Sehr geehrter Herr

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herzlichen Dank für Ihre Anfrage.
Die Piratenpartei hat am Kommunalwahlkampf 2009 nicht teilgenommen und ist so nicht in der Lage, einen eigenen OB-Kandidaten zu stellen. Aus diesem Grund haben mich Mitglieder der Piratenpartei angesprochen, ob ich mir eine Kooperation zwischen uns vorstellen könne.
Nachdem wir uns mehrfach ausgetauscht und die Piratenmitglieder einer Kooperation zugestimmt hatten, unterzeichneten wir einen gemeinsamen Kooperationsvertrag.
An dieser Stelle möchte ich noch einmal herausstellen, dass ich nicht Parteimitglied der Piraten bin.
Insbesondere in den Bereichen Bildung (Förderung von Kleinkindern ab 3 Jahren), Stärkung der direkten Demokratie (mehr direkter Einfluss der Bürgerinnen und Bürger) und Transparenz (Warum wissen Dortmunder Bürgerinnen und Bürger wenig über den Umgang mit ihren Mitteln?) sehe ich eine große Übereinstimmung mit den Forderungen der Piratenpartei.
Die Parteilinie im Zusammenhang mit Dortmunder Kommunalpolitik ist seitens der Piraten nicht in jeder Hinsicht geklärt, so dass es denkbar erscheint, dass meine Position zum Flughafenausbau (Kein Ausbau!) nicht auf ungeteilte Zustimmung trifft.
Landes- bzw. bundespolitisch bin ich in der Frage der Patentfreigabe unentschlossen. Auch würde ich bei der Aufnahme von Parteimitgliedern durchaus kritischer zu Werke gehen.
An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass die Piraten mir beim Straßenwahlkampf durch Verteilung von Flyern, durch Plakatierhilfe und gute Tipps sehr hilfreich und unterstützend zur Seite gestanden haben und ich feststellen durfte, dass eine Zusammenarbeit mit den Mitgliedern sehr fruchtbar war (ist) und ich hoffe, auch in Zukunft mit den Mitgliedern der Piratenpartei im Austausch stehen zu können.
Am Wahlsonntag werde ich aus familiären Gründen eine Feier zu Hause abhalten, zu der Sie gerne erscheinen können. Mailen Sie mir oder rufen Sie mich doch bitte an, um Einzelheiten zu erfahren.
Herzlichen Dank!
Eine schöne Restwoche wünscht Ihnen
Andreas Blaschke