familiären Gründen eine Feier zu Hause abhalten, zu der Sie gerne erscheinen können. Mailen Sie mir oder rufen Sie mich doch bitte an, um Einzelheiten zu erfahren.

Herzlichen Dank!

Eine schöne Restwoche wünscht Ihnen

Andreas Blaschke
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Frage zum Thema Integration
08.05.2010
Von:

Sehr geehrter Herr Blaschke,

Wie stehen sie zur Integrierung von Ausländern speziell in Dortmund Nordstadt?
Was halten sie von dem Projekt der sogenannten "Kiezmütter" in Berlin?
Meines Erachtens kann durch vernünftige Integrierung auch die Kriminalität gesenkt werden!

Viele Grüße

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