Andrea Wicklein (SPD)
Abgeordnete Bundestag

Grunddaten
Andrea Wicklein
© spdfraktion.de
Geburtstag
06.03.1958
Berufliche Qualifikation
Diplomökonomin, Angestellte
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wohnort
Nuthetal OT Rehbrücke
Wahlkreis
Potsdam - Potsdam-Mittelmark II - Teltow-Fläming II
Ergebnis
28,7%
Landeslistenplatz
4, Brandenburg
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(...) Meine Position ist dieser Frage hat sich nicht verändert. Ich werde mich auch weiterhin – jetzt aus der Opposition heraus – für eine zügige Angleichung der Rentensysteme einsetzen. Denn eine automatische Angleichung aufgrund steigender Löhne ist nicht mehr zu erwarten. (...)
Parlamentarische Arbeit / Nebentätigkeiten
10.05.2012
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes gegen Piraterie (Atalanta)
NEIN
29.03.2012
Abbau der kalten Progression
nicht beteiligt
29.03.2012
Kürzungen der Solarförderungen
nicht beteiligt
29.03.2012
Pläne für ein Betreuungsgeld aufgeben
nicht beteiligt
27.02.2012
Zweites Rettungspaket für Griechenland
JA
26.01.2012
Verlängerung Afghanistan Einsatz (ISAF)
JA
01.12.2011
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes im Mittelmeer (OAE)
NEIN
01.12.2011
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes gegen Piraterie (Atalanta)
JA
26.10.2011
Ausweitung des Euro-Rettungsschirms (EFSF)
JA
29.09.2011
Euro-Stabilisierungsfonds EFSF
JA
29.09.2011
Reform des Bundestagswahlrechts
nicht beteiligt
29.09.2011
Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Südsudan (UNMISS)
nicht beteiligt
08.07.2011
Deutsche Beteiligung an UN-Aufbaumission in Südsudan
JA
08.07.2011
Keine Panzer an Saudi-Arabien verkaufen
enthalten
08.07.2011
Verlängerung des Darfur-Einsatzes
JA
07.07.2011
Abschiebestopp für syrische Flüchtlinge
JA
07.07.2011
Eingeschränkte Zulassung der Präimplantationsdiagnostik
JA
07.07.2011
Unterirdische Speicherung von CO2
NEIN
30.06.2011
Atomausstieg bis 2022
JA
09.06.2011
Verlängerung des Libanon-Einsatzes (UNIFIL)
JA
09.06.2011
Verlängerung Kosovo-Einsatz (KFOR)
JA
26.05.2011
Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetz
JA
25.03.2011
AWACS-Einsatz in Afghanistan
NEIN
17.03.2011
Sofortige Abschaltung von Alt-AKW
JA
17.03.2011
Unverzügliche Abschaltung aller deutschen AKW
enthalten
17.03.2011
Vorübergehende Aussetzung von AKW-Laufzeiten (Moratorium)
NEIN
28.01.2011
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
JA
03.12.2010
Anpassung und Veränderung von Hartz IV
NEIN
03.12.2010
Vorläufiger Bau- und Vergabestopp bei Stuttgart 21
JA
02.12.2010
Kampf gegen Piraten (ATALANTA)
JA
02.12.2010
Verlängerung Bosnien-Einsatz (ALTHEA)
JA
02.12.2010
Verlängerung des Anti-Terror-Einsatzes im Mittelmeer (OAE)
NEIN
26.11.2010
Haushalt 2011
NEIN
12.11.2010
Einführung bundesweiter Volksentscheide
nicht beteiligt
12.11.2010
Gesundheitsreform
nicht beteiligt
11.11.2010
Neuordnung am Arzneimittelmarkt
nicht beteiligt
28.10.2010
Abschöpfung von Zusatzgewinnen aus AKW-Laufzeitverlängerung
NEIN
28.10.2010
Brennelementesteuer
NEIN
28.10.2010
Sparpaket (Haushaltsbegleitgesetz)
NEIN
28.10.2010
Verlängerung von AKW-Laufzeiten
NEIN
18.06.2010
Reduzierung der Wehrpflicht
NEIN
17.06.2010
Bundeswehr ohne Wehrpflicht
enthalten
17.06.2010
Reform der Jobcenter
JA
17.06.2010
Verlängerung des Darfur-Einsatzes (UNAMID)
JA
17.06.2010
Verlängerung des Libanon-Einsatzes (UNFIL)
JA
17.06.2010
Verlängerung des Sudan-Einsatzes (UNMIS)
JA
10.06.2010
Austritt aus der Kernfusion (ITER)
nicht beteiligt
10.06.2010
Verlängerung Kosovo-Einsatz (KFOR)
nicht beteiligt
21.05.2010
Euro-Rettungsschirm
enthalten
07.05.2010
Notkredit für Griechenland
enthalten
06.05.2010
Mindestsicherung statt Hartz IV
NEIN
06.05.2010
Schnellere Absenkung der Einspeisevergütung im EEG
NEIN
22.04.2010
Beibehaltung der Steuerfreiheit bei Feiertags- und Nachtarbeit
JA
25.03.2010
Abschaffung der reduzierten Mehrwertsteuer für Hotels
JA
19.03.2010
Bundeshaushalt 2010
NEIN
26.02.2010
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
JA
18.12.2009
Bundeswehreinsatz in Bosnien Herzegowina
nicht beteiligt
18.12.2009
Kampf gegen Piraten (ATALANTA)
nicht beteiligt
04.12.2009
Verzicht auf Mehrwertsteuersenkung für das Hotelgewerbe
JA
04.12.2009
Wachstumsbeschleunigungsgesetz
NEIN
03.12.2009
Verlängerung Afghanistaneinsatz (ISAF)
JA
03.12.2009
Verlängerung des Anti-Terror-Kampfes (OEF)
NEIN
03.12.2009
Verlängerung Libanon-Einsatz (UNFIL)
JA
Fragen an Andrea Wicklein
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Frage zum Thema Haushalt 2011
27.06.2011
Von:
Kay

Sehr geehrte Frau Wicklein,

meine Frage bezieht sich auf die Äusserungen Ihrer Fraktionskollegin Kirsten Lühmann zum Thema Lastenausgleichgesetz im Bundestag.

Dazu meine Frage an Sie

Müssen Immobilienbesitzer durch eine Überschuldung (ev.Zahlungsunfähigkeit) der BRD in Zukunft eine durch den Staat verordnete "Zwangshypothek" wie schon 1948 befürchten und dient der Zensus2011 für die Bestimmung der Höhe dieser "Zwangshypothek" ?

Für eine kurze aussagekräftige Antwort bedanke ich mich.

Freundliche Grüße aus Brück

Kay
Antwort von Andrea Wicklein
bisher keineEmpfehlungen
08.07.2011
Andrea Wicklein
Sehr geehrter Herr ,

vielen Dank für Ihre Frage, auf die ich Ihnen kurz antworten möchte. Geschichte wiederholt sich nicht. Insofern scheue ich Vergleiche mit 1948 - einer Zeit des Wiederaufbaus in Folge des durch Deutschland verursachten Zweiten Weltkrieges. Beim Zensus geht es vielmehr um statistische Zwecke.

Mit freundlichen Grüßen
Andrea Wicklein
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Frage zum Thema Soziales
10.09.2011
Von:

Sehr geehrte Frau Wicklein,

in Ihrer Antwort zur Frage von vom 12.02.2011 zu den Millionenausgaben für das Projekt "freier Uferweg", schreiben Sie von den vielen Potsdamern, die ihren Unmut über die Privatisierung des Weges deutlich gemacht haben. Das es eine auch nicht unerhebliche Zahl von Potsdamern gibt, die die Angelegenheit durchaus anders sehen, ist wohl unbestritten. Vielleicht hätte man, bei der für die Stadt und Ihre Bürger "enormen Bedeutung" eines Spazierweges, mal immer auch die Kosten nennen sollen, wenn man sich zu diesem Projekt in der Öffentlichkeit äussert. Das sind nämlich Millionenbeträge die, wie richtig anführt, an den wirklich wichtigen Stellen jetzt fehlen. Vor die Wahl gestellt, ob Ihre Kinder in Kindergärten und Schulen gehen können, die ordentlich ausgestattet und sich in vernünftigem Zustand befinden, oder ob für das Geld ein Spazierweg zusammengekauft werden soll, bin ich mir ziemlich sicher, wie die Antwort ausfällt. Ich sehe auch die Sanierung der Humboldtbrücke, deren Finanzierung ja seit Jahren auf wackligen Füssen steht, so ist es zumindest der Presse zu entnehmen.
Interessant wäre es zu erfahren, wieviele Potsdamer überhaupt diesen ominösen Weg nutzen bzw. nutzen werden.

Mit freundlichem Gruss,

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Frage zum Thema Städtebau und Stadtentwicklung
18.10.2011
Von:

1. Waren Sie zum Zeitpunkt als das "Verkehrsflächenbereinigungsgesetz" beschlossen wurde schon im Deutschen Bundestag ?
2. Falls ja, haben Sie für oder gegen dieses Gesetz gestimmt ?
3. Falls Sie für dieses Gesetz gestimmt haben, warum ???
4. Wenn Sie damit abstimmungsmäßig nichts zu tun hatten, wer war dann Ihre Vorgängerin bzw.Ihr Vorgänger ?
Antwort von Andrea Wicklein
bisher keineEmpfehlungen
20.03.2012
Andrea Wicklein
Sehr geehrter Herr ,

bitte entschuldigen Sie die späte Antwort. Das Gesetz zur Bereinigung der Rechtsverhältnisse an Verkehrsflächen und anderen öffentlich genutzten privaten Grundstücken (Verkehrsflächenbereinigungsgesetz - VerkFlBerG) wurde am 26.10.2001 ausgefertigt. Zu diesem Zeitpunkt war ich noch nicht Mitglied des Deutschen Bundestages. Mein Vorgänger des damaligen Wahlkreises 61 war Dr. Emil Schnell (SPD).

Mit freundlichen Grüßen
Andrea Wicklein
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Frage zum Thema Verkehr und Infrastruktur
01.05.2012
Von:

Sehr geehrte Frau Wicklein,

Anfang Juni eröffnet ja dann der neue Großflughafen BER (Berlin-Brandenburg-International), und Verbindungstechnisch ist es dann relativ gut angebunden, durch die S-Bahn, den Regional- und Fernverkehr, sowie durch einige Buslinien, sowohl von BVG als auch von Brandenburgischen Busunternehmen.

Aber ich wäre nach wie vor dafür, dass man auch eine U-Bahn-Anbindung von Berlin aus dahin schaffen sollte, und zwar sollte man die U7 von Rudow aus dahin verlängern!

Wie sehen Sie das?

Oder wären Sie für anderweitige Optimierungen an ÖPNV-Verbindungen?

Mit freundlichen Grüßen


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Frage zum Thema Demokratie und Bürgerrechte
09.05.2012
Von:

Sehr geehrte Frau Wicklein

wie werden Sie über d. ESM abstimmen?

Bitte berücksichtigen Sie folgende Punkte

Der ESM, sein Eigentum, seine Finanzmittel u. Vermögenswerte, seine Akteure genießen gerichtliche Immunität, seine Dokumente sind geheim

Das Eigentum des ESM ist von Zugriff durch Durchsuchung, Beschlagnahme, Einziehung, Enteignung u. jede andere Form der Inbesitznahme, Wegnahme oder Zwangsvollstreckung durch Regierungshandeln o. auf d. Gerichtsweg befreit www.mmnews.de

Die 17 Euro-Finanzminister werden die Finanzen aller europäischen Staaten weitgehend ohne Kontrolle lenken www.mmnews.de

Die ESM-Mitglieder sagen bedingungslos u. unwiderruflich zu, bei Aufforderung jeglichem Kapitalabruf binnen 7 Tagen nachzukommen

Der Gouverneursrat kann Änderungen des Grundkapitals beschließen

Das Vermögen der Bürger kann jederzeit vom ESM abberufen u. zur Umschuldung herangezogen werden www.mmnews.de

Kommt dieser Vertrag nicht einer Ermächtigung der 16 Euroländer auf unsere deutschen Finanzen u. Vermögen gleich? Befinden wir uns wieder auf dem besten Weg in eine Diktatur?

Weiterhin berücksichtigen Sie bitte, dass der französische Präsident Staatsanleihen direkt über die EZB monetisieren möchte und hierfür in den PIIGS-Staaten regen Zuspruch erhalten u. damit Deutschland überstimmen wird

Falls Ihnen das nicht bekannt vorkommt bitte ich in den Geschichtsbüchern nachzuschlagen (Deutschland 1922-1923 Hyperinflation de.wikipedia.org o. auch schleichende Enteignung der Bürger www.wiwo.de )

Ich hoffe Sie werden Ihre Entscheidung weise, nur Ihrem eigenen u. nicht Ihrem Parteibuchs-Gewissen unterworfen treffen

MfG
Antwort von Andrea Wicklein
bisher keineEmpfehlungen
15.05.2012
Andrea Wicklein
Sehr geehrter Herr ,

die seit 2010 geführten Diskussionen zeigen: In dieser schwierigen Lage gibt es keine einfachen Antworten. Ich bin der Meinung, dass Hilfen für Griechenland mit Investitionen in die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit verbunden werden müssen.

Die Rettungsschirme sind meiner Meinung nach Ausdruck der innereuropäischen Solidarität. Diese Solidarität ist aber selbstredend keine Einbahnstraße. Die betroffenen Staaten müssen ihrer Verantwortung gerecht werden und Schulden abbauen. Klare und strikte Bedingungen für Hilfsmaßnahmen, die Haushalte zu konsolidieren, sind unerlässlich. Aber ebenso wichtig ist es, Wachstum und Beschäftigung zu fördern. Einseitige Ausgabenkürzungen führen aber nicht zu wirtschaftlicher Erholung und verschärfen zusätzlich die soziale Schieflage in vielen Ländern. Auch Länder mit eigentlich soliden Haushalten sind in der Vergangenheit von den Märkten abgestraft worden.

Die notwendige Konsolidierung kann ohne wirtschaftliche Belebung nicht gelingen. Der Fiskalpakt erfüllt die Forderungen der harten Auflagen und Bedingungen und stellt damit den nötigen Kontroll- und Sanktionsmechanismus zur Verfügung. Der ESM kann notleidenden Staaten Darlehen gewähren oder deren Staatsanleihen aufkaufen. Hierfür stehen dem Rettungsschirm Garantien und Eigenkapital zur Verfügung. Wichtig ist: Ohne die Einhaltung des Fiskalpakts wird es keine Hilfen aus dem ESM mehr geben. Die parlamentarischen Beratungen haben begonnen und die SPD-Bundestagsfraktion bringt sich konstruktiv ein. Aus Sicht der SPD soll der ESM zu einem schlagkräftigen Krisenreaktionsmechanismus ausgebaut werden, um die Währungsunion dauerhaft zu stabilisieren. Eine gemeinschaftliche Lösung in Form eines "Europäischen Währungsfonds" ist unser Ziel. Nicht alleine die Staats- und Regierungschefs sollen über Hilfsmaßnahmen und Anpassungsprogramme entscheiden. Die Gemeinschaftsinstitutionen, insbesondere das Europäische Parlament, aber auch die nationalen Parlamente sind zu stärken, um die demokratische Legitimation zu sichern.

Vor allem aber muss der Finanzsektor reguliert und an den Kosten der Krise beteiligt werden. Wir lehnen es ab, in erster Linie die Steuerzahler und nicht die Krisenverursacher die Zeche zahlen zu lassen. Deshalb fordern wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten seit geraumer Zeit die Einführung einer Steuer auf Spekulationen (Finanztransaktionssteuer).

Auch wenn diese Lösung nicht innerhalb weniger Wochen umsetzbar ist, ist dieser Weg ein nachhaltiger Beitrag zur Krisenbewältigung und eine europäische Antwort. Ich bin der Meinung, dass wir nicht weniger, sondern mehr Europa brauchen. Und ich glaube daran, dass sich der Einsatz für das Gelingen des europäischen Projektes - einer Staatengemeinschaft auf den Säulen von Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Presse- und Meinungsfreiheit - unbedingt lohnt.
Europa als eine starke Region, in der Frieden zu den Alltagserfahrungen der Menschen gehört und Wohlstand sowie soziale Standards die Ziele eines gemeinsamen Handels sind, ist meiner festen Überzeugung nach ohne Alternative.

Mit freundlichen Grüßen
Andrea Wicklein
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